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Vorschlag für Drucker

delta117

Well-Known Member
Themenstarter #1
Hallo

ich bräuchte einen Vorschlag für eine Drucker für OpenBSD | FreeBSD. Ich bin noch unschlüssig ob es ein Farblaser
denn zuhause drucke ich nur SW . Duplex sollte der neue Drucker schon könne.

Beim Hersteller bin ich nicht mehr update zu welchen Hersteller man dieser Tage greift.


Delta
 

das.chaos

Duracellhase 2.0
#2
Ich empfehle einen PostScript LAN-Drucker von HP mit IPP, weil
wegen HPLip (sowie unter OpenBSD) am wenigsten *rumzickt*.

Habe selber einen HP LaserJet und bin gluecklich, weil kein Stress.
 

laenger

ACME Produkttester
#4
Hello,

also ich bin seit nicht ganz einem Jahr in Besitz eines Epson Workforce Pro WP-4025DW Tintenstrahldruckers [1].
Dieser hat zwar keinen Nachfülltank wie von Kamikaze angesprochen, dafür sind die Patronen sehr groß und wir drucken deutlich mehr Seiten pro Patrone damit als mit seinem „Vorgänger“, dem Canon Pixma IP4300.
Die Linux Treiber, welche Epson zur Verfügung stellt, laufen problemlos unter FreeBSD. Leider befinden sich diese (noch) nicht in der Portssammlung von FreeBSD.
Duplex und drucken über das Netzwerk (IPP) sind damit kein Problem.

Beste Grüße,
laenger


[1] Siehe: http://www.bsdforen.de/threads/epson-workforce-drucker-unter-freebsd.31433/
 

Yamagi

Possessed With Psi Powers
Mitarbeiter
#6
Solange man hauptsächlich Dokumente druckt, würde ich in den meisten Fällen zu einem Laserdrucker mit Netzwerkanschluss und PCL bzw. Postscript raten. Die sind in der Erstanschaffung zwar etwas teurer, im Verbrauchsmaterial aber meist drastisch günstiger als Tintenstrahldrucker und in Sachen Treiber weitgehend unproblematisch. Ein Kyocera-Kartuschensatz (Einzelkartuschen für alle 4 Farben, 5.000 Seiten Volumen) kostet vom Dritthersteller z.B. 250€. Pro Seite zahlt man sehr grob geschätzt also 5 Cent an Toner. Da liegt kein Haltbarkeitsdatum drauf, wenn die Umgebung nicht zu feucht ist, hält der Toner buchstäblich ewig. Im normalem Heimeinsatz kommt man mit so einem Kartuschensatz oft Jahre hin, je nach Druckprofil muss man sogar nur die Schwarz-Weiß-Kartusche für einzeln ~70 Euro ab und an mal tauschen...
 

Kamikaze

Warrior of Sunlight
#7
Ist vermutlich nicht nur bei Epson so aber das hier sollte man echt lesen: [1]

Gruss

[1] http://www.stern.de/digital/compute...ke-mit-den-teuren-tintenpatronen-6452158.html
Ich möchte mal darauf hinweisen, dass die Tinte in den Patronen in einer Art Schwamm gehalten wird (vermutlich damit die Tinte nicht schwappt und die Tintenabgabe beim Drucken gleichmäßiger ist, quasi ein Tiefpass), der natürlich nicht die vollständige Tinte abgibt.

Wenn man den Schwamm herausholt und ausquetscht bekommt man natürlich noch (eine Menge) an Tinte da raus, das heißt aber nicht, dass der Drucker die hätte benutzen können. Zumindest nicht mit gleichmäßigem Farbauftrag.

Das ist das attraktive an dem Tanksystem. Dort wird die Tinte flüssig gelagert und der Drucker füllt automatisch eine kleine Patrone aus dem Tank nach. Man verschwendet also keine Tinte durch Patronentausch. Und wie gesagt bietet Epson die Nachfülltinte sehr günstig an.
 

laenger

ACME Produkttester
#8
Hello,

der verlinkte Artikel von foxit gilt im Prinzip für alle Hersteller.
Gerade bei günstigen Druckern verdienen die Hersteller kaum am Gerät und machen das Geld mit den Patronen.
Sei es nun, dass die Patronen nicht vollständig leer gedruckt werden oder bei jedem mal einschalten eine Druckkopfreinigung durchgeführt wird, welcher die Tinte aus den Patronen nur so leersaugt.
Es gibt unzählig viele Berichte und Artikel im Netz warum Patronen so schnell leer werden.
Recht informativ finde ich Druckerchannel [1].
Ich habe bis jetzt bei meinen Druckern nie Originaltinte verwendet. Es gibt zahlreiche Hersteller kompatibler Tinte, welche diese zu einem Bruchteil des Preises der originalen anbieten. Bei meinem alten Canon-Drucker und bei einem HP-Drucker hat das problemlos funktioniert.
Da kostete beispielsweise ein Liter schwarze Tintenfarbe zum selbst nachfüllen 30€. Damit hätte ich noch lange drucken können, wäre der Drucker nicht gestorben – Hauptplatine defekt, Druckkopf war noch in Ordnung. Leider gabs keine Ersatzteile mehr für dieses Gerät, zumindest nicht zu vernünftigen Preisen.
Hierbei konnten nicht ein mal Laserdrucker mit dem Preis pro gedruckte Seite mithalten. Insofern finde ich die Idee mit den seitlichen Tanks, wie von Kamikaze beschrieben, sehr verlockend – wenn denn hier auch kompatible Tinte verwendet werden kann bzw. der Preis für die originale Tinte nicht maßlos überteuert ist…
Fairerweise kann ich über den jetzigen Epson-Drucker noch nichts berichten, da die mitgelieferten „Starterset-Patronen“ noch nicht leer sind.
Erwähnen will ich jedoch, dass es immer schwerer wird Nachbaupatronen bzw. Nachfülltinte zu verwenden. Die Druckerhersteller wehren sich natürlich dagegen, da sie ja wie eingangs geschildert hauptsächlich mit den Patronen Geld verdienen.
Quasi alle Druckerpatronen besitzen einen kodierten Chip, der es Drittherstellern erschwert kompatible Patronen herzustellen. Oft werden auf dem Chip Tintenfüllstände gespeichert, womit ein manuelles nachfüllen auch nicht mehr funktioniert, da der Drucker die Patrone als leer ansieht und den Druck verweigert.
Wird so ein Chip dekodiert, lassen sich Nachbaupatronen problemlos verwenden. Leider haben auch hier die Hersteller reagiert und bringen Firmwareupdates für ihre Produkte heraus, welche sich im Hintergrund mit dem Druckertreibern installieren, womit Nachbaupatronen dann eventuell nicht mehr verwendet werden können.
Die eierlegende Wollmilchsau gibt es leider nicht, man kann nur versuchen einen guten Mittelweg zwischen Kosten und Nutzen zu finden.
Was bringt ein Drucker, bei dem die gedruckte Seite 2 Cent kostet, wenn dieser in der Anschaffung 500 Euro gekostet hat und pro Jahr vielleicht 10 Seiten gedruckt werden...

Beste Grüße,
laenger


[1] http://www.druckerchannel.de
 

delta117

Well-Known Member
Themenstarter #9
Hallo

@all
vielen dank an alle, für eure Tips bzw Ratschläge.
Werde berichten für was ich mich entschieden habe

Grüße

'Delta
 

Tanne

Active Member
#10
Ich kann auch gebrauchte Laserdrucker sehr empfehlen, zum Beispiel aus der HP Laserjet 4000 Serie. Es gibt viele optionale Extras (Duplexer, extra Papierfächer, Netzwerkkarten...), die Drucker sind auf Langlebigkeit ausgelegt, die Toner wirds auch in 10 Jahren noch gebraucht und nachgefüllt geben, die Drucker sind noch nicht bechipt und es gibt Werkstattbücher, falls man mal selbst reparieren will.
 

zuglufttier

Well-Known Member
#11
Ich habe noch einen Laserjet 4, der bei der Arbeit mal ausgemustert wurde. Der ist nun wirklich ein bisschen betagt aber ich drucke auch sehr wenig ;) Toner gibt's für 20 Euro und dann kann man erstmal 5.000 Seiten in Ruhe drucken...
 

christian83

Well-Known Member
#12
Ich würde dir für den Heimgebrauch auch etwas gebrauchtes empfehlen. Es gibt viele Händler die Leasingrückläufer verkaufen, dort bekommt man oft Geräte für ein paar Euro die sonst einige tausend Euro kosten. Ich habe so auch vor einigen Jahren einen Lexmark T430 mit Duplexer und Papierfächer für rund 70 Euro bekommen. Natürlich sind die Geräte dann nicht neu, haben Gebrauchsspuren und schon einige tausende Seite gedruckt, aber auf der anderen Seite sind 300.000 Seiten für einen Business Laser keine wirkliche Leistung. Der Neukauf lohnt privat oft nicht. Bei den günstigen sw Laser kaufst du das Gerät oft günstig und der Toner macht dich arm, bei Business Geräten bezahlst du viel für das Gerät kommst aber je nach Gerät auch auf über 10.000 Seiten pro 120 Euro Toner.

Ein weiterer Vorteil der größeren Geräte ist das diese oft von Cups unterstützt werden weil sie entweder PostScript oder PCL beherrschen.
 

h^2

hat ne Keule +1
#13
Also ich kann nur dazu raten auf jeden Fall kein Billiggerät zu nehmen. Habe früher irgendwann mal ein Lexmark Netzwerkdrucker gekauft (für 100€ bei nem Discounter), der hatte sogar einen Pinguin-Aufkleber drauf und es stand PCL auf der Packung. War aber alles mist. Mit generic PCL druckt er so langsam wie ein Tintenstrahler, mit irgendeinem PPD-Gefrickel druckt er schnell aber immer zu Beginn jeden Auftrags eine Seite mit ein paar Sonderzeichen :grumble:
Der offizielle Treiber geht natürlich schon längst nicht mehr wegen irgendwelchen Linux-binary libs..
 

Jeff

Well-Known Member
#15
Haben den OfficeJet 8610 von HP ohne Probleme am laufen. Druckt extremst schnell und ist ein guter Partner, wenn man ein OpenSource-OS (egal ob Linux oder *BSD) am laufen hat.