Wie kann ich FreeBSD 12 beta3 auf beta4 aktualisieren ohne Neuinstallation

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ralli

Guest
Hab zur Zeit noch FreeBSD 12.0-BETA3 am Start. Am Wochende wurde aber die BETA4 released. Wie kann ich aktualisieren ohne Neuinstallation?
 

Columbo0815

Kaffeemann
Teammitglied
Das kommt darauf an, wie du -BETA3 installiert hast. Eine Möglichkeit wird freebsd-update sein. Ob das schon verfügbar ist, kann ich dir aber nicht sagen. Regelmäßig dauert das ein paar Tage, bis die Buildserver fertig sind.

freebsd-update upgrade -r 12.0-BETA4 gefolgt von freebsd-update install und freebsd-update install :)
 
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ralli

Guest
Drücke mal 'q' oder space. Kann mir das nie merken. :)
Hab ich gemacht, mit space war ich plötzlich im VI Modus... und dann wurde ich nach freebsd-update install aufgefordert, das System neu zu booten.

Scheint funktioniert zu haben ,denn ein uname -r ergibt:

Code:
12.0-BETA4

Danke Euch allen. :)
 

Athaba

Libellenliebhaber
Was dir freebsd-update damit sagen will ist ja immer, was sich auf deinem System ändert, also was für Dateien hinzukommen, gelöscht werden und welche sich geändert haben. Das können natürlich ziemlich viele sein. Deshalb macht es genau das, was auch ein "man ls" zum Beispiel macht und zeigt es dir in einem sogenannten Pager an. Ein Pager ist wie der Name schon vermuten lässt ein Programm, dass dir Sachen seitenweise ausspuckt, damit das nicht so ist, wie wenn du ein "cat <dateiname>" machst und alles ausgegeben wird und das vielleicht mehr ist, als dein Terminal anzeigt (also wenn du hochscrollen würdest).

Mach also am Besten die Verbindung "das (END)" ist genau das was du auch am Ende von einer Manpage hast oder wenn du eine Datei mit less oder more betrachtest. Aus beiden kommst du auch mit q(uit) raus. Du kannst auch in all diesen Dingen mit einem Slash (/) suchen, etc.

Das ist jetzt mehr als gefragt, aber ich find's immer einfacher mir was zu merken, wenn ich ein bisschen den Zusammenhang und den Grund verstehe. Hoffe das hilft. :)

Für Kommandos. Einfach mal "man 1 less" und da hast du eine Listen von allem möglichen. Gerade g und G für ans Anfang und ans Ende springen habe ich mir anfangs nicht gemerkt.
 

schorsch_76

FreeBSD Fanboy
Hat bei euch das freebsd-update auf 12-BETA4 auch euer gesamtes /usr Verzeichnis (inkl. home) nach /boot/kernel.old kopiert? Er hat sogar alles vom NAS runter kopiert in /boot/kernel.old. :confused:
 
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ralli

Guest
Hat bei euch das freebsd-update auf 12-BETA4 auch euer gesamtes /usr Verzeichnis (inkl. home) nach /boot/kernel.old kopiert? Er hat sogar alles vom NAS runter kopiert in /boot/kernel.old. :confused:
Ja, bei mir auch. Wahrscheinlich, um ein Rollback durchzuführen, falls was schief geht????
 

Andy_m4

Well-Known Member
Man muss aber auch dazu sagen, dass diese Tools sehr unintuitiv sind. Das hat ja alles früher in Zeiten von knappen Hardware-Resourcen usw. mal Sinn gemacht. Aber die Zeiten sind nu schon lange vorbei.
Dann wird dann zwar immer gerne argumentiert, dass man z.B. den vi auf jedem System voraussetzen kann. Aber mal ehrlich. Den vi beherrscht man nur dann, wenn man ihn öfter benutzt. Andererseits sind die Fälle wo ich nix anderes als den vi hab rar gesäat, weil an allen Rechnern die ich benutze ich mir üblicherweise was Brauchbares draufgetan hab.
Deshalb werde ich mich ganz sicher nicht mit dem vi abquälen nur weil ich in einmal in ein paar Jahren brauche.

Eine Möglichkeit, wie es auch intuitiver geht ohne gleich bloat zu haben ist z.B. edit. Die wichtigsten Kommandos werden halt per default eingeblendet und gut ist. Kein raten oder Manpage-Gekrame für belanglose Dinge.
Und wo wir gerade bei Manpages sind. Die Bedienung von man respektive less ist ebenfalls mies. Klar kann man sich mit h Hilfe anzeigen lassen. Aber die Tastenkombinationen sind alles andere als eingängig. Noch dazu so ne Scherze wie, dass wenn man die Page-Up-Taste zu oft drückt das das zum beenden von man führt.

Eine Wohltat dagegen die Manpages im Browser anzeigen zu lassen, wo man mit einem Klick auf weiterführende Einträge kommt und die gewohnten Kommandos für Seiten-Suche, Scrolling etc. funktionieren.
 
H

holgerw

Guest
Eine Möglichkeit, wie es auch intuitiver geht ohne gleich bloat zu haben ist z.B. edit. Die wichtigsten Kommandos werden halt per default eingeblendet und gut ist. Kein raten oder Manpage-Gekrame für belanglose Dinge.
Meines Wissens nach gehört der einfache Editor "ee" neben dem "vi" zur Basis von FreeBSD, er steht also dort auch immer zur Verfügung.

Werde demnächst bei freebsd-update mal ausprobieren, ob ein voran gestelltes "export EDITOR=ee;" dafür sorgt, dass der ee bei der Nacharbeit an den Konfigurationsdateien genutzt wird.

Eine Wohltat dagegen die Manpages im Browser anzeigen zu lassen, wo man mit einem Klick auf weiterführende Einträge kommt und die gewohnten Kommandos für Seiten-Suche, Scrolling etc. funktionieren.
Xserver? Browser?? Bequem klicken??? Ganz böse :D
 

Andy_m4

Well-Known Member
Meines Wissens nach gehört der einfache Editor "ee" neben dem "vi" zur Basis von FreeBSD, er steht also dort auch immer zur Verfügung.
Bei FreeBSD ja. Aber überall meint wirklich jedes System dem irgendwie ein UNIX-Schild zusteht. :-)

Werde demnächst bei freebsd-update mal ausprobieren, ob ein voran gestelltes "export EDITOR=ee;" dafür sorgt, dass der ee bei der Nacharbeit an den Konfigurationsdateien genutzt wird.
Genau dafür sind ja solche Umgebungsvariablen da. Vorausgesetzt das entsprechende Programm welches den Editor aufruft benutzt die Variable auch. Bei den Systemtools sollte aber das fast immer der Fall sein. *vermut*

Xserver? Browser?? Bequem klicken??? Ganz böse :D
Es gibt Leute, die das so sehen. Aber den X.org oder Browser braucht man ja dann z.B. gar nicht auf dem Server/Computer auf dem man gerade was macht. Reicht ja, wenn man das auf seinen Rechner hat. Auf dem Server geht man dann ja eh "remote". Der Vorteil ist dann, dass man den eigentlichen Server wirklich schlank halten kann und dort gar keine Dokumente oder Man-Pages liegen müssen. Man schlägt dann einfach lokal nach.
 

midnight

OpenBSD & FreeBSD
Man könnte auch sowas wie "browsh" im terminal nutzen. Da rendert firefox im Hintergrund die Seite und browsh zeigt diese dann im terminal an. *duck und weg* :-D

Habs testweise mal unter OpenBSD ausprobiert und funktionierte ganz gut ohne X11.

https://www.brow.sh/downloads/

So, nun genug offtopic. ;-)
 

medV2

Well-Known Member
Also ich weiß beim besten Willen nicht, was praktischer sein soll als "less" um im Terminal Text anzeigen zu lassen. Ich kann Zeilenweise vor, Seitenweiße, Ende/Anfang und ich kann suchen.
Und auch mit X-Forward braucht man diverse X-Libs auf dem Server, vorallem in kleinen Jails oder Dockerumgebungen bin ich sehr froh wenn ich wirklich nur das nehme, was ich für meine Binaries die ich ausführen will brauche.
 
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