TP-Link ER 605 anyone?

peterle

Forenkasper
Kennt sich einer von Euch mit dem guten Stück aus und weiß, wie ich ihn überzeugen kann, auch vom WAN ins LAN zu routen und nicht nur ein NAT vors LAN zu setzen und nichts weiter durchlassen?

 

peterle

Forenkasper
Das sieht nach einem Gerät aus meinen Alpträumen aus.
:o - aus meinen auch, war aber das billigste, was sich schnell und notfallmäßig besorgen ließ, als die Bauarbeiter im Tagestakt mindestens eine Telefonleitung zerstörten. Macht eigentlich auch sehr problemlos und einfach eingerichtet, was es soll - nur wenn man halt nicht vor einer Wand stehen möchte, wird es in den Menüs eher komplex. Zumindest für mich.
 

mr44er

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Erste Antwort:
The only thing I found out is that you loose some functionality when you run it under the controller, things like setting up a DHCP pool of .100 - .254 and not being able to assign devices static IPs outside this pool, for example .20

Ich vermute mal, dass bridgen damit auch nicht vorgesehen ist.
Der beste Tip von mir wäre diesen zurückzuschicken und einen openwrt-flashbaren (muss nicht TP-Link sein, aber kann) zu kaufen:
 

mr44er

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Nicht aus dem Handgelenk, da müsstest du mal recherchieren. Zu Spielzwecken hatte ich vor Jahren was Altes (100MBit) mit dd-wrt gehabt, aber fand das genial, weil es eben softwaretechnisch keine limits gibt, über die man dann drüberstolpert wie du jetzt mit der bridge und die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass jemand schon für Problem X ein Tutorial geschrieben hat.
Edit: Das Freifunk-Projekt nutzt ua. auch TP-Link für ihre Firmware. Eine schnelle Suche brachte mal hier einige unvollständige Vorschläge, GBit ist gelistet: https://pinneberg.freifunk.net/en/router

Seit ich OPNSense auf dicker Hardware fahre und mich in die Flexibilität verguckt habe, setze ich WLAN-Router nur noch als doofe APs ein.

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Edit2:
Ich schiebe noch etwas alte, irgendwann mal aufgeschnappte Info nach.
-> TP-Link Archer C2600 / C7 (genau hingucken, nicht jede Revision funktioniert!)
-> Linksys WRT1200AC (hier auch genau die Revision checken)
-> https://www.kuketz-blog.de/fritzbox-4040-und-netzwerkaufbau-openwrt-teil1/
 
Zuletzt bearbeitet:

peterle

Forenkasper
Wie verfressen ist denn OPNSense und wer kennt gute Quellen für 1 HE Rackserver mit 4 Gbit NICs?
Mit wieder klarerem Kopf ist das ja durchaus alles umbaubar. :)
 

Yamagi

Possessed With Psi Powers
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Wie verfressen ist denn OPNSense und wer kennt gute Quellen für 1 HE Rackserver mit 4 Gbit NICs?
Als ich noch mein eigener Herr war, habe ich Server bei Happyware gekauft. Früher waren sie nur in Norddeutschland aktiv, inzwischen decken sie aber wohl ganz Europa ab. Wobei ich mal vermuten würde, dass sie dort eher auf Partner für Support-Leistungen und so weiter setzen, als es selbst zu machen. Zumindest war ich immer zufrieden, sonst würde ich sie jetzt nicht empfehlen. Allerdings ist die Supermicro-Hardware für deine Zwecke wohl Overkill und letztendlich einfach zu teuer.
 

peterle

Forenkasper
Allein was wir durch den Umstieg von Windows Server samt Support auf FreeBSD gespart haben, geht auf keine ver Kuhhäute und letzendlich geht es um eine zuverlässige Verbindung, wenn irgendwer wieder mal die Leitung zerstört. Deshalb auch die Frage was man an Hardware für im Prinzip drei WAN und ein LAN dahinter mit lediglich 10 Rechnern und wenig Streaming so brauchen wird?
Die sehen gut aus, die Happyware Sachen.
 

CommanderZed

OpenBSD User
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Also ich route Privat (3 Anwender mit so insgesamt 10 aktiven Geräten) das Gigabit-Glasfaser sowie zwischen den internen Netzen mit OpenBSD auf sonner Qotom-Box mit nem passiv gkühltem i5. der 8. Generation.

Der langweilt sich aber die meiste Zeit, ich hab aber zurzeit auch kein VPN oder sowas konfiguriert.

Das einfach mal so als "Hausnummer", vielleicht hilft es ja :)
 

mr44er

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Wie verfressen ist denn OPNSense
Nackt gar nicht mal so anspruchsvoll. Je nach gewünschten plugins aber sollte man ordentlich RAM draufwerfen.
Deshalb auch die Frage was man an Hardware für im Prinzip drei WAN und ein LAN dahinter mit lediglich 10 Rechnern und wenig Streaming so brauchen wird?
PPPoE ist single-threaded und selbst wenn nicht, würde ich aus Prinzip bei 3x WAN nichts unter 4 Kernen kaufen.
Man sollte halt nicht in die Falle laufen und zu limitiert kaufen, denn wenn man die plugins sieht und "cool,habenwill" reinkickt und die Hardware ist zu schwach, ärgert man sich.
Etwas Überblick:
 

Yamagi

Possessed With Psi Powers
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FreeBSDs Netzwerkstack ist wesentlich effizienter als Linux, aber bei beiden Systemen würde ein moderner Atom reichen. Ich würde trotzdem auf jeden Fall einen Core oder einen kleinen Xeon nehmen. Einfach, weil das unwesentlich mehr kostet und die CPUs schon wesentlich potenter sind, was die Sache zukunftssicherer macht.
 

mr44er

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Genau, morgen will man dann doch ein VPN, Virenscanner, ...pipapo, da kann man die Muckis brauchen.
 

mr44er

moderater Moderator
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Weil ich gerade ein Projekt plane, schiebe ich meine aktuelle Zusammenfassung nach. Wenn es Freifunk-Firmware gibt, gibt es auch gleichzeitig das Pendant zu OpenWrt. Man muss nicht nur darauf achten, dass das Gerät den Funkstandard und Gigabit bringt, welchen man sich vorstellt, sondern auch möglichst viel Speicher (RAM und Flash) hat. Modelle mit 32MB sind raus, die Firmware passt einfach nicht mehr. 64MB ist knapp, 128MB sind derzeit und morgen sorgenfrei. Preislich liegen die Unterschiede bei 15-20€, dafür muss man sich nicht quälen. Für OpenWrt nicht wirklich relevant, bei Freifunk aber zwingend zu beachten ist die CPU, denn die muss das VPN abwickeln. Da muss man dann schauen, ob man sich mit dem Getröpfel zufrieden gibt, auf einen Offloader oder auf die Hochpreisigen setzt, die zwar schneller, aber immer noch nicht wirklich schnell sind.

Die aktuellen 'sorgenfrei' (VPN ausgenommen!) Modelle sind:
TP-Link Archer C7 AC1750 v5 (bei älteren Revisionen gibts Hinweise zu beachten, aber nach wie vor der Dauerbrenner)
Netgear R6220 (leicht mit dem R6120 zu verwechseln, der hat dann nur 100MBit, lieber beim Händler nochmal nachfragen)
AVM FRITZ!Box 4040 und die 4020
 
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