Ich benutze shutdown -p now oder einfach den Schalter am Gehäuse. Was mache ich mit einem System das angehalten ist aber noch an? -h ist legacy.
ohne OT werden zu wollen: es gab Zeiten, wo Rechner nicht ausschalten konnten. Sie mussten immer von Hand komplett ausgeschaltet werden. Damals gab es vermutlich nur -h und -p hätte gar keinen Sinn gemacht. Seit zwei oder drei Ewigkeiten ist das nun aber anders.
noch zum shutdown: der ist ja genau dem Superuser vorbehalten und wenn ein DE den benutzen möchte, braucht es entsprechende Rechte. Das funktioniert oft nicht auf Anhieb.
Ein DE will oft auch etliches aus der letzten Sitzung speichern und laufende Prozesse beenden. Das erfordert auch manchmal zusätzliche Rechte irgendwo.
Wird der X-Server beendet, gibt es eigentlich immer Fehlermeldungen. Deine Fehlermeldungen oben sind aber keine Fehler des X-Servers. Das sind überhaupt keine Fehler, es sind Meldungen. Wenn du einen Displaymanager benutzt, siehst du davon vermutlich nichts mehr. Wenn du aus der Kommandozeile X startest und das dann mate startet, kannst du diese Warnungen vermutlich dann sehen. Und sie ergeben sich vermutlich (wieder alles Spekulation) aus Laufzeitproblemen, weil da bestimmte Programme vor anderen verschwinden und beim Anschalten da niemand so genau hinsieht.
Wenn du mal fbpanel probierst oder auch bei zahlreichen anderen Programmen und diese aus der Konsole startest, kannst du dort eine ganze Reihe an Meldungen und auch Fehlern sehen. Im ganz normalen Betrieb. So lange das nur Meldungen sind und keine Fehlfunktionen, ist das auch egal.
Wird eigentlich der Bootvorgang selbst, der ja am Bildschirm nach dem Einschalten des Rechners vorbeirauscht, auch protokolliert?
dmesg gibt ihn wieder und ich denke, in /var/log/ gibt es eine Ausgabe davon.
das ist durchaus kein Schwachsinn. Ich arbeite auch seit sehr langer Zeit mit verschiedenen Betriebssystemen und kenne mich damit doch nicht aus. Ich will das auch gar nicht, denn das ist eine langweilige Sache und meine anderen Hobbys sind mir viel interessanter. Falscher Stolz oder unangebrachte Überheblichkeit sind nicht selten Ursache für Fehler und schlechte Fehlersuche. Zu einem sehr sehr hohen Anteil sind User-Fehler für ein Fehlverhalten verantwortlich und das sogar bei Routiniers. Nur, eigenes Fehlverhalten sieht man selbst sehr schlecht und deshalb ist manchmal Hilfe von außen nötig. Und die muss dann manchmal bis an die Grundlagen reichen.
Was einer für Grundlagen hält, ist für einen anderen vollkommen unüblich.
Ich nutze seit 2009 ZFS und habe vorgestern meinen ersten Snapshot gemacht. Ein anderer lernt vielleicht in der ersten Stunde mit ZFS mehr, als ich in all den Jahren.
Jemand, der immer nur DEs genutzt hat und noch nie seine Arbeitsumgebung selbst einrichtete, weiß womöglich nichts von shutdown und kann doch sehr viel Wissen von anderen Vorgängen haben.
Nebenbei: ich habe auch kein einziges Buch zu Unix oder Linux. Das finde ich kontraproduktiv. Aber ich kenne Leute, die viele Bücher im Regal stehen haben und dadurch nicht im geringsten befruchtet werden. Wir können uns hier schon helfen und da ist auch guter Wille vorhanden und wenn jemand dann mal erklärt, dass er das ein oder andere Wissen eigentlich vorausgesetzt hätte, wenn jemand schon lange ein Unix-System nutzt, dann ist das in meinen Augen keine Diskreditierung. Man muss da irgendwo die Basis finden, auf der man sich unterhält und mir fällt das immer ganz schwer. Mich versteht meist niemand.