Suche etwas ältere Radeon Graka

Anschlüsse wären am zweiten auf jedenfall vorhanden (2x 6+2) wärend das erste von dir gepostete nur 1x 6+2 hat. Ob es mit den Lastspitzen zurecht kommt, wird dir hier keiner weissagen können. Das 6+2 Stecker etwas anders abgerundet sind ist normal.

Zur Grafikkarte selbst möchte ich nichts sagen, ich denke ich bin hier zu sehr von deinem Mindset entfernt und kann mich da nicht einfühlen.
 
Für Lastspitzen ist die ATX12V-Spezifikation für Netzteile maßgeblich. Wobei man beachten muss, dass die Elektronik altert und, wenn das Netzteil ab Werk zu sehr auf Kante genäht war, nach einigen Jahren die Spezifikation nicht mehr komplett erreicht wird. Daher sollte man nicht am Netzteil sparen. Marken wie Corsair, BeQuiet und Seasonic - um nur drei zu nennen - sind teurer, aber zahlen es Langlebigkeit und schönen Funktionen wie kleinteiligem Kabelmanagement zurück.

Pi mal Daumen gilt:
  • Für alle Grafikkarten und CPUs zwischen ca. 2012 und 2024 sind ATX12V 2.3 Netzteile ausreichend, solange sie ausreichend groß dimensioniert sind. Darüber, was ausreichend groß bedeutet, kann man lange diskutieren. Meine Faustformel war (CPU-Leistungsaufnahme + GPU-Leistungsaufnahme + 50W) * 1,33 und das hat über mehrere Generationen gut funktioniert. Es waren aber hochwertige Netzteile von Seasonic und Corsair. Andere werden sagen, dass ein Faktor von 1,33 zu klein ist und es könnte sein, dass sie damit nicht Unrecht haben.
  • Ab dem Jahr 2024 sollte es ein Netzteil mit ATX12V 3.0 oder höher sein. Alte ATX12V 2.3 Netzteile funktionieren nur, wenn sie ausreichend überdimensioniert sind und selbst dann gibt es keine Garantie. Ich würde (und habe!) aufgrund des Verbrauchsirrsinns bei GPUs und CPUs den Faktor in der obigen Faustformel allerdings auf 1,5 erhöhen.
 
Das Antec ist von 2006 und ich sehe da nichts von Spezifikation. Da bekommt Feuer unterm Arsch ganz neue Würze rein. :rolleyes:
Das sind ja Schaltnetzteile. Die brauchen zwingend Kondensatoren zum Glätten der Spannung. Da Computer ziemlich anspruchsvolle Lasten sind, müssen die entsprechend groß dimensioniert sein. Das sind diese ganz dicken Elko-Oschis, die man sofort sieht, wenn man durch die Lüftungsschlitze guckt. Nach 20 Jahren dürften die schon einiges an Elektrolyt ausgeschwitzt haben, 2006 war außerdem noch gefährlich nah an der großen Elko-Krise Anfang des Jahrtausend... Sprich sie glätten recht wahrscheinlich die Spannung nicht mehr sauber, da man zu der Zeit noch keine Schutzschaltungen auf der Ausgangsseite hatte und heute in der Holzklasse oft genug noch immer nicht hat, laufen die Störungen in die Leistungselektronik der Hardware und mit Pech macht es irgendwann Kabumm. Kann subtil passieren, wie z.B. unerklärlich sterbende Festplatten. Oder sehr eindrucksvoll mit Stichflamme, Rauch und toten Elektronen.

Ich würde das Ding in den Müll werfen. Selbst wenn die Bude nicht abbrennt - was zugegeben eher unwahrscheinlich ist, solange da nicht über die Äonen im Gehäuse angesamelter, leicht entzündlicher Staub als Brandbeschleuniger zur Verfügung steht - und man das nicht seiner Versicherung erklären muss, ist durch ein altes oder schlechtes Netzteil gegrille Hardware immer ärgerlich. Hatte ich merhmals, man war ja jung und hatte nichts und war jedes Mal vermeidbarer Verlust.
 
Vielen Dank für diese weiteren Eingaben. Ich habe aufgrund dessen zumindest von der R9 290 Abstand genommen. Die zu hohe Leistungsaufnahme für eine Karte dieser Generation im Vergleich zu etwas neueren Karten erscheint mir nicht nur riskant, sondern auch unwirtschaftlich. Das würde sich auch sicherlich mit ein paar Euro mehr im Monat auf der Stromrechnung bemerkmar machen, was ja auch nicht sein muss. Außerdem konnte ich mich mit den lediglich 4 GB VRAM auch nicht anfreunden.
In den Focus gerät jetzt doch eine RX Vega 56, trotz der hier angemeldeten Bedenken wegen Überhitzung. Dazu möchte ich die vorwiegend guten Kritiken hier anfügen:


Und wenn ich im schlimmsten Fall doch Wärmeleitpasre neu auftragen müsste, wäre das auch nicht so schlimm.
Die Karten sind offenbar doch wesentlich billiger zu bekommen als RX 5700, RX 5600 (letztere sogar noch teurer!) oder RX 580 und haben sogar eine Speicherbandbreite von 2048 Bit. Außerdem noch höhere Shader Model und Vulkan Version als eine R9 290.
Die Leistungsaufnahme liegt bei 210 W, wenn ich also jetzt @Yamagi 's Faustformel anwende, komme ich zu folgendem Ergebnis:

A10-5800K TDP: 100W
Vega 56 TDP: 210W (suggested PSU: 550W laut TechPowerUp)

(100 W + 210 W + 50 W) x 1,33 = 478,8 W
(100 W + 210 W + 50 W) x 1,50 = 540 W

Ich denke, mein neueres Netzteil von NOX wäre da ausreichend, erfüllt nach dem hier Gesagtem die Spezifikationen und hätte auch die passenden Anschlüsse. Und laut diesem Artikel hier (https://www.notebookcheck.net/Not-j...-do-ray-tracing-at-1080p-30-fps.420357.0.html) unterstützt der Vega 56 sogar Raytracing. Was könnte ich also mehr für meinen A10-5800K wollen?

Das sind ja Schaltnetzteile. Die brauchen zwingend Kondensatoren zum Glätten der Spannung. Da Computer ziemlich anspruchsvolle Lasten sind, müssen die entsprechend groß dimensioniert sein. Das sind diese ganz dicken Elko-Oschis, die man sofort sieht, wenn man durch die Lüftungsschlitze guckt. Nach 20 Jahren dürften die schon einiges an Elektrolyt ausgeschwitzt haben, 2006 war außerdem noch gefährlich nah an der großen Elko-Krise Anfang des Jahrtausend... Sprich sie glätten recht wahrscheinlich die Spannung nicht mehr sauber, da man zu der Zeit noch keine Schutzschaltungen auf der Ausgangsseite hatte und heute in der Holzklasse oft genug noch immer nicht hat, laufen die Störungen in die Leistungselektronik der Hardware und mit Pech macht es irgendwann Kabumm. Kann subtil passieren, wie z.B. unerklärlich sterbende Festplatten. Oder sehr eindrucksvoll mit Stichflamme, Rauch und toten Elektronen.

Ich würde das Ding in den Müll werfen.
Nein. Selbst wenn ich diese Ausführungen sehr interessant und lehrreich finde, hat das Netzteil doch so viele Jahre einen guten Dienst getan und über die Jahre hinweg mit einer Geforce GTX 750 stundenlane Zockereien überstanden. Und es läuft ja jetzt gerade auch noch ohne Probleme. Das Teil könnte also durchaus in einem anderen PC weiterhin seinen Dienst leisten.
 
Also zu der GPU mag ich wenig sagen, ein kurzes googeln hat für mich zumindest ergeben das die Leistungstechnisch auch keine viel schlechtere Wahl ist und preislich etwas näher an den Vorstellungen gebraucht zu bekommen ist.
Ich würde allerdings nicht versuchen die Wärmepaste selbst zu tauschen, das ist ganz anders als bei CPUs mega aufwändig - kaufen und hoffen wäre da meine devise.

Nein. Selbst wenn ich diese Ausführungen sehr interessant und lehrreich finde, hat das Netzteil doch so viele Jahre einen guten Dienst getan und über die Jahre hinweg mit einer Geforce GTX 750 stundenlane Zockereien überstanden. Und es läuft ja jetzt gerade auch noch ohne Probleme. Das Teil könnte also durchaus in einem anderen PC weiterhin seinen Dienst leisten.
Nun hat die GTX750 aber auch einen sehr kleinen Stromverbrauch und das Netzteil wurde dadurch weitaus weniger an seine "grenzen" gebracht - + die hier erwähnten hohen Lastspitzen

Ich will dir da garnicht groß reinreden, das ist ja "dein ding" - trotzdem würde ich mich sehr unwohl fühlen wenn dir etwas passiert und ich hätte dich nicht gewarnt:

Das Netzteil ist DAS Sicherheitsbauteil das zwischen dir, dem PC und dem potentiell tötlichen und Brandgefährlich 230V Stromnetz steht.

Probleme und Defekte können zu:

-> Tötlichen Stromschlägen
-> Akuten- und Schwelbränden
-> Beschädigungen der restlichen PC-Komponenten führen.
-> Unerwarteten Verhalten führen.

Dabei kann ein Netzteil unter Last-A - GTX 750 - jahrelang Problemfrei funktioniert haben und unter Last "B" zb mit mehr Leistungsanforderung, anders schwankender Leistungsanforderung auf einmal probleme und macht dicke Backen ... oder schlimmeres.

Dazu gehören Netzteile ja in dem Bereich der Leistungselektronik und gehören mit zu den an stärksten alternden PC Komponenten überhaupt - kein Wunder ob ihrer ja ganz anders gelagerten Aufgabe. Als wir noch große PCs auf der Arbeit hatten waren defekte Netzteile (bei idr. auch weniger als 6 jahre alten Geräten) der häufigste defekt mit bis zu 4/5 aller Ausfälle - das ist schon viel (das andere fünftel hat sich vor allem auf sonstige Lüfter, Mainboards und Ram verteilt.)

In Netzteilen sind einfach komponenten die altern, und im schlimmsten fall kann das auch sicherheitsrelevante Bauteile betreffen. Das Internet ist auch voll von Videos wo Netzteile ernsthaft anfangen zu Brennen oder in einer kleinen explosion aufgehen. Manchmal auch welche die Jahrelang problemfrei liefen. Besonders alte oder sehr sehr günstig produzierte neue Netzteile sind da betroffen. Abseits davon sinkt auch die Leistung durch die Alterung, und zu guter letzt sind neuere Netzteile idr. auch effizienter.
Und selbst wenn es "nur" andere verbaute Technik himmelt ist das einfach ärgerlich.

Dazu ist ein sauber laufendes Netzteil das dazu nicht am Limit läuft sondern große Leistungsreserven hat die absolute Basis für jedes Stabiles System. Nichts ist so schwer zu debuggen wie random-abstürzende Systeme mit komischen Fehlern die man nicht nachvollziehen kann. Denn ein Netzteil z.B. mit einer kalten Lötstelle steigt ja nicht "nur bei last" aus sondern mit etwas Pech immer 1-5 Minuten nachdem versehentlich gegen das Gehäuse gekommen ist. Selbst profis finden schwer solche Fehler.
Ein weiterer Gedanke: Hochwertige Netzteile mit hohen Leistungsreserven können auch zu einem kleinen Teil andere alternde Komponenten etwas unter die arme greifen - liefert das Netzteil sehr konstant spannung sind die Kondensatoren und Spannungswandler auf älteren Mainboards wie deinen hiergenannten uu weniger gefordert und ein sonst instabiles System wird etwas stabiler.

Meine persönliche Faustregel:
Jedes Gerät das ich irgendwie "produktiv" Nutze, also an das ich mich zum Spielen, Arbeiten, Lernen, Bespaßen setze und nicht nur zum basteln mal anschalte UND jedes Gerät das auch mal unbeaufsichtigt läuft (z.B. über Nacht für nen Download oder im OG und ich sitze unten) hat ein netzteil das nicht älter als 8 Jahre ist.
Ich hab die letzten Jahre entsprechend etwas zähneknirschend drei neue gekauft.
Eines für den Homeserver, da war das wg. effizienz nen nobrainer
Dann aber auch für den Bastelserver und auch für den Festplattenauslesepc - zwei Geräte die "eigentlich" eher mal um was auszuprobieren laufen. Aber der Sicherheitsfaktor und die Stabilität waren mir die Anschaffung einfach Wert.

Es ist ein bisschen auch wie bei einem Oldtimer - da ist es okay wenn der Motor villeicht mal zickt.
Aber wenn Öl raustropft und die Umwelt gefährdet, wenn die Bremsen zu alt sind müssen sie auch beim Oldtimer gegen neue getauscht werden und wenn defekte Dichtungen das Abgas in den Innenraum lassen müssen diese getauscht werden. Und wenn möglich gegen neuware, denn was bringt es wenn die kaputte Dichtung gegen eine getauscht wird die in 4 Monaten die Insassen mit den Abgasen vergiftet? Oder die alten Bremsbacken die Bremsscheiben weiter verschleißen?
 
OK, ich konnte gestern auf ebay.de eine PowerColor RX Vega 56 für etwas mehr al 90 Eur inkl. VK erwerben. Ich werde die natürlich mit dem neueren Netzteil von NOX betreiben und dann berichten, wenn es soweit ist. Vielen Dank noch für die letzten Eingaben!
 

Meine eigene Erfahrung:
Die Schraubtechnik von Igor (erst die beiden alternierend oben, dann beide unten) hat sich bei den zerklüfteten Packages bewährt, hingegen beim vergossenen, glatten Package im Uhrzeigersinn pro Schraube jeweils eine Umdrehung bis handfest, das sperrt die Paste besser in der Mitte ein. Nur dort hatte ich auch den seltenen Fall, dass man manchmal auch wieder 1-2 Umdrehungen auflockern muss für bessere Temps.
Entgegen aller Warnungen habe ich auch bei den unvergossenen Varianten die Ritzen von Pastenresten gereinigt. Weiches Papiertaschentuch über einen Schlitzschraubenzieher (der muss locker dazwischenpassen, sonst machts knack und game over) gespannt und mit gaaaanz ruhiger Hand das "T" entlangfahren, bis alles raus ist. Geht etwas besser, wenn man die Karte vorher eingeheizt hat.
Auf den VRMs sitzen default Wärmeleitpads, damit hab ich persönlich keine gute Erfahrung, die zerbröseln bei Demontage sowieso und man müsste mit unterschiedlicher Dicke hantieren, damit sie nicht den Anpressdruck versauen. Also ich hab sie komplett abgeknibbelt.
https://www.reddit.com/media?url=ht...bp&s=47c98c673a1ee4fcf505743c399d5ea5a0b5bbbe zeigt das recht anschaulich. Im roten Bereich jeweils einen Klecks der Größe einer halben Erbse und dann nach oben wegziehen, damit ein Zipfel absteht. Als Gegenstück entsprechend in der Mulde des Metallrahmens auch so verfahren, die Zipfel sollen sich dann beim Zusammenstecken treffen. Im grünen Bereich ziehst du eine Wurst über die Pärchen, am Metallrahmen ebenfalls. Sieht zwar nicht hübsch aus, erfüllt aber sehr gut den Zweck und solange die benutzte Paste nicht elektrisch leitfähig ist, absolut harmlos. Dickere, knetartige Paste ist eine gute Empfehlung, ich hatte noch Arctic MX4 rumliegen und dafür aufgebraucht. Hier erfüllt sie den Zweck, andere empfehlen sie nicht, weil nicht dick genug.
 
Auf den VRMs sitzen default Wärmeleitpads, damit hab ich persönlich keine gute Erfahrung, die zerbröseln bei Demontage sowieso und man müsste mit unterschiedlicher Dicke hantieren, damit sie nicht den Anpressdruck versauen. Also ich hab sie komplett abgeknibbelt.
Klassische Wärmeleitpads sind kacke, weil sie selbst bei guter Passform keinen wirklich sauberen Wärmeschluss bieten. State of the Art sind Phase Change Pads, in erster Linie Honeywell PTM7950. Das Problem ist allerdings ein Original und keine billige, deutlich schlechtere Chinafälschung zu finden. Igor hat dazu einen schönen Artikel: https://www.igorslab.de/5-phasenwec...p-vs-pcm5000-pcm8500-und-thermalright-heilos/
 
Ich würde allerdings nicht versuchen die Wärmepaste selbst zu tauschen, das ist ganz anders als bei CPUs mega aufwändig - kaufen und hoffen wäre da meine devise.

Ich finde das jetzt nicht so tragisch, irgendwo zwischen Ikea-Schrank und Revell Model. Wenn man an ersterem schon scheitert sollte mans vielleicht lasesn, ja.

Gerade bei alten Karten hab ich sehr gute Erfahrungen gemacht, meine alte Geforce in meinem Server - sicher schon um die 15 Jahre - hatte nach nem WLP Tausch um die 10°C weniger, meine 5700XT hab ich, bevor ich sie letztes Jahr verkauft hatte, ebenfalls neu bepastet und gut 5 Grad gewonnen. Man darf nicht vergessen, dass aktuelle WLP wie die Arctic 7 mit Top WLPs von vor 15 Jahren den Boden aufwischen (was bei WLP nen Temp. Unterschied von 3-4 Grad, beide frisch, bedeutet).

Die Pads am VRAM kann man gut mit Dingen wie Thermal Putty ersetzten, wenn nötig. War bei mir tatsächlich nicht der Fall.

Und ja bei neuen Karten muss man aufpassen, da kann sowas wie das schon angesprochene Honeywell PTM drauf sein, das sollte man eher lassen oder halt durch ein anderes ersetzen. Aber das trifft hier ja nicht zu. Die Graphene-Pads von Grizzly sollen auch nahe an die Leistung von guter WLP herankommen, falls man unbedingt ein Pad will, aber sind halt sehr teuer.


Was die Tests von Igor betrifft, würde ich da Vorsicht walten lassen. Zum einen hat sich schon gezeigt, dass da nicht alles sauber läuft (zB
Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.
auch wenn das jetzt nicht auf WLP bezogen ist), auch sind seine Tests halt keine Praxistests, und dass seine Methode über Reallife Anwendung aussagekräftig ist, belegt er halt auch nicht.
 
Bin ich der einzige der noch eine dünne Schicht Silikonpaste verwendet? Als ich meinen Ryzen 7700X neu gepastet habe ging er bei genau dem gleichen Takt ins Temperaturlimit. Vorher war so ein graues Zeug auf dem Kühlkörper.
 
Bin ich der einzige der noch eine dünne Schicht Silikonpaste verwendet? Als ich meinen Ryzen 7700X neu gepastet habe ging er bei genau dem gleichen Takt ins Temperaturlimit. Vorher war so ein graues Zeug auf dem Kühlkörper.
Was genau meinst du mit Silikonpaste? Silikonöl ist ja ein Bestandteil der meisten WLPs, aber dazu kommen eben diverse mikroskopisch kleine Feststoffe für die Wäremübertragung. Ich verwende derzeit eigentlich nur die Arctic MX 7, die ist günstig zu bekommen und schließt in so ziemlich allen Tests in den Top 3 ab, oft Top 1. Flüssigmetal jetzt mal ausen vor gelassen.
 
Bin ich der einzige der noch eine dünne Schicht Silikonpaste verwendet?
und auf meiner steht ausdrücklich drauf, dass sie kein Silikon enthält.
Uralt ist sie allerdings auch und ich habe auch immer wieder das bekannte schlechte Gewissen. So von wegen Haltbarkeit und so...
Damals hieß das "Wärmeleitpaste WPS" und kam von austerlitz aus Nürnberg, die Firma gibt es immer noch und sie bietet auch noch immer Wärmeleitpaste an. Meine Tube hat 60g und ich benutzte das früher in Zeiten des Elektronik-Bastelns und als es dann beim PC so weit war, hatte ich noch immer ausreichend davon und auch jetzt wird der Rest für Jahrzehnte genügen. Falls ich nicht doch mal was neu kaufe.

Wichtig ist mir immer gewesen, dass sie nicht elektrisch leitet und auch, dass sie nicht so dünn fließt (auch unter Wärme), dass der Überschuss raus-gequetscht wird und weg läuft. Dass was raus-gequetscht wird, ist allerdings für mich normal, weil ich nicht so ganz exakt damit arbeite und so ungefähr den aufgetragenen Klecks platt drücke und ein wenig verreibe, statt vorher schön gleichmäßig zu verspachteln.

Naja, Tests habe ich allerdings bisher vermieden und vermutlich wären die auch nicht besser ausgeführt, als die oben zitierten Lüfter-Tests. Ich meine, wenn ich die Paste erneuere, ist das Teil alt und wenn es nachher noch geht, ist die Welt für mich in Ordnung.
Bisher habe ich noch nie versucht, ein Problem damit zu lösen, sondern immer nur vorbeugend erneuert, beim gleichzeitigen Reinigen der Lüftung.
 
Dass was raus-gequetscht wird, ist allerdings für mich normal, weil ich nicht so ganz exakt damit arbeite
Es ist auch normal. Das soll sogar so sein, damit das Material mit Puffer/Headroom arbeiten kann bez. der Scherkräfte, wenn beide Richtungen (heiß/kalt) wirken. Daher lieber einen Klecks mehr als zu wenig.
 
Zurück
Oben