rsync nicht effektives syncing

ruiin

Well-Known Member
Hi,

um die mangelnde HFS+ Integration zu umgehen will ich ein Backup von einer alten Platte über Netzwerk auf mein FreeBSD 8.2 Server machen. Ich habe dazu längere Zeit rsync als einfaches Tool auf eine samba-Freigabe verwendet. Üblicherweise mit den Parametern "-rl". Die Option "-a" hat einen Error ausgelöst. Aber es lief erst einmal. Und auch gut.

Dann habe ich statt "-rl" einmal "-a" verwendet und das hat irgendwas verändert. Die Backups darauf (wieder mit "-rl") dauerten wesentlich länger. Ich benutze inzwischen den rsync-Daemon, der die Backup-Zeit von Tagen auf einen Tag reduziert hat.

Mein erster Verdacht, das es an den Timestamps liegt, doch die Uhr geht richtig.

Zu den Systemen:
Vom MacOS 10.7 mit HFS+ will ich auf ein
FreeBSD 8.2 mit ZFS backuppen.
Die Zugriffsrechte sind auf FreeBSD auf meinem StandartUser, und auf MacOS

Vielleicht weis jemand von euch einen Rat. thx.
 
du machst den Backup nicht direkt auf die jeweiligen Filesysteme, sondern nutzt einen Netzwerkdienst. Auf einem Rechner ist ein Server, auf dem anderen ein Client dazu. Die verständigen sich und tauschen die Daten aus. Welches Dateisystem dann darunter liegt, ist zunächst mal unwichtig, außer, es ist ein Dateisystem, das gar keine Rechteverwaltung kennt oder es ist ein Dateisystem remote so eingebunden, dass die Benutzerrechte nicht von rsync angepasst werden dürfen. Das ergibt dann in der Regel die Fehlermeldung, dass die attribute nicht geändert werden konnten, die Dateien werden aber problemlos überspielt.

Ob das aber bei dir auch das Problem war, weiß ich natürlich nicht.

FreeBSD kann aber auch den AFPD, also den Mac-Netzwerkdienst und darüber Shares zur Verfügung stellen. Du bist nicht auf SAMBA angewiesen.

rsync -au sollte die schnellste Lösung sein, um alles zu syncronisieren.
 
hab festgestellt das ich einen fehler in der syntax hatte
so hab ich statt
Code:
$rsync -option /pfad/zu/quelle/ rsync://server/freigabe/ziel
so nen unsinn gemacht:
Code:
$rsync -option /pfad/zu/quelle rsync://server/freigabe/ziel
dadurch hat rsync statt den inhalt von quelle zu kopieren in das ziel einen ordner mit dem namen quelle angelegt. Das hat dazu geführt das er noch mal alles rüber schieben wollte.

erkannt und behoben.

andere frage:
wie sieht es mit den rechten aus? werden die daten auf freebsd unter gleichen user:group namen abgespeichert wie auf dem mac? Das würde bei mir zu konfusionen kommen, da es zwar den user auf beiden systemen gibt, aber die group eine andere ist.
 
Leicht OT: Das Problem hatte ich auch letztens. Wenn man die abschließenden '/' mit im Aufruf hat, kopiert er nur die Ordnerinhalte, lässt man den slash weg, so kopiert er den ganzen Ordner. War die einzige Möglichkeit, einen ganzen Ordner zu kopieren, ohne ihn vorher auf dem Server anlegen zu müssen, ist aber ziemlich (tipp)- oder (tab-extension)-fehleranfällig.
 
Andere Möglichkeiten:

NFS nutzen, statt Samba, da in Lion der Samba-Client neu geschrieben wurde und somit noch nicht der schnellste ist. Und überhaupt, warum sollten sich 2 UNIX-Clients über ein Windows-Protokoll unterhalten? Da passen dann auch die Rechte und Co.

oder

netatalk auf FreeBSD installieren und unter OS X TimeMachine nutzen.
 
für mehr speed benutz ich ja rsync als server-client-protokoll. Netatalk wollte ich mir auch noch mal neu bauen, doch erst wenn ich auf die neue FreeBSD Version upgegradet hab.
 
andere frage:
wie sieht es mit den rechten aus? werden die daten auf freebsd unter gleichen user:group namen abgespeichert wie auf dem mac? Das würde bei mir zu konfusionen kommen, da es zwar den user auf beiden systemen gibt, aber die group eine andere ist.

--numeric-ids

ist dafür da, die UID/GID zu benutzen, nicht die entsprechenden Namen.

Rob
 
Back
Top