wie am geschicktesten freebsd auf eine maschine mit vorinstslliertem Win10 installieren

serie300

Well-Known Member
Hallo
nachdem ein Rechner mit vorinstalliertem Win 10 den Weg zu mir gefunden hat, möchte ich _parallel_ auf die integrierte ssd als Produktivsystem FreeBSD installieren. Maschine ist ein lenovo laptop ohne eingebautes dvd lw. Meine letzen Ergahrungen waren noch erst FreeBSD und dann windos vom der installations CD. Damals gab es noch kein uefi etc.

serie300
 

Rakor

Administrator
Teammitglied
Du willst aber schon das Windows platt machen und nach der Partitionierung neu installieren oder willst du es unbedingt erhalten?
 

serie300

Well-Known Member
neu installieren ist in ordnung. nur wie mach ich das (Rettungs CD) von ct? und ms schaltet mir dann ausgehend von der rechner ID wieder win pro frei?
 

Hardliner

Well-Known Member
media creation tool sollte als Stichwort genügen?

laufendes Win ist aktiviert, im laufenden Win per Tool, ein bootfähiger USB Stick erstellen.
reAktivierung ist ein automatischer Vorgang der meinerseits nie problematisch war.
Gruss
 
Zuletzt bearbeitet:

pit234a

Well-Known Member
ich habe keine Ahnung, ob dir das was nutzen wird, aber ich möchte mal Ubuntu ins Spiel bringen.
Ubuntu hat Installationsroutinen, die es neben ein Windows legen und beide Systeme bootfähig erhalten. Es nutzt einen Bootloader, GRUB2 und der kann auch mit FreeBSD, afaik.
Nun würde ich deshalb, in vollkommener Ahnungslosigkeit (natürlich nach einer Sicherung des Windows) eine Installation starten, die Partitionierung passend wählen (also auch schon gleich so, wie ich sie später für FreeBSD will) und dann ein Ubuntu installieren. Dann, wenn das gelungen ist und ich beide Systeme tatsächlich booten kann, würde ich mir das ansehen, wie es geht und versuchen, Ubuntu durch FreeBSD zu ersetzen. Man könnte auch den "Zwischenstand" wieder sichern und bei Bedarf zurück spielen.
Ich glaube, das könnte alle Probleme mit solch einer Installation ein wenig entschärfen. Man hat ja immer eine funktionierende Sicherung parat, die zurück gespielt werden kann. Dazu noch ein kleiner Tip am Rande: man kann zuvor noch eine Datei aus lauter Nullen auf das Dateisystem schreiben, bis dieses damit gefüllt ist. Die kann dann auch wieder gelöscht werden, spielt aber quasi keine Rolle. Wenn man anschließend ein dd über gzip piped, gibt das ein recht kompaktes Image deiner Platte mit Windows, das auch einfach wieder hergestellt werden kann.
 

pit234a

Well-Known Member
Und vielleicht noch einen ganz anderen Tip:
64GB USB3-Sticks sind inzwischen preiswert zu haben und vollkommen ausreichend, für ein FreeBSD vom Stick.
Man kann darüber streiten, wie sinnvoll so etwas ist.
Im allgemeinen nutze ich selbst nur noch Knoppix als Live-System regelmäßig vom Stick, aber früher hatte ich erfolgreich diverse GNU/Linuxe und auch schon FreeBSD probiert und war damit recht zufrieden. Derartige Konstruktionen haben einen sehr großen Vorteil: sie lassen die ursprüngliche Festplatte vollkommen unangetastet und booten dann quasi am internen System vorbei. Das hat einen gewissen Charme und ganz eigene Möglichkeiten.
Natürlich würde ich selbst kein ZFS auf einen USB-Stick legen, auch keinen SWAP und ich würde das nur mit viel RAM machen, um ausgiebig tmpfs nutzen zu können. Man kann auch ZFS tunen und vielleicht so still bekommen, wie UFS, aber mir ist das eben nicht gelungen und UFS ist für diesen Zweck vielleicht sogar besser, aber das ist eine andere Diskussion.
Systeme von USB-Sticks sind deutlich langsamer, als von schnellen SSDs, aber sie sind mitunter schneller, als von mittelmäßigen HDs. Man kann das schlecht vorhersagen. Ich habe unterschiedliche Sticks und von "grottenschlecht" bis "erstaunlich flott" schon alles erlebt. Vielleicht nur Zufall, aber die größeren Bauformen sind bei mir durchgefallen. Kleinere Sticks werden zwar spürbar wärmer, aber bei mir funktionieren sie sehr viel besser, sprich schneller und auch zuverlässiger.

Noch einen kurzen Einwand. Knoppix liegt auf einem Stick gepackt vor. Ich glaube, dass es auch deshalb so angenehm flott daherkommt. Ich habe mir zwar gelegentlich schon Gedanken dazu gemacht, dass man das auch mit einem FreeBSD versuchen könnte, aber nie den Mut gefasst, ein solches Projekt mal anzugehen. Vielleicht auch deshalb, weil für meine Einsatzzwecke Knoppix schön bequem zu haben ist und mehr als ausreicht.
Es ist übrigens auch überaus gut dafür geeignet, Sicherungen von bestehenden Systemen durchzuführen. Die Systemplatte wird ja quasi offline kopiert.
 

serie300

Well-Known Member
Danke für die Hinweise . im bios gibt's verschiedene Einstellungen für den uefi boot.

konnte (nach suche im WWW ) mit win bordmitteln die win partition verkleinern und eine leere partition erstellen.
Falls es jemand noch nicht kennt: datenträgerverwaltung, rechtsklick auf partition, verkleinern -» Fertig
 
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