max93
Well-Known Member
Hallo!
Seit einiger Zeit habe ich folgenden Effekt und so langsam nervt mich der: Samba (3.0.23d,1) ist auf einem FreeBSD 6.1(-p11) Server installiert und funktioniert eigentlich auch ordentlich (mit einer kleinen Einschränkung). Am Windows PC habe ich eine Freigabe vom FreeBSD Server als Netzlaufwerk gemountet und eigentlich habe ich den ganzen Tag den Explorer offen (natürlich minimiert, damit er nicht im Weg ist). Wenn ich den Explorer aber in den Vordergrund hole, dann werden im linken Ordnerbaum alle Laufwerke bis exklusive dem Netzlaufwerk sofort angezeigt. Nach ~ 2,5 Sekunden erscheint dann erst die Zeile mit dem Netzlaufwerk und der ganze Rest, der noch unterhalb kommt. Danach kann ich den Explorer minimieren und wieder hervorholen ohne Wartezeit. Wenn er aber ein paar Minuten minimiert war, dann passiert es wieder. Dieses Verhalten habe ich auch von einem 2. Windows PC aus.
Dieses Verhalten habe ich erst seitdem der Server komplett umgezogen ist. Vorher war das ein P3 mit gemächlichen 500 MHz und 4 IDE Platten unter FreeBSD 5.4 mit einem etwas älteren Samba 3. Die neue Hardware ist ein P4 mit 2400 MHz und 2 SATA II Platten an einem 3ware RAID Controller. Den Umzug habe ich gleich genutzt FreeBSD auf 6.1 zu aktualisieren und für Samba war zu dem Zeitpunkt um 1 Nummer hinter dem zweiten Punkt aktueller (also von 3.0.20 auf 3.0.21 oder so). Seit diesem Tag habe ich dieses komische Verhalten.
Es mag sein, dass 2,5 Sekunden nicht viel sind und man könnte mir vorwerfen, dass ich kleinlich bin, aber seltsam ist es allemal. Wenn jetzt von mir jemand einen Samba Server bekommt, der das gleiche Verhalten an den Tag legt, dann wird er mich Fragen, ob FreeBSD schon dafür geeignet ist...
Ich habe jetzt mal mit tcpdump mitgeschnitten was so passiert, wenn ich den Explorer in den Vordergrund hole. Interessant ist die Wartezeit zwischen 18:41:14.632613 und 18:41:16.911673 und die Tatsache, dass die 3 UDP Broadcasts nicht beantwortet werden (Client hat die IP 192.168.77.12, Server die .10, .1 ist für beide der Default Gateway - ein Router mit pfSense):
Die smb.conf ohne Kommentare:
uname -a:
FreeBSD tyan.gamblers.local 6.1-RELEASE-p11 FreeBSD 6.1-RELEASE-p11 #0: Tue Dec 12 20:29:49 CET 2006 root@tyan.gamblers.local:/usr/obj/usr/src/sys/FILESERVER i386
An den TCP Parametern von FreeBSD habe ich noch nicht herumgeschraubt (hier vermute ich das Problem auch gar nicht). Größere Dateitransfers vom und zum Server laufen auch per SMB ganz normal (also etwa 75% von den 100 Mbit, obwohl der Windows PC eine Realtek Karte hat). Auf dem FreeBSD Server läuft kein Paketfilter und er ist zu den Zeitpunkten jeweils gelangweilt. Die Platten werden nicht in den Idle Modus versetzt, daran kann es auch nicht liegen.
Falls noch irgendwer eine Idee hat, bitte her damit und fragt nach Infos, bis der Dreck hergeht. Ich hoffe ja, dass ich nur eine Option in der smb.conf flasch/gar nicht gesetzt habe...
Danke & Ciao.
Markus Mann
];-)
Seit einiger Zeit habe ich folgenden Effekt und so langsam nervt mich der: Samba (3.0.23d,1) ist auf einem FreeBSD 6.1(-p11) Server installiert und funktioniert eigentlich auch ordentlich (mit einer kleinen Einschränkung). Am Windows PC habe ich eine Freigabe vom FreeBSD Server als Netzlaufwerk gemountet und eigentlich habe ich den ganzen Tag den Explorer offen (natürlich minimiert, damit er nicht im Weg ist). Wenn ich den Explorer aber in den Vordergrund hole, dann werden im linken Ordnerbaum alle Laufwerke bis exklusive dem Netzlaufwerk sofort angezeigt. Nach ~ 2,5 Sekunden erscheint dann erst die Zeile mit dem Netzlaufwerk und der ganze Rest, der noch unterhalb kommt. Danach kann ich den Explorer minimieren und wieder hervorholen ohne Wartezeit. Wenn er aber ein paar Minuten minimiert war, dann passiert es wieder. Dieses Verhalten habe ich auch von einem 2. Windows PC aus.
Dieses Verhalten habe ich erst seitdem der Server komplett umgezogen ist. Vorher war das ein P3 mit gemächlichen 500 MHz und 4 IDE Platten unter FreeBSD 5.4 mit einem etwas älteren Samba 3. Die neue Hardware ist ein P4 mit 2400 MHz und 2 SATA II Platten an einem 3ware RAID Controller. Den Umzug habe ich gleich genutzt FreeBSD auf 6.1 zu aktualisieren und für Samba war zu dem Zeitpunkt um 1 Nummer hinter dem zweiten Punkt aktueller (also von 3.0.20 auf 3.0.21 oder so). Seit diesem Tag habe ich dieses komische Verhalten.
Es mag sein, dass 2,5 Sekunden nicht viel sind und man könnte mir vorwerfen, dass ich kleinlich bin, aber seltsam ist es allemal. Wenn jetzt von mir jemand einen Samba Server bekommt, der das gleiche Verhalten an den Tag legt, dann wird er mich Fragen, ob FreeBSD schon dafür geeignet ist...
Ich habe jetzt mal mit tcpdump mitgeschnitten was so passiert, wenn ich den Explorer in den Vordergrund hole. Interessant ist die Wartezeit zwischen 18:41:14.632613 und 18:41:16.911673 und die Tatsache, dass die 3 UDP Broadcasts nicht beantwortet werden (Client hat die IP 192.168.77.12, Server die .10, .1 ist für beide der Default Gateway - ein Router mit pfSense):
Code:
listening on em0, link-type EN10MB (Ethernet), capture size 96 bytes
18:41:14.507262 arp who-has 192.168.77.1 tell 192.168.77.12
18:41:14.516998 IP 192.168.77.12 > 192.168.77.10: ICMP echo request, id 768, seq 4352, length 40
18:41:14.517017 IP 192.168.77.10 > 192.168.77.12: ICMP echo reply, id 768, seq 4352, length 40
18:41:14.517248 IP 192.168.77.12.1405 > 192.168.77.10.445: S 2241608081:2241608081(0) win 65535 <mss 1460,nop,nop,sackOK>
18:41:14.517271 IP 192.168.77.10.445 > 192.168.77.12.1405: S 3647356387:3647356387(0) ack 2241608082 win 65535 <mss 1460,sackOK,eol>
18:41:14.517372 IP 192.168.77.12.1405 > 192.168.77.10.445: . ack 1 win 65535
18:41:14.518000 IP 192.168.77.12.1405 > 192.168.77.10.445: P 1:138(137) ack 1 win 65535
18:41:14.519695 IP 192.168.77.10.445 > 192.168.77.12.1405: P 1:108(107) ack 138 win 65535
18:41:14.522495 IP 192.168.77.12 > 192.168.77.10: ICMP echo request, id 768, seq 4608, length 40
18:41:14.522510 IP 192.168.77.10 > 192.168.77.12: ICMP echo reply, id 768, seq 4608, length 40
18:41:14.628935 IP 192.168.77.12.1405 > 192.168.77.10.445: P 138:384(246) ack 108 win 65428
18:41:14.631579 IP 192.168.77.10.445 > 192.168.77.12.1405: P 108:236(128) ack 384 win 65535
18:41:14.631934 IP 192.168.77.12.1405 > 192.168.77.10.445: P 384:512(128) ack 236 win 65300
18:41:14.632613 IP 192.168.77.10.445 > 192.168.77.12.1405: P 236:500(264) ack 512 win 65535
18:41:14.665540 IP 192.168.77.12.137 > 192.168.77.255.137: NBT UDP PACKET(137): QUERY; REQUEST; BROADCAST
18:41:14.843689 IP 192.168.77.12.1405 > 192.168.77.10.445: . ack 500 win 65036
18:41:15.406246 IP 192.168.77.12.137 > 192.168.77.255.137: NBT UDP PACKET(137): QUERY; REQUEST; BROADCAST
18:41:16.156323 IP 192.168.77.12.137 > 192.168.77.255.137: NBT UDP PACKET(137): QUERY; REQUEST; BROADCAST
18:41:16.907400 IP 192.168.77.12.1405 > 192.168.77.10.445: P 512:800(288) ack 500 win 65036
18:41:16.911673 IP 192.168.77.10.445 > 192.168.77.12.1405: P 500:634(134) ack 800 win 65535
18:41:16.912022 IP 192.168.77.12.1405 > 192.168.77.10.445: P 800:932(132) ack 634 win 64902
18:41:16.912147 IP 192.168.77.10.445 > 192.168.77.12.1405: P 634:738(104) ack 932 win 65535
18:41:16.912396 IP 192.168.77.12.1405 > 192.168.77.10.445: P 932:1064(132) ack 738 win 64798
Die smb.conf ohne Kommentare:
Code:
[global]
workgroup = GAMBLERTRUPP
server string = TYAN
security = share
load printers = no
log file = /var/log/samba/log.%m
max log size = 256
socket address = 192.168.77.10
socket options = IPTOS_LOWDELAY TCP_NODELAY
interfaces = 192.168.77.10
bind interfaces only = yes
local master = yes
os level = 33
domain master = no
preferred master = yes
dns proxy = no
display charset = ISO8859-15
unix charset = ISO8859-15
dos charset = CP1252
[homes]
comment = TYAN-HOME
create mask = 0644
directory mask = 0755
browseable = no
writable = yes
[daten]
comment = Tyan-Daten
path = /mnt/data/smb
read only = yes
guest ok = yes
uname -a:
FreeBSD tyan.gamblers.local 6.1-RELEASE-p11 FreeBSD 6.1-RELEASE-p11 #0: Tue Dec 12 20:29:49 CET 2006 root@tyan.gamblers.local:/usr/obj/usr/src/sys/FILESERVER i386
An den TCP Parametern von FreeBSD habe ich noch nicht herumgeschraubt (hier vermute ich das Problem auch gar nicht). Größere Dateitransfers vom und zum Server laufen auch per SMB ganz normal (also etwa 75% von den 100 Mbit, obwohl der Windows PC eine Realtek Karte hat). Auf dem FreeBSD Server läuft kein Paketfilter und er ist zu den Zeitpunkten jeweils gelangweilt. Die Platten werden nicht in den Idle Modus versetzt, daran kann es auch nicht liegen.
Falls noch irgendwer eine Idee hat, bitte her damit und fragt nach Infos, bis der Dreck hergeht. Ich hoffe ja, dass ich nur eine Option in der smb.conf flasch/gar nicht gesetzt habe...
Danke & Ciao.
Markus Mann
];-)