@*Sheep
Sympathieträger? Mir muss derjenige nicht sympatisch sein, es geht doch um die Inhalte, oder etwa nicht? ;-)
@snoopy
Jede Partei hat irgendwo recht und irgendwie auch wieder nicht. Wenn es einen Königsweg geben würde wäre das ja alles nicht das Problem. Was die PDS, die Linken, angeht, sehe ich aber nur Versprechen das jeder mehr in der Tasche hat, ich sehe aber keine wirkliche Finanzierung. Der Staat hat nix zu verschenken, wer das immer noch glaubt lebt in einer anderen Welt.
Wenn ein Kirchhoff kommt und und von 25% Lohnsteuer spricht mag sich das für viele toll anhören, sie denken sie zahlen mehr. Tun die meisten aber nicht, sie liegen schon bei den 25%, schon jetzt. Der Bürger wird also nicht mehr in der Tasche haben und die Senkung der Nebenkosten, bzw. die Festsetzung dieser, des Arbeitgeberanteils, auf 6.5% mag auch toll sein. Wird aber festgesetzt. Kommt es zu Mehrkosten trägt die der Arbeitnehmer.
Ob dies ein Anreiz ist mehr Stellen zu schaffen weiss man nicht, das weiss keiner. Egal welches Programm er vorlegt.
Aber gut, die genannten 25% sind nur für die Masse, ein Schlagwort. Kirchoff soll das Steuersystem reformieren. Nein, falsch, einstampfen und neu machen. Reformen sind mistig.
Und da kommen wir dann zur FDP. Wie sagte Gerhardt im TV, "das es so nicht weitergeht wissen wir alle, also sagen wir das man es nun anders angehen muss....". Recht hat er. Man kann bei der Zahl an Arbeitslosen, an einerm schwächer werdenen Industriestandort DE nicht an den Modellen der 60er und 70er festhalten. Die Welt bewegt sich, Glaoblisierung, Verschiebung der Produktion ins Ausland, da muss auch der Staat, die Regierung, irgendwann merken das das System der ökonomischen Entwicklung hinterherhinkt.
Wenn man dann hört das wäre soziale Kälte (jaja, der Genosse der Bosse, so schnell wie der die Farbe wechselt könnte der als Chamäleon durchgehen) von einem Herrn Schröder, dann läuft doch da was, imho, falsch bei seinen Gedanken.
Jedes Unternehmen wäre Pleite wenn es DE wäre. So geht es nicht weiter und da helfen auch keine Reformen sondern nur deftige Einschnitte die wir, unsere arbeitende Generation, eben nun vor uns haben. Unsere Grosseltern hatten den Aufbau vor sich, unsere Eltern haben uns im Speck grossgezogen, nun müssen wir, die jetzige Generation, wieder etwas ändern. Und was höre ich? Gemaule, gejaule. Typisch für einen Generation die im Wohlstand fett geworden ist und unflexibel.
Der damalige Osten hat sich das auch alles anders vorgestellt, leider war der Staat so Pleite, die BRD auch auf dem absteigenden Ast, das dies nun in DE erschwerend hinzukommt. Die Wiedervereinigung war über der Zeit, es hätte nie zu einer Trennung kommen dürfen, aber man muss auch ansprechen das diese mit bisher weit über 1 Billion Euro verdammt teuer war. Nicht mitgerechnet die Zahlung an die Sowjets das es überhaupt soweit kam.
Und dann hört man von den meisten SPDlern immer "ja aber unter Kohl, damals, da hättet ihr schon...". Jaja, schön und gut, ich weiss, "die renten sind sicher" (immerhin einer der wenigen die später einen Fehler eingestanden haben), aber hallo? Die SPD ist seit 7 Jahren an der Macht und hatte die Chance etwas zu tun. Chance vertan, also weg mit. Eine Analogie zu Kohl und der Wiedervereining tut sich da auf. Die BRD stand im fett und man dachte der DDR geht es ja nicht so schlecht und das packt die BRD locker. Pustekuchen. Alles kam anders. Und Schröder? Ja, die neweconomy boomte, jede Putzkollone war aufeinmal ein hochdotiertes IT-Unternehmen mit 10 Millionen venture capital. Darauf aufbauend die Regierung. Blase platzt. Pustekuchen. Und dann kam das Wasser...
Ach, wie dem auch sei, ich bin für Veränderungen, auch wenn diese schmerzhaft sind. Ja, ich gebe von meinem Lohn auch noch 100 Euro extra ab. Wenn es sein muss, wenn der Staat selbst endlich lernt zu sparen. Ja weg mit Subventionen. Warum?
Ich will das es der nächsten Generation gut geht. Meine Tochter soll nicht an den Schulden nagen die wir hinterlassen weil wir zu faul, zu bequem sind alles umzukrempeln.
Punkt.