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Suche Ersatz für LVM auf Serversystem

Themenstarter #1
Ich habe hier ein Serversystem stehen, auf dem ich gerne FreeBSD installieren würde. Die Eckwerte sind wie folgt:
  • Intel Xeon Core 2 Duo 3060 2,40GHz 4MB FSB 1066
  • 8192 MB ECC DDR2 667-RAM ATP (4x 2048 MB)
  • 3Ware Raid Controller 9650-4LP
  • 4x1000 GB SATA II Seagate Barracuda ES
  • 2xIntel PRO/1000 PT Dualport Server Adapter PCI-E (x4)
  • eRIC Express Remote Management Card

Der Administrationszugriff würde ausschließlich über SSH laufen, also keine Notwendigkeit X11 o.ä. zu installieren.
Die Harddisks sind zu einem RAID10 Array zusammengeschaltet (über den 3Wware Controller), dabei ist eine ca. 10 GB grosser Teil als separate Festplatte (für das OS) abgezweigt, die anderen 1,9 TB wurden bisher mittels LVM verwaltet. Das LVM wurde vor allem dafür eingesetzt diesen grossen physikalischen Speicher bequem in kleineren Einheiten verwalten und zuteilen zu können, ohne Partitionsaufteilungen ändern zu müssen.

Und genau da beginnt das Problem als FreeBSD-Neuling. Was kann ich einsetzen, um das Gleiche wie mit LVM machen zu können? Ich will keine Harddisks zusammen fassen (gconcat), das erledigt bereits der HW-Controller. Ich brauche auch keine RAID-Erstellung (übernimmt auch der HW-Controller) wie bei vinum. Einfach nur eine dynamische Zu-/Aufteilung des vorhandenen Plattenplatzes.

Was kann ich dazu einsetzen? Wie macht ihr das?
 
#2
HI,


also ganz spontan rate ich da zu ZFS.

Also FBSD 7.2 Stable nehmen, oder auf 8.0 warten (zwecks ZFS v13.).

Mit ZFS kannst Du aus ZFS Volumes auch wieder Zpools machen :-) (Geiles Feature).
Also lies mal die manpages von sun zu ZFS.
 
Themenstarter #4
Klasse, habe mir ein paar whitepapers und intoduction guides reingezogen. Das scheint wirklich gut zu passen. Jetzt will ich mich noch durch die manpages zwängen.
 

pit234a

Well-Known Member
#5
Yamagi hatte mir mal einen Link zu einer Beschreibung des ZFS bei SUN gegeben, als ich anfänglich zweifelte, ob das was für mich sein könnte.
Inwischen bin ich total überzeugt davon. Ich meine, was ich mir selbst vorgstellt hatte, wie ein modernes Datenmanagement aussehen sollte, das wird recht genau durch ZFS gemacht. Dabei ist die Handhabung wahrlich anspruchslos im Vergleich zu vielen anderen Modellen.
OpenSolaris hatte schon länger ZFS13 und das ist wirklich sehr viel besser und performanter, als ZFS6 und deshalb erstrebenswert.
Allerdings gibt es einen Punkt: es geht am besten mit viel CPU und viel RAM.
Der Satz gilt besonders für ZFS6, aber auch ZFS13 scheint viel glücklicher mit 64Bit und mehr als 2GB Ram zu sein (minimum!).
Ansonsten ist es so geil, dass ich keinen HW-Raid verwenden würde. Allenfalls, wenn ich SCSI Platten zusammenschalten dürfte, aber auch da mehr aus Tradition, denn aus Notwendigkeit. Wenn du ausreichend RAM und CPU organisieren kannst, glaube ich, dass ZFS die Raid-Bildung und Verwaltung besser hinbekommt, als normale HW-Controler.