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Raid Karte Problem mit BIOS

Themenstarter #1
Hallo Leute,

mein Problem hat jetzt erstmal nicht viel mit FreeBSD zutun, aber ich suche eine Lösung mit FreeBSD.
Ich habe mir einen kleinen Server aus einem Thin Client gebaut: ( HPt620)

https://www.piospartslap.de/HP-t620...MI1uqJnsHo5wIVDuR3Ch2aSggaEAQYASABEgL-gvD_BwE

Und zwar geht es um diese Raid-Karte hier die ich damit verwenden möchte:

https://www.kabelprofishop.de/io-ka...2.0-sata-karte-4x-sata-6gb/s-raid-0-1-10-jbod

Sitzt in diesem Adapter weil er nur einen m.2 Slot für Adapter hat und keine Controller unterstützt:

https://www.amazon.de/gp/product/B07DQPNGN6/ref=ppx_yo_dt_b_asin_title_o00_s00?ie=UTF8&psc=1

Soweit sogut funktioniert das so auch an sich, Festplatten werden erkannt und Booten funktioniert auch in FreeBSD und FreeBSD erkennt auch die Karte wunderbar.

Also kommen wir zum Problem:

Das ärgerliche ist jetzt halt, das dieser HP Thin Client ein tolles Bios hat, was mich nicht in das Marvel Bios lässt also das Bios des Raid controlers, über mein PC komme ich da problemlos rein: (str+m) Chipsatz: Marvell 88se9230
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Nun meine Frage, gibt es eine Möglichkeit über FreeBSD auf das Bios zuzugreifen? Also irgendwie PCI zu booten also das Bios von dem Chip?
Bin ratlos derzeit ...

Liebe Grüße

Tom :D
 

mr44er

moderater Moderator
Mitarbeiter
#2
Im BIOS vom Thin Client interrupt 19 capture oder hook int19 oder wies auch immer gerade dort heißt, aktivieren.

Bootlogo vom TC deaktivieren kanns noch bringen, aber int19 dürfte hier das Problemchen sein.

Wenn das noch nichts hilft und das BIOS vom TC zufällig ebenfalls STRG+M hat und das 'drüberlegt', hast du schlechte Chancen.
 
Themenstarter #3
Im BIOS vom Thin Client interrupt 19 capture oder hook int19 oder wies auch immer gerade dort heißt, aktivieren.

Bootlogo vom TC deaktivieren kanns noch bringen, aber int19 dürfte hier das Problemchen sein.

Wenn das noch nichts hilft und das BIOS vom TC zufällig ebenfalls STRG+M hat und das 'drüberlegt', hast du schlechte Chancen.
Nein, bios ist zum glück f10
Was genau ist int 19 ? Finde das im Bios nicht..
 

mr44er

moderater Moderator
Mitarbeiter
#4
Es gibt ja nicht nur die Funktion 'ins BIOS rein', z.B. auch boot device wählen uswusf. Zugegeben es ist arg selten, dass sich Tastenkombinationen überschneiden, aber es passiert eben manchmal. ;)

Die Kurzform: genau das was du willst, das BIOS/OPROM einer Zusatzkarte anzeigen/zugänglich zu machen und vor dem eigentlichen OS-Boot die Wahlmöglichkeit STRG+M anzeigen. Btw. LOAD OPROM -> das könnte so in deinem BIOS betitelt sein.

Die Langform: https://en.wikipedia.org/wiki/BIOS_interrupt_call

Edit:
Letzte Alternative: Wenn du nicht von dem Controller booten willst/musst, dann kannst du das Gebastel an deinen PC stecken, dort konfigurieren und wieder in den TC stopfen. ;)
 
Themenstarter #5
Es gibt ja nicht nur die Funktion 'ins BIOS rein', z.B. auch boot device wählen uswusf. Zugegeben es ist arg selten, dass sich Tastenkombinationen überschneiden, aber es passiert eben manchmal. ;)


Die Kurzform: genau das was du willst, das BIOS/OPROM einer Zusatzkarte anzeigen/zugänglich zu machen und vor dem eigentlichen OS-Boot die Wahlmöglichkeit STRG+M anzeigen. Btw. LOAD OPROM -> das könnte so in deinem BIOS betitelt sein.

Die Langform: https://en.wikipedia.org/wiki/BIOS_interrupt_call

Edit:
Letzte Alternative: Wenn du nicht von dem Controller booten willst/musst, dann kannst du das Gebastel an deinen PC stecken, dort konfigurieren und wieder in den TC stopfen. ;)
ich boote doch jetzt schon davon^^ nur das ich halt nicht ins bios kann leider aber ich gucke mal danke dir
 

pit234a

Well-Known Member
#6
ich bin jetzt nicht den Links aus dem Eingangsthread gefolgt und rede vielleicht deshalb noch mehr Stuss, als üblich, aber manchmal sieht man ja auch den Wald vor lauter Bäumen nicht.

Wenn du FreeBSD auf einem ZFS benutzt, kannst dessen eingebaute Raid-Funktion nutzen und die finde ich viel attraktiver, als einen HW-Raid. Stirbt der HW-Raid, dürften deine Daten ziemlich sicher weg sein. In einem reinen ZFS-Pool hängst du die einfach in andere HW, importierst den Pool und gut ist.
 
Themenstarter #8
Achso, übersehen. Besser als erwartet also. ;)
So, also das gibt es alles leider nicht bei meinem Thin Client im Bios. Es würde nur ein sinnvolles BIOS Update von HP helfen, kann die Jungs ja mal anschreiben. Das letzte Update war ein nutzloses Copyright Update..
Es gibt ja nicht nur die Funktion 'ins BIOS rein', z.B. auch boot device wählen uswusf. Zugegeben es ist arg selten, dass sich Tastenkombinationen überschneiden, aber es passiert eben manchmal. ;)


Die Kurzform: genau das was du willst, das BIOS/OPROM einer Zusatzkarte anzeigen/zugänglich zu machen und vor dem eigentlichen OS-Boot die Wahlmöglichkeit STRG+M anzeigen. Btw. LOAD OPROM -> das könnte so in deinem BIOS betitelt sein.

Die Langform: https://en.wikipedia.org/wiki/BIOS_interrupt_call

Edit:
Letzte Alternative: Wenn du nicht von dem Controller booten willst/musst, dann kannst du das Gebastel an deinen PC stecken, dort konfigurieren und wieder in den TC stopfen. ;)

Rein stopfen muss ich auch nix, hab mir schon Mühe gemacht, das ganze hängt an der Wand mit KVM ^^ Raid fehlt halt noch dann wäre es perfekt. Das gehäuse ist auch wech nur das Board an 2 Holz klötzen an der Wand.

Also du meinst, ich soll das Teil in mein PC stecken, die Platten dran, das da in Raid 10 konfigurieren und dann wieder an den TC anstecken und das läuft ????
 

pit234a

Well-Known Member
#9
Rein stopfen muss ich auch nix, hab mir schon Mühe gemacht, das ganze hängt an der Wand mit KVM ^^ Raid fehlt halt noch dann wäre es perfekt. Das gehäuse ist auch wech nur das Board an 2 Holz klötzen an der Wand.

Also du meinst, ich soll das Teil in mein PC stecken, die Platten dran, das da in Raid 10 konfigurieren und dann wieder an den TC anstecken und das läuft ????
ohne jetzt vorgreifen zu wollen:
Diese "Teile" haben in der Regel ihr "eigenes BIOS", vollkommen unabhängig vom Bios des MotherBoards(MB). Man erreicht es zur Bootzeit über einen bestimmten Tastencode. Wird der durch das Bios des MB blockiert, kann man die Einstellungen des "Teils" nicht erreichen und es nicht nach seinen eigenen Wünschen konfigurieren.
Wenn es nun keine Möglichkeit gibt, dies in der einen HW zu machen, dann kann man auf eine andere HW ausweichen, die den Einstieg in das "Bios" der Karte nicht sperrt.

Alle Einstellungen auf der Karte, dem Teil, bleiben in dessen "Bios" erhalten und werden entsprechend an ein anderes System weiter gereicht.
 

mr44er

moderater Moderator
Mitarbeiter
#10
Also du meinst, ich soll das Teil in mein PC stecken, die Platten dran, das da in Raid 10 konfigurieren und dann wieder an den TC anstecken und das läuft ????
Exakt, pit hats beschrieben wie ich das meinte. Es sei denn natürlich der Controller ist zickig und 'merkt' das und setzt sich dann wieder auf default. Auch das ist selten, aber kann passieren. :)

Auch von mir die Frage: Wieso machst du dein Raid10 nicht gleich mit ZFS? -> https://www.bsdforen.de/threads/zfs-installation-jetzt-mit-raid10-möglich.35436/

Damit hättest du alle Spatzen gleich viel besser gefangen, denn du bist dem Controller nicht auf Gedeih und Verderb ausgeliefert und dir kann das OPROM wurscht sein. ;)
 
Themenstarter #11
Exakt, pit hats beschrieben wie ich das meinte. Es sei denn natürlich der Controller ist zickig und 'merkt' das und setzt sich dann wieder auf default. Auch das ist selten, aber kann passieren. :)

Auch von mir die Frage: Wieso machst du dein Raid10 nicht gleich mit ZFS? -> https://www.bsdforen.de/threads/zfs-installation-jetzt-mit-raid10-möglich.35436/

Damit hättest du alle Spatzen gleich viel besser gefangen, denn du bist dem Controller nicht auf Gedeih und Verderb ausgeliefert und dir kann das OPROM wurscht sein. ;)
Abend noch einmal,

also es lohnt sich jetzt definitiv nicht noch eine reine 4x SATA - Karte zu kaufen. Weil auch die von DeLock einen Marvelchip besitzt.
So, meine Fragen sind jetzt noch, wie ich nun deiner Meinung nach am besten vorgehen sollte, da du dich ja gut mit RAID auskennst denke ich mal und ich es zum 1. mal use.

Soll ich jetzt die Karte verwenden, am PC einrichten wieder rann an TC und auf FreeBSD das normale ZFS System ohne RAID usen?

Oder doch rein auf FeeBSD Software RAID mit ZFS? Mir war ZFS nie unbekannt, aber ich habe immer den Vorteil von Hardware RAID als gut befunden. Das z.B. Daten bei einem Stromausfall noch zwischen gespeichert werden können, anders als bei einem Software RAID wo nix mehr da ist. Und halt mein TC hat nicht die Stärkste CPU das dazu, frisst ja auch viel Leistung.

Was wäre am besten?
 

pit234a

Well-Known Member
#12
ich bin zwar nicht gefragt, gebe aber doch gerne meinen Senf dazu.
Wenn der HW-Raid die Option bietet, die Platten einfach durch zu schleifen und also wie ein gewöhnlicher SATA-Kontroller funktioniert und dann auch noch davon gebootet werden kann (was bei mir einmal nicht der Fall gewesen ist, sodass ich dann einen kleinen Bootstick bastelte, der nichts anderes als einen entsprechend eingerichteten FreeBSD-Boot-Loader enthielt), ja dann würde ich unbedingt alles auf ZFS und ohne HW-Raid machen wollen.

Mit ZFS stehen dir mehr Möglichkeiten zur Verfügung, als nur ein Raid. Du kannst auch Mirrors bauen und Raids mit unterschiedlicher Redundanz. Das alte Konzept mit Raid0...10 ist damit quasi überholt. An so etwas denke ich gar nicht mehr und überlege nur, wieviel Redundanz ich eben haben will. Oder evtl auch Performance, wenn ich mehrere Platten zu Mirrors zusammenlege.
Und, wie schon gesagt, es ist wesentlich kompatibler auch zu anderer HW. Nur mal als Beispiel: du könntest einen vierer Mirror anlegen und dann zB eine Platte ausbauen und in einem anderen PC einbauen und davon Booten oder eine Sicherung herstellen oder einen neuen PC aufsetzen (OK, das geht nun auch soweit über Netzwerk, es sollte nur ein Beispiel sein).
ZFS ist einfach viel flexibler.
Und viel besser als Dateisystem, weil gut konfigurierbar, COW, unkaputtbar (theoretisch), kann snapshots direkt...
Also, nach langem Zögern, was auch daran lag, dass ich meiner damals alten HW einfach kein ZFS zutraute, möchte ich es heute nicht mehr missen und es ist für mich womöglich das Argument überhaupt, um ein OS für meinen Arbeitsplatzrechner zu wählen. Alle anderen Anwendungen sind ja in OpenSource nahezu identisch.

Also, weil man das zuvor alles ja nicht wissen kann, ist Probieren angesagt.
Ja, ich täte die Karte in einen anderen PC, um sie zu konfigurieren. Als puren SATA-Kontroller.
Dann würde ich ein FreeBSD installieren und zwar minimal und die Platten zu meinem gewünschten Verbund zusammen legen.
Dann davon booten und wenn das gut geht, dann würde ich es genauso lassen und FreeBSD weiter ausbauen (oder neu installieren).
Wenn nun das Booten nicht gelingt, obwohl man keinen Fehler gemacht hat, dann könnte es mein Problem von oben sein und dann könnte das dann, wenn die Kiste auch von USB bootet, mit einem Trick gelöst werden. Den kann man hier nachlesen. Glaube ich.
Aber, ein zusätzlicher Stick ist zusätzliche HW und vielleicht nicht gerne gesehen.
Außerdem ist es zusätzliche Arbeit, sich so etwas zu basteln.
Das würde ich mir dann schon überlegen.

Was ich wohl eher nicht machen würde: ZFS plus HW-Raid nutzen. Ich glaube, das würde mich zu sehr verwirren und ich hätte dabei kein gutes Gefühl.
 
Themenstarter #13
ich bin zwar nicht gefragt, gebe aber doch gerne meinen Senf dazu.
Wenn der HW-Raid die Option bietet, die Platten einfach durch zu schleifen und also wie ein gewöhnlicher SATA-Kontroller funktioniert und dann auch noch davon gebootet werden kann (was bei mir einmal nicht der Fall gewesen ist, sodass ich dann einen kleinen Bootstick bastelte, der nichts anderes als einen entsprechend eingerichteten FreeBSD-Boot-Loader enthielt), ja dann würde ich unbedingt alles auf ZFS und ohne HW-Raid machen wollen.

Mit ZFS stehen dir mehr Möglichkeiten zur Verfügung, als nur ein Raid. Du kannst auch Mirrors bauen und Raids mit unterschiedlicher Redundanz. Das alte Konzept mit Raid0...10 ist damit quasi überholt. An so etwas denke ich gar nicht mehr und überlege nur, wieviel Redundanz ich eben haben will. Oder evtl auch Performance, wenn ich mehrere Platten zu Mirrors zusammenlege.
Und, wie schon gesagt, es ist wesentlich kompatibler auch zu anderer HW. Nur mal als Beispiel: du könntest einen vierer Mirror anlegen und dann zB eine Platte ausbauen und in einem anderen PC einbauen und davon Booten oder eine Sicherung herstellen oder einen neuen PC aufsetzen (OK, das geht nun auch soweit über Netzwerk, es sollte nur ein Beispiel sein).
ZFS ist einfach viel flexibler.
Und viel besser als Dateisystem, weil gut konfigurierbar, COW, unkaputtbar (theoretisch), kann snapshots direkt...
Also, nach langem Zögern, was auch daran lag, dass ich meiner damals alten HW einfach kein ZFS zutraute, möchte ich es heute nicht mehr missen und es ist für mich womöglich das Argument überhaupt, um ein OS für meinen Arbeitsplatzrechner zu wählen. Alle anderen Anwendungen sind ja in OpenSource nahezu identisch.

Also, weil man das zuvor alles ja nicht wissen kann, ist Probieren angesagt.
Ja, ich täte die Karte in einen anderen PC, um sie zu konfigurieren. Als puren SATA-Kontroller.
Dann würde ich ein FreeBSD installieren und zwar minimal und die Platten zu meinem gewünschten Verbund zusammen legen.
Dann davon booten und wenn das gut geht, dann würde ich es genauso lassen und FreeBSD weiter ausbauen (oder neu installieren).
Wenn nun das Booten nicht gelingt, obwohl man keinen Fehler gemacht hat, dann könnte es mein Problem von oben sein und dann könnte das dann, wenn die Kiste auch von USB bootet, mit einem Trick gelöst werden. Den kann man hier nachlesen. Glaube ich.
Aber, ein zusätzlicher Stick ist zusätzliche HW und vielleicht nicht gerne gesehen.
Außerdem ist es zusätzliche Arbeit, sich so etwas zu basteln.
Das würde ich mir dann schon überlegen.

Was ich wohl eher nicht machen würde: ZFS plus HW-Raid nutzen. Ich glaube, das würde mich zu sehr verwirren und ich hätte dabei kein gutes Gefühl.
Ja der kontroller ist ja auf sata ahci default und bootet schon wunderbar, könnte so freebsd mit zfs RAID installieren.
 

mr44er

moderater Moderator
Mitarbeiter
#14
ich habe immer den Vorteil von Hardware RAID als gut befunden
https://www.it-administrator.de/themen/storage/fachartikel/111409.html
https://arstechnica.com/information...-and-atomic-cows-inside-next-gen-filesystems/

Du musst keinen neuen Controller kaufen, wenn der echtes 1:1 Durchreichen der Platten macht.
https://www.ixsystems.com/community...s-and-why-cant-i-use-a-raid-controller.81931/

Und ja, nimm wann immer möglich ZFS. HW-Raid ist schon lange nicht mehr überlegen.
 
Themenstarter #15
Wie sollte ich vorgehen erst FreeBSD installiern und dann das Raid System oder ganz neu FreeBSD und dabei zfs mit RAID ?
 

pit234a

Well-Known Member
#16
Wie sollte ich vorgehen erst FreeBSD installiern und dann das Raid System oder ganz neu FreeBSD und dabei zfs mit RAID ?
wenn das FreeBSD auch auf Zraid zu liegen kommen soll, dann ist es deutlich einfacher, das bei der Neuinstallation direkt vom Installer anlegen zu lassen.
Lies unbedingt zuvor die Seiten zu ZFS:
https://www.freebsd.org/doc/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/zfs-zfs.html
https://www.freebsd.org/cgi/man.cgi....0-RELEASE+and+Ports&arch=default&format=html
und vielleicht
https://www.freebsd.org/cgi/man.cgi....0-RELEASE+and+Ports&arch=default&format=html

Letzteres ist dann sinnvoll, wenn du von Hand eingreifen möchtest. Nach meiner Ansicht muss das nicht sein, der Installer nutzt durchwegs vernünftige Settings.
Grundsätzlich kannst du einem ZFS auch komplette Geräte übergeben. Also ohne Partitionen darauf. Das habe ich früher (mit älteren Versionen von ZFS) eigentlich laufend gemacht. Es ist aber viel besser, Partitionen anzulegen und zwar schon alleine, wegen des dadurch möglichen Allignments. Die Beispiele in der gpart-Seite finde ich dabei sehr hilfreich, nehme aber wenigstens 1M oder sogar 4M freien Platz.
Wie gesagt, der Installer macht eigentlich alles ganz gut.
Ich würde noch darauf achten, dass Kompression eingeschaltet ist und ich meine, das lz4 noch immer der beste Ansatz ist.

Nochmal der Hinweis: ZFS macht kein klassisches RAID und verteilt dies über Platten, um dann ein Dateisystem darauf zu legen. ZFS macht das alles in sich selbst und vollkommen anders. Es ist LVM, Dateisystem und "Raid-Controller". Du entscheidest grundsätzlich, willst du Mirror oder Raid. Als nächstes bestimmst du die gewünschte Redundanz. Das gibst du deinem neuen Pool mit und gut ist.
 

mr44er

moderater Moderator
Mitarbeiter
#17
Wie sollte ich vorgehen erst FreeBSD installiern und dann das Raid System oder ganz neu FreeBSD und dabei zfs mit RAID ?
Frisch installieren ist der Weg! ;)
Du richtest deine Karte im PC gesteckt als AHCI oder wie auch immer das dort heißt, ein. Also so, dass die Platten einzeln angezeigt werden und das HW-Raid somit deaktiviert ist.
Das dann in den thin client stopfen, den FreeBSD-Installer booten und wenn dann die Frage nach dem Dateisystem kommt, nimmst du ZFS. Und in diesem Untermenü stellst du dann dein gewünschtes raidz-level ein und wählst entsprechend alle deine Platten dafür aus. (Uffbasse, dein bootstick wird dort auch gelistet ;) )
Was pit mit alignment und lz4 sagt, ist korrekt. Das muss dich für die Installation aber nicht interessieren, weil der Installer das alles default macht. (alignment=1m, lz4 aktiviert).
Das will man einfach. :)
 
Themenstarter #18
Frisch installieren ist der Weg! ;)
Du richtest deine Karte im PC gesteckt als AHCI oder wie auch immer das dort heißt, ein. Also so, dass die Platten einzeln angezeigt werden und das HW-Raid somit deaktiviert ist.
Das dann in den thin client stopfen, den FreeBSD-Installer booten und wenn dann die Frage nach dem Dateisystem kommt, nimmst du ZFS. Und in diesem Untermenü stellst du dann dein gewünschtes raidz-level ein und wählst entsprechend alle deine Platten dafür aus. (Uffbasse, dein bootstick wird dort auch gelistet ;) )
Was pit mit alignment und lz4 sagt, ist korrekt. Das muss dich für die Installation aber nicht interessieren, weil der Installer das alles default macht. (alignment=1m, lz4 aktiviert).
Das will man einfach. :)
Was genau ist (alignment=1m, lz4 aktiviert). und wo kann ich es nachträglich aktivieren?
 

mr44er

moderater Moderator
Mitarbeiter
#19
Das alignment geht nachträglich nicht zu ändern, das wird beim Anlegen der Partition festgesetzt. -> https://www.freebsd.org/doc/handbook/disks-adding.html
The partition scheme is created, and then a single partition is added. To improve performance on newer disks with larger hardware block sizes, the partition is aligned to one megabyte boundaries:
lz4 ist ein Kompressionsalgorithmus (es gibt mehrere auszuwählen, lz4 ist aber der derzeit schnellste/effizienteste, wenn eine Datei nicht bis X kompimierbar ist, wird verworfen und man verballert nicht sinnlos Energie) und als solches ein feines Feature für einen ZFS-Pool. Dh. du kannst nen Haufen unkomprimierter Files auf den Pool schreiben und onthefly wird gepackt/entpackt und du brauchst von den Platten nur den Platz der komprimierten Daten.

compression -> https://www.freebsd.org/doc/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/zfs-term.html
 
#20
Um mal wieder auf die Eingangsfrage einzugehen. Das Problem dürfte in der Tat an dem (UEFI) BIOS vom HP liegen. Der Controller scheint nur im CSM/BIOS-Mode das Menü zu laden, das HP-BIOS wird wahrscheinlich aber immer im UEFI-Mode laufen und versuchen eben ein passendes OptionROM-UEFI-Mode-Modul für das Menü vom Controller zu laden. Wenn das aus irgendeinem Grund aber nicht richtig geht, dann gibt es kein Menü. Da HP die ThinClients nicht für solche Basteleien vorzusehen scheint, dürfte es ziemlich unwahrscheinlich sein diesbezüglich Unterstützung von HP zu bekommen. Abhilfe schafft womöglich nur sich nach einem HP-kompatiblen OptionROM-UEFI-BIOS-Modul für den Controller umzusehen und das zu flashen, wenn das überhaupt geht. Vielleicht hilft es auch im HP-BIOS den CSM/LegacyMode für "3rd Party" zu aktivieren, wenn das überhaupt geht. Jedenfalls liegt das am UEFI-(Only-)BIOS das HP da eingebaut hat.