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Früher oder später wird es was Ähnliches (... siehe z. B. den systemd-fork "initware"), auch in den BSDs geben, oder?Welches BSD ist systemd ...
Alle. systemd gibt's nicht und Wayland ist ein "kann", kein "muss". X11 läuft auf allen BSDs.Ich bin absolut neu bei BSD.
Welches BSD ist systemd und Wayland frei?
Danke.
Sogar original mit globalem Message Bus. Wie 1995, für die extra Portion Nervekitzel.X11 läuft auf allen BSDs.
dafür habe ich aber gerade labwc oder vielmehr sfwbar in labwc (also auf wayland) gefunden. Kann auch ganz munter machen...für die extra Portion Nervekitzel.
FreeBSD, nur davon will ich reden, weil ich die anderen BSDs lange nicht angesehen habe, aber im Grunde verhält es sich mit denen sehr ähnlich und ist in etwa das, was man unter einem GNU/Linux versteht.Welches BSD ist systemd und Wayland frei?
Ich gebe ja zu, dass ich oben etwas getrollt habedafür habe ich aber gerade labwc oder vielmehr sfwbar in labwc (also auf wayland) gefunden. Kann auch ganz munter machen...

Die Ursprünge liegen in den 80er Jahren.Eine neue sytemd-Diskussion will keiner: FreeBSD ist her sehr altmodisch und nutzt quasi ein rc-init-Modell, das man wohl auch schon in den 90ern hatte oder sogar schon früher.
The rc.d framework from NetBSD has beenimported. It breaks down the system startup functionality into anumber of small, ``task-oriented'' scripts in /etc/rc.d, with dynamic-determined ordering ofstartup scripts performed at boot-time.
Auch wenn ich persönlich mittlerweile meinen Frieden mit SystemD geschlossen habe, ich muss halt täglich damit arbeiten, so finde ich noch immer SMF von Solaris die eindeutig bessere Variante. Sollte FreeBSD also mal de Meinung sein aufschließen zu müssen, dann bitte liebere SMF adaptierenDie Ursprünge liegen in den 80er Jahren.
Die Variante, die im Grunde bis heute in FreeBSD enthalten, kam (2003) ursprünglich von NetBSD.
siehe dazu auch die Release-Notes von FreeBSD 5.0:
Ob da FreeBSD altmodisch ist ... also ja. Zum Teil. Man muss aber auch sagen, das bei Linux der Leidensdruck größer war. Die hatten ja bis dato im Wesentlichen Sys-V-Init, wo auch nur sporadisch mal was dran weiter entwickelt wurde. Da waberte also schon länger mal die Idee rum das zu ersetzen und es gab ja auch einige Kandidaten. Mit Upstart hat das Thema dann auch spürbar an Fahrt aufgenommen. Und gipfelte dann (Stand heute) in systemd. Welches ja nicht nur ein Init-System ist, was Daemons startet, sondern auch andere Augaben übernimmt (Daemon-Supervision) und Dinge erleichtert (deklarative Init-"Skripte") und vor allem ja auch ein distributionsübergreifendes Framework darstellt.
Gerade letzteres spielt eine durchaus eine wichtige Rolle, glaube ich. Da es bei Linux ja üblich ist, das man (viele) Distribution hat, sind Linux-Systeme sehr heterogen. Und systemd hilft die sich daraus ergebenen Probleme so ein bisschen abzumildern. Für die BSDs wäre ein solcher Effekt ohne Belang, da es hier das Distributions"problem" gar nicht gibt.
Ich kenne jetzt Solaris' SMF nicht in der Tiefe. Welche Dinge würdest Du Dir denn wünschen, die in FreeBSDs Init-System einfließen sollten?Sollte FreeBSD also mal de Meinung sein aufschließen zu müssen, dann bitte liebere SMF adaptieren
Und dieser Grundgedanke an systemd ist ja im Prinzip auch nicht verkehrt und nicht wirklich kontrovers. Das ist ja mehr oder weniger das drumherum und die Komplexität, die es hat. Und viel hängt sicherlich auch an den Personen, die da so involviert sind und deren Auftreten und Umgang mit Feedback. Will sagen: Eine große Rolle (wenn nicht gar die Größte?) spielt da sicherlich der menschliche Faktor und nicht nur das Technische.Auch wenn ich persönlich mittlerweile meinen Frieden mit SystemD geschlossen habe
)Sowas wie Socket-Activation wie es systemd oder auch launchd hat, wäre auch nett. Die Idee dahinter ist ja, das wenn ein Daemon auf einen Socket (e.g. Netzerkport) lauscht, das das das Init-System (bzw. ein leichtgewichtiger Sub-Prozess) das macht. Und wenn da Daten rein kommen, werden die schon mal gepuffert während der eigentliche zugehörige Service gestartet wird, und an dem dann die Daten und der Socket übergeben.
Auch 'ne nette Sache, weil dann ein Daemon nicht immer laufen muss, sondern erst dann, wenn er wirklich gebraucht wird.
Eine neue sytemd-Diskussion will keiner: FreeBSD ist her sehr altmodisch
Und auf die Schnelle möchte ich das ergänzen, damit man das nicht falsch versteht: wenn ich sage, dass FreeBSD hier sehr altmodisch ist, meine ich das absolut nicht negativ!Und dieser Grundgedanke an systemd ist ja im Prinzip auch nicht verkehrt und nicht wirklich kontrovers
Irgendwas wird sich der TE mit dieser Frage ja gedacht haben?Welches BSD ist systemd und Wayland frei?
neeh, das hört sich ja nach Drogen an: Wayland (und zugehörige Anwendungen) sind vollkommen legal und offiziell für FreeBSD zu haben und meist sogar als Binär-Paket vorhanden. Wenn die anderen BSDs mit ihren Sicherheits-Bedenken nicht so schnell nachkommen, wird sich das in absehbarer Zeit drastisch ändern müssen. X ist tot, endlich und Gott sei Dank!Xorg hast du auf allen BSDs. Wayland gibt's glaub ich mittlerweile auf allen inoffiziell.
Sorry, aber das ist kompletter Stuss was du da redest. Wayland unterstützt offiziell Linux und sonst nichts. Dass FreeBSD und auch Haiku das unterstützen und die Software portiert haben ändert daran nichts. Das mit Legalität hast du herfantasiert, davon hat niemand was geredet. Siehe Wikipedia, Wayland Readme, das große weite Web. Ich hab mal den restlichen Unfug den du so schreibst weggelassen, aber ist alles genauso absoluter Schwachsinn.neeh, das hört sich ja nach Drogen an: Wayland (und zugehörige Anwendungen) sind vollkommen legal und offiziell für FreeBSD zu haben und meist sogar als Binär-Paket vorhanden.
das hat mich verleitet.Xorg hast du auf allen BSDs. Wayland gibt's glaub ich mittlerweile auf allen inoffiziell.
Bei FreeBSD ist das Wayland doch im Handbook, das ist doch nichts 0,0 inoffiziell oder so?das hat mich verleitet.
inoffiziell ist natürlich nicht illegal!
Aber was für eine Aussage ist das denn?
Ja. Ich kenne inetd natürlich und verwende es sogar für einige Sachen.Das ist 1986 rausgekommen
Wayland selbst ist ja lediglich ein Protokoll und hat somit erst mal keine direkte Bindung an ein System. :-)Wayland unterstützt offiziell Linux und sonst nichts.
Ja. Aber nicht nur das. Wayland ist auch schwerer zu implementieren. In der X11-Welt war der X-Server da, der sich um alles kümmerte und die Komponente hat man ja quasi nicht. Die Desktop-Umgebungen müssen sich also selbst drum kümmern. Und da wären Tools und Bibliotheken sicher hilfreich gewesen (inzwischen gibts die ja; aber lange Zeit gabs die nicht). Die Wayland-Leute haben stattdessen einfach gesagt: Hier ist das Protokoll und ein Demo-Programm wie man das nutzen könnte und nu viel Spaß damit.Das hat natürlich alles unnötig nach hinten geworfen.
Ja. Wobei der Auslöser des "Fingers" gar nicht unbedingt in Richtung der normalen Grafiktreiber ging, sondern konkret um nvidia Optimus, was so vor allem in Notebooks zum Einsatz kam. Aber ja, das war sicher nicht die alleinige Ursache.gipfelte im Stinkefinger von Linus Torvalds vor laufender Kamera Richtung Nvidia
Das geschieht ja durchaus auch durch sowas wie XLibre. Sicher muss man gucken, inwieweit das auch von Erfolg gekrönt sein wird, weil die natürlich die gleichen Probleme haben, mit denen auch die Xorg-Entwickler konfrontiert waren. Aber es ist zumindest nicht so, das man nur da sitzt und darüber auslässt, wie schlecht die Welt ist, weil keiner mehr was an Xorg macht.Aber hier ist es wie immer bei Open Source Entwicklung: Wenn man kostenlos die Arbeit anderer genießt, dann folgt man dem was der Entwickler möchte, oder man muss es selbst tun.
Mal gucken. Üblicherweise überleben legacy-Technologien teilweise sehr lange.Und Support für X11 wird über kurz oder lang aus den Desktop Umgebungen und Anwendungen rausfliegen.
weil keiner mehr was an Xorg macht.
Eine neue Diskussion über den Zustand von X (so im Sinne der Katze vom Schrödinger) möchte ich natürlich hier auch nicht antreten. Aber ich selbst fand die Funktionsvielfalt von X (also beinahe über alle Versionen hinweg) immer schon für viel zu gewaltig, um nur das bisschen Desktop zu machen. Da hatte ich mir schon lange eine Änderung gewünscht und was ich nun in Wayland mit Xwayland sehe, scheint vollkommen genug X zu bieten. Es gibt nur ganz selten mal Dinge, wo ich mich frage, ob das gehen kann, wenn ich so Späße treiben will und Jemandem auf einem anderen Display eine Nachricht schreiben möchte. Man sieht schon: vollkommen unnötige Dinge.Üblicherweise überleben legacy-Technologien teilweise sehr lange.
Es geht ja bei solchen Dingen nicht zwangsläufig um irgendwelche Ewiggestrigen, die ihren X-Server rein aus Sturheit noch die nächsten 100 Jahre betreiben wollen, wenngleich es die natürlich auch gibt.dass die Zukunft eher nach Xwayland geht als nach Xorg.
für solche Sachen ist aber dann schon heute eine VM besser geeignet, die man nicht updaten muss, sondern einfach einen Stand einfriert. Ich selbst habe immer noch ein Win-XP in einer VM, wo ich eine damals gekaufte SW einfach weiter benutzen kann.Aber nicht selten dürften das auch irgendwelche alten Applikationen geschuldet sei, die eben nicht Wayland-ready sind und nicht alle von denen lassen sich zur Zusammenarbeit mit XWayland überreden, weil die irgendwelche Dinge benutzen die XWayland nicht implementiert.
für solche Sachen ist aber dann schon heute eine VM besser geeignet, die man nicht updaten muss, sondern einfach einen Stand einfriert. Ich selbst habe immer noch ein Win-XP in einer VM, wo ich eine damals gekaufte SW einfach weiter benutzen kann.
Die Wayland-Leute haben stattdessen einfach gesagt: Hier ist das Protokoll und ein Demo-Programm wie man das nutzen könnte und nu viel Spaß damit.
Ja. Wobei der Auslöser des "Fingers" gar nicht unbedingt in Richtung der normalen Grafiktreiber ging, sondern konkret um nvidia Optimus, was so vor allem in Notebooks zum Einsatz kam. Aber ja, das war sicher nicht die alleinige Ursache.
Das geschieht ja durchaus auch durch sowas wie XLibre. Sicher muss man gucken, inwieweit das auch von Erfolg gekrönt sein wird, weil die natürlich die gleichen Probleme haben, mit denen auch die Xorg-Entwickler konfrontiert waren. Aber es ist zumindest nicht so, das man nur da sitzt und darüber auslässt, wie schlecht die Welt ist, weil keiner mehr was an Xorg macht.
Mal gucken. Üblicherweise überleben legacy-Technologien teilweise sehr lange.
Da brauchen wir ja nur mal auf das andere Thema des Threads rüberschauen. Sys-V-Init wird ja auch noch von einigen Distributionen benutzt oder zumindest als Option angeboten.
Ja. Aber eher im Sinne einer Referenzimplementierung.Wobei Weston und libweston auch schon so gut wie immer ein Begleiter der Wayland-Implementierung war.
Also ich kenne mich in der Tiefe damit nicht aus. Könnte mir aber vorstellen, das insbesondere große Desktop-Umgebungen special needs haben, die eben davon nicht passend umgesetzt wurden.Aber am Ende hat der Rest der Community lieber ihr eigenes Ding gemacht.
Mag ja alles sein. Es muss ja auch nicht dabei bleiben, das er der einzige Entwickler ist. Die grundsätzliche Idee könnte ja auch andere inspirieren, da mit zu helfen oder eigene Projekte zu starten. Ich bin ja auch selber skeptisch, aber würde trotzdem erst mal abwarten und nicht schon im vorhinein irgendwelche Urteile fällen.ist er auch fachlich nicht sonderlich gut
Ja. Ich weiß. Aber selbst da wäre ich erst mal zurückhaltend mit Vorhersagen. Klar wird der Support für X11 schlechter werden, aber das er alsbald bzw. in ein paar Jahren gar nicht mehr da ist, da würde ich nicht unbedingt drauf wetten.Was ich meinte ist, dass Desktop-Umgebungen und auch Anwendungen selbst über kurz oder lang (für GNOME bereits angekündigt) nicht mehr mit X11 funktionieren werden.
Und ja. Es mag einzelne Projekte geben, die unbedingt ihr eigenes Ding machen wollen. Aber so in der Breite? Scheint mir die plausibel.
Vielmehr scheint es ja fast so, als würde sich libweston nicht gut für eigene Projekte adaptieren lassen.
Ja. Ich schrieb auch libweston.Es ging um libweston.
Das ist doch aber der springende Punkt. Mein Einwand war ja ursprünglich, das die Wayland-Macher das Protokoll gemacht haben und ein Demo-Projekt rausgebracht haben, aber eben keine nützlichen Tools und Bibliotheken die Leuten hilft das dann auch schnell zu benutzen.Inwieweit libweston nun benutzbar ist oder nicht sei mal dahin gestellt.
Das ist doch gar nicht der Punkt. Der Punkt war doch, das es eben nicht nur ein Problem des "Wir wollen alles selber machen" war, sondern es an brauchbare Bibliotheken mangelte. Und der Umstand das wlroots adaptiert wurde, zeigt ja auch, das brauchbare Bibliotheken benutzt werden, wenn sie vorhanden sind.Trotzdem sollte man aber z.B. bei wlroots nicht vergessen, dass ein Großteil der Entwicklung von einer Person kommt.
Wie ja schon erwähnt wurde war ja bei Linux ein großer Grund dass die großteils nix anständiges hatten, sondern SysV style Init, das einfach ein Frickelding ist/war. OpenRC hat immer gemacht was es sollte und war leicht zu verwenden und flexibler.
Aber das Problem sind ja die ganzen anderen systemd-Dinge. Journald, hostnamed, resolved, timesyncd, networkd, tmplfiles, etc. Systemd kommt passend dazu ja mittlerweile auch mit einem systemd-bsod.
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