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Wieviel RAM sollte (m)ein Macbook haben?

Soonwald

Well-Known Member
Themenstarter #1
Hallo Gemeinde,

ich will mir das kleine Macbook Pro Retina (13.3") holen.
Leider ist ja bekanntermaßen der Speicher aufgelötet, so dass man sich
vorher genau überlegen muss - was man kauft.

Einerseits sollen auf dem Teil kaum speicherintensive Dinge wie Filmbearbeitung usw. gemacht werden,
andererseits brauche ich immer 2 bis 3 virtuelle Maschinen (unter Parallels).

Was meint ihr? 200€ mehr ausgeben - und 16GB statt 8GB kaufen - oder sollten 8GB RAM reichen?

Ich war in nen Apple-Store, die wollten mich von 8GB überzeugen ( aber möglicherweise, weil sie das grade
da hatten - und ich es hätte mitnehmen können ) ... intuitiv meine ich, RAM kann man nur durch mehr RAM ersetzen.

Deshalb wollte ich hier mal nachfragen. ... Vorallem die, die ebenfalls mit virtuellen Maschinen arbeiten - und somit OSX, Windows und auch BSD hin- und her-switchen.

Gruss
 

Yamagi

Possessed With Psi Powers
Mitarbeiter
#2
Die Regel lautet nicht umsonst "Gegen zu viel RAM hilft nur noch mehr RAM". Auch wenn 200 Euro Aufpreis schon ganz ordentlich sind, würde ich auf jeden Fall die 16 Gigabyte-Version nehmen. Wir haben 2015, 8 Gigabyte sind inzwischen selbst in der "Mediamarkt-Klasse" schon fast Standard. Intel wird höchstwahrscheinlich auf den Desktop-Sockeln von 32G Maximum auf 128G erhöhen. Einfach weil inzwischen der Bedarf da ist und man mit DDR4 mehr Speicher bei gleicher Pin-Zahl angebunden bekommt... Die 8G bekommst du bereits mit ausladenden Firefox-Sitzungen gefüllt, wenn dann noch VMs oder vielleicht auch mal ein im zweistelligen Megapixel-Bereich liegendes Foto dazu kommen, ist ganz schnell Ende. Wenn nicht jetzt, dann spätestens in 2 oder 3 Jahren, wenn Anwendungen und VMs in ihren Bedürfnissen gewachsen sind.
 
#4
Andererseits habe ich hier gerade als Reserve einen kleinen EeeePC mit 1.33 Ghz Atom und 2 GB Arbeitsspeicher (Win 8.1) in Arbeit, also nicht gerade das Gelbe vom Ei. Der läuft für mich überraschend schnell obwohl diverse Programme offen sind: Skype, Firefox (5-6 Tabs), Thunderbird, Putty, Notepad++. Klar, nur ein 10'' Screen und der lagert alles auf die SSD aus. Aber ich bin schon erstaunt was solche kleine Maschinchen heute schaffen.

Dennoch geht natürlich nichts über viel Arbeitsspeicher ...:rolleyes:
 

m4rkus

Well-Known Member
#5
Ich habe das MacBook Air 2013 mit 8 GB RAM und i7 - meine Frau das mit 4 GB und i5.

Ich habe ständig irgendwelche virtuellen Maschinen mit Virtualbox laufen und keinerlei Probleme. Die sehr schnelle SSD kann "zur Not" auch mal swappen - aber eigentlich reicht das locker aus. Ich habe für größere Tasks noch den Server mit 32 GB im Hintergrund, aber eigentlich mache ich alles am MacBook.

Gruß
Markus
 

Rakor

Administrator
Mitarbeiter
#6
Wenn das Geld keine Rolle spielt dann hau rein. In nem halben Jahr ärgerst du dich nicht mehr über die 200 Euro... Aber evtl über den fehlenden RAM und dann ist halt nix mehr mit nachrüsten. Ich hab zwar letztes Jahr die 8GB Variante genommen (und hab bisher noch keine Probleme - habe aber auch immer maximal eine VM laufen) würde aber wenn bezahlbar immer zur größeren raten.
 

Soonwald

Well-Known Member
Themenstarter #7
Andererseits habe ich hier gerade als Reserve einen kleinen EeeePC mit 1.33 Ghz Atom und 2 GB Arbeitsspeicher .......und der lagert alles auf die SSD aus. Aber ich bin schon erstaunt was solche kleine Maschinchen heute schaffen. ...
Na, in so einer Büchse ist eine SSD sicher ein richtiger Turbo!

Aber die unixoiden OS neigen noch eher zum swappen - als Windows - und nutzen ja auch den verfügbaren RAM-Speicher ganz anders,
ich denke 'mal: optimaler.
 

CommanderZed

OpenBSD User
Mitarbeiter
#8
Und deshalb tu ich mich schwer damit jemanden ein "Air" zu empfehlen oder mir ein Tablet zu kaufen - fehende Arbeitsspeicher und Festplattenaufrüst und Tauschmöglichkeiten sind für mich ein No-Go
(Was macht man da eigentlich wenn der speicher nach der Garantie mal Hops geht? Das kommt ja doch wesentlich häufiger vor als defekte Boards oder CPUs?)

Für einen normalen Desktop reichen aber reintheoretisch völlig 4GB, oder wie im fall von meinem älteren Thinkpad sogar 2GB. @Wörk rüsten wir z.B. die Rechner nur mit 4GB aus, da ist dann aber schon 2GB Reserve eingeplant, und das Trotz Lotus Notes ;)
 

m4rkus

Well-Known Member
#9
@CommanderZed: Ich hab mit dem Air keinerlei Probleme. Es wurde passend für den Anwendungszweck gekauft und seit fast 2 Jahren ohne weiteres im Einsatz.

Der i7 mit 8GB und 256 GB RAM ist eigentlich noch nicht an die Grenzen gestoßen. VMs laufen zügig, OS sehr schnell, Numbercrunching wird ausgelagert.
Immer passend zum Zweck.
 

Soonwald

Well-Known Member
Themenstarter #10
Und deshalb tu ich mich schwer damit jemanden ein "Air" zu empfehlen oder mir ein Tablet zu kaufen - fehende Arbeitsspeicher und Festplattenaufrüst und Tauschmöglichkeiten sind für mich ein No-Go....
Nun ja, verlötetes RAM ist schon ziemlicher Mist! Aber beim Pro kann man wenigstens die SSD wechseln - natürlich mit Garantieverlust.
 

abeginner

Well-Known Member
#11
Ich würde meinen : "Wenn schon, denn schon".

Bei einem Fertig System bei dem die RAM-Riegel fest verlötet sind, würde ich zu 16GB greifen.
8GB sollten zwar sicherlich genug sein und vermutlich würden auch 4 reichen. Aber bei der Komplexität eines solchen OS fände ich 8GB die Untergrenze.

200€ Aufpreis für 8GB sind hapig, aber die Preispolitik Apple's halt ein Thema für sich.
 
#13
Sinnvoller Grundbedarf (musst du selbst am besten wissen) + benötigter Speicher für VMs = Speicherbedarf.

Ich selbst habe 8GB und häufig 2 VMs à 2GB am laufen und komme gut damit zurecht.

Andererseits: Wer apple kauft, der kann auch 200€ für Speicher zahlen, den er nicht braucht *g
 

Kamikaze

Warrior of Sunlight
#14
Na, in so einer Büchse ist eine SSD sicher ein richtiger Turbo!

Aber die unixoiden OS neigen noch eher zum swappen - als Windows - und nutzen ja auch den verfügbaren RAM-Speicher ganz anders,
ich denke 'mal: optimaler.
Äh, da möchte ich mal ein Veto einlegen. Windows Swapt einfach immer, egal wie viel ungenutzter RAM da rum liegt. Swap abschalten war schon seit Win95 eine Möglichkeit Windows auf Trab zu bringen.

Mein FreeBSD System swapt nur wenn ich mir wirklich Mühe gebe, mit ordentlich RAM-Disk Einsatz usw. Selbst > 24h Idle Prozesse werden inzwischen anscheinend nicht mehr geswappt.
 

Soonwald

Well-Known Member
Themenstarter #15
Andererseits: Wer apple kauft, der kann auch 200€ für Speicher zahlen, den er nicht braucht *g
Also, wenn ich mir eBay anschaue - und dann sehe für welchen Preis drei, vier oder fünf Jahre alte
Apple-Gerätschaften verkauft und somit gekauft werden - während das beim Neukauf ach so günstige
Nicht-Apple-Teil bestenfalls nur noch Elektronik-Schrott-Wert hat ... relativiert sich das alles!
 

CommanderZed

OpenBSD User
Mitarbeiter
#16
Also, wenn ich mir eBay anschaue - und dann sehe für welchen Preis drei, vier oder fünf Jahre alte
Apple-Gerätschaften verkauft und somit gekauft werden - während das beim Neukauf ach so günstige
Nicht-Apple-Teil bestenfalls nur noch Elektronik-Schrott-Wert hat ... relativiert sich das alles!
Blöd wiederherum wenn man son Apple-Gerät gebraucht kaufen möchte ;)
 

gadean

Well-Known Member
#17
Ich sehe das so wie Yamagi, lieber etwas zu viel als zu wenig, gerade bei dem fest verbauten RAM.
In ein paar Monaten willst du iwas testen und brauchst 2x VMs mit 4GB RAM, dann stehst du da und kannst nichts machen, außer ein zweites Gerät dazu holen weil dein RAM nicht reicht ... ich stand schon öfters vor dem "Problem" und tausche deswegen bei mir demnächst die 8GB gegen 16GB aus.
 
#18
Also, wenn ich mir eBay anschaue - und dann sehe für welchen Preis drei, vier oder fünf Jahre alte
Apple-Gerätschaften verkauft und somit gekauft werden - während das beim Neukauf ach so günstige
Nicht-Apple-Teil bestenfalls nur noch Elektronik-Schrott-Wert hat ... relativiert sich das alles!
Sorry, aber der relevante Punkt ist das verlötete RAM ohne Erweiterungsmöglichkeit. Bei solchem Mist interessiert mich der Wiederverkaufswert auch nicht mehr.

Übrigens, nur am Rande: Ich habe ein IBM T22, das gute 10 Jahre alt ist und noch gut läuft. Und auch mein T500 hat mittlerweile ein paar Jahre auf dem Buckel. Ich kann also bei beiden nicht über die Qualität klagen.
 

Soonwald

Well-Known Member
Themenstarter #19
...
Übrigens, nur am Rande: Ich habe ein IBM T22, das gute 10 Jahre alt ist und noch gut läuft. ...
Dann solltest Du aber nicht über Apple-Preise die Nase rümpfen - denn als im Jahr 2001 das T22 auf den Markt kam,
hat es ca. 9800,00DM gekostet ;)

Aber ich gebe Dir Recht .. verlötetes RAM ist Murx - allerdings werden auf diesen Zug noch viele Andere aufspringen -
immer mit dem bescheuerten Argument, dass im Smartphone oder Tablett auch keine RAM-Sockel drin sind.
 
#20
Ich arbeite hier auf einem inzwischen fast 4 Jahre alten MacBook Air mit 4 GB RAM. Hab darauf 2 virtuelle Maschinen mit Virtualbox am laufen - einmal Ubuntu 12.04 LTS (zum kompilieren von Tomato), und einmal FreeBSD 10.1 (zum kompilieren von nanoBSD). Die laufen also nur sporadisch, und wenn, dann auch nicht beide gleichzeitig. Das funktioniert ganz vernünftig, man kann nebenbei auch noch normal surfen oder ähnliches. Memory Compression in Yosemite bringt da auch ein bisschen was.
Anyway, ich würde trotzdem zu 16 GB raten - einfach deshalb, weil der RAM nicht erweiterbar ist. Ich werd mein Air höchstwahrscheinlich irgendwann dieses Jahr ersetzen, und sofern das neue Air bis dahin keine 16 GB hat werd ich mir vermutlich auch ein 13r MBPr zulegen.
 
#22
Kommst Du denn mit Virtualbox gut klar? Ich dachte, man sollte bei OSX besser die 80€ für Parallels ausgeben???
Kommt vermutlich darauf an, was du genau du machen willst. Ich verwende die virtuellen Maschinen nur zum übersetzen, und das funktioniert hervorragend.
Wo ich immer wieder Probleme hatte war, USB-Geräte (wie zB. USB-Sticks) an die Gastmaschinen durchzureichen, das hab ich nicht wirklich zusammengebracht; vielleicht war ich aber einfach nur zu blöd dafür. Ich bin auf jeden Fall zufrieden mit Virtualbox, Parallels oder VMWare wären in meinem Fall hinausgeschmissenes Geld.
 

Rakor

Administrator
Mitarbeiter
#23
Ich benutze auch jeher VirtualBox auf allen Kisten, auch den Macs und bin immer zufrieden gewesen. Ich reiche jedoch auch keine Geräte durch und nutze keine gemeinsamen ordner etc.
 
#24
Parallels (und seit längerem auch VMware Fusion) werden auf dem Mac als Virtualisierungslösung meist empfohlen, weil sich damit einzelne Fenster (nicht den komplette Desktop) aus dem Gastbetriebssystem in das Hostsystem bringen lassen. Mir dämmert, dass Virtualbox das mittlerweile auch kann, bin mir aber nicht sicher.
 

crotchmaster

happy BSD user
#25
Ich würde es abhängig machen vom Nutzungsprofil und wie Du bisher Rechner genutzt hast. Aktuell reichen 8GB für die allermeisten Sachen. Wenn Du planst, dass MBA lange zunutzen, dann würde ich auf 16GB gehen, Wenn Du allerdings Rechner wechselst, wie andere ihre Unterwäsche, würde ich wohl nur 8GB nehmen. Ich gehöre zu den Leuten die Rechner lange nutzen, mein MBP ist nun gut 6 Jahre alt und ich habe nicht geplant, es dieses Jahr zu ersetzen. Wenn ich es müsste, würde ich aber Nägel mit Köpfen machen. Bei den Summen machen 200€ den Kohl nicht fett.