Und vielleicht noch einen ganz anderen Tip:
64GB USB3-Sticks sind inzwischen preiswert zu haben und vollkommen ausreichend, für ein FreeBSD vom Stick.
Man kann darüber streiten, wie sinnvoll so etwas ist.
Im allgemeinen nutze ich selbst nur noch Knoppix als Live-System regelmäßig vom Stick, aber früher hatte ich erfolgreich diverse GNU/Linuxe und auch schon FreeBSD probiert und war damit recht zufrieden. Derartige Konstruktionen haben einen sehr großen Vorteil: sie lassen die ursprüngliche Festplatte vollkommen unangetastet und booten dann quasi am internen System vorbei. Das hat einen gewissen Charme und ganz eigene Möglichkeiten.
Natürlich würde ich selbst kein ZFS auf einen USB-Stick legen, auch keinen SWAP und ich würde das nur mit viel RAM machen, um ausgiebig tmpfs nutzen zu können. Man kann auch ZFS tunen und vielleicht so still bekommen, wie UFS, aber mir ist das eben nicht gelungen und UFS ist für diesen Zweck vielleicht sogar besser, aber das ist eine andere Diskussion.
Systeme von USB-Sticks sind deutlich langsamer, als von schnellen SSDs, aber sie sind mitunter schneller, als von mittelmäßigen HDs. Man kann das schlecht vorhersagen. Ich habe unterschiedliche Sticks und von "grottenschlecht" bis "erstaunlich flott" schon alles erlebt. Vielleicht nur Zufall, aber die größeren Bauformen sind bei mir durchgefallen. Kleinere Sticks werden zwar spürbar wärmer, aber bei mir funktionieren sie sehr viel besser, sprich schneller und auch zuverlässiger.
Noch einen kurzen Einwand. Knoppix liegt auf einem Stick gepackt vor. Ich glaube, dass es auch deshalb so angenehm flott daherkommt. Ich habe mir zwar gelegentlich schon Gedanken dazu gemacht, dass man das auch mit einem FreeBSD versuchen könnte, aber nie den Mut gefasst, ein solches Projekt mal anzugehen. Vielleicht auch deshalb, weil für meine Einsatzzwecke Knoppix schön bequem zu haben ist und mehr als ausreicht.
Es ist übrigens auch überaus gut dafür geeignet, Sicherungen von bestehenden Systemen durchzuführen. Die Systemplatte wird ja quasi offline kopiert.