Das integriert sich wahrscheinlich nicht besonders gut in ein bestehendes Setup, d.h. man sollte, wenn dann, die Sachen frisch darüber aufsetzen, oder?
Sylve verwendet auch nur Standard-Funktionalität von bhyve, ZFS, jails und Konsorten. Bei einem existierenden Setup kann man natürlich immer irgendeine Sonderlocke haben, die dort nicht vorgesehen ist - aber probieren geht über studieren. Produktionsreif ist es sowieso noch nicht und Backups hat man ja eh immer.
Proxmox ist eine eigene Debian-basierte Distribution, d.h. dort empfiehlt sich sowieso eine Neuinstallation. Man kann zwar auch eine existierende Debian-Installation umwandeln, davon wird aber explizit abgeraten.
Ich habe proxmox nie verwendet, aber habe bei so GUI-Lösungen immer die Angst, dass es da mal einen Bug gibt (oder gar eine Sicherheitsproblem), und man dann aufgeschmissen, weil abhängig davon...
Proxmox kann man auch komplett via Kommandozeile bedienen. Die GUI macht halt viele Aufgaben leichter, gerade wenn man nicht Vollzeit als Virtualisierungs-Admin arbeitet.
In der Vergangenheit hat sich Proxmox in Sachen Security auch keine Blöße gegeben. Etwaige Sicherheitslücken wurden schnell behoben, sowohl bei der Übernahme von Debian upstream als auch bei den selbstentwickelten Tools (sowohl bei Anzahl und Schwere als auch dem Zeitraum bis zur Behebung).
Im Hintergrund werkeln (von den Proxmox-Tools für fortgeschrittene Einsatzzwecke mal abgesehen) auch hauptsächlich nur bekannte Tools (QEMU, LXC, QCOW2 uvm.), die eine Migration im Zweifelsfalle überschaubar machen.
Proxmox ist inzwischen auch verbreitet genug und hat genug Community sowie zahlende Kunden (hier auch noch mal großen Dank an Broadcom und ihr VMware-Fiasko

), dass man sich um dessen Zukunft in absehbarer Zukunft keine Sorgen machen muss.
