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(V)DSL Router Empfehlung?

Alexco

Well-Known Member
Themenstarter #1
Hallo zusammen,
offensichtlich ist mein uralt Speedport mit der Umstellung auf 100MBit etwas überfordert, er verliert immer mal wieder den DSL Sync.
Eigentlich wollte ich mir irgendwas in Richtung Open Source zulegen, aber leider scheint es bei diesem Thema nichts mit Modem und Telefonie zu geben. Und alles (VoIP, WLAN, Modem,...) separat bedeutet auch mehr Steckernetzteile, mehr Verbrauch, mehr Pflege, mehr irgendwas.
Alle Testsieger empfehlen dazu noch irgendwas von AVM, aber seit meinem persönlichen Fiasko mit deren ISDN Karten anno dazumal bin ich da mehr als skeptisch.
Was habt Ihr so im Einsatz? All-in-one, oder Einzellösungen?
 

mark05

Well-Known Member
#2
hi

nutz , wenn möglich , dein speedport als reines vdsl modem ( pppoe pass through )
und leg dir einen anständigen router zu

ich selber nutze zz einen edgerouter 6p mit openbsd und als dsl modem eine draytek 130.

holger
 

thorwin

Well-Known Member
#3
Ich hab hier zwei Fritzboxen (7590 am VDSL-250 und 7530 als Mesh-Repeater) laufen. Beide absolut problemlos. Nicht OpenSource aber immerhin hier in D entwickelt und IMHO auch super supported.
 

Rosendoktor

Well-Known Member
#4
Alle Testsieger empfehlen dazu noch irgendwas von AVM, aber seit meinem persönlichen Fiasko mit deren ISDN Karten anno dazumal bin ich da mehr als skeptisch.
Was habt Ihr so im Einsatz? All-in-one, oder Einzellösungen?
Die ISDN Karten von damals hab' ich auch in schlimmer Erinnerung... :) Die kann man mit den aktuellen Boxen nicht vergleichen, die sind wirklich brauchbar.

Ich selbst hab' ein dummes DSL Modem, und mir den Router dahinter mit allem drum und dran selbst gebaut, auf Debian.
 

jmt

Well-Known Member
#5
Ich habe eine Drytek Vigor-165 als Modem und einen OpenBSD-Router zur Einwahl. Funktioniert einwandfrei und stabil.
 

jmt

Well-Known Member
#6
Ach ja, eine Fritzbox habe ich auch, aber die macht nur DECT. Wäre schön, wenn es da was simpleres gäbe.
 

gadean

Well-Known Member
#7
Ich hatte bei mir eine Fritzbox hängen (vom Provider), die hat mir aber bei Portfreigaben mit VMs Probleme bereitet.
Seit einigen Monaten haben ich ein Draytek Vigor-130* als Modem und Shuttle PC mit pfSense als Router/FW.

* Hatte leider erst später gesehen das es ein neueres Model (Vigor-165) gibt
 

CommanderZed

OpenBSD User
Mitarbeiter
#8
Die ISDN Karten von damals hab' ich auch in schlimmer Erinnerung... :) Die kann man mit den aktuellen Boxen nicht vergleichen, die sind wirklich brauchbar.
Die aktiven Karten von denen waren doch eigentlich ganz gut? Bzw. die passiven in meinem Gedächniss um Welten besser als die günstigeren der Konkurrenz.

Ich hab einfach ne 08/15 Fritzbox, tut was ich möchte, "einfache" Portfreigaben und Konfiguration des IPv6-Paketfilters haben für mein schmales bedürfnis auch gut funktioniert.

(Für ernsthaftere Dienste habe ich mir einen günstigen V-Server im Internet zugelegt, mit statischer IP und so - imho - viel praktischer als dieses gebastel mit den Weiterleitungen und für unter 10€/Mtl auch nicht sooo teuer - kommt natürlich drauf an was man so macht / braucht)

Ich würde behaupte: Für "Normales Internet zuhause" macht man mit sonem AVM-Ding nichts falsch und spart sich halt auch viel Arbeit.

Trotzdem vermisse ich manchmal meinen OpenBSD-Router, aber ich hätte da 0,0 Mehrwert momentan für mich und im Gegenzug viel arbeit, viele Komponenten e.t.c. - manchmal wäre VLAN-Unterstützung ganz nett.
 

Alexco

Well-Known Member
Themenstarter #9
hi

nutz , wenn möglich , dein speedport als reines vdsl modem ( pppoe pass through )
und leg dir einen anständigen router zu

ich selber nutze zz einen edgerouter 6p mit openbsd und als dsl modem eine draytek 130.

holger
Mein Speedport kann leider kein PPoE pass through, das hat die Telekom mit irgendeiner FW Version mal vernagelt.
Also bräuchte ich in Deinem Setup ein Modem (Drayek), nen Edgerouter, WLAN und irgendwie Telefonie.
Und bitte wo genau läuft OpenBSD bei Dir?

Nutzt jemand für VoIP einen externen TAE Adapter?
 

dev0

Rock Hopper
#10
Ich habe einen LANCOM 1781VA und bin damit sehr zufrieden. Das Gerät wird vom Hersteller sehr gut unterstützt. Es hat keinen integrierten WLAN AP, sondern ist ein reiner VDSL Access Router. Als WLAN AP nutze ich eine Fritzbox 7580 und einen Mikrotik hAP ac.
 

jmt

Well-Known Member
#11
Mein Speedport kann leider kein PPoE pass through, das hat die Telekom mit irgendeiner FW Version mal vernagelt.
Also bräuchte ich in Deinem Setup ein Modem (Drayek), nen Edgerouter, WLAN und irgendwie Telefonie.
Und bitte wo genau läuft OpenBSD bei Dir?

Nutzt jemand für VoIP einen externen TAE Adapter?
Wie schon geschrieben, benutze ich für's telefonieren eine Fritzbox. Das geht damit einfach und wenn man nur DECT braucht, dann reicht auch eine kleine. Die Fritzbox funktioniert auch problemlos hinter einem Router. Es gibt auch Modelle mit ISDN und analog.
 
#12
Ich hatte vor ca. 2 Jahren von O2 im Zuge der Umstellung von POTS+DSL auf IP only deren Router bekommen. Da ich ständig WLAN-Probleme hatte, Clients konnten sich am WLAN anmelden, bekamen aber keine IP-Adresse, habe ich das Ding gegen eine Kombination aus einem Allnet VDSL-Modem (günstig bei eBay geschossen), einem QTOM Q1900G4 (ebenfalls günstig bei eBay geschossen) mit OPNsense als Router, einer Gigaset Go Box als DECT-Basisstation + Telefonserver und meinem bisherigen TP-Link Router mit OpenWRT aus der vor VoIP-Zeit gebaut. Dieser wurde bei diesen Umbauarbeiten zu einem reinen WLAN-Accesspoint degradiert. Da ist in Zukunft geplant, den durch einen WiFi6 Accesspoint von Ubiquity o.ä. zu ersetzen, da der jetzige bei 100MBit/s DSL den Flaschenhals bildet.

Natürlich brauche ich mehrere Netzteile und der Stromverbrauch ist sicher auch höher, aber ich kann die Teile eben auch einzeln austauschen, wie das für den AP geplant ist.
 

mark05

Well-Known Member
#13
s
Mein Speedport kann leider kein PPoE pass through, das hat die Telekom mit irgendeiner FW Version mal vernagelt.
Also bräuchte ich in Deinem Setup ein Modem (Drayek), nen Edgerouter, WLAN und irgendwie Telefonie.
Und bitte wo genau läuft OpenBSD bei Dir?

Nutzt jemand für VoIP einen externen TAE Adapter?
openbsd laeuft beim mir auf dem edgerouter das orginal os it ja nicht zugebrauchen ;)

telefonie kannst du ja per sip machen oder , wie ich es mache , va fritzbox die so konfiguriet ist
das sie nur DECT und wifi macht , hinter einem router / firewall , sie selbst hat keinen
direkten zugriff ins internet.

holger
 

turrican

Well-Known Member
#14
@Alexco: Es gibt auf dem Markt keine "modernen" (für den Semi-Profi) nur-Modems wie es scheint, ich hatte dazu vor einiger Zeit auch schon recherchiert, da ich von Fritz! wegwollte und eh ne OPNsense (früher, vor Einführung der Netgate-ID ne pfsense) auf Alix-Basis dahinter betreibe.

Früher gabs noch "nur-Modem" Geräte von den Providern und man kann sich solche älteren nur-Modem-Kistchen gebraucht besorgen (danke, mr44er!!) - und auch Draytek hatte auch mal separate Modems bzw PCI-Karten im Angebot wenn ich mich recht erinnere, aber die waren m.E. bei uns in D eher nicht so vorherrschend, ehemaligen Kollegen in UK waren die eher ein Begriff, für den Heim bzw Homeoffice-Bereich.

Man könnte aber z.B. auch ne alte FritzBox als "nur-Modem" konfigurieren, hat dann im Zweifel aber wieder mehrere Geräte rumstehen, falls man ne eigene FW samt extra VoIP Server dahinterschaltet - und für DECT hab ich noch kein entsprechendes Kit gefunden, von daher ist so ne moderne Fritz halt immer noch das komfortabelste und schnellste, um zu nem Ergebnis zu kommen (je nach Anforderung halt) da die ein Modem, Router, FW (das Bedien-GUI dafür ist allerdings mies bzw ist der Funktionsumfang stark beschränkt), WLAN und DECT integriert.
 

Rakor

Administrator
Mitarbeiter
#15
Ich hab die FritzBox vom Provider laufen für Internet und Telefonie. Falls mal was nicht gehen sollte kann mir der Provider keine Bastellösung vorwerfen und auf SIP hatte ich auch keine Lust. Direkt dahinter hängt eine APU2 mit OpnSense als Firewall (um den Provider aus meinem Kram raus zu lassen und eine für mich vernünftige Schnittstelle zu haben). Dahinter im eigenen Netz ist denn ein Mikrotik für WLAN.
Alles in allem etwas kompliziert aber noch halbwegs übersichtlich .
 

Alexco

Well-Known Member
Themenstarter #16
@Raktor
wenn die Fritte die Einwahl und Telefon macht, dahinter dann eine FW für LAN/WLAN, hast Du da dann die FW bei der Fritz aus oder kann die Fritz eine DMZ?
 

Rakor

Administrator
Mitarbeiter
#18
die Fritzbox läuft ganz normal und macht einfach ihr NAT. Hinter der FW hängt dann das eigene Netz. Dazwischen wird einfach geroutet.
 

CommanderZed

OpenBSD User
Mitarbeiter
#19
hi

aeh frage wo hat den die fritzbox eine firewall ? meines wissen nach gibt es keinen packetfilter .

holger
Natürlich hat die Fritzbox nen Paketfilter den man sogar in grenzen Konfigurieren kann, sowohl für IPv4 als auch für IPv6.

Allerdings wirklich sinnvoll nur eingehend. (Internet -> NAT -> Internes Netz)
Ausgehend (Internes Netz -> Internet) muss man mit irgendwelchen Zugangsprofilen basteln e.t.c. - Theoretisch aber in grenzen auch möglich.

(Warum ich im privaten Rahmen aber ausgehend irgendetwas sperren möchte ... klingt eher so als hätte man seine Rechner nicht im Griff)
 

mark05

Well-Known Member
#20
ok ok ,
ich rede nicht vom port forwarding selbst ( rdr-to in openbsd )

sondern die z.b. die möglichkeit diese auf bestimmte source ip zu limitieren

und nat ist keine schutzfunktionen.

holger
 

CommanderZed

OpenBSD User
Mitarbeiter
#21
und nat ist keine schutzfunktionen.
Ich höre das immer wieder, und das klingt dann so als würden alle Plaste-Router wie die Fritzen da Super-Gefährliche Configs fahren.

Machen Sie aber nicht, die blocken idr. alles extern -> intern und wenn man ne Portweiterleitung einrichtet wird - mit dem klick in der gui sowohl der Port im Paketfilter geöffnet als auch die Weiterleitung im Nat eingerichtet. Bei IP-V6

Ich denke im Home-Bereich ist das für die meisten Zwecke ausreichend - für meine auf Jedenfall.

sondern die z.b. die möglichkeit diese auf bestimmte source ip zu limitieren
Da stellt sich mir gerade die Frage nach dem konkreten Anwendungszweck im Home-Bereich, da bin ich jetzt wirklich neugierig.

Und gerade die Fritzboxen sind wirklich relativ brauchbar, machen alles was sie sollen und bieten für "erweiterten Homegebrauch" auch schon viele interessante Optionen - kein vergleich im positiven sinne mit günstigeren Geräten und auch nicht mit dem was vor 10+ Jahren mal so üblich war, auch vom gleichen Hersteller. (Vom Provider gelieferten Geräten würde ich i.A. allerdings die Finger lassen aus vielschichtigen Gründen)

Klar, die Dinger können nicht alles und haben in einigen bereichen Grenzen, teilw. sogar enge. Sie sind nicht OpenSource.
Und wenn ich Anforderungen habe die davon nicht abgedeckt sind ist es doch völlig okay etwas anderes zu verwenden.

Aber wenn ich dich und andere hier so lese klingt das so als wäre es völlig unverständlich wie man solche Geräte i.a. verwenden kann. Und das halte ich, für ganz ganz wenige wirkliche Spezialfälle, für ziemlichen blödsinn insb. im Bereich "Home", oder für Wissen aus dem vorletzten Jahrzehnt.
 

turrican

Well-Known Member
#22
Man sollte halt die Freiheit haben können, zu wählen - ich gebe euch Vorpostern recht, die meisten Leute interessiert eh nicht, was in ner Fritz drin ist, bzw wie die intern funktioniert - mich (und andere hier und anderswo) aber bestimmt schon.

Ich (und ich denke das trifft auch auf andere zu, nicht nur hier im Forum) hätte halt z.B. für mich gerne eine Box, welche im Formfaktor von Alix APU im Gehäuse ein (OpenSource) Modem integriert bzw wo man eins integrieren kann, z.B. als mPCI Karte. Is für meinen Wunsch jetzt grad blöd, gibts nämlich so nicht - zumindest ist mir keins bekannt.

Die Fritzboxen sind komfortabel, keine Frage - aber so genau weiß man auch nicht, was drauf passiert, bzw was am WAN Eingang so los ist, denn das OS und die Logs sind ziemlich verrammelt - man bekommt nur zu sehen, was der Hersteller einen sehen lassen möchte.

Die Boxen von den (Kabel)Providern sind dann noch übler - mit zwangsaktivem TR-069 Zugang;
Einerseits gut für die Provider, zentrales Management und so, andererseits ein sicherheitstechnischer Alptraum - aber wie gesagt, die meisten kümmerts eh nicht.

Mir persönlich wäre es lieber, wenn es solcherlei Wahlmöglichkeit bei Modems geben würde - gibt es aber m.W. nicht.

FTTH wäre da sogar von Vorteil, das Modem entfiele und man könnte mit SFP/SFP+ direkt in ne Firewall-Box reingehen - WLAN könnte man dort in so ner FW Box sicherlich per Karte integrieren und DECT könnte man zumindest mit ner VoIP/DECT Basestation abdecken - hätte dann aber halt wieder mehrere Gerätschaften - aber über eine etwaige Wahlmöglichkeit zwischen (V)DSL oder FTTH brauchen wir uns in D eh keine Sorgen zu machen.

EDIT:
Noch ein paar Modem-Anregungen zum Thema:

- AllNet ALL BM 100 VDSL2V
- AllNet ALL 033CJ
- Draytek Vigor 130 - der soll gut sein, von dem gabs auch mal ne PCI-e Karte (VigorNIC 132)
- Draytek Vigor 165
- NetGear Nighthawk
- Zyxel VDSL

Das AllNet ALL mc115 wäre eigentlich ein Modem, wie ich es mir vom Formfaktor her für meine Anlage wünschen würde, es ist aber zur Verbindung von 2 Örtlichkeiten (max 10km Drahtlänge) per 2-Draht-Leitung gedacht, nicht für Anschluss an Provider-DSL.
 
Zuletzt bearbeitet:

christian83

Well-Known Member
#23
Normale VDSL Modems gibt es ja kaum noch und die, die es gibt sind vom Preis/Leistung alles andere als sinnvoll. Vom Stromverbrauch sind die reinen Modems ja auch nicht mehr besser.

Ich nutze hier eine Fritzbox 7560 die macht ganz normal Zugang und Telefonie und dahinter ist ein einfache TP-Link mit einem openWRT. Da habe ich zwar ein doppeltes NAT was nicht ideal ist, aber da ich nun keine Zeitkritischen Dinge mache läuft das ohne Probleme.

Auch wenn die AVM Produkte viel gelobt werden und auch der Update Support gut ist, so habe ich als Laie doch so meine Zweifel an dem was AVM da zusammengebastelt hat. So einiges an Software dort scheint alles andere als auf einem aktuellen Stand zu sein, was ja auch solche Dinge wie IPv6 zeigt. Einige Dienste laufen mit einer Fritzbox heute noch nicht anständig und AVM biegt scheinbar uralt Software irgendwie um damit es doch noch geht. Warum man nicht neuere Software nimmt? Keine Ahnung vielleicht fliegt das Flickwerk ihnen dann um die Ohren?
 

CommanderZed

OpenBSD User
Mitarbeiter
#24
Zu den DECT-Sachen noch mal zwei gedankliche Anregungen:

1. Braucht man überhaupt noch Festnetztelefonie? Gerade in Zeiten der WLAN-Telefonie der meisten Provider.

2. Wenn ja, die meisten Smartphones bringen AFAIK einen SIP-Client alternativ mit.

(Ich nutze das DECT von der Fritzbox , aber wenn ich ehrlich bin, telefoniere ich nur noch sehr selten dadrüber, wobei ich zugegeben generell nur selten Telefoniere)
 

christian83

Well-Known Member
#25
Zu den DECT-Sachen noch mal zwei gedankliche Anregungen:

1. Braucht man überhaupt noch Festnetztelefonie? Gerade in Zeiten der WLAN-Telefonie der meisten Provider.
Ich schalte Abends mein Wlan immer ab da ich ungern Dinge in meiner Umgebung habe die herumstrahlen. Dann wäre die Telefonie nicht mehr möglich. Bei Dect ist das gute das es sich ja wenn keine Telefonie stattfindet komplett abschaltet bis es gebraucht wird. Abgesehen von Dect mein normales Telefon ist ein Systemtelefon das mit dem Sip der Fritzbox ganz normal über Lan verbunden ist.