Projekt Win7 mit FreeBSD ersetzen

mr44er

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Guten Tag zusammen! Ich bin neu hier und möchte mich von Windows auf dem Desktop verabschieden. :)

Auf meinen Servern nutze ich bisher gut gemischt diverse Distris, auf dem NAS sogar FreeBSD mit ZFS. Läuft erste Sahne!

Da ich das Handbuch schon durch habe und auch diverse Installationen und manchmal einfach nicht zum Ziel komme, hoffe ich nun auf gute Tips, Anleitungen von euch.

Kurz zu meiner Zielhardware:

Mainboard: Asus E35M1-M PRO
CPU: AMD E-350 (1,6Ghz x2)
GPU: Asus Nvidia 450 GTS (mit Absicht mag ich die Radeon HD 6310 der APU nicht benutzen!)
RAM: 2x4GB Kingston

Da ich Windows ersetzen möchte, brauche ich auch gute Pendants meiner genutzen Software. Ich habe zum Großteil schon was gefunden, aber auch hier wären gute Tips sehr nett!

Nero -> Hier kam ich zu K3B. Damit bin ich bisher sehr zufrieden.
Peerblock -> Per google fand ich Moblock. Ausprobiert/gesehen habe ich das noch nicht.
Biet-o-Matic -> esniper, jbidwatcher ? Noch nicht gesehen.
Teamviewer -> Nichts gefunden.
uTorrent -> Deluge? Noch nicht gesehen.
Acronis True Image -> Nichts gefunden. Was gibt es vergleichbares? Wobei Backupgeschichten sowieso speziell sind.
Acrobat Reader -> Irgendein PDF Viewer?
AnyDVD -> libdvdcss1/2 habe ich per google gefunden, aber ich bezweifle, dass spezielle Mechanismen damit funktionieren. Nach deutschem Recht dürftet ihr wahrscheinlich keine Angaben dazu machen?
MPC HC -> Welcher Player kommt dem am ähnlichsten bzw. ist der Player egal, solange Videobeschleunigung wie DXVA funktioniert. Gibt es das überhaupt?
Blackberry Desktop Software -> Google gab mir Barry und Linberry. Noch nicht gesehen. Prinzipiell reicht es mir, wenn ich das BB anstöpseln kann und der USB-Modus (wie ein Stick) funktioniert. Tethern brauche ich nicht.
Daemon Tools -> ISOs mounten wird wohl native gehen? Eine fixe GUI wäre nett.
FlashFXP -> Auf den ersten Blick fand ich Kasablanca sehr fein.
MKVTools -> Die sollte es zumindest für Linux geben. In den Ports habe ich noch nicht geschaut, aber zu den Ports schreibe ich später noch was.
Firefox -> Der Browser ist prinzipiell wurscht, aber ich hab mich daran gewöhnt und auch an die Plugins. Als Paket gibts den nur als Version 17, den werde ich wohl selbst kompilieren.
Virtual Box-> Scheint es wohl native zu geben.
Psi+ (Jabber Client, +Version, weil es da Plugins für End2End Verschlüsselung gibt) -> Native in den Ports?
Steam -> Ist die Linuxversion gangbar zu machen? Nicht notwendig, aber nice2have ;)
Vsphere Client -> Gibt es was um auf einen ESXi zuzugreifen?
Winamp -> Da fand ich XMMS2
WinSCP -> Da fand ich secpanel
Irfanview -> Den brauche ich nicht zwingend, aber die Batchconversion war super. Kann Gwenview das?
Keepass2 -> Scheint es wohl native zu geben. Sind bereits KDBX (neues Format) Container lesbar?
Trilead VM Explorer -> Irgendwas, um ein Vollbackup einer virtuellen Maschine auf einem ESXi per Netzwerk zu ziehen?
UltraVNC, RDP -> Da gibts sicher was, aber ist auch RDP nutzbar?

Irgendein toll funktionierendes Programm für die x264 Enkodierung. Sowas in der Richtung wie MeGUI oder VidCoder wäre gut. Bei Handbrake stimmte nie die Endgröße (Ich nutze prinzipiell nur 2pass) bzw. kann man nicht mehrere Untertitelspuren hinzuwählen.

So, das erstmal zur Software.

Mein Ziel ist es auch irgendwie routiniert eine Standardinstallation auszuführen und die Befehle auswendig zu lernen. Mit MS-DOS kann ich heute noch umgehen. :rolleyes:

Der PC-BSD Installer ist toll, aber PC-BSD finde ich einfach zu vollgestopft und ich mag von Grund auf ein System installieren.

Für den Anfang habe ich mich auf die Release Version 9.1 festgelegt, da das der stabile Zweig fürs Produktivsystem ist, richtig?

Ich habe mir auch für den Anfang eine Vorgehensweise festgelegt, damit ich schnellstmöglich eine Installation hinbekomme. Da sollen fürs erste nur Pakete in Frage kommen, da die Zielmaschine nunmal keine Rakete ist und ich die Sache mit den Abhängigkeiten beim kompilieren wohl nur halb verstanden habe.

Die Grundinstallation (ich habe die 9.1 Release x64 auf DVD, wegen den Paketen) lasse ich normal durchlaufen, wähle nur lib32 und ports, die Festplatte wird komplett mit Standardeinstellungen formatiert. (An eine Vollverschlüsselung und ZFS wage ich mich jetzt noch nicht ran, da keine Ahnung!)
Alle daemons (sshd,moused,ntpd,powerd) lasse ich starten, die mag ich haben, deren Sinn verstehe ich auch.
crashdumps sind aus.
Einen weiteren Benutzer füge ich hinzu, ich stecke ihn in die primäre Gruppe 'wheel'. Wofür ist die gut? Welche Vor/Nachteile habe ich, wenn ich den su-Befehl als Nutzer nicht ausführen kann?
Die Shell lasse ich auf sh.

Ich starte nun mein System. Bei den nachfolgenden Befehlen schreibe ich meine Erklärung hinzu ggf. auch Fragen und bitte um Richtigstellung derer.


als root einloggen

cd /mnt #in das Verzeichnis mnt wechseln, ist extra dafür vorgegeben, um Geräte einzubinden, aber es würde auch jedes andere Verzeichnis gehen

mkdir dvd #ich erstelle unter /mnt ein Verzeichnis namens dvd, damit ich den Inhalt der DVD da hinein mounten kann

mount_cd9660 /dev/cd0 /mnt/dvd #der befehl um optische Datenträger zu mounten. 9660 beschreibt die ISONr/Struktur? Ist das erforderlich? Unterscheiden sich CDs und DVDs ggf. auch Blurays? Das nächste ist das Quellgerät und mein Zielmountordner.

pkg_add /mnt/dvd/packages/x11/xorg-7.5.2.tbz /mnt/dvd/packages/kde/kde-4.8.4.tbz #ich installiere von der DVD die beiden Pakete. Gelernt habe ich, dass die Dateinamen bei einer Installation vom Datenträger genau sein müssen. pkg_add löst auch die Abhängigkeiten nicht gut auf, portmaster und portupgrade sind wohl besser? portmaster sagt mir mehr zu (da auch kein Ruby benötigt wird), portupgrade soll obsolet sein/werden? Wie ist das genau?

ee /etc/rc.conf #ich editiere die rc.conf (wofür steht rc, was ist das genau?)

folgende werte schreibe ich dazu:

hald_enable="YES" #was macht der hald? wieso wird YES großgeschrieben?
dbus_enable="YES" #was macht der dbus?
linux_enable="YES" (abhängigkeit zu nvidia-driver) #das aktiviert die linux(programm)kompatibilität?

Die rc.conf speichere ich nun.

umount /mnt/dvd #ich unmounte die dvd, damit ich das Laufwerk öffnen und die DVD herausnehmen kann. Die größten Pakete habe ich nun, den Rest möchte ich aus dem Netz ziehen.
Ich reboote nun mit 'reboot'. Wie spare ich mir hier den reboot bzw. was sind die Befehle für den Start von hald, dbus und der Linuxkompatibilität?

pkg_add -r portmaster nvidia-driver nvidia-xconfig nvidia-settings #ich installiere mir nun die pakete aus dem Netz. '-r' steht für remote oder repository? das Paket nvidia-driver ist das passende ab einer GF6600? Jedenfalls meine Karte wird unterstützt. Dieses Paket installiert nun auch linux_base, damit das klappt, musste ich die Linuxkompatibilität aktivieren.
nvidia-xconfig schreibt mir passend die xorg.conf und nvidia-settings mag ich einfach aus Prinzip haben. Sind die Settings nur für KDE?

ee /etc/make.conf #Wie mir geheißen, editiere ich nun die make.conf und schreibe WITH_PKGNG=yes hinein. Wieso ist das yes hier klein? Wofür ist der Eintrag genau und wofür ist die make.conf?

pkg2ng #das führe ich nun aus, wie mir geheißen, klappt aber nicht, weil: command not found. Habe ich überhaupt das Format. Und welches Format ist damit gemeint? Die DB der Paketverwaltung?

Ich mache weiter

ee /boot/loader.conf #ich editiere die loader.conf (da werden wohl automatisch zu ladende Kernelmodule eingetragen?) und füge nvidia_load="YES" ein.

Dann ein Neustart, damit der Nvidia-Treiber geladen wird. Gibt es da auch einen direkten Befehl, um den Neustart zu umgehen?

kldstat #Nun prüfe ich mit kldstat, ob der Treiber auch geladen wurde. Jap, Volltreffer! :D

nvidia-xconfig #Damit wird mir die xorg.conf geschrieben. Ebenfalls Volltreffer! :D

echo "exec /usr/local/kde4/bin/startkde" > ~/.xinitrc #Mit dem Befehl schreibe ich mein Getippel (xorg soll bei Start KDE starten) auf der Konsole in die xorg-Initialisierungsdatei. Immer nur ee ist ja auch langweilig ;)
Da ich als root eingeloggt bin, muss ich den Befehl unter meinem Usernamen noch absetzen, damit auch da KDE startet.
exit #damit logge ich mich aus
echo "exec /usr/local/kde4/bin/startkde" > ~/.xinitrc
startx #damit wird der xorg-server gestartet. Jap, xorg startet ohne Fehlermeldung und das nvidia-Logo lacht mich an. Der Treiber wird im KInfocenter als geladen angezeigt und ich habe gleich mal die wabbelnden Fenster ausprobiert. Läuft sauber und flüssig.

Bis hierher war es knapp vier Tage Lesen, Trial'n'error und wieder Lesen und ich weiß nichtmal, ob das soweit sauber war.

KDE ist in englisch, da brauche ich wohl das Paket kde4-10n?

Ich öffne eine Konsole, pkg_add -r kde4-10n. Das Paket gibt es wohl nicht fertig kompiliert.

portsnap fetch extract #damit aktualisiere ich mein lokales Portverzeichnis?

Ab hier zögere ich, weil ich da erstmal euren Rat hören mag.

portmaster --packages-build german/kde4-l10n #Installiere ich hiermit auf schnellstem Wege mein gewünschtes Paket? (fertig kompiliertes Zeug nutzen, nur kompilieren, was sein muss?)

Erstmal danke bisher fürs lesen der Textwand. ;)
 
Hi!

Guten Tag zusammen! Ich bin neu hier und möchte mich von Windows auf dem Desktop verabschieden. :)

Dann mal viel Erfolg.


Für den Anfang habe ich mich auf die Release Version 9.1 festgelegt, da das der stabile Zweig fürs Produktivsystem ist, richtig?
Ich würde dir empfehlen zu 9.2 zu greifen. Der RC4 sollte der letzte RC sein und du kannst direkt mit dem aktuellsten System loslegen. Das Update von RC4 auf RELEASE ist dann per freebsd-update(8) auch ein Klacks.


Ich habe mir auch für den Anfang eine Vorgehensweise festgelegt, damit ich schnellstmöglich eine Installation hinbekomme. Da sollen fürs erste nur Pakete in Frage kommen, da die Zielmaschine nunmal keine Rakete ist und ich die Sache mit den Abhängigkeiten beim kompilieren wohl nur halb verstanden habe.
Das Ports-System nimmt dir das mit den Abhängigkeiten eigentlich ab. Im Allgemeinen verwendet man die ports nicht "direkt" sondern per Management-Tools wie z.B. portmaster.
Da du jedoch Pakete verwenden willst (nachvollziehbar) würde ich an deiner Stelle gleich mit pkg einsteigen (dem neuen Paketsystem) . Du brauchst dann nur noch ein Repo. Dann hast du auch neuere Versionen als die olle 9.1-DVD.

Die Grundinstallation (ich habe die 9.1 Release x64 auf DVD, wegen den Paketen) lasse ich normal durchlaufen, wähle nur lib32 und ports, die Festplatte wird komplett mit Standardeinstellungen formatiert. (An eine Vollverschlüsselung und ZFS wage ich mich jetzt noch nicht ran, da keine Ahnung!)
Die Ports würde ich nicht installieren, da die eh uralt sind. Du kannst nach der Installation mit portsnap(8) einfach einen aktuellen ports-baum ziehen und installieren. Die Ports brauchst du jedoch nur wenn du selbst kompilieren willst. Wenn du _nur_ mir Binärpaketen arbeitest kannst du dir das fast sparen (es sei denn du willst gelegentlich in /usr/ports/UPDATING gucken).


Einen weiteren Benutzer füge ich hinzu, ich stecke ihn in die primäre Gruppe 'wheel'. Wofür ist die gut? Welche Vor/Nachteile habe ich, wenn ich den su-Befehl als Nutzer nicht ausführen kann?
User in der Gruppe wheel können per su zu root werden wie du ja schon sagst. Der Nachteil ist: Du kannst nicht von deinem User zu root werden ;)
Beispiel: Du bist gerade in deinem Desktop angemedet und willst was an einer Konfiguration schrauben. Ich geb dann su ein und habe in dem xterm root-Rechte mit denen ich arbeiten kann. Ohne muss du dich entweder als root einloggen (was schonmal hässlich ist nen ganzen Desktop als root laufen zu haben) oder auf ner Systemkonsole per root anmelden, (was extram hässlich ist) oder du arbeitest mit tools wie sudo (was nicht im Basissystem steckt, also nachinstalliert werden muss).
Auf einer Remotemaschine ist es schwer zu empfehlen den ssh-Zugang für root zu verbieten. Hier kommst du nur per su oder sudo weiter, sonst hast du dich ausgesperrt ;)

Die Shell lasse ich auf sh.
Geschmackssache - Wichtig ist, dass du möglichst nicht an der Shell von root rumfummelst um im Fehlerfalle zumindest noch eine loginshell zu haben.

als root einloggen
Oder als normaler User der Gruppe wheel und dann su ;)

cd /mnt #in das Verzeichnis mnt wechseln, ist extra dafür vorgegeben, um Geräte einzubinden, aber es würde auch jedes andere Verzeichnis gehen

mkdir dvd #ich erstelle unter /mnt ein Verzeichnis namens dvd, damit ich den Inhalt der DVD da hinein mounten kann
Ich würde einfach direkt nach /mnt mounten. In /mnt legt man eigentlich keine Unterverzeichnisse an. Wenn dann mach dir /dvd oder /media/dvd. Aber direkt nach /mnt ist das sinnvollste.

mount_cd9660 /dev/cd0 /mnt/dvd #der befehl um optische Datenträger zu mounten. 9660 beschreibt die ISONr/Struktur? Ist das erforderlich? Unterscheiden sich CDs und DVDs ggf. auch Blurays? Das nächste ist das Quellgerät und mein Zielmountordner.
Ich würde wie gesagt nach /mnt mounten. Ja das ist erforderlich, da das FreeBSD mount nicht "vermutet" was es mountet. Wenn du mount ohne eine Dateisystemspezifikation verwendest will es UFS mounten. Alternativ wäre "mount -t cd9690", was äquivalent ist. Ist für CDs und DVDs gleichermassen gültig.

pkg_add /mnt/dvd/packages/x11/xorg-7.5.2.tbz /mnt/dvd/packages/kde/kde-4.8.4.tbz #ich installiere von der DVD die beiden Pakete. Gelernt habe ich, dass die Dateinamen bei einer Installation vom Datenträger genau sein müssen. pkg_add löst auch die Abhängigkeiten nicht gut auf, portmaster und portupgrade sind wohl besser? portmaster sagt mir mehr zu (da auch kein Ruby benötigt wird), portupgrade soll obsolet sein/werden? Wie ist das genau?
Portupgrade wird meine ich nicht mehr gepflegt. Portmaster ist sehr gut. Ich empfehle dir dennoch pkg zu verwenden. Wenn du eine vernünftige Internetverbindung hast kannst du dir aktuelle Pakete installieren und die Abhängigkeiten gut auflösen.

ee /etc/rc.conf #ich editiere die rc.conf (wofür steht rc, was ist das genau?)

folgende werte schreibe ich dazu:

hald_enable="YES" #was macht der hald? wieso wird YES großgeschrieben?
dbus_enable="YES" #was macht der dbus?
linux_enable="YES" (abhängigkeit zu nvidia-driver) #das aktiviert die linux(programm)kompatibilität?

Die rc.conf speichere ich nun.
Du kannst yes auch klein schreiben. Die meisten (ich denke alle rc-Scripte) prüfen auf alle Cases.
Hald ist eine HardwareAbstractionLayer. Er dienst dazu zwischen Hardware und Desktopsystem (Software) zu vermitteln. Bietet also eine abstrahierte Schnittstelle. Mehr im Internet ;)
Dbus ist zur Interprozesskommunikation und wied von einigen Desktops benötigt, auch hierzu mehr im Internet.
Jup, der Linuxulator der die Binärkompartibilität zu Linux herstellt.


umount /mnt/dvd #ich unmounte die dvd, damit ich das Laufwerk öffnen und die DVD herausnehmen kann. Die größten Pakete habe ich nun, den Rest möchte ich aus dem Netz ziehen.
Joa, ich empfehle dennoch alles aus dem Netz zu ziehen die Binaries sind net so groß.

Ich reboote nun mit 'reboot'. Wie spare ich mir hier den reboot bzw. was sind die Befehle für den Start von hald, dbus und der Linuxkompatibilität?
Es gibt da (mindestens) zwei Wege. Beispiel für hald:
1. service hald start
2. /usr/local/etc/rc.d/hald start
Das geht bei allen Diensten so. Nur bei Variante 2 musst du unterscheiden zwischen nachinstallierten Diensten (deren rc-scripte sind wie oben unter /usr/local/etc/rc.d/ abgelegt) und Diensten des Basissystems, deren Scripte unter /etc/rc.d liegen.

pkg_add -r portmaster nvidia-driver nvidia-xconfig nvidia-settings #ich installiere mir nun die pakete aus dem Netz. '-r' steht für remote oder repository? das Paket nvidia-driver ist das passende ab einer GF6600? Jedenfalls meine Karte wird unterstützt. Dieses Paket installiert nun auch linux_base, damit das klappt, musste ich die Linuxkompatibilität aktivieren.
nvidia-xconfig schreibt mir passend die xorg.conf und nvidia-settings mag ich einfach aus Prinzip haben. Sind die Settings nur für KDE?
-r ist für remote ja. Ich empfehle nochmal pkg zu verwenden ;)
Die Treiber sind für den Xorg, nicht speziell für KDE. Am Ende müsste in der /boot/loader.conf sowas stehen "nvidia_load="YES"" um den Treiber auch zu laden.
Die xorg.conf musst du dir zunächst bauen, dass das nvidia-tool sie anpassen kann.

ee /etc/make.conf #Wie mir geheißen, editiere ich nun die make.conf und schreibe WITH_PKGNG=yes hinein. Wieso ist das yes hier klein? Wofür ist der Eintrag genau und wofür ist die make.conf?
Aha, du willst also doch pkg nutzen?! ;) Dann stellt als aller erstes auf pkg um und installiere gleich deine Pakete auf dem "neuen Weg"
Der Eintrag sagt, dass du das neue pkg nutzen willst und nicht das alte Paketformat. In die make.conf kommen alle Umgebungsvariablen die für den Bau und die Installation von Software (ports) wichtig sind.

pkg2ng #das führe ich nun aus, wie mir geheißen, klappt aber nicht, weil: command not found. Habe ich überhaupt das Format. Und welches Format ist damit gemeint? Die DB der Paketverwaltung?
Du musst zuerst pkg installieren. Dafür gibts du einfach pkg ein und sagst "y" wenn du gefragt wirst ob du das wirklich willst. Der Befehl transformiert die "alte" Paketdatenbank in die neue. Wenn du direkt mit der neuen anfängst, also pkg und voher nix anderes installierst kannst du dir das sparen (da es ja nix zu transformieren gibt).


ee /boot/loader.conf #ich editiere die loader.conf (da werden wohl automatisch zu ladende Kernelmodule eingetragen?) und füge nvidia_load="YES" ein.
Jup alles was zum frühen Bootzeitpunkt geladen wird. Auch sysctl-Variablen können hier gesetzt werden.

Dann ein Neustart, damit der Nvidia-Treiber geladen wird. Gibt es da auch einen direkten Befehl, um den Neustart zu umgehen?
Kernelmodule lädst du mit kldload.


nvidia-xconfig #Damit wird mir die xorg.conf geschrieben. Ebenfalls Volltreffer! :D
Ah ok, geht auch ohne Vorlage? Wieder was gelernt.

echo "exec /usr/local/kde4/bin/startkde" > ~/.xinitrc #Mit dem Befehl schreibe ich mein Getippel (xorg soll bei Start KDE starten) auf der Konsole in die xorg-Initialisierungsdatei. Immer nur ee ist ja auch langweilig ;)
dann nimm doch vim ;)
~/.xinitrc wird ausgeführt wenn du per startx dein Desktop aus der Konsole startest. Wenn du ein grafischen Loginmanager verwendest (KDM, Slim, etc) brauchst du das nicht.

Da ich als root eingeloggt bin, muss ich den Befehl unter meinem Usernamen noch absetzen, damit auch da KDE startet.
Ich würde als root übrigens kein KDE starten wollen. Zu viele Programme und Dienste die mit UID 0 laufen.

Bis hierher war es knapp vier Tage Lesen, Trial'n'error und wieder Lesen und ich weiß nichtmal, ob das soweit sauber war.
Super :) Gratuliere!

KDE ist in englisch, da brauche ich wohl das Paket kde4-10n?
Ich nutze kein KDE aber, ich glaube ja.


portsnap fetch extract #damit aktualisiere ich mein lokales Portverzeichnis?
Um genau zu sein ist extract dafür da wenn du noch kein Portverzeichnis hast (wir hatten es bei der Installation oben davon). Ein bestehende updaten kannst du mit portsnap fetch update. Das geht schneller.


portmaster --packages-build german/kde4-l10n #Installiere ich hiermit auf schnellstem Wege mein gewünschtes Paket? (fertig kompiliertes Zeug nutzen, nur kompilieren, was sein muss?)
Öhm... Habe nie packages mit portmaster genutzt. Manpage sollte es stehen. Aber da du ja eh bauen musst wie du meinst würde ich sagen:
portmaster german/kde4-l10n
sollte reichen,
Übrigens... Oben hast du per pkg2ng auf das neue Paketformat gewechsel. Von diesem Zeitpunk an solltest du nie wieder pkg_add verwenden!! Das ist das alte Paketformat und die können nicht koexistieren!

Puh... fertig... hab ich was vergessen?
 
Erstmal vielen Dank für das ausführliche Posting, ist man in anderen Foren gar nicht gewohnt. :D

Ich würde dir empfehlen zu 9.2 zu greifen. Der RC4 sollte der letzte RC sein und du kannst direkt mit dem aktuellsten System loslegen. Das Update von RC4 auf RELEASE ist dann per freebsd-update(8) auch ein Klacks.

Ok, die 9.2 RC4 x64 CD brenne ich gerade. :)
freebsd-update ist dann auch so ne Sache. Sehe ich es richtig, dass damit nur die Base und nur Sicherheitslücken dafür eingespielt werden? Und was bedeuten die Zahlen immer in Klammern hintendran? Sah ich jetzt schon oft...wahrscheinlich zuviel Bäume und kein Wald. :D

Das Ports-System nimmt dir das mit den Abhängigkeiten eigentlich ab. Im Allgemeinen verwendet man die ports nicht "direkt" sondern per Management-Tools wie z.B. portmaster.

Ok, das machts einfach! :)

Da du jedoch Pakete verwenden willst (nachvollziehbar) würde ich an deiner Stelle gleich mit pkg einsteigen (dem neuen Paketsystem) . Du brauchst dann nur noch ein Repo. Dann hast du auch neuere Versionen als die olle 9.1-DVD.

Wird gemacht, nun verstehe ich auch die Umwandlung und dass pkg2ng mit pkg kommt. :)

Die Ports brauchst du jedoch nur wenn du selbst kompilieren willst. Wenn du _nur_ mir Binärpaketen arbeitest kannst du dir das fast sparen (es sei denn du willst gelegentlich in /usr/ports/UPDATING gucken).

Ah, ok. Ich dachte, dass das ein eigenständiges Paket sei, um überhaupt Zugang zu den Ports zu bekommen.
NUR mit Paketen muss nicht sein. Nur eben vermeiden, wo es geht/sinnvoll ist. Hinsichtlich auf aktuelle Version und benötigter Zeit für den Rechenaufwand. Da kommen mir schon gleich neue Fragen. Wenn ich was kompiliert habe, müsste ich mir ja auch ein Paket davon erstellen können, mir sogar ein eigenes Repository aufbauen? Wie geht das?
Wenn ja, kann ich unter x64 auch Pakete rein für i386 oder evtl. sogar dual arch bauen? Also quasi ein Paket haben, das auf beiden Architekturen lauffähig ist?
Was ist /usr/ports/UPDATING genau? Anweisungen wie was wo nacheinander zu kompilieren/einzustellen ist, damit aktuelle Ports einspielbar/kompilierbar sind?

User in der Gruppe wheel können per su zu root werden wie du ja schon sagst. Der Nachteil ist: Du kannst nicht von deinem User zu root werden
Beispiel: Du bist gerade in deinem Desktop angemedet und willst was an einer Konfiguration schrauben. Ich geb dann su ein und habe in dem xterm root-Rechte mit denen ich arbeiten kann. Ohne muss du dich entweder als root einloggen (was schonmal hässlich ist nen ganzen Desktop als root laufen zu haben) oder auf ner Systemkonsole per root anmelden, (was extram hässlich ist) oder du arbeitest mit tools wie sudo (was nicht im Basissystem steckt, also nachinstalliert werden muss).

Dh. die wheel Gruppe ist nur dafür gut? Dann passt das ja so mit 'su'. Habe es bisher auch so gesehen, dass ein Desktop als root hässlich ist, ich wollte mir nur die Möglichkeit eines zugriffes behalten, da ich ja doch noch nicht alle Befehle auswendig kann. Ich ärgere mich jetzt, dass ich damals nicht eher auf den Zug aufgesprungen bin.

Auf einer Remotemaschine ist es schwer zu empfehlen den ssh-Zugang für root zu verbieten. Hier kommst du nur per su oder sudo weiter, sonst hast du dich ausgesperrt.

Ergibt Sinn, ja. Aber bevor ich ne BSD-Kiste ins Internet lasse, wird erstmal im heimischen Netz gespielt. ;)

Geschmackssache - Wichtig ist, dass du möglichst nicht an der Shell von root rumfummelst um im Fehlerfalle zumindest noch eine loginshell zu haben.

Ich kenne den Unterschied zu z.B. Bash nicht. Hast du da ein Beispiel?
Ergibt auch Sinn, ja. An root wird nix gefummelt. ;)

Ich würde einfach direkt nach /mnt mounten. In /mnt legt man eigentlich keine Unterverzeichnisse an. Wenn dann mach dir /dvd oder /media/dvd. Aber direkt nach /mnt ist das sinnvollste.

Aber ich kann ja nicht z.B. LW1 und LW2 gleichzeitig in /mnt mounten. Das gibt doch schon aus der Logik heraus Murks? Und wenn dann noch ein USB-Stick dransteckt, ist das Chaos vollends? Dafür brauche ich doch verschiedene Unterverzeichnisse? Oder dann eben z.B. /d und /e , damit mein Windowsschädel das schneller assoziiert. :D

Ja das ist erforderlich, da das FreeBSD mount nicht "vermutet" was es mountet. Wenn du mount ohne eine Dateisystemspezifikation verwendest will es UFS mounten. Alternativ wäre "mount -t cd9690", was äquivalent ist. Ist für CDs und DVDs gleichermassen gültig.

Meinst du nicht 9660? Typo? Bei einer ISO-Datei geht das auch so? Also als Quelle diese Datei nehmen? Geht das auch direkt übers Netzwerk, wenn ich z.B. eine Sambashare oder NFSshare gemountet habe, ohne dass die Datei lokal erstmal auf den Rechner gezogen wird?

Ich empfehle dir dennoch pkg zu verwenden. Wenn du eine vernünftige Internetverbindung hast kannst du dir aktuelle Pakete installieren und die Abhängigkeiten gut auflösen.

Ok, in der Zwischenzeit ist die RC4 draufgebügelt und ja, meine Inetleitung ist schnell. Der erste Befehl war pkg_add -r pkg
Da kam dann nur die Meldung, dass ich pk2ng ausführen soll und nichts mit der make.conf. Soll wohl so richtig sein?
pkg2ng hab ich nun ausgeführt, lief nun auch durch.
pkg_add wird ab nun nicht mehr benutzt, habe ich auch verstanden!

Du kannst yes auch klein schreiben. Die meisten (ich denke alle rc-Scripte) prüfen auf alle Cases.

Perfekt, bin eh mehr der Kleinschreiber bei solchen Sachen.

Hald ist eine HardwareAbstractionLayer. Er dienst dazu zwischen Hardware und Desktopsystem (Software) zu vermitteln. Bietet also eine abstrahierte Schnittstelle. Mehr im Internet.

Ahhh, natürlich. Es klickte! :D

Es gibt da (mindestens) zwei Wege. Beispiel für hald:
1. service hald start
2. /usr/local/etc/rc.d/hald start
Das geht bei allen Diensten so. Nur bei Variante 2 musst du unterscheiden zwischen nachinstallierten Diensten (deren rc-scripte sind wie oben unter /usr/local/etc/rc.d/ abgelegt) und Diensten des Basissystems, deren Scripte unter /etc/rc.d liegen.

Sehr edel! Nr. 1 ist einfacher zu merken. Dh. also der Befehl geht bei jedem Dienst, egal wo er liegt? Wofür steht jetzt nochmal rc? :D

-r ist für remote ja. Ich empfehle nochmal pkg zu verwenden.

Jep, das habe ich nun :D

Die Treiber sind für den Xorg, nicht speziell für KDE.

Habe mich da mißverständlich ausgedrückt, sry. Natürlich sind die Treiber für den xorg. Ich meinte, ob das Paket nvidia-settings das kleine Einstellpanel für nvidia unter KDE ist, wo man auch die Temperatur ablesen kann.

Am Ende müsste in der /boot/loader.conf sowas stehen "nvidia_load="YES"" um den Treiber auch zu laden.

Wat? Nach der Installation des nvidia-driver ist die loader.conf noch nichtmal da, bzw. ist sie leer. Oder reden wir grade aneinander vorbei? :D

In die make.conf kommen alle Umgebungsvariablen die für den Bau und die Installation von Software (ports) wichtig sind.

Ahhh, ok. Ich erinnere mich dunkel an eine gentoo-Installation und meine, dass man da spezielle CPU-Erweiterungen wie MMX oder SSE2 dazuschreiben konnte. Oder ist der Compiler so schlau und nimmt diese von allein, sofern erkannt?

Du musst zuerst pkg installieren. Dafür gibts du einfach pkg ein und sagst "y" wenn du gefragt wirst ob du das wirklich willst. Der Befehl transformiert die "alte" Paketdatenbank in die neue. Wenn du direkt mit der neuen anfängst, also pkg und voher nix anderes installierst kannst du dir das sparen (da es ja nix zu transformieren gibt).

Ok, ich habe jetzt pkg install xorg eingegeben, aber es kommt nur 'Updating repository catalogue'. Was jetzt?

Kernelmodule lädst du mit kldload.

Perfekt!

Ah ok, geht auch ohne Vorlage? Wieder was gelernt.

Jep, geht schmerzfrei. Die xorg.conf wird komplett geschrieben, wenn nicht vorhanden. Klingt für mich sehr sauber!

dann nimm doch vim

Das sagt jeder, fühlt sich für mich aber eher nach Raketenwissenschaft an. Daran werd ich mich mal gewöhnen, wenn zuviel Zeit über ist. Freundin haben und FreeBSD lernen + noch Baustellen offen haben ist schon der Expert-Mode. *g*


Vergessen hast du, was rc in rc.conf bedeutet und 'vergessen' hast du was zu den Programmen zu sagen. :p
 
Erstmal vielen Dank für das ausführliche Posting, ist man in anderen Foren gar nicht gewohnt. :D
Joa hier ist einiges anders ;)


Ok, die 9.2 RC4 x64 CD brenne ich gerade. :)
freebsd-update ist dann auch so ne Sache. Sehe ich es richtig, dass damit nur die Base und nur Sicherheitslücken dafür eingespielt werden? Und was bedeuten die Zahlen immer in Klammern hintendran? Sah ich jetzt schon oft...wahrscheinlich zuviel Bäume und kein Wald. :D
Also wenn wir nur die als stabil freigegebenen Releases betrachten (ich will nicht von HEAD und STABLE anfangen) sieht sowas z.B. so aus: 9.1-p3
Das heisst: Major-Release 9, Minor-Release 1, Patchlevel 3
Major und Minor sollte klar sein. Wenn nun innerhalb eines Releases Sicherheitspaches kommen sind das die Patchlevel die draufgesetzt werden. Obiges Beispiel wäre also 9.1 mit 3 Sicherheits"versionen".
freebsd-update ist dafür da das Basissystem (also alles ausser Drittsoftware die du z.B. über Ports oder Packages installierst) binär zu updaten. (Das Alternative und althergebrachte Updateverfahrens sieht vor das gesamte System immer aus den Quellen komplett zu übersetzen). freebsd-update aktualisiert also nur die Dateien die sich geändert haben und das ohne, dass du was kompilieren musst.
Wenn du in die Manpage schaust wirst du sehen, dass du mit der Option -r auch auf neue Releases wechseln kannst. Beispiel:
1) freebsd-update fetch install
2) freebsd-update -r 9.2-RC4

1 würde im aktuellen Release die aktuellen Sicherheitspachts einspielen. und 2 würde ein System (angenommen mal 9.1) auf das Release 9.2-RC4 heben. Später kannst du hier 9.2-RELEASE einsetzen und bist beim offiziellen Release. Bei Releasesprüngen musst du jedoch zwischendruch mal booten und das install mehrmals noch anstossen damit der Kernel geupdated werden kann und die Libs entsprechend den Sprung machen.

Manpages sind in bestimmte Sectionen unterteilt die sich auf verschiedene Bereiche beziehen. Die Section 8 beinhaltet normale User-Programme. Wenn jemand freebsd-update(8) sagt, meint er das Programm. Interessant ist das vor allem wenn es z.B. ein Programm und eine C-Lib mit dem selben Namen gibt.


Wird gemacht, nun verstehe ich auch die Umwandlung und dass pkg2ng mit pkg kommt. :)
Falls noch nicht geschehen les dich mal in das neue pkg (auch pkgng genannt) ein.



NUR mit Paketen muss nicht sein. Nur eben vermeiden, wo es geht/sinnvoll ist. Hinsichtlich auf aktuelle Version und benötigter Zeit für den Rechenaufwand. Da kommen mir schon gleich neue Fragen. Wenn ich was kompiliert habe, müsste ich mir ja auch ein Paket davon erstellen können, mir sogar ein eigenes Repository aufbauen? Wie geht das?
Jap. Um genau zu sein wenn du ein Port installierst wird er erst kompiliert dann daraus ein Paket gemacht und das wird dann installiert. Portmaster bietet die entsprechende Optionen an.
Um ein eigenes Repo zu bauen gibt es verschiedene Werkzeuge. Eines wäre z.B. poudriere. Wenn es dich interessiert hier mal wie ich mein poudriere-repo gebaut habe http://wiki.denkrobat.de/wiki/index.php/Eigenes_PKG-Repository
Das läuft auf dem Server nun jede Nacht, so dass ich jeden Tag aktuelle Pakete habe.

Wenn ja, kann ich unter x64 auch Pakete rein für i386 oder evtl. sogar dual arch bauen? Also quasi ein Paket haben, das auf beiden Architekturen lauffähig ist?
Unter amd64 für i386 bauen geht. Andersrum... Ich glaube nicht... *schulterzuck*

Was ist /usr/ports/UPDATING genau? Anweisungen wie was wo nacheinander zu kompilieren/einzustellen ist, damit aktuelle Ports einspielbar/kompilierbar sind?
Im Allgemeinen können Ports/Pakete einfach aktualisert, also durch eine neue Version ersetzt werden. Hin und wieder ist das allerdings nicht so einfach möglich und es müssen weitere Eingriffe getätigt werden. Z.B. wenn sich eine Lib ändert müssen ggf. davon abhängende Programme neu übersetzt/installiert werden um eben gegen diese Version zu linken. Oder es ändert sich in einer neuen Version an der Konfiguration. In /usr/ports/UPDATING wird auf genau solche Umstände hingewiesen.


Dh. die wheel Gruppe ist nur dafür gut? Dann passt das ja so mit 'su'. Habe es bisher auch so gesehen, dass ein Desktop als root hässlich ist, ich wollte mir nur die Möglichkeit eines zugriffes behalten, da ich ja doch noch nicht alle Befehle auswendig kann. Ich ärgere mich jetzt, dass ich damals nicht eher auf den Zug aufgesprungen bin.
Jain. Auch für Zugriffsrechte auf verschiedene Systemdateien. wheel-User sind Benutzer mit erhötem Sicherheits- oder Vertrauens-Rang die das System verwalten dürfen. Entsprechend habn sie auch auf einige Dateien/Verzeichnisse Zugriff die nicht jeder lesen darf.

Ich kenne den Unterschied zu z.B. Bash nicht. Hast du da ein Beispiel?
Die Bedienung und die syntax ist stellenweise anders. Scripte sehen etwas anders aus. Die Autovervollständigung ist unterschiedlich (oder gar nicht vorhanden), etc... Probier es einfach aus.

Aber ich kann ja nicht z.B. LW1 und LW2 gleichzeitig in /mnt mounten. Das gibt doch schon aus der Logik heraus Murks? Und wenn dann noch ein USB-Stick dransteckt, ist das Chaos vollends? Dafür brauche ich doch verschiedene Unterverzeichnisse? Oder dann eben z.B. /d und /e , damit mein Windowsschädel das schneller assoziiert. :D
Bitte... Bitte.... Bitte bitte.. Mach kein /e /f /g ... *schüttel*
Korrekt du kannst, solltest, nicht verschiedene Laufwerke übereinander mounten (wenn du nicht wirklich weisst was du gerade vor hast). Ich muss zugeben ich hatte noch nie den Bedarf mehr als 2 Laufwerke gleichzeitig gemounted zu haben und dafür hab ich in meinem Userordner ~/mnt und ~/mount :D
Wenn du ein Desktopsystem verwendest mit einem wie auch immer gearteten Automounter ist dir das eh egal da diese iA dynamisch Ordner erzeugen.


Meinst du nicht 9660? Typo? Bei einer ISO-Datei geht das auch so? Also als Quelle diese Datei nehmen? Geht das auch direkt übers Netzwerk, wenn ich z.B. eine Sambashare oder NFSshare gemountet habe, ohne dass die Datei lokal erstmal auf den Rechner gezogen wird?
Jo.... ;)
Grundsätzlich ja, zu samba kann ich nix sagen, das verwende ich nicht.


Ok, in der Zwischenzeit ist die RC4 draufgebügelt und ja, meine Inetleitung ist schnell. Der erste Befehl war pkg_add -r pkg
Eigentlich hätte es gereicht "pkg" einzugeben. pkg ist zwar nicht im Basissystem, aber ein bootstrapper der pkg dann automatisch installiert.

Da kam dann nur die Meldung, dass ich pk2ng ausführen soll und nichts mit der make.conf. Soll wohl so richtig sein?
pkg2ng musst du wie gesagt ausführen wenn du eine alte Datenbank hattest. Da du pkg selbst mit pkg_add (also altem tool) installiert hast hattest du genau das in der alten Datenbank die nun konvertiert wurde.
Den Eintrag in der make.conf musst du machen wenn du ports direkt installieren willst. Portmaster erkennt mittlerweile automatisch ob pkg installiert ist und verwendet dann automagisch das neue format.

pkg2ng hab ich nun ausgeführt, lief nun auch durch.
pkg_add wird ab nun nicht mehr benutzt, habe ich auch verstanden!
Jut

Sehr edel! Nr. 1 ist einfacher zu merken. Dh. also der Befehl geht bei jedem Dienst, egal wo er liegt? Wofür steht jetzt nochmal rc? :D
Bei jedem der ein rc-script mitbringt. Wenn du in die manpage zu service(8) guckst stellst du fest, dass du mit service -l z.B. sehen kannst was es alles so gibt.

Habe mich da mißverständlich ausgedrückt, sry. Natürlich sind die Treiber für den xorg. Ich meinte, ob das Paket nvidia-settings das kleine Einstellpanel für nvidia unter KDE ist, wo man auch die Temperatur ablesen kann.
Das ist irgendwo im KDE-gedöns glaub ich eingebettet... Funktioniert aber auch wunderbar ohne KDE. ;)

Wat? Nach der Installation des nvidia-driver ist die loader.conf noch nichtmal da, bzw. ist sie leer. Oder reden wir grade aneinander vorbei? :D
Mag sein, aber entweder steht da bei der Installation, dass du es da eintragen sollst oder es gibt irgendein nVidia-Wunderscript welches es für dich erledigt. Fakt ist: Damit es funktioniert muss es wie auch immre zum Schluss da drin stehen.

Ahhh, ok. Ich erinnere mich dunkel an eine gentoo-Installation und meine, dass man da spezielle CPU-Erweiterungen wie MMX oder SSE2 dazuschreiben konnte. Oder ist der Compiler so schlau und nimmt diese von allein, sofern erkannt?
Der Compiler verwendet sinnvolle Einstellungen. Massives Tuning musst du von Hand machen. Hier kommen auch so Dinge rein wie "WITHOUT_X11" was auf einem Server sinnvoll ist.

Ok, ich habe jetzt pkg install xorg eingegeben, aber es kommt nur 'Updating repository catalogue'. Was jetzt?
Und das ist das Problem mit pkg aktuell: Es gibt noch kein offizielles Repo. Nachdem es vor einem Jahr ein Sicherheitsproblem auf den Paketbauservern gab ist bis heute kein offizielles Repo vorhanden. Es gibt jedoch halboffizielle ;)
Unter /usr/local/etc/pkg.conf musst du dann das "neu" repo eintragen von dem er dann installieren soll.
Such mal hier im Forum, da wurde meine ich das Eine oder Andere erwähnt. PC-BSD hatten wohl auch ein recht umfangreiches. Ich verwende mein eigenes und kann dir daher spontan keine URL nennen.

Das sagt jeder, fühlt sich für mich aber eher nach Raketenwissenschaft an. Daran werd ich mich mal gewöhnen, wenn zuviel Zeit über ist. Freundin haben und FreeBSD lernen + noch Baustellen offen haben ist schon der Expert-Mode. *g*
Immer mit der Ruhe... Und wo wir beim Thema sind... Gute Nacht...

PS:
Vergessen hast du, was rc in rc.conf bedeutet und 'vergessen' hast du was zu den Programmen zu sagen. :p
Hab ich nicht vergessen..... ;) rc, weiss ich zugegeben selbst nicht. Und zu den Programmen kann ich dir leider nix sagen. Die meisten davon kenne ich gar nicht.
 
Da du scheinbar sowieso KDE4 installierst/installiert hast ein paar KDE Programme

UltraVNC, RDP -> Da gibts sicher was, aber ist auch RDP nutzbar?
krdc aus net/kdenetwork4 (für rdp muss net/rdesktop installiert sein)

Irfanview -> Den brauche ich nicht zwingend, aber die Batchconversion war super. Kann Gwenview das?
Gwenview kann das glaub ich nicht, aber graphics/digikam kann Stapelverarbeitung

Acrobat Reader -> Irgendein PDF Viewer?
graphics/kdegraphics4 bringt okular mit

uTorrent -> Deluge? Noch nicht gesehen.
net-p2p/ktorrent

MPC HC -> Welcher Player kommt dem am ähnlichsten bzw. ist der Player egal, solange Videobeschleunigung wie DXVA funktioniert. Gibt es das überhaupt?
multimedia/vlc, Videobeschleunigung sollte mit NVIDIA via vdpau funktionieren

FlashFXP -> Auf den ersten Blick fand ich Kasablanca sehr fein
Dolphin kann auf jeden Fall auch (s)ftp
 
Wenn Du noch tiefer in die FreeBSD Systemkonfiguration einsteigen möchtest, dann empfiehlt sich das Lesen der Manpages:

Code:
man rc.conf

Code:
man sysctl

Code:
man loader und loader.conf

Ich bin auch gerade dabei, diese Manpages durchzuarbeiten, damit ich auch von der technischen Seite her verstehe, was hinter den Kulissen passiert.

Für das Feintuning ist das Verstehen der möglichen Funktionen in sysctl unerläßlich.

Das deutsche Handbuch und die deutsche Dokumentation über FreeBSD sind sowieso schon hervorragend und allererste Sahne. Wenn als Ergänzung nach und nach die wichtigsten Manpages gelesen werden, dann bist Du schon auf einem guten Weg. Der Weg ist das Ziel, ich entdecke auch nach einem Jahr noch immer Neues. Viel Spaß dabei, Zeit braucht es schon, aber Du wirst dann mit einem System belohnt, das Du kontrollierst und nicht umgekehrt.:D
 
Freundin haben und FreeBSD lernen + noch Baustellen offen haben ist schon der Expert-Mode. *g*
Warte mal bis die Freundin zur Frau wird und noch Kinder dazukommen :apaul::apaul:
 
oh ja!

Meine Ex steht völlig auf Microsoft und wir hatten schon Debatten, was ich meinen Kindern zeige. Da ging es darum, das sie mir am liebsten verboten hätte, OpenOffice zu zeigen/nutzen und stattdessen lieber Microsoft-Mord. Da lässt sich beliebig weiterführen... Denn die Welt spricht ja Word... ;-)

Soweit dazu :-) Norbert

PS: Geniess den Abstecher nach FreeBSD - ich tue das auch jeden Tag :-)

Warte mal bis die Freundin zur Frau wird und noch Kinder dazukommen :apaul::apaul:
 
Oh, was bin ich doch für ein Glückspilz, das meine Kinder, ach mein Sohn, bereits groß ist. Aber es reichte nur für eins, ob da Windows oder Linux schuld dran waren, da rätseln noch die Götter.:)
 
die meisten Programme kenne ich nicht, die da vom Windows her genannt sind.

gwenview nutze ich noch in einer älteren Version und ich glaube, das kann was du möchtest zusammen mit den kipi-plugins (graphics/kipi-plugins-kde4).


avidemux2 ist mein liebster Filmformat-Wandler (multimedia/avidemux2).

vlc ist inzwischen mein liebster Player für alles (multimedia/vlc).

acronis ...etc sind unnötig, da boardmittel für backups zur Verfügung stehen. Etwa dump & restore.

mount kann grundsätzlich .iso mounten, aber nicht die Datei direkt. Die schöne Option -o loop gibt es bei FreeBSD nicht. Stattdessen musst du manuell zuerst ein passendes gerät anlegen (ein md -device) und dann dieses einbinden. Dann klappt es aber wie gewünscht.

insgesamt gibt es sehr viele Anwendungen mehrfach, etwa eine für QT und nochmal was ähnliches für GTK. So ist vielleicht evince als PDF-Viewer zu erwähnen, ein Pendant zum okular. xpdf und ähnliche sind oft schneller und kleiner, können aber nicht alles so gut. Acroread gab es früher auch mal in den Ports, KA, ob das noch so ist.

k3b ist auch mein Lieblingsbrenner, allerdings nutze ich kaum eine der zusätzlichen Funktionen. Wenn ich Filme rippen will, nutze ich meist DVDRIP (multimedia/dvdrip), bei CDs gerne grip (audio/grip). audacity (audio/audacity) bearbeitet Audiodateien und wandelt das Format.

Als Browser FF, geht jedenfalls. Meiner Meinung nach braucht ein Mensch mehr als einen Browser, um für unterschiedliche Umstände auch unterschiedliche Einstellungen direkt nutzen zu können. Neben den üblichen und bekannten (www/seamonkey, www/chromium, www/opera) möchte ich mal noch midori erwähnen (www/midori).


Wegen der Installation und vielleicht auch wegen der Freundin: nimm dir nicht zu viel auf einmal vor. Gut Ding braucht Weile. Es geht eigentlich nicht, von Anfang an zu wissen, was man will. Man muss wohl eher erst eine Zeit treiben und Erfahrung sammeln, wieder neu beginnen und so langsam festigen, was einem wirklich gut tut und wo man nur der Idee von anderen folgen möchte.
 
libdvdcss (multimedia/libdvdcss) war bei meinem letzten Update noch in den Ports und kann von einigen Programmen genutzt werden. An der Stelle weiß ich aber auch nicht, was das Windows-Beispiel macht und bin daher etwas unsicher, was du willst. Ob es auch ein fertiges Paket dazu gibt, weiß ich allerdings nicht genau. Da es bei OpenBSD eines gab, sehe ich grad keinen Grund, weshalb es keines bei FreeBSD geben sollte.

Jedenfalls macht hier im Forum niemand verbotene Sachen und deshalb können wir auch über alle Dinge guten Gewissens reden. Ich glaube nicht, dass da jemand Bedenken hat.

ich denke, dass die Dinge wieder kommen, die wir hier nicht direkt verstanden haben oder einfach vergaßen. Du kannst ja Stück für Stück dein System hochrüsten. Wie schon angedeutet: ich glaube nicht daran, dass ein Wunsch-System in einem Wisch direkt fertig installiert werden kann. Da gibt es viel zu viel zu probieren und zu sehen, was zu einem selbst passt.
 
@Rakor

Major und Minor sollte klar sein. Wenn nun innerhalb eines Releases Sicherheitspaches kommen sind das die Patchlevel die draufgesetzt werden. Obiges Beispiel wäre also 9.1 mit 3 Sicherheits"versionen".
freebsd-update ist dafür da das Basissystem (also alles ausser Drittsoftware die du z.B. über Ports oder Packages installierst) binär zu updaten. (Das Alternative und althergebrachte Updateverfahrens sieht vor das gesamte System immer aus den Quellen komplett zu übersetzen). freebsd-update aktualisiert also nur die Dateien die sich geändert haben und das ohne, dass du was kompilieren musst.
Wenn du in die Manpage schaust wirst du sehen, dass du mit der Option -r auch auf neue Releases wechseln kannst. Beispiel:
1) freebsd-update fetch install
2) freebsd-update -r 9.2-RC4


Ok, das bringt Licht rein. Das mit dem binären Update ist ja genial!



Falls noch nicht geschehen les dich mal in das neue pkg (auch pkgng genannt) ein.

Habe ich, es gibt wohl atm. nur das Repository von PC-BSD, dafür ist aber viel Krams drin (auch aktuell!) und der Server ist sehr flott!
Weiter unten habe ich meine Installationsschritte aktualisiert, das PC-BSD-Repo auch gleich verwendet. :)


Jap. Um genau zu sein wenn du ein Port installierst wird er erst kompiliert dann daraus ein Paket gemacht und das wird dann installiert. Portmaster bietet die entsprechende Optionen an.

Gestern auf meiner Testinstallation von der 9.2 RC4 habe ich von dem PC-BSD-Repo den 23er Firefox installiert, lief auch super mit dem flash-plugin und dem Wrapper.
Als ich dann ins Bett ging, habe ich dann noch 'portmaster -b www/firefox' ausgeführt, damit ich den 24er Firefox bekomme und mir mal angucken kann, ob und wie das mit dem Backuppaket funktioniert. Heute morgen war der Firefox dann aber immer noch auf der Version 23. Woran liegt das? Der Kompiliervorgang lief fehlerfrei durch.

Um ein eigenes Repo zu bauen gibt es verschiedene Werkzeuge. Eines wäre z.B. poudriere. Wenn es dich interessiert hier mal wie ich mein poudriere-repo gebaut habe http://wiki.denkrobat.de/wiki/index....PKG-Repository
Das läuft auf dem Server nun jede Nacht, so dass ich jeden Tag aktuelle Pakete habe.

Schick wäre es, wenn ich das auf mein NAS bekäme, habe aber Bedenken, ob ich das in nem Jail (auch noch nicht gemacht), auf dem ZFS-Pool rödeln lassen kann. Der Hintergrund ist, dass das eine embedded-Installation auf einem USB-Stick ist. Extra einen Server nur dafür aufsetzen ist überdimensioniert. ;)

Unter amd64 für i386 bauen geht. Andersrum... Ich glaube nicht... *schulterzuck*

Perfekt und ja, amd64 auf i386 bauen kann nicht gehen. :)

Im Allgemeinen können Ports/Pakete einfach aktualisert, also durch eine neue Version ersetzt werden. Hin und wieder ist das allerdings nicht so einfach möglich und es müssen weitere Eingriffe getätigt werden. Z.B. wenn sich eine Lib ändert müssen ggf. davon abhängende Programme neu übersetzt/installiert werden um eben gegen diese Version zu linken. Oder es ändert sich in einer neuen Version an der Konfiguration. In /usr/ports/UPDATING wird auf genau solche Umstände hingewiesen.

Habe ich mir gestern mal angeschaut, mal sehen wann ich da mal drüber stolpere. :)

Die Bedienung und die syntax ist stellenweise anders. Scripte sehen etwas anders aus. Die Autovervollständigung ist unterschiedlich (oder gar nicht vorhanden), etc... Probier es einfach aus.

Vorerst bleibe ich mal bei Standard und popel nur da rum, was ich auch komplett verstehe/wo ich mir nix zerschieße. :D
Wo wir schon beim zerschießen sind. Wie kann ich z.B. das System 1:1 als Image hinschieben und das wieder auf ne Blanko-Platte spielen? Oder wird das gar anders gemacht?

Bitte... Bitte.... Bitte bitte.. Mach kein /e /f /g ... *schüttel*

Aight. ;)

Korrekt du kannst, solltest, nicht verschiedene Laufwerke übereinander mounten (wenn du nicht wirklich weisst was du gerade vor hast). Ich muss zugeben ich hatte noch nie den Bedarf mehr als 2 Laufwerke gleichzeitig gemounted zu haben und dafür hab ich in meinem Userordner ~/mnt und ~/mount
Wenn du ein Desktopsystem verwendest mit einem wie auch immer gearteten Automounter ist dir das eh egal da diese iA dynamisch Ordner erzeugen.

Ahja, ich habe in den Rechnern meist so 2-3 Laufwerke immer eingebaut. Als Backup, aus Prinzip, kann nie schaden. ;)

Eigentlich hätte es gereicht "pkg" einzugeben. pkg ist zwar nicht im Basissystem, aber ein bootstrapper der pkg dann automatisch installiert.

Das hab ich heute nochmal frisch so gemacht. Funzt! :)

rc, weiss ich zugegeben selbst nicht.

'run command' und ich bin am grinsen, ob der Einfachheit :D

@sterum

Top! Danke!
vdpau habe ich gestern nur mit dem mplayer hinbekommen, da VLC vdpau erst ab einer sehr neuen Version unterstützt und das Paket im Repo natürlich zu alt war.

Warte mal bis die Freundin zur Frau wird und noch Kinder dazukommen.

Kinder sind ausgeschlossen (Verantwortung, die wir beide nicht wollen), die Vermählung an sich steht fest, aber noch kein Termin. :)


@ralli

Dein Nick kommt mir irgendwie bekannt vor. Wo findet man dich noch so im Netz?

Richtig, nur ist die deutsche Doku nicht mehr auf dem allerneuesten Stand und manchmal doch etwas hakelig. :D Selbst für mich als halbwegs erfahrenen Nerd (Atari 130XE, ST, Commodore 64, jede PC-Generation ab 80286) war es schwer zu durchschauen, worauf jetzt was abzielt. Aber wir sind ja beim Lernen. ;)

Oh, was bin ich doch für ein Glückspilz, das meine Kinder, ach mein Sohn, bereits groß ist. Aber es reichte nur für eins, ob da Windows oder Linux schuld dran waren, da rätseln noch die Götter.

Das kommt drauf an, ob dein Sohn Windows oder Linux nutzt. ;)


@bsd4me

Sie ist aber hoffentlich nicht deine Ex, WEIL sie auf MS steht? :D


@pit234a

avidemux2 ist mein liebster Filmformat-Wandler (multimedia/avidemux2)

Wichtig wäre, dass man dem Ding ifo-Dateien geben kann bzw. eine DVD-Struktur komplett gelesen werden kann. Aus Gründen der Bequemlichkeit mag ich meine Filme archivieren und witzigerweise sehen manche nach dem Denoise+Spline64-Filter sogar besser aus. (Ich mag kein Filmgrain! *schüttel* ). A propos: Weiß jemand, warum neue PC-Spiele extra einen Grain hinzurechnen?

vlc ist inzwischen mein liebster Player für alles (multimedia/vlc).

War er auch bei mir unter Win, aber hatte Probleme mit DXVA bzw. hab mich auch nicht großartig damit auseinander gesetzt.
Ich werde jedenfalls den neuesten kompilieren. Evtl. wird das die heutige Aufgabe für heute Nacht. :)

acronis ...etc sind unnötig, da boardmittel für backups zur Verfügung stehen. Etwa dump & restore.

Geht das 1:1 auf ein anderes Medium per Images? Die Acronis Boot CD war tlw. unbezahlbar. Aber hey, die würde doch trotzdem gehen, oder?

mount kann grundsätzlich .iso mounten, aber nicht die Datei direkt. Die schöne Option -o loop gibt es bei FreeBSD nicht. Stattdessen musst du manuell zuerst ein passendes gerät anlegen (ein md -device) und dann dieses einbinden. Dann klappt es aber wie gewünscht.

-o loop sagt mir nix ;)
Aber die Logik mit dem virtuellen Device ist klar.

Als Browser FF, geht jedenfalls. Meiner Meinung nach braucht ein Mensch mehr als einen Browser, um für unterschiedliche Umstände auch unterschiedliche Einstellungen direkt nutzen zu können. Neben den üblichen und bekannten (www/seamonkey, www/chromium, www/opera) möchte ich mal noch midori erwähnen (www/midori).

Jep, auf jeden Fall. Mindestens einen extra für Tor. Und dann eben doch alle zum Testen bei Web-Projekten. :D

Wegen der Installation und vielleicht auch wegen der Freundin: nimm dir nicht zu viel auf einmal vor. Gut Ding braucht Weile. Es geht eigentlich nicht, von Anfang an zu wissen, was man will. Man muss wohl eher erst eine Zeit treiben und Erfahrung sammeln, wieder neu beginnen und so langsam festigen, was einem wirklich gut tut und wo man nur der Idee von anderen folgen möchte.

Sie will auch FreeBSD haben (eigentlich gehts um KDE wegen dem Augenzucker :D ), aber bis ich irgendwem was empfehle, dann mag ich da auch sattelfest drin sein. Da ich ja jetzt erstmal die Hauptsachen gebacken bekomme, mag ich das System nach und nach für alle Tasks im Alltag nutzen....um eben irgendwann komplett auf Win verzichten zu können.


libdvdcss (multimedia/libdvdcss) war bei meinem letzten Update noch in den Ports und kann von einigen Programmen genutzt werden. An der Stelle weiß ich aber auch nicht, was das Windows-Beispiel macht und bin daher etwas unsicher, was du willst. Ob es auch ein fertiges Paket dazu gibt, weiß ich allerdings nicht genau. Da es bei OpenBSD eines gab, sehe ich grad keinen Grund, weshalb es keines bei FreeBSD geben sollte.

Manche DVDs haben einen *perversen* Kopierschutz. Da geht es von Fakeangaben zu den Dateigrößen (80 GB Inhalt auf einer DVD-9) über absichtlich fehlerhafte Sektoren im Startbereich bis zu 20x die gleiche IFO und nur eine enthält den Film. Dass da sogar manche Standalone-Player am TV die DVD nicht abspielen, brauche ich nicht zu erwähnen. AnyDVD hat eine eigene DLL für den Zugriff auf das Laufwerk und hat datenbankunterstützt jeweils die Leseanleitung für jede DVD von deren Server geholt.
libdvdcss wird dann nur css entschlüsseln können, wie ich vermute. ;)

Jedenfalls macht hier im Forum niemand verbotene Sachen und deshalb können wir auch über alle Dinge guten Gewissens reden. Ich glaube nicht, dass da jemand Bedenken hat.

Ich bin kein Jurist, meine aber, dass in DE nichtmal darüber gesprochen werden darf. @Admin: Bitte entsprechend löschen, falls dem so ist.

ich denke, dass die Dinge wieder kommen, die wir hier nicht direkt verstanden haben oder einfach vergaßen. Du kannst ja Stück für Stück dein System hochrüsten. Wie schon angedeutet: ich glaube nicht daran, dass ein Wunsch-System in einem Wisch direkt fertig installiert werden kann. Da gibt es viel zu viel zu probieren und zu sehen, was zu einem selbst passt.

Eben. Und hier gehts schon weiter :D


Hier habe ich mal die neueste Vorgehensweise:

Code:
einloggen
su
pkg
ee /etc/make.conf
-> WITH_PKGNG=yes
ee /usr/local/etc/pkg.conf
-> packagesite: http://pkg.cdn.pcbsd.org/9.2-RELEASE/amd64
-> PKG_CACHEDIR: /usr/local/tmp
pkg update
pkg upgrade
ggf 2 refreshen
pkg install xorg kde-4.10.5 de-kde-l10n virtuoso portmaster
ee /etc/fstab
-> proc /proc procfs rw 0 0
ee /etc/rc.conf
-> hald_enable="yes"
-> dbus_enable="yes"
-> linux_enable="yes"
-> local_startup="${local_startup} /usr/local/bin/kde4/etc/rc.d"
-> kdm4_enable="yes"
service hald start
service dbus start
kldload linux
pkg install nvidia-driver-319.32 nvidia-xconfig nvidia-settings
ee /boot/loader.conf
nvidia_load="YES"
kldload nvidia
nvidia-xconfig
*reboot*
Country auf Deutsch, Languages nur Deutsch ausgewählt. Die Tastaturbelegung auf Deutsch gestellt.


Dennoch ist KDE nicht vollständig auf Deutsch. Im Forum habe ich das gefunden:

http://www.bsdforen.de/showpost.php?p=198861&postcount=8

Das scheint mir aber nicht die saubere Lösung zu sein?
 
@mr44er, den Namen Ralph oder besser die Kurzform ralli ist weiter verbreitet, als ich dachte. Aber nicht überall wo ralli draufsteht, ist auch ralli drin. In über 99,99 % der Fälle, wo der Nickname ralli auftaucht, bin ich es nicht. Und in Foren war ich anfangs (vor 13 Jahren) im linux-club unterwegs, als ich noch Suse Fanboy war. Später trat ich der Debian Community bei, wo ich heute noch mitlese und ab und zu auch einen Beitrag schreibe. Das wirkliche Leben ist nun Mal nicht ausschließlich schwarz weiss, sondern hat viele Facetten.
 
Last edited by a moderator:
Hier sind ein paar die Ich nutze.
Bei manchen weiss ich nciht genau, ob die derzeit in den Ports sind und/oder Linux only sind.

Nero:
* XFBurn
* Brasero

RDP:
* remmina
* gredesktop
* vinagre
* gnome-rdp

VNC:
* tightvnc
* gtk vnc
* ssvnc
* xvnc4

keepass2:
* keepassX 1
* keepassX 2 (mein Favorit)
* keepass 2 (mit mono)
* kpcli (cmd)

psi:
* pidgin (mit otr und gpg plugin und gnome-keyring fuer Passwort Storage)
* jitsi (hat otr, kann jabber und video)

winamp:
* audacious (hat ein winamp classic theme)

winscp:
* filezilla
* gftp
* bareftp

uTorrent:
* deluge
* transmission

SQL:
* Emma
* DBeaver
* GMySQLcc
* HeidiSQL (mit wine)
* MySQL Workbench

Backup:
* grsync
 
es ist sehr viel Stoff in diesem Thread, mein armer kleiner Kopf kommt da ganz durcheinander.
Mir wäre es angenehmer, wenn du nach Themen aufteilen und splitten könntest, mehrere Threads jeweils zu detaillierten Bereichen.
Aber, ich versuche es trotzdem mal wacker.

Zur Umwandlung/Archivierung von Filmen.
Scheinbar habe ich nie solche perversen DVDs gehabt, oder jedenfalls kaum einmal. Die Zeit, wo ich viele Filme wandelte, ist aber auch schon vorbei. BlueRay habe ich noch nicht angegangen und auch kein Laufwerk dafür.
Das einfachste, schnellste, zuverlässigste Mittel eine DVD zunächst mal sicher zu haben: dd
dd if=/dein/DVD-Gerät of=/pfad/zu/deinem/image.iso bs=2048
und was du bekommst ist eben ein iso deiner DVD, das von vlc direkt gespielt (perverse Verschlüsselung außen vor gelassen) oder von dvdrip weiter bearbeitet werden kann.
avidemux2 kann DVDs direkt bearbeiten/umwandeln, dabei hatte ich immer Probleme. Es ist für mich eher das Tool, Filme zu schneiden und umzuwandeln, die korrekte Größe (inklusive Seitenverhältnis) zu setzen, Filter anzuwenden um aufzuhellen oder mehr Kontrast zu setzen, zu smoothen oder solche Dinge. Dabei kann es auch von Format1 nach Format2 umbauen, also etwa aus einem mpg2 + ac3 ein x264 + mp3 generieren.
Deshalb kommt avidemux2 bei mir ganz groß ins Rennen, wenn ich Aufnahmen meiner digitalen Sat-Empfänger wandeln will.
Das kann avidemux2 direkt, aber wieder hatte ich dabei immer Probleme, weshalb ich diese Dateien (.ts) zunächst mit ProjektX demultiplexe und in die Video und Audio-Spuren zerlege. Die füge ich dann mit avidemux2 nach meinen Wünschen wieder zusammen und wandele sie dann gleichzeitig um. Auch das mache ich allerdings immer seltener, der Fileserver hat auch Platz für die großen .ts -Dateien.
Schließlich kann avidemux2 in bescheidenem Umfang auch aus diversem Ausgangsmaterial eine Video-CD oder DVD erstellen. Das habe ich nie benutzt.

Zum Backup und Acronis.
Da bin ich sehr unerfahren.
Acronis nutzt meine Firma noch nicht lange und wir nutzen es eben mit Microsoft zusammen. Früher hatten wir Ghost. Ich bin nicht sicher, ob Acronis Bitweise-Backups erstellt und also auch andere als DOS und NTFS Dateisysteme kann.
FreeBSD jedenfalls kann beides und noch mehr und ganz ohne solche zusätzlichen Tools. Du wirst es sehr bald schon nicht mehr vermissen, wenn du dich ein wenig tiefer eingearbeitet hast. Da möchte ich den kleinen Kopf in meinem dicken Schädel nicht über Gebühr beanspruchen, aber neben solch einfachen Dingen wie tar und rsync (grsync: nett!) oder dump & restore oder Dateisystem-bedingten Möglichkeiten, wie snapshots, gibt es auch mehrere SW-Möglichkeiten in den Ports.

Alles auf Deutsch.
Das ist ein Elend mit dieser Lokalisierung. Einfach furchtbar.
Natürlich kommt das Problem daher, dass viele vieles entwickeln und jeweils unterschiedliche Ideen und Vorstellungen haben. Es gibt nicht eine, die EINE Obervariable für alle Anwendungen, die im gesamten System die Sprache festlegt. Es gibt noch nicht mal DIE user-Variable, die dies per User machen würde. Es gilt herauszufinden, welche Anwendungen jeweils welche Variable nutzen und diese dann alle zu setzen! Außerdem klappt das bei manchen Programmen nur, wenn deren Sprachpaket auch installiert ist. KDE4 kenne ich nicht, ich sage es mal für KDE3: KDE3 hat ein Sprachpaket für DE. Damit geht gwenview aber nicht auch auf Deutsch, weil das wieder ein eigenes Sprachpaket hat. Ebenso k3b. Diese Anwendungen, die eigentlich stark in KDE integriert sind, werden offenbar nicht so stark eingebunden und haben damit den Vorteil, auf Deutsch auch unter anderen Desktop-Environments zu funktionieren, sofern sie eben die passende Lokalisierung installiert vorfinden. Da bleibt einem nichts anderes, als die Ports (bzw sein pkg-repositrie) nach passenden Sprachpaketen zu durchsuchen und diese dann zu installieren.
Und alle LANG-settings an allen möglichen Plätzen vorzunehmen! Dazu gibt es hier auch Beiträge.
 
@ralli

@mr44er, den Namen Ralph oder besser die Kurzform ralli ist weiter verbreitet, als ich dachte. Aber nicht überall wo ralli draufsteht, ist auch ralli drin. In über 99,99 % der Fälle, wo der Nickname ralli auftaucht, bin ich es nicht. Und in Foren war ich anfangs (vor 13 Jahren) im linux-club unterwegs, als ich noch Suse Fanboy war. Später trat ich der Debian Community bei, wo ich heute noch mitlese und ab und zu auch einen Beitrag schreibe. Das wirkliche Leben ist nun Mal nicht ausschließlich schwarz weiss, sondern hat viele Facetten.

Ok, normal hätte ich nicht gefragt, aber fachspezifische Leute laufen sich im großen Netz dann doch immer mal wieder über den Weg. ;)
Und ja, nur s/w ist nie was. :)

@lockdock

Thx, die werde ich mir alle mal durchgucken.
audacious ist ein Volltreffer! :)

@pit234a

Mir wäre es angenehmer, wenn du nach Themen aufteilen und splitten könntest, mehrere Threads jeweils zu detaillierten Bereichen.
Aber, ich versuche es trotzdem mal wacker.

Ich weiß, was du meinst, aber das Thema ist ja Win7 zu ersetzen (mit Multimediagedöhns etc.) ;)
Mein insgeheimes Ziel ist es irgendwie ein Tutorial dazu hinzubekommen.
Ich kann später mal versuchen über 'zu' spezifische Themen extra Threads aufzumachen. Samba z.B. wird ein Thema werden.
Ich weiß ja auch, dass man die Boardsuche generell bemühen sollte und manche vllt. vom erneuten Durchkauen genervt sind, aber für mich hat es einen großen Vorteil, wenn man passend am Ball bleibt.
Hach, meine Wortwahl ist heute unter aller Kanone. :S

Das einfachste, schnellste, zuverlässigste Mittel eine DVD zunächst mal sicher zu haben: dd
dd if=/dein/DVD-Gerät of=/pfad/zu/deinem/image.iso bs=2048


Der Befehl ist mir zufälligerweise schon bekannt, da müsste ich mit entsprechenden DVDs mal rumspielen. :)

avidemux2 kann DVDs direkt bearbeiten/umwandeln, dabei hatte ich immer Probleme. Es ist für mich eher das Tool, Filme zu schneiden und umzuwandeln, die korrekte Größe (inklusive Seitenverhältnis) zu setzen, Filter anzuwenden um aufzuhellen oder mehr Kontrast zu setzen, zu smoothen oder solche Dinge. Dabei kann es auch von Format1 nach Format2 umbauen, also etwa aus einem mpg2 + ac3 ein x264 + mp3 generieren.
Deshalb kommt avidemux2 bei mir ganz groß ins Rennen, wenn ich Aufnahmen meiner digitalen Sat-Empfänger wandeln will.
Das kann avidemux2 direkt, aber wieder hatte ich dabei immer Probleme, weshalb ich diese Dateien (.ts) zunächst mit ProjektX demultiplexe und in die Video und Audio-Spuren zerlege. Die füge ich dann mit avidemux2 nach meinen Wünschen wieder zusammen und wandele sie dann gleichzeitig um. Auch das mache ich allerdings immer seltener, der Fileserver hat auch Platz für die großen .ts -Dateien.
Schließlich kann avidemux2 in bescheidenem Umfang auch aus diversem Ausgangsmaterial eine Video-CD oder DVD erstellen. Das habe ich nie benutzt.

Das werd ich mir dann genau angucken, zur Not kann man ja immer noch mit Wine und meiner bekannten Software rumhantieren. :)

Zum Backup und Acronis.
Da bin ich sehr unerfahren.
Acronis nutzt meine Firma noch nicht lange und wir nutzen es eben mit Microsoft zusammen. Früher hatten wir Ghost. Ich bin nicht sicher, ob Acronis Bitweise-Backups erstellt und also auch andere als DOS und NTFS Dateisysteme kann.

Ich meine jetzt nach etwas lesen: es kann beides in neueren Versionen. Bei Ghost kommen mir auch noch schöne Erinnerungen hoch. :D

FreeBSD jedenfalls kann beides und noch mehr und ganz ohne solche zusätzlichen Tools. Du wirst es sehr bald schon nicht mehr vermissen, wenn du dich ein wenig tiefer eingearbeitet hast. Da möchte ich den kleinen Kopf in meinem dicken Schädel nicht über Gebühr beanspruchen, aber neben solch einfachen Dingen wie tar und rsync (grsync: nett!) oder dump & restore oder Dateisystem-bedingten Möglichkeiten, wie snapshots, gibt es auch mehrere SW-Möglichkeiten in den Ports.

Das klingt sehr gut. Anhand der genannten Tools hab ich ja jetzt eine Anlaufstelle zum Suchen! :)

Alles auf Deutsch.
Das ist ein Elend mit dieser Lokalisierung. Einfach furchtbar.
Natürlich kommt das Problem daher, dass viele vieles entwickeln und jeweils unterschiedliche Ideen und Vorstellungen haben. Es gibt nicht eine, die EINE Obervariable für alle Anwendungen, die im gesamten System die Sprache festlegt. Es gibt noch nicht mal DIE user-Variable, die dies per User machen würde.

Das habe ich gemerkt. :)

Es gilt herauszufinden, welche Anwendungen jeweils welche Variable nutzen und diese dann alle zu setzen! Außerdem klappt das bei manchen Programmen nur, wenn deren Sprachpaket auch installiert ist. KDE4 kenne ich nicht, ich sage es mal für KDE3: KDE3 hat ein Sprachpaket für DE. Damit geht gwenview aber nicht auch auf Deutsch, weil das wieder ein eigenes Sprachpaket hat. Ebenso k3b. Diese Anwendungen, die eigentlich stark in KDE integriert sind, werden offenbar nicht so stark eingebunden und haben damit den Vorteil, auf Deutsch auch unter anderen Desktop-Environments zu funktionieren, sofern sie eben die passende Lokalisierung installiert vorfinden. Da bleibt einem nichts anderes, als die Ports (bzw sein pkg-repositrie) nach passenden Sprachpaketen zu durchsuchen und diese dann zu installieren.
Und alle LANG-settings an allen möglichen Plätzen vorzunehmen! Dazu gibt es hier auch Beiträge.

Mit den Anwendungen habe ich kein Problem, das ist bei anderen Systemen auch so. Tlw. auch von mir gewünscht mit der Originalsprache -> spart Platz und ich kann mit den Begriffen was anfangen. Ich hab spaßeshalber mal ein BIOS auf Deutsch gestellt, das war so richtig befremdlich. :D
Mir gehts ja nur um KDE4, das ist gemischt. Obwohl ich das Sprachpaket installiert und aktiviert habe! :)
 
Damit das ganze System und somit auch KDE komplett auf Deutsch gestellt wird muß die Umgebungsvariable LANG richtig gesetzt sein. z.B. de_AT-UTF-8.Näheres dazu steht im Handbuch, Kapitel 24.3
 
Damit das ganze System und somit auch KDE komplett auf Deutsch gestellt wird muß die Umgebungsvariable LANG richtig gesetzt sein. z.B. de_AT-UTF-8.Näheres dazu steht im Handbuch, Kapitel 24.3

Alles auf Deutsch?
so, oder ähnlich fragte ich seinerzeit nach der Lokalisierung für mein System. Das war vielleicht bei FreeBSD 6.x und ich bekam die folgende Antwort und fand heraus, dass dies noch nicht ausreichend war. Insbesondere, weil ich versuchte auf UTF-8 zu wechseln, musste ich etliches weitere umstellen und habe mir das alles nicht notiert, sehe aber, dass ich damit immer noch nicht fertig bin, denn zum Beispiel können manche GTK-Anwendungen (GTK, nicht GTK2 oder GTK3) offenbar einfach kein UTF und manche anderen Anwendungen auch nicht so einfach.
Alleine daraus folgt an dieser Stelle der Rat, es bei iso-8859-1 oder -15 zu belassen, das funktioniert besser.
Nun mal die Kopie des alten Textes:
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1.) Lokalisierung für csh/tcsh
Die Lokalisierung für csh wird systemweit in der /etc/csh.login eingestellt. Korrekte Lokalisierungseinträge für Dich sind:

Code:
setenv LANG de_DE.ISO8859-15
setenv MM_CHARSET ISO-8859-15
2.) Lokalisierung für sh/bash
Die Lokalisierung für sh und bash wird systemweit in der /etc/profile eingestellt. Korrekte Lokalisierungseinträge für Dich sind:

Code:
LANG=de_DE.ISO8859-15; export LANG
MM_CHARSET=ISO-8859-15; export MM_CHARSET
3.) Verwenden die FreeBSD-Benutzer unterschiedliche Lokalisierungen, so ist der Weg über die login.conf empfehlenswert. Aber Achtung: Ich persönlich hatte schon mehrfach Probleme mit der login.conf. Es kam vor, dass die in der login.conf definierten Einstellungen von FreeBSD nicht übernommen worden.

Für jeden Benutzer muss die zu verwendende Lokalisierung eingestellt werden. Folgende Schritte sind dazu notwendig:

/etc/login.conf modifizieren:
Code:
german|German Users Accounts:\
:charset=ISO-8859-15:\
:lang=de_DE.ISO8859-15:\
:tc=default:
/etc/login.conf.db anlegen:
Code:
# cap_mkdb /etc/login.conf
Jedem einzelnen Benutzer seine Benutzerklasse zuweisen:
Code:
# vipw
user:password:1111:11:german:0:0:USER_NAME:/home/USER_NAME:/bin/csh

dann noch in der /usr/local/share/config/kdm/Xsession ganz oben eingefügt:
. /etc/profile
. ~/.profile
---
wie gesagt, das ist lange her und mein System war mal ein 6er und ist nun ein 8er und es hat viele viele Probierereien hinter sich gebracht und ich habe nicht alles aufgeschrieben und bin auch nicht mit allem restlos zufrieden.
Es ist gut möglich, dass folgendes Zitat aus meiner /etc/csh.cshrc total veraltet ist. Was als Kommentar da steht, ist grundsätzlich aus irgendeiner man-page rausgelesen und hier eingefügt, damit ich nicht immer wieder suchen muss.
Und nochmal, das ist wirklich nicht alles!
(ADOBE_LANG habe ich eigentlich auch nur für Acroread genutzt und das seit Jahren nicht mehr)

# LC_All ist ein default Wert, der alle nicht gesetzten Variablen setzt
# LANG beschreibt alle Variablen mit der Einstellung
#das könnte Probleme machen, macht es aber bei mir nicht.
#es kommen auch keine deutschen man-pages, obwohl das eigentlich sollte
#die hier auskommentierten Zeilen sollten Problemen vorbauen
#die LANG darf dann nicht gesetzt werden
#setenv LC_MESSAGES en_US.ISO8859-1
#setenv LC_COLLATE de_DE.ISO8859-1
#setenv LC_CTYPE de_DE.ISO8859-1
#setenv LC_MONETARY de_DE.ISO8859-1
#setenv LC_NUMERIC de_DE.ISO8859-1
#setenv LC_TIME de_DE.ISO8859-1

setenv ADOBE_LANG DEU
setenv LC_ALL de_DE.UTF-8
setenv LANG de_DE.UTF-8
setenv MM_CHARSET UTF-8
 
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