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Roots Shell kaputt. Was nun?

Themenstarter #1
*gelöst* Roots Shell kaputt. Was nun?

Hallo Allezusammen

ich bin BSD Neuling. Und habe schon meine System kaputtgemacht.:-(
ich habe mir die Bash installiert. Und mittels chsh roots bash darauf geändert.
Dummerweise habe ich dabei den falschen Pfad angegeben.
Es gibt zwar noch einen normalen User auf dem System bei der Login auch klappt aber der ist nicht in der Gruppe Wheel.

Unter Linux würde ich jetzt mit einer GRML Cd das ganze wieder richten.
Wie mache ich es am geschicktesten unter BSD?
 
Zuletzt bearbeitet:

troll

Well-Known Member
#3
Wähl beim Booten Singleusermodus aus.
Das System bootet nur den Kern und fragt dich, welche Shell du nutzen willst.

Klopf einfach einmal auf enter, um die Standardshell zu nehmen. Achtung, englische Tastatür.
Rootdateisystem einbinden:

mount -u /

Jetzt kannst du wieder mit chsh den korrekten Pfad angeben und mit nem beherzten
reboot
dannach die Kiste neu starten.
 

0815Chaot

FreeBSD/sparc64-Tüftler
#4
Der Reboot ist nicht mal nötig (wir sind ja hier nicht bei Windows :p). Einfach die Shell verlassen, dann wird in den Multi-User-Modus weitergebootet.
 
Themenstarter #9
Wähl beim Booten Singleusermodus aus.
Danke! Das hat geholfen. Erschwerend kam bei mir hinzu das danach chsh nicht zu starten war. Das lag daran das ich bei der Installation die Autopartitionierung ausgewählt hatte und deshalb /usr und /var seperat gemountet werden wollten. Ich musste erstmal in der /etc/fstab nachschauen wie die Devices denn überhaupt heißen.
 
#11
Zitat:
Das lag daran das ich bei der Installation die Autopartitionierung ........
Zitat Ende.

Das ist gut so, die MonsterLinuxRootallesDrunter Partitonierung ist bei den BSD's nicht üblich.

Single user heisst auch dass / nur -ro (readonly) gemounted wird, korrigiert mich wenn falsch.

Wenn denn chsh(1) oder anderes unter /usr/bin/ liegt, geht das erstmal nicht, wird aberganz
einfach wenn im single-user modus das System weiter gemounted wird

$/sbin/mount -u / #### ändert / -ro zu -rw (wenn gewünscht) und wie Troll oben schon schreibt;
$/sbin/mount -a #### mounted alles aus /etc/fstab ;

Dann ist alles, was da sein soll, da.

P.S:

Wenn /bin/csh als single user shell gewählt wurde hilft nach hiernach ein tollkühnes

$set autolist

gefolgt von

$rehash

oder umgekehrt um nicht im single user modus ganze Pfade eingeben zu müssen.
 

.mp

Wohngebietsmatthias
#12
Und in Zukunft nicht mehr die Rootshell ändern. Normalerweise benutzt man die so selten, daß es garnicht notwendig ist da eine Shell aus dem Userland zu verwenden. Für den gelegentlichen Befehl mit Root-Rechten benutzt man sudo oder su.
 
#13
Und in Zukunft nicht mehr die Rootshell ändern. Normalerweise benutzt man die so selten, daß es garnicht notwendig ist da eine Shell aus dem Userland zu verwenden. Für den gelegentlichen Befehl mit Root-Rechten benutzt man sudo oder su.
Ich ändere auch nie die root-Shell. Aber ein Freund von sudo bin ich auch nicht. Ich mache es immer mit dem User toor. MrMarv hat ja schon darauf hingewiesen.

c.