Welches Dateisystem auf externer Firewire-Festplatte füe FBSD und OSX

thyrver

till evighet
Grüß euch.

Bei mir liegen bereits 2 (volle) 160-250 GB Platten einfach so am Schreibtisch. Der Datenzugriff darauf fällt schwer, einbauen geht in ein Notebook nicht. Am Notebook läuft FBSD. Zukünftig soll ein mac mini folgen. Ein externes Gehäuse (zB. das: http://www.macpower.com.tw/products/hdd3/igloo/ig_800) will ich für die Platten.

Derzeit ist fat32 das Dateisystem auf den Platten. Aufgrund der 128GB Beschränkung sowie den immer wieder auftretenden Umlautproblemen, taugt mir das aber nicht. Die Frage ist nun:

Welches Dateisystem sollte auf eine externe Festplatte, die mal auf einem FreeBSD Rechner angesteckt wird, dann wieder auf einem Apple-Rechner?
UFS1? (UFS2??), doch fat32, hfs+ oder sonstwas?

Ahja, es sollten beide Systeme drauf schreiben können, es sollten beide lesen können, und ein ä im Dateinamen angelegt von FBSD sollte auch durch OS X als ä dargestellt werden. Partitionen über 128GB wären auch fein.

Dank im voraus für eure Antworten, Gruß,
t
 

k3rn3lpanic

Unregistered User
Also UFS1 wird zumindest von beiden unterstuetzt, wie es allerdings aussieht, mit maximaler Datei- und Partitionsgroesse, keine Ahnung.
FAT32 waere noch eine Alternative, allerdings kann hier eine Partition maximal 32GiB haben. Aus dem Bauch heraus wuerde ich eher Richtung UFS tendieren :D
 

Kathse

fieser Scheinripp
Es gibt doch externe Gehäuse, die kein USB, sondern Ethernet bieten und quasi als kleines NAS (Network attached storage) arbeiten. Wäre das nicht was?

Gruß,
K
 

thyrver

till evighet
@k3rn3lpanic: fat32 kann auch viel mehr als 32 GiB. Nur FreeBSD kanns nicht ohne Kernel neu kompilieren. Der Apfel kanns soweit ich weiß von Haus aus.

@Kathse: An sowas hab ich auch schon gedacht. Firewire ist halt schneller. Ausserdem wird da intern die Platte mit irgendwas formatiert, dh. meine jetzigen Daten auf den Platten wären futsch, und ich kann die Platten auch nicht einfach in einen richtigen Rechner oder in ein anderes Geäuse stopfen.
 

cheasy

SysAdm*n from Hell
Ich verwende eine IcyBox mit einer 160GB-Platte, die an meinen Mac via Firewire oder USB angeschlossen ist; mein FreeBSD-PC (5-Stable) kann nur USB.

Ich habe bisher mit keinem Dateisystem erfolgreich Daten zwischen beiden Maschinen tauschen können, vermutlich auch weil der PC nur USB 1.1 unterstützt, und mir das fsck zu lange dauert. Ein Versuch mit ufs schlug fehl -- der Mac mag keine Softupdates. Vom Mac Dos-formatierte Partitionen kann der PC nicht erkennen. Vermutlich fehlt mit das der Kernel mit Unterstützung für große doofe Filesysteme. Die einzige funktionierende Option war die Platte direkt mittels tar zu bespielen -- allerdings rentiert dies nur für sehr große Datenmengen.

Die NFS-Freigabe der Platte auf dem Mac funktioniert im täglichen Gebrauch einwandfrei, weshalb ich inzwischen einfach nicht mehr umstöpsle. Zudem sind Festplatten inzwischen billig wie geschnitten Brot, bei Ebay gibts gebrauchte im -zig GB-Bereich unter 50 Eur.
 

chaos

*nix'ler
Also um nochmals auf UFS zurückzukommen:
Es mag zwar sein, daß dieses Dateisystem von beiden Betriebssystemen unterstützt wird, aber ich bezweifel mal stark, daß man damit dann zurecht kommt:
Mac OSX läuft auf PPC, also eine big endian Architektur.
Wenn es sich um einen gewöhnlichen PC-Notebook handelt, dann dies eine little endian architektur.
UFS wird in der nativen Endianess der jeweiligen Architektur geschrieben.

Folglich wird man Probleme haben ein big-endian-usf mit einer little-endian-cpu zu lesen und umgekehrt.

Als Lösung würde sich ext2 anbieten, so sich Treiber hierfür für OS X finden, denn ext2 verwendet immer little-endian unabhängig vom CPU-endian.

Gab zu einem ähnlichen Setting letztlich eine Diskussion dazu in news://de.comp.os.unix.misc , allerdings mit den Beteiligten FreeBSD, Linux (little-endian) und Solaris/sparc (Big endian):

http://groups.google.de/group/de.co...1bf938d221d/842ac4f26d1d64a7#842ac4f26d1d64a7
 
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