Stable Packages und "stable Ports"

kraekers

Well-Known Member
Moin,

gibt es eigentlich eine Möglichkeit immer den Ports-Tree zu benutzen den die Paketbauer der stable Packages nutzen?

Ist für viele vielleicht eine blöde Frage, aber die stabilen Pakete und Ports driften ja nach kurzer Zeit auseinander.

Schön wäre es für mich die stabilen Pakete zu nutzen und immer den passenenden Ports-Tree dazu bereit liegen zu haben.

Schon einmal davon gehört oder einen Tipp?

Vielen Dank im Voraus.

Beste Grüße

Kraekers
 
Äh, korrigiert mich bitte, falls ich etwas Falsches sage, aber ich glaube, es gibt keinen "stable-portstree", aus dem speziell "stable-packages" gemacht werden. Das Auseinanderdriften kommt eben dadurch zustande, dass die packages erst aus den ports gebaut werden müssen. Das geschieht eben nur alle paar Wochen. In der Zwischenzeit ist der portstree natürlich schon wieder aktueller.
Du kannst aber "portmaster --packages-if-newer" nutzen, dann installiert er packages, soweit sie aktuell sind, ansonsten ports.
In diesem Forum hat Yamagi aber mal erwähnt, dass stable-packages "Abfall" seien, also eh nicht empfehlenswert. Das kann ich aus der Vergangenheit nur bestätigen. Sie sind manchmal unberechenbar, da kann ein Fehler irgendwo sein, den man erstmal finden muss.
Besser ist es, auf pkgng umzusteigen, PCBSD bieten jetzt welche auch für FreeBSD an, die alle zwei Wochen aktualisiert werden.
 
Hallo,

vielen Dank für Antwort. Das es keinen "stable Ports-Tree" gibt ist klar. Ich habe mich wahrscheinlich nicht richtig ausgedrückt.

Es werden stable Packages alle zwei Wochen neu gebacken, folglich wäre es ja möglich den Ports-Tree, mit denen die aktuellen Stable Packages gebacken wurden, für zwei Wochen eingefroren liegen zu haben.

Aber egal, geht wohl nicht.

Was ich bzgl. pkgng noch nicht so recht kapiere ist, wie gehe ich dort mit dem Ports-Tree um. Der Ports-Tree und die Packages sind ja auch nie konform. Hatt das einmal anhand der PC-BSD Packages aus dem pkgng Repo gestestet.

Ich habe wget installiert, daraufhin hat mir pkgng nach einem upgrade ein paar Pakete reinstalliert und ein paar Pakete gedowngraded.

Kann mir das jemand erklären wir man am besten mit den Ports und pkgng umgeht? Oder soll man unter pkgng auf Ports verzichten?

Ich danke im Voraus.

Beste Grüße
kraekers
 
Die neuen packages sind mt dem Portstree wunderbar verinbar. Wichtig ist dabei die Umstellung auf das neue System und der entprechende Eintrag in der /etc/make.conf.

Hier die Anleitung aus dem Handbook:

http://www.freebsd.org/doc/handbook/pkgng-intro.html

Und hier ein etwas älterer Artikel:

https://mebsd.com/make-build-your-freebsd-word/pkgng-first-look-at-freebsds-new-package-manager.html

Einziges Problem ist z.Zt. nur, dass FreeBSD noch keine neuen packages bietet, aber das wird hoffentlich bald geschehen. Deswegen kann man z.Zt eben auf die von PCBSD ausweichen. Leider enthalten die z.B. kein gnome2-package, sondern nur eines für. gnome2-lite.
Die neuen packages installieren sich auch schneller als die alten, man kann jetzt auch upgraden und vieles mehr. Und ich denke, alle zwei Wochen neue packages zu haben, reicht vollkommen.
 
Hallo,

vielen Dank für die ausführliche Antwort.

Aber ich verstehe es einfach nicht mit den Ports. Wenn ich pkgng nutze, jedoch etwas aus den Ports benötige, kann ich das Problem haben, daß das gebackene Paket durch pkgng ersetzt werden kann. Entweder durch ein Up- oder Downgrade.

Das kann doch nicht im Sinne des Erfinders sein. Mag sein das die Ports wunderbar mit pkgng hamonieren, aber Tatsache ist dies nunmal.

Oder übersehe ich da etwas?

Wenn natürlich alle Ports, so hat es ja das PC-BSD Team versprochen, als Package abgebildet würden, dann könnte man ja auf diese gänzlich verzichten.
 
Last edited:
Nein, du hast nichts missverstanden. Die pkgng-Pakete werden ja aus einem Portstree gebaut. Logischerweise. Aber wenn du nicht genau diesen hast, gibt es Abweichungen, da deiner etwas neuer oder älter ist. Diese Abweichungen äußern sich dann darin, dass Pakete aktualisiert werden (Portstree neuer als pkgng-Pakete) oder es zu einem Downgrade kommt (Portstree älter als pkgng-Pakete). Daher soll es ab pkg 1.1 eine Möglichkeit geben sich anzeigen zu lassen, aus welcher svn-Revision (oder ähnlichem) der Ports das Repo gebaut wurde oder man die Ports per pkg ziehen können: https://github.com/pkgng/pkgng/issues/328
 
Aber ich verstehe es einfach nicht mit den Ports. Wenn ich pkgng nutze, jedoch etwas aus den Ports benötige, kann ich das Problem haben, daß das gebackene Paket durch pkgng ersetzt werden kann. Entweder durch ein Up- oder Downgrade.

Das kann doch nicht im Sinne des Erfinders sein. Mag sein das die Ports wunderbar mit pkgng hamonieren, aber Tatsache ist dies nunmal.

Oder übersehe ich da etwas?

Das war aber mit den alten Packages genauso. Also normalerweise ist es doch so, dass man primär Packages benutzt, weil es schneller und einfacher ist. Aber nicht alle Ports gibt es auch als Packages, sei es aus rechtlichen Gründen, oder weil sie zu groß sind, wie z.B. flashplugin oder Spiele. In dem Fall kann bei einem Upgrade sowieso nichts überschrieben werden, weil es die Packages gar nicht gibt. Anders natürlich mit mit speziell kompilierten Optionen von einzelnen Ports. Aber darin liegt gerade der Vorteil des Portsystems, dass man diese Möglichkeit hat. Aber im Allgemeinen scheint man mit den Packages alles Nötige zu haben. Ich habe die neuen Packages (stand August 2012), mit Gnome2-lite und Libreoffice, und das Drucken mit cups funktioniert, ohne dass ich irgendetwas aus den Ports mit der Option "with_cups=yes" compilieren musste. Was will man mehr?
 
Vielen Dank Euch allen,

Ihr habt mir sehr geholfen.

Das PC-BSD pkgng Repo ist schon sehr vollzählig, wenn nicht sogar vollzählig.

Man bekommt einfach alles, OpenOffice, LibreOffice, auch Flash, Lame etc..

Leider funktioniert

LibreOffice bei mit z.Zt. aus dem Repo nicht und OpenOffice ist nur in Englisch.

Aber so kann man damit leben. Meiner Meinung nach ist es am besten wenn man entweder

nur die Ports nutzt oder Packages, beides zusammen ist murks. Aber dank der jetzt

vorhandenen Repos wird es immer einfacher. Man hätte sogar noch die Möglichkeit mit PBIs

zu spielen.

Beste Grüße

kraekers
 
Was mich noch interessieren würde, mußtest Du nur die Packagesite in der pkg.conf anpassen oder auch das mit der "public key cert file" machen, wie hier beschrieben?

http://wiki.pcbsd.org/index.php/Turn_FreeBSD_into_PC-BSD®

Mal Frage an alle, was soll diese "public key cert file" überhaupt und ist das unbedingt nötig? Hätte keine Lust, bei einer Frischinstallation von FreeBSD 9.1 das alles machen zu müssen? Hoffe, die Änderung der Packagesite würde ausreichen? Ansonstem müßte man ja diese "public key cert file" vorher auf einem anderen PC runterladen, und auf Stick abspeichern, damit man bei einer Frischinstallation auf die PCBSD-Packages zugreifen kann?
 
Moin,

das "public key cert file" wird benötigt. Hatte es einmal ohne probiert, aber da wird gemeckert.

Aber ist doch kein Problem. Einmal auf USB-Stick, dann nach /usr/local/etc/ kopiert und aus die Maus.

Lohnt sich auch für das Repo.

Beste Grüße

kraekers
 
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