ssd/hdd bybrid setup

dettus

Bicycle User
mo-oin!

ich habe mir quasi als zu fruehes weihnachtsgeschenk eine 60gb ssd-platte geholt.
jetzt ist meine idee, dass ich die in meinen rechner reinstopfe, und daraus eine grosse partition fuer
Code:
/
/usr
mache.
die "normale" platte sollte dann folgende partitionen bekommen:
Code:
swap
/home
/var
/tmp
/usr/src
/usr/ports
mein ziel ist es halt, dass ich programme schnell lade. aber gleichzeitig wenig auf der platte rumschreiben muss.
kommentare? wuensche? anregungen?
 
Denk dran, dass /home eigentlich ein Link ist nach /usr/home. Vielleicht willst du die hdd nach /usr/home mounten und den Link lassen.
 
it depends...
und die Geister werden sich jedenfalls scheiden!

Natürlich hängt vieles von deinen Wünschen und der späteren Verwendung ab. Ohne das genauer einzugrenzen, gibt jeder irgendwie "seinen Senf" dazu.
Nun gehe ich mal von einer SSD nicht in einem Server aus sondern in einem Desktop-PC und dass da nicht die höchsten Anforderungen an Systemsicherheit (Verschlüssellung der Dateisysteme...) und Debuging von Code oder Dumps liegt, sondern darin, ein System schnell zu seiner GUI oder seinem DE durchzustarten, sich schnell in ein Netz zu integrieren und dann Briefe zu schreiben, Filme zu sehen, Musik zu hören und Internet zu surfen.
In solch einem Umfeld laufen irgendwann die installierten Programme und Tools und von da ab sind Systemmeldungen eigentlich purer Luxus. Es logged sich niemand unerwartet ein und es passieren keine merkwürdigen Dinge, alles läuft einfach vor sich hin.
Deshalb würde ich dann dort Logs und Systemmeldungen ganz abschalten und mir nur das ansehen, was beim Booten angezeigt wird (also Konsole 0). Ich würde als einzige Sicherheit keinen User direkt einloggen lassen und einen Passwort-geschützten Screensaver wählen.
Meine Anforderungen sind also wirklich einfach.

Daraus ableiten würde ich:
/ auf ssd

/swap auf hdd
/home auf hdd (oder besser /daten und die dann nach /usr/home/user/daten linken).
/var auf hdd (wenigstens der Teil, in den logs wandern, wenn die erwünscht sind)
/tmp auf hdd

bei ausreichend RAM:
/tmp als tmpfs
/var/run als tmpfs
/var/log als tmpfs

Ich halte es sogar für extrem interessant, noch weitergehend mit Ramdisks zu arbeiten, habe mich aber da noch nicht durchgearbeitet.

Die ssd würde ich dann noatime einbinden und das Dateisystem ohne Journals anlegen, aber mit TRIM. Beim Anlegen der Partition wurde hier in mehreren Beiträgen empfohlen, Sektorgrenzen zu beachten. Die Beiträge sind noch neu und dürften nicht schwer zu finden sein. Ich glaube, das war von Yamagi erklärt worden.
In früheren Versuchen hatte ich erfahren, dass Softupdates die Zugriffe auf die SSD ebenfalls verlangsamten. Nun habe ich es extra nochmal bei 9.0-RC2 probiert und kein solches Verhalten festgestellt. Vielleicht lag es damals an der anderen HW, ich kann das nicht mehr nachvollziehen.


edit: hier noch ein Link zu einem der erwähnten Beiträge, von dem dann auch die anderen Stellen zitiert werden:
http://www.bsdforen.de/showthread.php?t=27126

edit2: und hier noch ein anderer Link zu diesem Thema, aber genau den mit den Sektorgrenzen habe ich nun nicht gefunden. Da gab es einen externen Beitrag, wo jemand seine Erfahrungen dokumentierte und das hatte mich sehr beeindruckt. Vielleicht erinnert sich jemand daran.
http://www.bsdforen.de/showthread.php?p=221186
 
Last edited:
Moin pit234a,

bei ausreichend RAM:
[...]
/var/log als tmpfs

Würde ich niemals machen. Wenn der Rechner abschmiert, dann sind auch die Logfiles weg und den Absturz kann man nicht mehr nachvollziehen.

JueDan
 
Moin pit234a,



Würde ich niemals machen. Wenn der Rechner abschmiert, dann sind auch die Logfiles weg und den Absturz kann man nicht mehr nachvollziehen.

JueDan

Hi juedan.
Wie ich so einleitete: it depends...

Um das deutlich zu machen, hatte ich auch beschrieben, dass ich von einer Situation ausgehe, wo mich diese logs nicht interessieren.
Deshalb antworte ich aber nun nicht, also nicht so in dem Sinn: ätsch, doch Recht gehabt!

Mich interessieren diese Logs tatsächlich nicht!
In meinem EInsatzfeld habe ich dafür überhaupt keine Bedürfnisse gefunden.
Ich verstehe sie auch nicht und kann deshalb nur sehr wenig damit anfangen.
Das gilt natürlich nicht für andere User und besonders nicht für solche, die vielleicht dauernd an ihren Systemen arbeiten. Deshalb frage ich nun nämlich nach: wie ist denn eure Erfahrung mit den Logs? Ist das nicht eher theoretisch? Ich meine, wann stürzt denn mal ein PC ab? wegen Fehlers des Betriebssystems? Wie oft lest ihr solche logs und wenn, können sie tatsächlich helfen?

Meine drei Haupt-Rechner sind ein Fileserver der 24/7 läuft, ein PC, der das früher auch mal machte, den ich aber aus Gründen des Umweltschutzes nun oft ausschalte und ein kleiner Asus EEE 1000HE, für den ich mehrere Platten mit unterschiedlichen Systemen habe aber im Grunde genommen arbeitet auf diesen Rechnern immer nur FreeBSD. Bei dem Fileserver gab es nicht nur nicht einen einzigen Absturz des Systems oder irgendeiner SW (außer HW-bedingter Ausfälle), es gab auch nie einen einzigen Fehler-Eintrag in ein Log-File. Es gab Information, aber keine Fehler. Nicht einen einzigen seit er läuft und deshalb sage ich auch "gab", ich habe zunächst experimentell auch hier mal die Logs abgeschaltet und so ist das geblieben. Ich vermisse sie nicht.

In meinem Haushalt haben sich alle mit Macs angefreundet, es ist mir nicht bekannt, wann da mal einer abstürzte und wenn, wird keiner meiner Lieben Log-Files lesen. Das ist ja ungefähr die Situation, die ich mit meiner vergleiche, nur, dass ich aus irgendwelchen ("politisch religiös motivierten") Gründen OpenSource haben möchte. Aber ich bin Endnutzer eines Betriebs-Systems und wenn da alles läuft, lasse ich es laufen. Ja, ich lasse sogar in meinem Start-Up script nach *.core Dateien suchen und die entfernen. Manche Programme erzeugen solche Files bei mir, der OperaPluginWrapper zum Beispiel, aber manchmal mache ich irgendeinen Mist und Anwendungen stürzen ab und hinterlassen dann solche Protokolle. Die will ich nicht behalten und ich kann sie auch nicht lesen.

Natürlich, wie gesagt, es gibt sicher Leute, die können so etwas lesen und wollen das auch tun und ich bin sehr dankbar dafür, dass es solche Leute gibt, die damit auch dabei helfen, derartige Abstürze immer weiter auszumerzen.
Aber: wie oft kommt es tatsächlich dazu?
Erlebt ihr wirklich abstürzende PCs, hängende Systeme usw, die euch dann brauchbare Logs generieren? Ich meine nicht nur lesbare Logs, sondern dass ihr sie tatsächlich gebrauchen könnt, um derart grobe Fehler zu finden und abzustellen? Wie oft kommt so etwas denn vor?
 
hi

also ich wuerde das ganze ganz normal auf zfs installieren , und die ssd dann als cache
lw in das zfs reinhaegen ... den rest macht das zfs .

selbst wenn die ssd dann mal kaputt gehen sollte ist kein schaden zu erwarten,

holger
 
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