$$$ Suse Novell Linux $$$

daiv

AgainstAllAuthority
ich habe heute in der arbeit einiges über suse erfahren was ich nicht gewusst habe. ich hatte es mal vor ein paar jahren drauf zu 6er zeiten glaub ich, aber hat mir nicht gefallen.

- es kostet geld die patches einspielen zu können. man braucht ne teure lizenz dafür
- außerdem wurde suse von novell aufgekauft

mir wurde auch erklärt warum das so ist. wegen support etc.

naja trotzdem frag ich mich, ob das nicht der falsche weg ist? warum schlägt dann nicht microsoft auch ne linux schiene ein? das einzige was suse und ms unterscheidet ist doch nur die tatsache dass das eine os anfangs geld kostet und instabil ist und beim anderen dass es später geld kostet und dafür nicht alle win progs drauf laufen.

allerdings - das muss ich suse lassen - haben die ne sehr einfache und benutzerfreundliche installation gemacht.
auch die konsole ist ein zuckerl fürs auge. geht sowas auch unter bsd? ist richtig angenehm dann was auf der shell zu machen.
ich möchte keinen weihnachtsbaum, aber son bißchen farbe schadet nicht. also farbe rund herum, nicht nur die schrift.

danke fürs lesen
 

CMW

Hä?!
zitat: es kostet geld die patches einspielen zu können. man braucht ne teure lizenz dafür

das letzte SuSE was ich gesehen habe, war 9.1, damals ging es ohne Lizenz, das mit der Konsole ist der Framebuffer, läuft auf jeder Linuxdistribution (die Frambuffer unterstützung kommt vom Linux Kernel). Unter FBSD Kannst du die Konsole auf max. 800x600 bekommen, aber ohne Hintergrundbild und sonstiges. Ich weiss nicht ob sich die Konsole auf den anderen BSD's auch auf 800x600 "umschalten" lässt.
 

daiv

AgainstAllAuthority
jo ich meinte die konsole ohne x

also ihr wisst schon was ich mein.
also mit 800x600 ist doch ganz ok. aber warum kein hintergrund. bzw ich glaub linux hatte mehr einen rand als einen hintergrund.
 

.mp

Wohngebietsmatthias
ich hab mal nen screenshot gesehen, auf dem war die linux-konsole in hoher aufloesung und mit so nem wasserbildaehnlichen hintergrund zu sehen. sah ganz nett aus finds aber nicht wieder. ist aber meiner meinung nach nicht wirklich produktiv. wuerd mir hoechstens wuenschen, dass die fonts in der 800er FBSD-konsole nicht so seltsam aussaehen.
 

daiv

AgainstAllAuthority
Zwingt dich ja niemand zu benutzen.
nein, das meinte ich auch nicht ;)
ich wollte damit nur sagen, dass es traurig ist was suse macht. das ist alles. ich würde suse auch nicht benutzen wenn es kostenlosen support hätte.

und das mit der konsole hätte mich interessiert, weil ich zZ sonst nix zu tun hab. und mir hats gefallen.
 

minuseins

has spoken
Man kann von SuSE halten was man will aber es IST der richtige Weg um Geld zu verdienen. Man kann sich ja gerne die StarTrek-Welt wünschen aber leider müssen wir derzeit in diesem kapitalistischen System leben.

Im übrigen kostet auch die Distribution Geld.

SuSE/Novell bieteten Produkte an und den entsprechenden Support dafür. Als Firma hat man meistens die Möglichkeit zu entscheiden, ob man den Support will oder nicht. Es gibt Ausnahmen und die sind noch viel "schlimmer" als du es M$ je andichten könntest.

Du kannst natürlich das Produkt, in dem Fall redest du wohl von deren Distribution selber fixen. Wahrscheinlich sogar alle. Es kommt nur auf die Zeit an, die du dafür benötigst. Die Frage ist nur: Kann es sich die Firma leisten solange zu warten? Wenn du nicht zum Kerngeschäft gehörst, sondern zu denjenigen die nur indirekt Werte generieren, liegt vermutlich der direkte und vermeintlich produktivere Teil der Firma lahm und kann keine Umsätze generieren.

Dieses Spezialwissen für alle Fälle kann natürlich diese Firma vorhalten, was aber extrem teuer wird und damit unwirtschaftlich. Sie kann aber natürlich solche Eventualitäten an eine Firma wie M$, SuSE, IBM, Sun, etc. (hope you get the clue) auslagern. (Neudeutsch: Outsourcing).

Hier werden SLAs vereinbart bzw. akzeptiert, die eine gewisse Verfügbarkeit des Produktes garantieren und das während der Laufzeit während man es nutzt.

Ich versuche ein einigermassen realitätsnahes Szenario im Software-Umfeld zu schaffen:

Du nutz SAP für ERP. SAP garantiert dir das Ihr Produkt auf OS X läuft. OS X kostet aber viel Geld, das du nicht zusätzlich zu den Kosten von SAP ausgeben willst. Also setzt du OS Y ein. Jetzt kommt es bei OS Y zu einem Problem und alle deine Daten sind im Nirvana. Der Support bei SAP wird sagen: Sie haben kein zertifziertes OS eingesetzt damit fällt jeglicher anderer Support nicht den bestehenden Wartungsvertrag, sondern muss zusätzlich nach Aufwand bezahlt werden. => Es wird sehr teuer, da du einerseits für die Behebung des Problemes viel zahlen musst und in der Zeit das Unternehmen quasi still steht. Man geht davon aus, das ca. 4 Produktionstage ein durchschnittliches Unternehmen sich so einen Stillstand "leisten" kann. Dann kann es Konkurs anmelden. (OK, ich gebe zu es ist ein Extremszenario)

Im Prinzip hat man auf Risiko gesetzt und verloren. SuSE bietet an, dieses Risiko zu verringern und verlangt dafür eine entsprechende Gegenleistung.

Achja... diese ganze Erklärung ist sehr auf die Distribution beschränkt. SuSE bietet auch andere Leistungen an.

Aber siehe es positiv: Hier hat man noch die Alternative.

Um ein Beispiel aus der Realität zu nehmen: Als die Zwillingstürme des WTC eingestürtzt sind, mussten für Millionenbeträge alte Hardware angeschafft werden um Unternehmenskritische Applikationen wieder zum Laufen zu bringen. Das Problem waren nicht die Backups. Sondern lediglich, das Applikation, OS und Hardware nur in dieser Konstellation liefen und man es versäumt (bzw. eingespart) hatte, Rechtzeitig eine Datenmigration zu organisieren. Das sind zwar Spezialszenarien, die meistens nur Industrien treffen mit einer zeitlichen Aufbewahrungspflicht, zeigen aber, dass das Motto: "Wir müssen sparen! Koste es was es wolle", durchaus anderes interpretiert werden kann.

Wie gesagt: Man kann von M$, SuSE und Konsorten halten was man will. Die derzeitige Matrix gebietet dieses Verhalten. Man kann dagegen sein oder den Opportunisten geben.

Choose the color of your pill.

da minus

p.s.

Achja... zur Info. Firmen wie SuSE beschäftigen auch Vollzeitprogrammierer um Teile des Linuxkernels weiterzuentwickeln. Das Gleiche trifft z.B. auch auf die *BSD-Entwicklung und aktuellstes Beispiel postgresql zu.

Nur die Firmen sind dann weniger bekannt, wie z.B. SuSE.
 

CMW

Hä?!
daiv schrieb:
jo ich meinte die konsole ohne x

also ihr wisst schon was ich mein.
also mit 800x600 ist doch ganz ok. aber warum kein hintergrund. bzw ich glaub linux hatte mehr einen rand als einen hintergrund.

Es gibt soweit ich weiss nur einen bootsplash und hintergrundbilder. Vermutlich war die Mitte des Bildes dunkel und dadurch hat es einen "Randeffekt" gegeben. Des weiteren lässt sich bestimmen in welchem bereich der Text erscheint, wodurch man socleh Effekte verstärken kann. Ich finde den Rand aber störend, ist aber widerum Geschmackssache..
 

Stevil

Well-Known Member
nutze suse seit 5.2 und bin aktuell bei 9.0 auf nem strato rootserver.
patches kosten nix, einspielen is auch einfach.

was "später" mal kommt weiss ich nich, fahre momenten suse weil damit das kundeninterface visas läuft, auf 2 anderen stratos schnurrt freebsd 5.2 ;)
 

Perdurabo

Well-Known Member
daiv schrieb:
- es kostet geld die patches einspielen zu können. man braucht ne teure lizenz dafür
- außerdem wurde suse von novell aufgekauft
Vorab ich bin kein SuSE Freak. Von welchem Produkt von Suse sprichst Du?
Die normalen SuSE Produkte kosten keinerlei Updategebühren. Das hatte mal vor einiger Zeit Redhat aber das wird auch nur im Rahmen vom Firmensupport gemacht. Falls Du das meinst, solltest Du Dir zuerst einmal über folgende Begriffe im klaren werden.
1. Was ist ein Produkt
2. Was ist eine Dienstleistung
3. Was ist Support

Man muss unterscheiden für welche Zielgruppen welche Produkte aufgelegt werden. Ich halte die Verbindung Novell/Suse Suse/IBM Redhat/IBM für strategisch äusserst sinnvoll. Es handelt sich gerade bei Novell um eine bekannte Netzwerk-Company sowas schafft vertrauen, ausserdem kann Novell genauso wie IBM bestimmte Support-Dienstleistungen garantieren, die bestimmte Zielgruppen benötigen. Das kann der Hinterhof-Supporter nicht. Um Linux im Servermarkt hart zu positionieren war das durchaus sinnvoll. Ausserdem hat Novell einige Produkte die ganz interessant waren und jetzt sogar unter der GPL lizenziert wurden. Wo ist also das Problem?

mir wurde auch erklärt warum das so ist. wegen support etc.

Grundsätzliches Ziel von Linux war immer die Aussage das Produkt steht der Allgemeinheit uneingeschränkt zur Verfügung. Geld verdient man mit der Dienstleistung drum herum. Was ist daran falsch? Ich werde vielleicht noch einen Abstecher zur BSD Lizenz machen, dann siehst Du was man da für eine Ferkelei betreiben kann. Nämlich das doppelt bezahlt werden darf.

das einzige was suse und ms unterscheidet ist doch nur die tatsache dass das eine os anfangs geld kostet und instabil ist und beim anderen dass es später geld kostet und dafür nicht alle win progs drauf laufen.
Also bei MS kostet alles Geld. Das Produkt und die Dienstleistung und das bezogen pro Maschine und Nutzerlizenz.

Falls Du der Annahme bist das Opensource und hier ist sowohl Linux als auch die BSD's und andere freie OS beinhaltet, komplett kostenlos sein sollen, bist Du bei allen OS komplett Falsch. Wie sagt Richard Stalmann:
es gehe um frei im Sinne von "free speech, not free beer"
 

asg

push it, don´t hype
Perdurabo schrieb:
Grundsätzliches Ziel von Linux war immer die Aussage das Produkt steht der Allgemeinheit uneingeschränkt zur Verfügung. Geld verdient man mit der Dienstleistung drum herum. Was ist daran falsch? Ich werde vielleicht noch einen Abstecher zur BSD Lizenz machen, dann siehst Du was man da für eine Ferkelei betreiben kann. Nämlich das doppelt bezahlt werden darf.

Was soll "das doppelt bezahlt werden darf" bedeuten?
 

Lokadamus

Active Member
daiv schrieb:
allerdings - das muss ich suse lassen - haben die ne sehr einfache und benutzerfreundliche installation gemacht.
auch die konsole ist ein zuckerl fürs auge. geht sowas auch unter bsd? ist richtig angenehm dann was auf der shell zu machen.
ich möchte keinen weihnachtsbaum, aber son bißchen farbe schadet nicht. also farbe rund herum, nicht nur die schrift.

danke fürs lesen
mmm...

ls -FG => das F hebt Verzeichnisse hervor und das G macht bunt (Golor :confused: :ugly: ) ... solltet ihr von / aus am einfachsten mal aufrufen, da sieht man sofort die ganzen Farben :cool:

Wegen Patch, kostet da jeder Patch Geld oder nur die Produkte von Suse selber? ich meine, man darf für den Support und für zum Beispiel Suse's Mailserver bezahlen, kann aber jederzeit einen anderen Mailserver nehmen, allerdings ohne Support ...
 

snafu

All Hail Discordia
Hi Leute,
also wenn ich jetzt mal meinen Sempf dazu abgeben darf, SuSE ist eine Firma wie jede andere auch. Die wollen alle mit einem Produkt Geld verdienen. Die verdienen aber nicht mit Linux direkt Geld, sondern wie schon erwähnt mit dem Service drum herum. Das macht IBM doch auch, oder RedHat oder sonst wer. Man muss sich aber im klaren darüber werden, das Linux wohl auch dank SuSE und RedHat sowie IBM in Produktionen oder kritischen Bereichen laufen, kann. Die investieren nämlich alle verdammt viel Geld in die Weiterentwicklung von Linux, dass kommt auch der Community wieder zugute.
Ausserdem muss in Firmen sichergestellt sein, das es kaum Ausfallzeiten gibt und die Produktion ununterbrochen weiterlaufen kann, SuSE ist eine der Firmen, die diese Arbeit gegen Bezahlung anbietet.

Wer sagt denn das Patches was kosten? Das stimmt nur wenn SuSE das für dich macht.
Ansonsten, du kannst dir sogar seit langem endlich mal wieder eine SuSE CD von deren FTP ziehen Version 9.1, damit kannst dus dann intallieren und alles andere saugst du dir vom FTP auch die Patches. Die kannste dann selber draufhauen.

Aber was spricht dagegen, für Dientleistungen im Linuxsektor Geld zu machen???

Gruß krenke
 

Alexco

Well-Known Member
Nun muss ich auch mal mitmeckern. Ich finde dieses rumgehacke auf SuSE auch nervig. Wenn Du potentiellem User XY ein Betriebssystemwechsel von Windows nach Linux/Unix erleichtern willst, geht nichts über solche "Megadistributionen". Das Pflegen (sprich updaten) kostet kein Geld, wie hier schon mehrfach bemerkt. SuSE gibt sogar die "Personal Edition" als CD-Image zum Download frei. Nur wenn Du ausführlichen Support haben willst, dann kostet der natürlich was. Und das Firmen wie SuSE Programierer bezahlen, die an den verschiedensten Open-Source Projekten arbeiten, kann doch nur für alle gut sein. Meiner Meinung nach sprechen nicht nur die Einfachheit und der schnelle Einstieg in Linux für SuSE sondern auch noch die bei der Kaufversion beiligenden Handbücher, die vieles ausführlich Erklären, und sich dabei nicht nur auf Linux und SuSE beschränken. Wenn jeder, der meint er könnte mal eben ein Unix/Linux aufsetzen, vorher mal in diese Handbücher geblickt hätte, wären viele Foren von sehr seltsamen Fragen frei geblieben........

Gruß,
Alex
 

kberg

Active Member
OK, nun die Masterfrage,

wer von den vielen hiesigen Post(ern) setzt betrieblich ein BSD auf den User-Workstation´s ein?

Bin ich vielleicht falsch, wenn ich denke das die Masse "nur" professionell Server/Router damit laufen lässt?
Die Freaks/Enthusiasten haben evtl. selbst eine WS laufen, aber das war es, oder?
Ich selbst oute mich hiermit als Linuxer auf dem Desktop, habe aber genug produktive FBSD-Server laufen.
Meinen Usern brauche ich nicht damit kommen, da bin ich schon froh, wenn die via Mac OS X oder Suse 9.1 von MS wegkommen. Die Reaktanz der User ist deutlich zu spüren. Also lasst doch den anderen Distributionen Luft zum Atmen. Grabenkämpfe auf der eigenen *n*x-Seite bringen nichts voran.

Beste Grüsse
kberg
 

patte

Member
ich habe zwar nicht gepostet, aber setze freebsd auf ner sogenannten
user workstation ein. und das priva und wie ich finde ziemlich problemlos.

demnächst werde ich mir auch mal wieder nach 4 jahren eine suse installieren.
dieser ganze mist von wegen suse ist sch... usw. kommt meiner meinung nach
eh nur von leuten, die unter profilierungssucht leiden.

manchmal ist dieser schwachsinn kaum zu ertragen. ich kannte fachleute, die beruflich
mit kommerziellen unixen und bsd arbeiten, aber suse zuhause auf dem desktop haben
und zufrieden damit sind.
 

Perdurabo

Well-Known Member
@EyeDacor
oh nein, noch so eine suse diskussion... ;)
Es zwingt Dich keiner das zu lesen oder daran teilzunehmen. Aber dieser Kommentar ist ziemlich sinnlos und zeigt eher Missachtung. Es gibt neben BSD noch andere unixoide System und ob man Suse mag oder nicht, sie haben wenigstens etwas zur Verbreitung beigetragen, was man von den BSD nicht gerade behaupten kann. Achso ich vergas, man möchte ja in seiner kleinen Welt bleiben.

Patte: demnächst werde ich mir auch mal wieder nach 4 jahren eine suse installieren. dieser ganze mist von wegen suse ist sch... usw. kommt meiner meinung nach eh nur von leuten, die unter profilierungssucht leiden.
FULL ACK. Kiddies müssen halt so Cool sein. Wenn ich da immer lese, "Linux im Mainstream" und "gehyptes Linux". FreeBSD wollte genau die gleich Position haben nur hat es sie nicht erreicht. Dumm gelaufen.

Warum regt sich denn niemand über Apple auf? Wer war denn 99 fast pleite das er von Microsoft beinahe komplett übernommen wurde. Microsoft hat sich nur wegem dem Prozess zurückgehalten. Apple hat sich am rettenden Anker FreeBSD gehalten und verkauft jetzt sein Mac OSX . Was kommt denn an die Community zurück?
 

asg

push it, don´t hype
Perdurabo schrieb:
Warum regt sich denn niemand über Apple auf? Wer war denn 99 fast pleite das er von Microsoft beinahe komplett übernommen wurde. Microsoft hat sich nur wegem dem Prozess zurückgehalten. Apple hat sich am rettenden Anker FreeBSD gehalten und verkauft jetzt sein Mac OSX . Was kommt denn an die Community zurück?

Naja, "beinahe komplett übernommen" ist wohl etwas übertrieben.
An FreeBSD fliesst Geld und andere Unterstützung was das andere angeht. Auch Code aus Darwin kommt nach FreeBSD.
 

Flas

Well-Known Member
kberg schrieb:
OK, nun die Masterfrage,

wer von den vielen hiesigen Post(ern) setzt betrieblich ein BSD auf den User-Workstation´s ein?

Bin ich vielleicht falsch, wenn ich denke das die Masse "nur" professionell Server/Router damit laufen lässt?
Die Freaks/Enthusiasten haben evtl. selbst eine WS laufen, aber das war es, oder?
Ich selbst oute mich hiermit als Linuxer auf dem Desktop, habe aber genug produktive FBSD-Server laufen.
Meinen Usern brauche ich nicht damit kommen, da bin ich schon froh, wenn die via Mac OS X oder Suse 9.1 von MS wegkommen. Die Reaktanz der User ist deutlich zu spüren. Also lasst doch den anderen Distributionen Luft zum Atmen. Grabenkämpfe auf der eigenen *n*x-Seite bringen nichts voran.

Beste Grüsse
kberg

Ich zum beispiel, aber es sind nicht nur "nerds" "geeks" oder wie auch immer die mit fbsd arbeiten, meiner meinung nach kann ich mit fbsd genau so viel machen wie mit linux, wennnich sogar mehr ;) . aber wenn du mal in die zeigt her eure desktops sektion guckts, da siehst du ganz schön viele gleichgesinnte :D ...


Gruss Flas!!
 

indy

Der Hutträger
> Es zwingt Dich keiner das zu lesen oder daran teilzunehmen.
> Aber dieser Kommentar ist ziemlich sinnlos und zeigt eher Missachtung.

Das kann man so oder so sehen.
Ich kenne viele Leute, die über SuSE abhassen, weil "die" Geld mit Linux verdienen.
Das Problem der Leute ist, daß sie sich nie mit dem Hintergrund dieser Firma beschäftigt haben.
Wo wäre Reiserfs, wo wäre KDE, wo wäre isdn4linux [,...setzten Sie hier beliebige weitere Linux und OS-Applikationen ein] ohne SuSE?
Fakt ist, daß man das SuSE Linux ohne Bedenken einem unerfahrenen Anwender empfehlen kann.
Für diese Gruppe hat SuSE hervorragende Handbücher dazugelegt, so daß diese eigentlich problemlos Linux nutzen können.

Ich persönlich habe auch etliche Jahre lang SuSE Linux auf dem Desktop benutzt,
bevor ich auch dort mit FreeBSD angefangen habe.

Gruss...

Der Indy
 

kberg

Active Member
Flas schrieb:
Ich zum beispiel, aber es sind nicht nur "nerds" "geeks" oder wie auch immer die mit fbsd arbeiten

aber gerade "die" sind es, die gottseidank die unterschiedlichen systeme hochhalten...;-)

Standard-User Manny Mustermann will ein System, womit er arbeiten kann...für einen Admin sollte es pflegeleicht sein und grösstmögliche Kompatibilität zur Peripherie haben(USB/1394/WIFI, etc.).
Solche Sachen sind unter den BSD´s natürlich machbar, aber der Aufwand ist dabei zu hoch. Für einen Desktop o.k, aber für 100? Dafür eignen sich mE die Distributionen besser.

gruss kberg
 

Perdurabo

Well-Known Member
asg schrieb:
Naja, "beinahe komplett übernommen" ist wohl etwas übertrieben.
Hab mich doch glatt um 2 Jahre geirrt, das war ja 1997. 99/2000 war der Zeitraum in dem Microsoft einer der Hauptsponsoren von Bush war, wo dann eigentümlicher Weise das Kartellverfahren zugunsten von Microsoft ausgegangen ist.

Nun wieder zu Apple. Stimmt denn das wäre für Microsoft auch nicht gut gewesen, denn im Kartellprozess nützte Microsoft kein zerstörtes untergegangenes Apple, sondern er musste es am Leben erhalten und verdiente sogar dabei noch mit. Trotzdem war Apple kurz vor dem aus. Nicht verwechseln das Privatvermögen der Apple Gründer mit dem Firmenkapital. Die Zeit 34/97 Interessant auch die Parallelen zur Microsoft/SUN Finanzierung.

Zitat: ...eine ganz besondere Nachricht verkündet hatte: Microsoft wird mit 150 Millionen Dollar bei dem angeschlagenen Unternehmen einsteigen

Der Pakt dürfte vor allem als genialer Mediencoup von Jobs in die Annalen eingehen - und als ebenso genialer Schachzug von Microsoft-Chef Bill Gates. Denn trotz des Geschäfts ist weiterhin ungeklärt, was aus Apple werden soll. Sicher scheint dagegen, daß Microsoft davon profitiert.

An FreeBSD fliesst Geld und andere Unterstützung was das andere angeht. Auch Code aus Darwin kommt nach FreeBSD.
Hast Du das mal genauer, denn dazu finde ich nichts konkretes. Sehr viel kann das nicht sein. Dafür sehe ich aber Engagement von Novell gegenüber der Linux Community, die diverse Produkte in den letzten Monaten unter die GPL gestellt haben, oder auch das was IBM einbringt.
 

blank

Active Member
also ich meinerseits, bin froh das "$$$"novell"$$$" suse uebernommen hat, das verspricht das suse in den naechsten versionen stabiler laufen wird, als bisher. und das ganze os professioneller aufgezogen wird[holzklopf].
meinereins muss leider suse-workstation betreuen, und kann daher ein liedchen davon traellern. ich bin ja sehr dafuer das es distris gibt, die umstiegwilligen menschen, auch den umstieg ermoeglichen, aber suse 9.1 ist nicht wirklich eine werbung fuer die vorteile von linux.
und ja wir haben auch freebsd als desktop-rechner (fuer kids in einem workshop![war mal ein versuch]) laufen, was bedeuted das die sehr wohl beansprucht werden (im gegensatz zu den suse-rechnern, die nur fuer einen openoffice-workshop laufen). mit denen gibts null probleme, was aber auch sein kann, das ich die um einiges lieber administrier, und daher nicht gleich gefrustet bin, wie bei suse ;)

ps.: und ich bin kein kiddie (schon lange nicht mehr :( ), und leide auch nicht an profilierungssucht, aber ich brauch nur meine ueberstundenliste anschauen, und weshalb die zustande kam ;)
 
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