Probleme mit Dateisystem (UFS2??)

martin

Well-Known Member
Hi

eigentlich war/bin ich der Meinung, dass bei einer frischen Installation einer 6.2 Release automatisch als Dateisystem UFS2 verwendet wird.
Ich habe nämlich das Problem, dass irgendwie die Dateigröße bei mir auf 2GB beschränkt ist. So nun wollte ich nachschauen, welches Dateisystem ich denn hab, also mount ausgeführt und folgendes Ergebnis erhalten:
Code:
notebook# mount
/dev/ad0s3a on / (ufs, local)
devfs on /dev (devfs, local)
/dev/ad0s3d on /usr/ports (ufs, local, soft-updates)
linprocfs on /usr/compat/linux/proc (linprocfs, local)
also hab ich wohl kein UFS2 drauf :grumble: so, nun ist guter Rat teuer, ich möchte nämlich ein 6GB qemu-Image auf diese Maschine kopieren bzw. auf dieser Maschine verwenden, wenn es irgenwie geht, möchte ich eine Neuinstallation vermeiden!!

Jemand nen Tip, wie ich das mit gerings möglichen Aufwand schaffen könnte?

Thx
 
Mh ja das ist wirklich etwas verwirrend, das kann ich nachvollziehen. Aber bei mount steht auch wenn es UFS2 ist noch "ufs" da. Wenn du bei der Installations nichts geändert hast müsste das auch UFS2 sein.
Herrausfinden kannst du es mit dumpfs ;)
Ich empfehle als flag -m wenn du dir scrollen und viel lesen sparen willst. ;)

Da müsste dann sowas rauskommen wie: newfs -O 2 ....
-O 2 sagt hier das es UFS 2 ist.
 
Mal 'ne blöde frage, wie kopierst du das Image? Vielleicht ist es ja eine Einschränkung des kopierenden Programms und nicht des Dateisystems.
 
Hi

sowas hab ich gehofft, s-tlk hatte natürlich recht und ich habe UFS2 auf meinen Partitionen. Gut, dann muss es wirklich an der Art liegen, wie ich kopiere. Das kommt mir aber etwas komisch vor, weil ich 3 verschiedene Arten ausprobiert hab. Ein 6GB Image hab ich versucht von ner Windose per smb auf FreeBSD zu kopieren, nach 2GB war/ist schluss. Mit cp hab ich es ebenfalls versucht -> Abbruch nach 1,9 GB und mit scp ebenfalls! :confused:
 
So, ich hab jetzt noch etwas getestet und bin noch ratloser als vorher. Also ich beschreib mal meine Situation etwas genauer. Auf meinem PC mit dualboot (WinXP und FreeBSD) hab ich unter WinXP ein qemu Image erstellt, welches 6GB groß ist, es liegt jetzt auf der NTFS Partition dieses Rechners. Soweit so schlecht. Als erstes hab ich natürlich versucht einfach die NTFS Partition unter FreeBSD readonly zu mounten und dann das Image einfach rüberzuziehen. Wie gesagt, nach 1,9 GB ist Schluss.
Jetzt hab ich das selbe mit split probiert, die "Häppchen" (zu 1,5GB) werden richtig gemacht, aber nach insgesamt 1,9 GB ist wieder Schluss.
Das Ding auf meinem FreeBSD Server zwischenzulagern hab ich auch probiert (mittels Samba) auch da wird nicht das komplette File übertragen. An der Datei selbst sollte es eigentlich nicht liegen, weil auch andere große Dateien nicht gehen!
 
hast du mal winscp ausprobiert? damit hab ich immer dateien zwischen windows und *x hin- und hergeschoben (auch >2GB)
 
Ich traue es mich kaum zu fragen, aber auf der FreeBSD-Partition, wo du das Image hinkopieren willst, ist auch genug Speicherplatz, oder?
 
@Styx hehe ich traute es mich fast nicht nachzuschauen, aber ja, es war immer genug Platz vorhanden!

Ich hab's jetzt mit dem Umweg über einen Windows-Desktop Rechner gemacht, also Image da raufkopiert und unter FreeBSD mit smbfs gemountet und damit hat er es geschluckt.
Natürlich wäre es praktisch, wenn das auch "direkt" gehen würde, aber da ich den Fehler nicht finden kann, zerbreche ich mir nicht weiter den Kopf...danke an alle
 
Hallo martin,

was nimmst Du den zum mounten für das NTFS Filesystem?
Das neueste und wohl von NTFS Benutzern empfohlene, soll
sysutils/fusefs-ntfs sein. ;)

Vielleicht liegt es ja am Treiber welcher, den NTFS Zugriff ermöglicht.
Für das FreeBSD eigene UFS gibt es übrigens noch das Werkzeug
tunefs damit kann man einiges ein- und ausschalten auf dem UFS
Filesystem.
Code:
tunefs -p
Der schalter -p wie "print" zeigt einiges an Informationen über das UFS an.
Das Manual zu tunefs verrät weitere Details.


Gruß, Fusselbär
 
also ich hab den "normalen" standartmäßigen Treiber von FreeBSD genommen, wie gesagt, nur readonly. Wahrscheinlich lag es daran, ich hab jetzt nämlich mal probiert diese 6GB von einem BSD zum anderen über scp zu kopieren, kein Problem.
Bei Gelegenheit werde ich mal den anderen NTFS Treiber ausprobieren, aber wie gesagt, wahrscheinlich war der das Problem.
 
hast du mal geschaut, was winscp dazu sagt? damit hab ich eigentlich relativ problemlos immer größere mengen kopiert bekommen.
 
also ich hab den "normalen" standartmäßigen Treiber von FreeBSD genommen, wie gesagt, nur readonly.
Der unter 6.2 einen inzwischen behobenen Bug hat, durch den Dateien von mehr als 4GiB seltsame Probleme verursachen.
 
Hallo!

Ein 6GB Image hab ich versucht von ner Windose per smb auf FreeBSD zu kopieren, nach 2GB war/ist schluss.

Das ist mir letztens auch aufgefallen. Ich wollte ein Festplattenimage über smb auf meinen Server verschieben. Aber der hat gar nicht erst angefangen und gleich am Anfang eine entsprechende Fehlermeldung ausgespuckt.

mfg
christoph
 
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