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Windows 10 Boot-Stick unter FreeBSD erstellen

suiyuan

Well-Known Member
Themenstarter #1
Hallo,

hat schonmal jemand einen bootfähigen Windows 10 USB-Stick unter FreeBSD geschrieben?

Hab hier einen Rechner wo 8.1 drauf war und die Platte abgeraucht ist. Da soll jetzt WIn 10 drauf. Nur reicht es scheinbar nicht mit dd die entsprechende .iso daraufzukopieren.

PS: Frohes Neues allerseits!
 

TCM

Well-Known Member
#2
Für UEFI sollte es reichen, den Stick mit FAT32 zu formatieren und einfach alle Dateien zu kopieren.
 

suiyuan

Well-Known Member
Themenstarter #3
Danke für den Tip!

Hab den Stick entsprechend formatiert und eingebunden aber die Dateien lassen sich nicht kopieren, weil fat32 ja keine Benutzer und Gruppen kennt. Der Kopiervorgang bricht bei jeder einzelnen Datei ab.

Gibt es eine Möglichkeit das Setzen von uid und gid zu unterdrücken?
 

lme

FreeBSD Committer
#4
Wie hast du denn versucht, das zu kopieren? Auf nem Terminal mit cp(1) oder mit einem Filemanager?
 

suiyuan

Well-Known Member
Themenstarter #5
Einmal auf der shell mit cp, einmal unter dolphin und einmal unter mc. Jedes Mal dasselbe Ergebnis.
 

pit234a

Well-Known Member
#6
du kannst ja mit uid und gid deines users mounten.
Ich benutze sehr oft rsync, dann gibt es zwar Fehlermeldungen, dass manche Berechtigungen nicht gesetzt werden können, die Dateien sind aber trotzdem kopiert.
 

.not

Well-Known Member
#8
Ich hab da dunkel was in Erinnerung, dass Windows ein bisschen eigen ist und verlangt, dass du das Image mit dd direkt auf den Stick schreibst, und nicht auf eine Partition davon.
 

mr44er

Well-Known Member
#9
Wieso sollte ne iso von win-Schrott mit dd nicht mehr kopierbar sein?
Bin auch daran gescheitert, es geht einfach nicht.
Das höchste der Gefühle, was funktionierte, war irgendein Tool unter Linux (Name vergessen), das spuckte beim Kopieren auf den Stick viele Fehlermeldungen aus, aber der Stick am ZielPC lief problemlos.

Wenn ich mich recht erinnere, hat die ISO ein spezielles Format und einen abnormen Aufbau mit Partitionen und Längen.

Was nun passiert, wenn man von einem Stick ein Image mit dd erstellt, weiß ich nicht.
 

Rakor

Administrator
Mitarbeiter
#10
Also meine jüngste Erfahrung war, dass ich ein Windows brauchte um mit diesem komischen Buildertool von MS die ISO-Datei in ein bootbares Medium zu verwandeln. dd hat da nicht funktioniert.
 

marcel

Well-Known Member
#11
Ich musste damals unter FreeBSD eine Windows 7-DVD auf einen USB-Stick übertragen, um Windows auf einem Netbook installieren zu können. Die Essenz meiner Nachforschungen und Versuche hatte ich hier festgehalten. Vielleicht hilft es Dir ja weiter.
 

pit234a

Well-Known Member
#12
Ich musste damals unter FreeBSD eine Windows 7-DVD auf einen USB-Stick übertragen, um Windows auf einem Netbook installieren zu können. Die Essenz meiner Nachforschungen und Versuche hatte ich hier festgehalten. Vielleicht hilft es Dir ja weiter.
Das ist ja interessant. Ich habe das nur überflogen, aber du kopierst alle Dateien auf eine frisch angelegte NTFS-Partition und die ist die einzige Partition und du benutzt dann den alten FreeBSD-Bootloader auf dem Stick? Habe ich das richtig verstanden? Der bootet dann das System von der NTFS-Partition, wie eben ein normales Windows.
Das ist an sich schon eine ziemlich coole Konstruktion, falls ich das richtig verstanden habe.
Natürlich (denke ich mir nun), braucht man dafür den BIOS oder LEGACY-Mode. Mit puren UEFI-Systemen fehlt ja die EFI-Partition.

Ich hoffe, dass ich das recht verstanden habe.

Denn ich selbst war da auch mehrfach gescheitert. Und zwar nicht nur aber insbesondere bei einem Windows10-iso.
Ich habe dabei gelernt, dass durchaus nicht ein jedes ISO direkt mittels dd auf einen Stick auch tatsächlich funktioniert. Wie das sich genau verhält, habe ich zwar nicht verstanden, aber es hat etwas mit dem Bootloader und seiner Lage und Beschaffenheit zu tun.
 

marcel

Well-Known Member
#13
Ich habe das nur überflogen, aber du kopierst alle Dateien auf eine frisch angelegte NTFS-Partition und die ist die einzige Partition und du benutzt dann den alten FreeBSD-Bootloader auf dem Stick? Habe ich das richtig verstanden? Der bootet dann das System von der NTFS-Partition, wie eben ein normales Windows.
Genau so :)

Natürlich (denke ich mir nun), braucht man dafür den BIOS oder LEGACY-Mode. Mit puren UEFI-Systemen fehlt ja die EFI-Partition.
Richtig. Das Netbook, das ich erwähnte, kann auch kein EFI. Man könnte die Prozedur bestimmt dahingehend erweitern, sodass sie auch mit EFI funktioniert.
 
#14
Moin !

Für meinen neuen PC hatte ich mir einen WinPro-Key für 12,90 € besorgt !
Wollte eigentlich klassisch per DVD installieren , nur passte das Iso nicht
mehr auf eine Standard-DVD ! (laut xfburn)

Habe dann auch alle möglichen Anleitungen und Tools probiert , nix ging !

Das einzige Tool das dann endlich funktionierte war das hier !
Gruss
 

Vril

Well-Known Member
#15
Moin !

Wollte eigentlich klassisch per DVD installieren , nur passte das Iso nicht
mehr auf eine Standard-DVD ! (laut xfburn)
...
Kann ich bestätigen. Sogar beim Download der Iso von der MS Page
-wird dort noch als 4.7GB Image gelistet!!! - und nach dem Download stellt man dann fest
- bzw. wie ich, vor dem Brennen- dass der Rotz >5,x GB groß ist!
Das ist besonders dann witzig, wenn man nicht auf Stick ausweichen kann.
Da hab ich dann vor der Installation schon keinen Bock mehr,
mich mit diesem Mist zu befassen!
 

mr44er

Well-Known Member
#20
Richtig...da gabs ja auch noch das Urteil für OEM.
Es besteht das grundsätzliche Risiko, dass Microsoft diesen Key sperrt
1. Wenn das mit einer OEM passiert, verklagt niemand MS wegen lausigen 12 Mücken. :ugly:
2. MS ist daran interessiert, dass das Nutzvieh Win10 einsetzt. Wieso es das Lizenzmodell so noch gibt, weiß ich nicht.

Ich mein...wenn Win10 einen Key akzeptiert, dann ist das doch ok so. Ich fühl mich auch nicht schlecht, wenn ich keinen Aufkleber an den PC gepappt hab oder mir die Kassiererin vom Supermarkt zu meinen Gunsten das Wechselgeld falsch abzählt. ;) (Ich weiß, dass sie das vom Lohn abgezogen bekommt!)

Ich hab den Link geklickt und musste beim amazon-Preis schmunzeln. :)


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Gefällt mir: Vril

Lance

Well-Known Member
#22
dd läuft da definitiv nicht.

Unter Ubuntu geht das mit WoeUSB ganz gut. Das Tool müsste man auch unter FreeBSD zum Laufen bekommen. Ist glaub ich OpenSource.

LG
 

pit234a

Well-Known Member
#23
Das Tool müsste man auch unter FreeBSD zum Laufen bekommen.
Als ich das zuletzt vor einigen Jahren benutzte, war es quasi ein Shell-Script.
Alles, was da gemacht wird, kann man auch manuell machen, klar. Aber nicht alles, was da benötigt wird, existiert für FreeBSD. So einfach ist das nicht.

Der rufus ist mehr, als nur ein Geheimtip. Der funktioniert wirklich.

Ich möchte noch hierauf verweisen: https://www.bsdforen.de/threads/bootable-dvd-erstellen.34465/post-304219
Man kann quasi eine Windows DVD auch "remastern" und von einigen unsinnigen Teilen befreien, und so vielleicht kleiner DVD-Grenze kommen und dann neu brennen.