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Was bieten die Matrox M9100 Familie Graphicchips?

Themenstarter #1
Die Staerken der Matrox Graphicchips und Karten lagen ja immer im 2D Bereich, aber die Matrox Parhelia hatte auch eine ganz passable 3D Leistung und war da auch aehnlich aufgebaut wie die Karten von ATI und Nvidea.

Aber die Matrox Parhelia Familie wurde jetzt ja durch die die Matrox M9100 Familie abgeloest.

Weis jeamand was die auch Matrox M9100 Familie da bietet?

Auf der Herstellerseite findet man garnichts in wieweit die Karte bei 3D mit OpenGL und DirectX kompatibel ist, und auch nicht wie sie aufgebaut ist.

Bei Wikipedia findet man aber das sie unter Windows maximal DirextX 9 unterstuetzt.
 

Nukama

Well-Known Member
#2
Doch, man findet schon was auf der Herstellerseite zum Thema OpenGL und DirectX:
Datenblatt der M-Serie
OpenGL2.0 ja, und nur bis DirectX9, bis auf die octal.

Vom Aufbau kann man sich vielleicht etwas von den Produktbildern ableiten, aber genaue Spezifikationen des Hardwareaufbaus dürften vermutlich nicht aufzufinden sein.
 

Azazyel

Well-Known Member
#3
Die Staerken der Matrox Graphicchips und Karten lagen ja immer im 2D Bereich, aber die Matrox Parhelia hatte auch eine ganz passable 3D Leistung und war da auch aehnlich aufgebaut wie die Karten von ATI und Nvidea.
Matrox hat(te) immer hervorragende D/A-Wandler, was inzwischen vollkommen irrelevant ist.
Die 3D-Leistung ist im Vergleich zur Konkurrenz von nVidia und AMD unterirdisch.

Weis jeamand was die auch Matrox M9100 Familie da bietet?
Außer ein paar Spezialfeatures für Setups mit mehr als 6 Monitoren nichts, was die Konkurrenz nicht auch kann.

Auf der Herstellerseite findet man garnichts in wieweit die Karte bei 3D mit OpenGL und DirectX kompatibel ist, und auch nicht wie sie aufgebaut ist.
Matrox hat sich aus diesem Segment (sowohl professionelle 3D-Anwendungen als auch Spiele) komplett verabschiedet, deswegen findet man darüber auch so wenig Informationen.

Bei Wikipedia findet man aber das sie unter Windows maximal DirextX 9 unterstuetzt.
Wer moderne DirectX-Features braucht, hat nur noch zwei Hersteller - AMD und nVidia - zur Auswahl.

Schade, das Matrox völlig den Anschluss verpasst hat.

Frage zum Schluss: warum interessiert dich der Aufbau der Karten?
 

Kamikaze

Warrior of Sunlight
#4
Matrox war im 3D Bereich schon einmal weg vom Fenster und hat dann die G450 rausgehauen.

Leider glaube ich nicht, dass sie noch einmal so etwas machen.
 

Azazyel

Well-Known Member
#5
Matrox war im 3D Bereich schon einmal weg vom Fenster und hat dann die G450 rausgehauen.
Meinst die vielleicht die G400 (MAX)? Die G450 hatte bei Release nur ein Drittel der Performance der Konkurrenz.

Die G400 konnte zumindest in Direct3D noch halbwegs mit einer Geforce mithalten (unter OpenGL sah es ganz übel aus). Mit dem Erscheinen der Geforce 2 (8 Monate später) war der Ofen dann ganz aus.

Leider glaube ich nicht, dass sie noch einmal so etwas machen.
Dito.

Matrox ist auch viel zu klein (~700 Mitarbeiter), um den technologischen Rückstand aufzuholen (zum Vergleich: NVIDIA hat über 5000 Mitarbeiter).
 

Yamagi

Possessed With Psi Powers
Mitarbeiter
#6
Vor allem, wieso sollte Matrox versuchen den Rückstand aufzuholen? Es ist absehbar, dass für den Massenmarkt das Zeitalter dedizierter Grafikkarten zu Ende geht und diese in Zukunft nur noch für die relativen kleinen Zielgruppen leistungshungriger Anwender und professionellen Nutzer mit besonderen Ansprüchen interessant sein werden. Die erste Gruppe haben Nvidia und AMD untereinander aufgeteilt, in der zweiten Gruppe hat Matrox bereits seine Nische gefunden...

Sowohl AMD als auch Nvidia machen kaum mehr Geld mit klassischen Massenmarktgrafikkarten. Das kann man z.B. wunderbar an den Geschäftszahlen sehen, einen Großteil seines Gewinns generiert Nvidia mit den Quadro-Karten für professionelle Anwender und AMD bewegt sich trotz Erfolgs seit Jahren an der schwarzen Null. Das zeigt als Folge Auswirkungen auf die Entwicklungsrichtung der Unternehmen. Während Nvidia mit viel Geld versucht ihr CUDA zum Defakto-Standard für HPC-Anwendungen zu machen, viel in die Entwicklung integrierter Prozessoren für Ultra-Mobil-Geräte investiert und in meinen Augen schon fast verzweifelt versucht eine ARM-ServerCPU zu basteln, treibt AMD die Verschmelzung von CPU und GPU voran sowie hat OpenCL zum De-Facto-Standard fpr GPU-Beschleunigung auf Embedded Plattformen gemacht. Wo bliebe da Platz für Matrox? Sie haben weder die Entwicklungskapazität, noch das Know-How und erst Recht keine in Zukunft wohl zwingend notwendige CPU um da mithalten zu können.
 

christian83

Well-Known Member
#7
Wo bliebe da Platz für Matrox?
Vermute mal das Matrox im normalen Desktop Bereichen verschwindet. Aber Matrox ist ja auch im Bereich Medizingeräte tätig. Viele Medizinische Geräte nutzen Matrox Hardware für hochauflösende Aufgaben. Auch Videowände und Anzeigetafeln arbeiten mit Matrox Hardware.

Ich denke mal das in solchen Bereichen die Chance von Matrox ist. Das sind Bereiche die keine Massenprodukte sondern einzelanfertigungen benötigen. Da ist ein kleines Unternehmen wie Matrox besser aufgestellt als starre Weltmächte wie Nvidia/AMD/Intel.

treibt AMD die Verschmelzung von CPU und GPU voran
Die Idee mit Grafik und Cpu in einem Chip ist schon eine nette Idee. Denke das AMD dort in Zukunft besser aufgestellt sein wird wie Intel. AMD kann im Gegensatz zu Intel ja auf das ATI Know-how zurückgreifen.

Ich denke aber das diese CPU/GPU Kombination eher ein Zwischenschritt sein wird. Es wird denke ich mal in Zukunft keine CPU/GPU mehr geben. Es wäre vorstellbar das einfach nur noch ein freiprogrammierbarer Prozessor existiert und der je nach bedarf cpu/gpu Aufgaben übernimmt. Aber diese klare Trennung zwischen cpu und gpu sind denke ich bald geschichte.

Grüße