UFS ist der letze sch...

Hayabuzza

Well-Known Member
Wollte mir heute neuen Käsefuss (Gnome 2.4) installieren.
Nach dem ich ports aufgefrischt habe, startete ich make install für gnome2.
Nach paar stunden kompilieren stürzte der Rechner ab.
Nach dem Neubooten bekamm ich die meldung, dass meine
/usr partition am sack ist und kann nicht automatisch repariert werden. starten die fsck manuel.

ok machte ich, aber nach halben stundne y und enter drücken bekamm ich die Krätze.

Meine Frage.
- gibt es ein jurnaling FS für freeBSD oder ist überhaupt eins geplannt ?
Bis auf das filesystem gefählt mir FreeBSD gut.
 
Kurz: nein.
Lang: es gibt n JFS-4-freeBSD Projekt, aber kA wie weit die sind.

Altes Streitthema, gibt's auch genug wissenschaftliche Papers drueber, es ist nicht notwendig. Ein Journal haette dir deine Daten bei einer ungesyncten Platte auch nicht gerettet. Und wirklich interessant wirds eh erst in dem Moment in dem das Journal n eigenes Laufwerk hat etc.pp.

Hack nicht auf dem Dateisystem rum das immerhin alles moegliche versucht hat um deine Daten zu retten, ueberleg dir lieber warum deine Kiste beim kompilieren zu abstuerzt. Ich tippe auf defekten RAM.
 
Last edited:
Für das hlabe Stunde y drücken gibt es
fsck -y
das erleichtert die Arbeit.
Lass es zwei bis dreimal durchlaufen wenn dann immer noch Fehler sind hätte auch kein journaling fs geholfen.

By the way UFS is my favourite fs for servers.

Gruß
Thomas
 
das filesystem ist mehr als in ordnung, wer auf nummer sicher gehen will muss seine paritionen im sync modus mounten, softupdates aktivieren und vor allem den write cache ausschalten.
 
Es gibt UFS2+suoftupdates. Dies wird als journaling filesystem ng (next generation) bezeichnet.
Eine genaue Erklärung was softupdates ist und wo die Vorteile liegen habe ich auch einmal geschrieben: http://www.bsdforen.de/forums/showthread.php?s=&threadid=1479
In dem Thread steht etwas dazu. Summa sumarum, *BSD braucht kein JFS dank softupdates.
Warum Deine Box abgesemmelt ist bleibt fraglich (RAM Problem?). Das Du nicht "fsck -y" genommen hast, Dein Geheimnis ;-).
 
Moin Hayabuzza,

bist Du Dir sicher, dass Deine Festplatte in Ordnung ist?
Auf meinem Notebook hatte ich das gleiche Problem: Absturz und beim Neustart die fsck-Meldungen.

Eine Überprüfung der Platte ergab ca. 4000 defekte Sektoren...

Vorher hatte ich das nie bemerkt.

Viele Grüße

Jürgen
 
@Hayabuzza:
Aber du nutzt schon Softupdates? Oder nutzt du keine und hast die Platten synchron gemountet? In beiden Fällen sollte sowas normalerweise nicht passieren.

Einzig und allein die Geschindigkeit bei der Verwaltung der Daten und statische Inodevergabe ist bei UFS nicht so der Bringer, Bitmaps anstatt BTrees machen sich schon arg bemerkbar. "Lustigerweise" hast du unter Linux nur EXT3 als brauchbares Journaling-FS - die anderen schreiben ihre Metadaten auch durchaus mal vor ihren Daten - und das ist ebenfalls in der Hinsicht etwas altbacken.

Zu deiner Situation:
Es kann einfach sehr großen Pech sein, denn ein aktivierter Writecache von Platten bringt nunmal ein Risiko mit. Da kann man von der Softwareseite her auch nichts machen, außer den WC auszustellen.
Bei so vielen Fehlern inklusive einem Absturz ist ein Hardwaredefekt nicht auszuschließen, der RAM wurde bereits genannt. Übertaktung wäre eine andere Idee. Überhitzung eine weitere.
 
Oh ja, write cache, böse Falle. Die einzigen IDE Dinger die das wohl mehr oder weniger richtig können sind IBM Platten. Ansonsten würde ich das aber nur unter SCSI wirklich nutzen wollen.
 
@grunix.
und dabei haben ibm-platte im punkto image kein wirklich guten stand heutzutage. man erinnere sich an die deskstar misere. *schüttel*
eine tolle alternative :D
 
Ne IBM Platten (die haben doch die Sparte an sonstwen abgegeben) haben in der Gunst vieler verloren, zumindest was IDE angeht.
 
ich bin seit dieser zeit auf maxtor umgestiegen und muss sagen, das ich recht zufrieden damit bin.
 
an Hitachi hat IBM die Sparte verschachert.
Ich bin jetzt erstmal bei Samsung, die sind Supergünstig und noch nie einen defekten Sektor gehabt, und ich hab 30, 40, 80 und 120 GB Platten von denen.
 
Bisher habe ich auch keinerlei Probleme mit einer meiner Quantum ATLAS V SCSI Platten...
*Klopf auf Holz*
 
scsi mag ja toll sein, aber nu bezahl mal 500 gb festplattenspeicher :D
da is ide diskret billiger, auch wenn es ein paar "haken" hat.
 
Na, wer 500 GB Plattenplatz braucht, der ist ja schon im professionellen Umfeld zugange, und da kann es schon das bessere von den beiden Systemen sein. Imho. ;-)
 
He, wir arbeiten alle in der IT, wir haben Geld wie andere Leute Heu. So oder so ähnlich bekomme ich es immer wieder zu hören. Was das nun mit SCSI und IDE zu tun hat? Eigentlich nichts, nur wegen der Bezahlbarkeit...
 
Wer den IDE-Write Cache aktiviert hat, kann auch auf Softupdates verzichten und seine Partitionen async mounten. Da ist eh alles egal.

Die Traumkombo waere natuerlich SCSI+Tagged Queueing+Softupdates. Hier kann man wohl nur noch durch 'cat /dev/random > /dev/da0' das Filesystem zerstoeren.

Wichtige SQL Datenbanken sollten _nur_ auf solchen Platten zu hause sein.
 
Maxtor haben eine recht hohe ausfallrate, allerdings bekommt man meist eine größere platte zurück ;)
zur zeit würde ich seagate empfehlen, NCQ und 5 Jahre Garantie sind schon was schönes
 
Sag mal dissent, ist bei dir heut großer 1,5 Jahre-alte Threads-ausgrabe-Tag?
Versuch doch dich an aktuellen Beiträgen zu beteiligen anstatt alte Schinken wieder auszugraben.
 
alle beschweren sich das man google nicht benutzt und wenn man es dann mal macht bekommt man einen auf den deckel das man diese threads nicht raus kramen soll :((
Ich kann doch auch nix dafür das aktuelle themen vor 2 Jahren besprochen wurden :(

nein im ernst, wenn google mir diese threads ausspuckt, lesen die auch andere, also sollte man die mal etwas der zeit anpassen...
 
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