naja, im Zweifel nicht laden?
Eigentlich sollten so ziemlich alle Module bei Bedarf geladen werden.
Vor allem bei solchen Modulen, die nicht mit FreeBSD ausgeliefert werden (GraKa...) kann es nötig sein, die von Hand zu laden. Aber spätestens seit FreeBSD 7 muss nicht mehr jedes irgendwann benötigte Modul auch manuell gestartet werden.
Diese Option der "zur Laufzeit ladbaren Module" hatte Linux ja schon früher realisiert.
Ganz praktisch gesehen (nicht ideologisch), verloren mit diesem Feature Microkernel für mich ihren Reiz. Natürlich wurden diese Sachen zunächst lang und breit hauptsächlich ideologisch diskutiert und Linus Thorvalds ereiferte sich mit großem Engagement in dieser Sache. Schließlich setzte sich die Idee mehr und mehr durch, vermutlich aber nicht wegen der großartigen Rhetorik des Herrn Thorvalds.
Jedenfalls bin ich dazu übergegangen und lade bei einer Neuinstallation zunächst mal gar nichts manuell oder in der loader.conf bzw rc.conf. Ich bin nicht sicher (weil ich länger keine Neuinstallation durchgeführt habe), ob das System selbst noch den zfs_load="YES" einträgt. Benötigt wird der vermutlich eher auch nicht mehr.
Erst nach und nach und jenachdem, was ich dann brauche, setzte ich entsprechende Einträge.
Auf Verdacht und vorauseilend irgendwelche Module zu laden, mag ich nicht so sehr. Eher im Gegenteil: es ärgert mich etwas (nicht genug, das ändern zu wollen), wenn automatisch die Module zum Bluetooth geladen werden, nur, weil diese HW gefunden wurde. Andererseits ist es ganz angenehm, wenn ich mein Wlan oder Sound nutzen will und nicht erst noch die passenden Module laden muss oder gar damit anfangen, einen eigenen Kernel zu basteln.