USB Platte gesucht - Kompatibilitätsfrage

Errorsmith

Kompiliertier
Hi

Ich suche eine USB Platte für meine Rechner auf der ich ab und zu mal diverse Fotos sichern möchte. Auf das Teil soll sowohl mit einem XP Rechner als auch mit einem FreeBSD Rechner zugregriffen werden. Momentan steht die "Seagate Expansion 3 TB" in der engeren Auswahl. Hat das Teil jemand und kann mir sagen ob die soweit sauber läuft? Oder kann mir jemand eine bessere Empfehlung in der selben Preis / Kapazitätsklasse nennen? Geschwindigkeit spielt eine eher untergeordnete Rolle, wichtig ist mir ausschließlich das sie sauber erkannt wird, sich nicht zwischendurch abmeldet oder ähnliche Scherze veranstaltet.

Grüße,
Errorsmith
 
Ich kann von allem größer als 2 TB momentan nur abraten, so lange bis die Hersteller nicht alle Kinderkrankheiten, die eben diese neuen 3 TB Laufwerke betreffen, ausgemerzt haben.

Du sprichst von ein paar Fotos...da sollte eine 2 TB doch auch locker langen.
Ist die Platte dann auch als Backup gedacht? Weil wenn so große Platten hinübergehen, dann sind immer gleich riesige Datenmengen weg, wenn kein Backup vorhanden ist.
 
Hi!

Also 3er Platten sind doof? Generell? Hm. Wo ist denn da das Problem mit denen? Scheine da was verpaßt zu haben... :confused:

Wie sieht es denn generell mit der Kompatibilität von USB Massenspeichern aus? Meine letzten Versuche liegen einige Zeit zurück und verliefen eher erfolglos: FreeBSD mochte beide USB Sticks nicht die ich probiert hatte.

Also ich sprach nicht von "ein paar" Fotos. Ich fotografiere relativ viel (Insekten und so Zeug, manchmal auch auf Events). Mein Bestand liegt im Moment bei ca 500GB und sprengt damit die Partition auf dem Homeserver wo die alle liegen. Meine Idee war nun, die Fotos die älter als 2 Jahre sind auf eine Platte "auszulagern" und die halt anzuklemmen wenn ich sie mal brauche. Ein Backup in wörtlichen Sinne ist dies nicht und es ist auch so nicht gedacht. Die wirklich wichtigen Fotos liegen auf CDs.
Der Hintergrund ist der, das ich mittlerweile eine wesentlich bessere Kamera mein Eigen nenne als 2006 und die RAW Dateien doch recht viel Platz wegnehmen. Außerdem fotografiere ich mittlerweile viel häufiger. Ich werde also nicht weitere 5 Jahre mit 500GB auskommen. Hab mir da gedacht lieber gleich richtig und ne große Platte kaufen.

Grüße,
Errorsmith
 
Hier z.B.:
http://www.heise.de/newsticker/meld...i-externer-3-Terabyte-Festplatte-1324644.html

Das Problem ist die 2 TB Grenze, welche nur mit Aufwand erweitert werden kann (Firmware, Chip, Sektorgröße 4k)
Da diese Grenze erst seit kurzem "durchbrochen" ist, steht momentan noch nicht viel Langzeiterfahrung zur Verfügung in wie weit diese neuen Techniken schon zuverlässig funktionieren.
Ich persönlich würde da lieber noch mind. 6 Monate abwarten, ehe ich einem solchen Laufwerk wichtige Daten anvertrauen würde.

Auch macht bei einer solchen Datenmenge normales USB 2.0 keinen Spaß mehr. Das Laufwerk sollte also entweder USB 3.0 unterstützen, oder zugleich noch eSATA mitbringen.

In wie weit FreeBSD mit USB 3.0 schon taugt/unterstützt, kann ich jetzt nicht sagen. Bzgl. USB 2.0 sollte es keine Probleme geben.

Dann ist auch die Frage nach dem Dateisystem...
 
Gut zu wissen. Danke!
Der Rechner an den das angeschlossen werden soll hat einen unterstützten Firewire Anschluß. Das wäre also auch eine Option. eSATA weiß ich aus dem Kopf grad nicht. USB3 allerdings definitv nicht. Das würde mir also eh nicht helfen.
Klar macht USB2 nicht so richtig viel Spaß, aber ich muß da nicht so häufig größere Daten Mengen draufschieben. Eher mal einen Haufen Textdateien mit grep durchackern (Da notiere ich Stichpunkte zu meinen Fotos drin).

Grüße,
Errorsmith
 
Ich kann mich grad nicht 100% erinnern, doch ich meine, dass noch nie ein USB-Stick oder ne USB-Platte mit FreeBSD nicht bei mir funktionierte. Einmal hatte ich einen Stick eines Bekannten, der funktionierte nicht mit einem Linux und der wollte auch nicht auf meinem FreeBSD und dann habe ich so einen speziellen mit eingebauter Verschlüssellung von meiner Firma und der bringt locker alles zum Absturz, wo ich den reinstecke, außer das XP, für das er gedacht ist.

Grundsätzlich möchte ich trotzdem bei diesen Datenmengen mal einen Netzwerkspeicher ins Spiel bringen. Die sind, soviel ich höre, nicht wesentlich teurer, bieten aber den Vorteil, dass das Dateisystem auf ihnen selbst gemanagt wird und daher für das zugreifende OS egal bleibt. Da stelle ich mir die geringsten Austauschprobleme vor. Wenn so ein Gerät SAMBA kann, sollte es MS und allen anderen einfach verfügbar sein.
Oft nehmen begeisterte Photographen kleine Netbooks mit, um vorab, im Gelänge, am Abend im Zelt oder im Hotel schon mal eine Sichtung der Bilder vorzunehmen und evtl auch auf diesem Laptop zu speichern. Wieder würde dann die Netzwerkplatte am weitesten Kompatibel sein und auch dann, wenn du von dem XP mal zu einem eher professionelleren MAC mit Mac-OS-X wechseln möchtest, bleibt die Netzwerkplatte im Spiel.
 
Ich kann mich grad nicht 100% erinnern, doch ich meine, dass noch nie ein USB-Stick oder ne USB-Platte mit FreeBSD nicht bei mir funktionierte. Einmal hatte ich einen Stick eines Bekannten, der funktionierte nicht mit einem Linux und der wollte auch nicht auf meinem FreeBSD und dann habe ich so einen speziellen mit eingebauter Verschlüssellung von meiner Firma und der bringt locker alles zum Absturz, wo ich den reinstecke, außer das XP, für das er gedacht ist.

Naja, vielleicht hab ich mit meinen einfach Sticks Pech gehabt. Aber daher ja auch meine Frage: Ob jemand ein Gerät hat, das sicher funktioniert. :)Ist aber wie gesagt schon lange her das ich das probiert habe: In der Regel benutze ich sehr selten Sticks, ne USB Platte besaß ich bisher garnicht.
Grundsätzlich möchte ich trotzdem bei diesen Datenmengen mal einen Netzwerkspeicher ins Spiel bringen. Die sind, soviel ich höre, nicht wesentlich teurer, bieten aber den Vorteil, dass das Dateisystem auf ihnen selbst gemanagt wird und daher für das zugreifende OS egal bleibt. Da stelle ich mir die geringsten Austauschprobleme vor. Wenn so ein Gerät SAMBA kann, sollte es MS und allen anderen einfach verfügbar sein.
Oft nehmen begeisterte Photographen kleine Netbooks mit, um vorab, im Gelänge, am Abend im Zelt oder im Hotel schon mal eine Sichtung der Bilder vorzunehmen und evtl auch auf diesem Laptop zu speichern. Wieder würde dann die Netzwerkplatte am weitesten Kompatibel sein und auch dann, wenn du von dem XP mal zu einem eher professionelleren MAC mit Mac-OS-X wechseln möchtest, bleibt die Netzwerkplatte im Spiel.

Ich werde absehbar aus Kostengründen nicht auf MAC umsteigen. :cool: Ebensowenig gefällt mir die Lizenzpolitik. Das XP habe ich eigentlich nur zum Spielen und ähnlichem. Den Rest, unter anderem auch EBV mache ich mit FreeBSD. (Gimp, ufraw). Das NAS halt ich allerdings für eine sehr gute Idee. Tatäschlich habe ich hier schon eine Linkstation stehen, die mit 320GB allerdings nicht ansatzweise für den vorgsehenen Zweck ausreich. Das Ding hat einen USB Anschluß, ich könnte die neue Festplatte da einfach anklemmen, wollte aber eigentlich nicht noch einen 24/7 Stromverbraucher haben. Wenn überhaupt müßte ich die Platte tauschen, da traue ich mich aber nicht so ran...

Die USB 3.0 Platten von Samsung [1] wurden bei mir auf einem 8.2 und 9-CURRENT vor ein paar Monaten nicht erkannt, leider konnte hps das auch nicht beheben.
Vermutlich geht's mit 9.0 immer noch nicht. Ich habe die Platte sofort umgetauscht...


http://www.amazon.de/Samsung-HX-MTA...Y0/ref=sr_1_15?ie=UTF8&qid=1315166126&sr=8-15

Danke für den Hinweis. :)

Grüße
Errorsmith
 
Also ich würde von normalen usb Festplatten abraten. Die Geräte sind meist sehr günstig hergestellt und halten oft nicht sehr lange.

Ich nutze hier einfaceh usb Festplattengehäuse, diese ksoten ca. 20 € und in diese kann man eine beliebige Festplatte einbauen. Bis jetzt hatte ich damit noch keine Probleme. Einziger Nachteil ist evtl. das diese Variante etwas größer und nicht so kompakt ist wie kleine usb Festplatten die 2,5" Laufwerke haben.

Grüße
 
Ich wollte keine 2.5" Platte, in der engeren auswahl stehen mehrere 3.5" Laufwerke. Nunmehr allerdings mit 2TB.

Das als Gehäuse + irgendeine Platte zu nehmen ist natürlich auch eine Option. Kannst du ein Gehäuse empfehlen?

Grüße,
Errorsmith
 
Last edited:
Das Gehäuse und da ne Platte einbauen, dürfte nicht wesentlich komplizierter sein, als so etwas in einem NAS zu machen.

Externe Platten hatte ich zeitweise massenhaft in Gebrauch und was die Gehäuse anbelangt, gibt es große Unterschiede und zwar leider auch innerhalb des Angebotes eines gleichen Herstellers. Deshalb solltest du dir vorher ansehen, was du kaufen wirst und einige grundsätzliche Punkte beachten.
Die Gehäuse beinhalten auch eine Elektronik und da ist wenigstens ein "Mini-Controller" für die Festplatte und die erforderliche Umsetzung auf die gewünschten Anschlüsse (USB, Firewire, E-SATA...) drauf. Für die unterschiedlichen Festplattentypen gibt es E-IDE, SATA und verschiedene SCSI Controller, wobei vermutlich nicht jedes mal alle Typen noch von allen Herstellern angeboten werden und derzeit sicher SATA Anschlüsse am häufigsten zu finden sind.
Manchmal ich auch eine kleine Lüftersteuerung auf dieser Elektronik realisiert. Ob Lüfter da notwendig sind, ist keine einfache Frage. Die meisten kleinen Lüfter verursachen unangenehme Geräusche und kühlen nicht besonders viel. Wenn Platten für hohen und lang dauernden Datendurchsatz benutzt werden, kann es aber sehr warm für sie werden. Bei meinen externen Platten wollte ich möglichst keine zusätzlichen Lüfter haben.
Wenn diese Gehäuse für Platten gebaut sind, die mehr Strom verbrauchen, als die eingebaute Schnittstelle am PC liefern kann (USB etwa 500mA maximal, meist sogar nur 300mA und das reicht allenfalls für kleine und leichte Platten und SSD), ist auf dieser Elektronik oft auch noch ein Spannungswandler eingebaut, um aus der eingespeisten Spannung eines Netzteiles die passenden Versorgungsspannungen zu generieren. Manchmal wird von einem Netzteil bereits die passende Spannung geliefert, das heißt, die Elektronik ist hierhin ausgelagert und die Steckverbindungen müssen entsprechend viele Kontakte aufweisen. Das ist die schlechtere Lösung, denn es kann später nicht einfach das Netzteil gegen ein beliebiges Standard-Modell ausgetauscht werden, wenn dieses mal kaputt geht und die Kontakte sind sensibler für Störungen.
Bei den Gehäusen gibt es Kunststoff und Metall. Metall war mir immer lieber, es hat aber keine echten Vorteile gegenüber Kunststoff. Meist wird ein Alu benutzt, das stabil und leicht ist. Metall ist etwas besser hinsichtlich Wärmetausch, wird aber oft zur zusätzlichen Dämmung mit Kunststoffen beschichtet oder überzogen, die diesen Vorteil wieder zu Nichte machen.
Es gibt Gehäuse mit Schaltern zum Einschalten und andere, die beim Anschluss an einen PC loslaufen. Die Schalter sind meist sehr billig und nicht für ernsthafte Benutzung gedacht. Sie müssen nicht sein. Wenn sie nicht oft benutzt werden (was meistens der Fall sein dürfte), sind sie ok.
Manche Gehäuse werden mit speziellen Schrauben verschraubt und es liegt dann entsprechendes Werkzeug bei. Das Werkzeug taugt meist nichts und es ist garantiert bis zum nächsten Mal verschwunden, wenn die Platte mal ausgetauscht werden soll. Auf Standard-Schrauben achten, macht hier das Leben leichter.
Gehäuse, die nicht so gebaut sind, dass sie von selbst in unterschiedlichen Lagen stehen bleiben, sondern dazu separate Füße brauchen, sind nicht so gut, wie die anderen.

Doch noch ein Wort zu deinem NAS, den du ja schon hast.
Da gibt es viele unterschiedliche Modelle, mit mehreren Platten oder nur einer einzigen und mit unterschiedlichen Betriebssystemen und Möglichkeiten. Wenn du ein Webinterface bedienen kannst oder mittels Telnet oder SSH auf den NAS kommst und dort eine Routine findest, mit der du Dateisysteme anlegen und pflegen kannst, sollte grundsätzlich der Austausch der Platte nur ein wenig mechanisches Geschick erfordern, etwa gleich viel, wie beim Einbau in ein externes Gehäuse.
Ist der NAS indessen sehr verschlossen und erlaubt keinen Zugriff auf die Betriebssystem-Oberfläche und die Manipulation des Dateisystems der eingebauten Platte, dann kann das durchaus "eine reizvolle Aufgabe" werden, so etwas um zu bauen. Mich würde das reizen!
Du hast natürlich schon Recht, die Frage des Stromverbrauchs anzusprechen und da schneidet ein NAS meist schlechter ab, obwohl bei einer Festplatte das Schlafen lassen ja meist kein Problem darstellt und der Standby-Verbrauch meist sehr gering ist. Da du dieses Gerät aber schon hast und auch benutzt, wäre es für mich die erste Wahl, hier den vorhandenen Platz durch Festplatten-Tausch zu erweitern. Das scheint mir die einfachste und beste Lösung zu sein, die ich jedenfalls erst genauer untersuchen würde.
 
Hi

Danke für diesen ausführlichen Post :)

Ich habe mich mittlerweile - bevor ich ihn gelesen hatte - durchgerungen die Platte im NAS zu tauschen. Es gibt für die Buffalo Teile eine recht rege Community die viele Informationen in einem Wiki zusammengetragen hat. Meine Linkstation findet sich hier und Anleitungen zum Plattentausch auf dieser Seite.

Ich hab die neuere Linkstation, für mich ist die Anleitung ganz unten wichtig.

Das ganze sollte eigentlich kein größeres Problem darstellen.

Allerdings hab ich gerade festgestellt das es kaum noch 2TB Platten mit 512B Sektoren gibt. Zumindest Alternate und Cyberport scheinen kaum welche im Angebot zu haben, bzw. bei einigen Modellen kann ich trotz Suchen auf der Herstellerseite diese Angabe nicht finden. :grumble: Könnten sie ruhig mal dazuschreiben finde ich.

Grüße, Errorsmith
 
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