• Diese Seite verwendet Cookies. Indem du diese Website weiterhin nutzt, erklärst du dich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Erfahre mehr

Reatek vs. 3Com CPU Nutzung

I.MC

Watt soll denn hier hin?
Themenstarter #1
Realtek vs. 3Com CPU Nutzung

Hi!

Ich wollte mal fragen, ob es stimmt, dass Realtek Karten wie doof CPU fressen bei Dateitransfer. Meine mich da an so etwas zu erinnern.
Ich habe hier einen P200 stehen mit FTP Server drauf, der geht aber trotz neuer 80GB Platte bei 4,5 MB/s Sekunde in die Knie = 100% CPU Last.

Gruß, incmc
 
Zuletzt bearbeitet:
#4
Ich kann nur aus eigener Erfahrung sprechen.
Ich hatte erst ne Realtek im Server, dann ne relativ alte 3COM und nun ne teure Intel.
Und jedesmal wurde die Netzwerkperformance besser. Der Durchsatz erhöhte sich und die CPU Belastung nahm auch ab, wobei ich zwischen der 3COM und der Intel Karte keinen großartigen Unterschied feststellen konnte.

Mit der Intel schaffe ich nun echte 8-9 MB Durchsatz. Bei der Realtek waren es 4 MB.
 

I.MC

Watt soll denn hier hin?
Themenstarter #5
Tja, da haben wir es ja direkt. Werde die Karte direkt mal austauschen gegen ne 3Com.

Gruß, incmc
 

I.MC

Watt soll denn hier hin?
Themenstarter #6
Das war es nicht. Der Speed is minimal gestiegen durch die 3 Com. CPU knallt weiter mit 100%. Dmesg sagt:

Code:
ad0: 76351MB <SAMSUNG SP0802N> [155127/16/63] at ata0-master WDMA2
Was ist denn "W"DMA2??? Ich kenne nur UDMA. Rechner ist recht alt.
Zudem habe ich den Schreibcache abgeschaltet um immer Sync zu haben immer Falle von Stromausfall. Daher ist in loader.conf

Code:
hw.ata.wc="0"
gesetzt. Nur wieso zeigt mir dann ein atacontrol cap 0 0 folgendes an?

Code:
Feature                      Support  Enable    Value   Vendor
write cache                    yes      yes
Der sollte damit doch aus sein!?

Ich will jetzt wissen woran das liegt.... :-)

Gruß, incmc
 

I.MC

Watt soll denn hier hin?
Themenstarter #7
Oh oh, also WDMA ist irgendwas nach Pio aber noch vor UDMA. Das riecht förmlich nach dem Problem. Jetzt muß ich nur rausfinden, was das alte Board da überhaupt kann....

Gruß, incmc
 

oenone

Well-Known Member
#8
ich hatte bisher meistens aerger mit rtl nics... mein router laesst z.b. maximal 200 KB/s zu.

wenn hubs/bridges nicht so euer waeren, haette ich schon laengst auf 100MBit umgestellt und auf intel karten :)

auf bald
oenone
 

I.MC

Watt soll denn hier hin?
Themenstarter #9
Hast du evtl. was durch ssh / ssl / verschlüsselt laufen?
Bei mir liegt es übrigends echt an dem WDMA2 Modus, das board kann nicht mehr und der ist halt sehr CPU internsiv. Da hilft nur ein besseres Motherboard oder eine schnellere CPU.

Gruß, incmc
 
#11
Um nochmal auf die Realtek-Chips zu kommen.
Also die Standard-8139er wurden bis vor kurzem bei nem lokalem ISP hier eingesetzt. Anfangs liefen die ganz gut, allerdings traten nach und nach mehr Netzwerkfehler auf, die sich die Admins nicht erklaeren konnten. Auch die allgemeine Netzperformance liess nach, so das teilweise in einem 100MBit/s-Netz nur noch 1-2MB/s durchkamen.
Zu guter letzt fielen einige der Karten aus, die Chips hielten die staendige Last nicht aus und brannten langsam, aber sicher durch.
Soviel zum Thema RL8139.
 

indy

Der Hutträger
#14
Also ich hab zwei Server, die mit RealTek bestückt sind und schon Monate mit 3-4 Terabyte Traffic hatten.
Haben die locker weggesteckt, CPU Last war auch nicht sonderlich hoch.

Mit Intel Karten hatte ich hingegen schon öfter Probleme und 3com verwehre ich mich noch aus meiner Linux-Zeit...

Was gibt's eigentlich sonst noch an empfehlenswerten NIC's?

Gruss...

Der Indy
 

I.MC

Watt soll denn hier hin?
Themenstarter #16
Original geschrieben von co|cipher
Hast du mal nen anderen IDE Controller probiert?
Ne, hab ich nicht. Das Board kann halt nicht mehr als WDMA2. Ist auch nicht so schlimm. Dann geht halt nicht mehr als 4,6 MB/s.

Gruß, incmc
 

codephreaker

Well-Known Member
#17
also 3com hab ich sooo üble erfahrungen machen müssen, die fass ich nicht mal mehr zum wegschmeissen an. der groesste vorteil an realtek is, dass durch den preis so ziemlich jeder so eine karte hat und damit der support aus dem user bereich/opensrc treiberentwicklung dadurch sehr weit fortgeschritten ist. ganz im gegensatz zu einigen intel (gigabit) und anderen vertretern.

Beim Kunden nutze ich für das Firmennetz in den servern broadcoms und intel karten. das backupnetz zur datensicherung läuft aber über realtek. Jede Woche kommt da auch ein TB zusammen und läuft aber seit 4 1/2 Monaten durchgehend zuverlässig. Auch über die Performance kann ich nicht klagen, bei einer Sicherung kommt die Karte auch noch auf 7-8MB/s. Den Rest schiebe ich der langsameren Sicherung zu.
 
#18
Die Realtek Chips haben den Namen "Netzwerkchip" einfach nicht verdient. Mit denen gibts frueher oder spaeter nur Probleme. Hier mal meine Erfahrungen:

- Bei Duke3D und C&C kam oefters die Meldung "Game out of sync", sobald die Rechner mit Realtek Karten ausgeschaltet wurden gings ohne Probleme
- File-Server bei einer LAN brach durch Interrupt-Storms total ein (nur 4-5MB/s)
- "Stocken" beim Online-Zocken? Tja, die NIC zum Router war eine Realtek.
- Am Institut wurde alle Realteks weggeworfen und durch 3COM ersetzt, frag mal warum...

Achja, einem P200 wirst du kaum mehr als 6MB/s herauslocken koennen. Hab vor kurzem meinen P200 durch einen P3-500 ersetzen koennen. Seit dem konstant 10-11MB/s ueber NFS :)
 

I.MC

Watt soll denn hier hin?
Themenstarter #19
Mmh, 10-11 MB sind nach meinen Kenntnissen gar nicht möglich aufgrund physikalischer Grenzen. 100Mbit ist der theoretisch mögliche Wert.

Gruß, incmc
 

oenone

Well-Known Member
#20
und wieviel MB sind 100 Mbit ? genau... etwa 12 MB.

wenn die kommunikation unverschluesselt ablaeuft, sind durchaus 12 MB/s drin.

auf bald
oenone
 

0815Chaot

FreeBSD/sparc64-Tüftler
#23
Original geschrieben von incmc
Ne, hab ich nicht. Das Board kann halt nicht mehr als WDMA2. Ist auch nicht so schlimm. Dann geht halt nicht mehr als 4,6 MB/s.
Ich habe eine Siemens Primergy mit einem P200. Da ist der onboard IDE-Controller auch der letzte Mist. Der kann ebenfalls nur WDMA2, das ist nicht zu gebrauchen. Das Ding ist halt eigentlich für SCSI gedacht.

Mit einem IDE-Controller meinte co|cipher wohl einen PCI-Controller. Ich habe in besagter Primergy einen Promise UltraDMA 100 TX2 PCI eingebaut und eine Barracuda 7200.7 drangehängt. Das funktioniert mit FreeBSD einwandfrei:

ad4: 76319MB <ST380011A> [155061/16/63] at ata2-master UDMA100

Zusammen mit einer fxp-Karte komme ich über NFS auf etwa 9 bis 10 MB/s, was für eine solche alte Maschine sicherlich nicht schlecht ist.

Ich denke mal, es wäre in deinem Fall einen Versuch wert. Den genannten Promise-Controller bekommt man schon für ca. 30 Euro, eine Investition, die sich auf jeden Fall lohnt.

Zu den rl-Karten: Ich habe Realtek-Karten im 24/7-Betrieb gesehen, die nach ziemlich genau 48 Stunden jedesmal den Link verloren haben. Vom Client gesehen meinte man, der Server sei tot. Durch ein ifconfig rl0 down && ifconfig rl0 up ging es dann mal die nächsten 48 Stunden wieder. Da das kein Dauerzustand bleiben konnte, wurden die Realteks gegen Intel EtherExpress ausgetauscht. Seitdem keine Probleme mehr.

Das mit der CPU-Last stimmt zwar schon, ist aber, denke ich mal, noch das kleinste Problem bei dem rl-Murks. In deinem Falle dürfte die CPU-Auslastung ohnehin eher vom WDMA-Modus her rühren.

Ich würde mal sagen: P200 + viel ECC-RAM + fxp-Karte + Promise IDE-Controller und man ist glücklich :)
 
#24
Original geschrieben von incmc
Mmh, 10-11 MB sind nach meinen Kenntnissen gar nicht möglich aufgrund physikalischer Grenzen. 100Mbit ist der theoretisch mögliche Wert.

Gruß, incmc
100,000,000bit : 8 = 12,500,000byte

12,500,000byte : 1024 = 1,220,703,125kbyte

1,220,703,125kbyte : 1024 = 11,92MB max. datendurchsatz in einem 100mbit netzwerk
 

Illuminatus

in geheimer Mission
#25
@moR-pH-euS

schöner kann man das nicht erklären :)

jetzt müsste man nur noch unterscheiden können wieviel von diesem maximalen Wert des Datendurchsatzes Nutzdaten, und wieviel i.d.R. Header/Rahmendaten sind...