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Workstation der Zukunft

Themenstarter #1
Moin Männer, geehrte Damen ....

Ich gehöre zu dem Typ User, der softwaremäßig gerne vorne mit dabei ist, hardwaremäßig dafür die Zügel ziemlich schleifen läßt. So trägt es sich zu, dass ich mit meiner Workstation noch immer bei 1.4GHz[1] rumtendel. Das soll sich im Kalenderjahr 2005 nun ändern und ich denke über den Neuerwerb eines Systems nach.

Wenn ich jetzt allerdings die Fachzeitschriften aufschlage, dann weiß ich gar nicht so recht, in welcher Richtung ich mich jetzt umgucken soll. Da spricht die eine Anzeige von "3.2GHz Hyperthreading", die nächste von "AMD Athlon Dualboard" und wiederum die nächste von der 64bit-Architektur. Worauf ist da also zu achten, wenn man einen Spagat zwischen folgenden Voraussetzungen schaffen möchte:

  1. Geschwindigkeit
  2. laufruhiges System
  3. OS-Verträglichkeit (FreeBSD sollte vollständig unterstützt werden)

Ich bin etwas verwirrt und nehme auch gerne Links entgegen, die mir bei der Entscheidung helfen.

Danke im voraus.

[1] bitte keine "meiner ist aber kleiner"-Diskussionen :rolleyes:
 

asg

push it, don´t hype
#3
Moin.

Steve` hat gesagt.:
Moin Männer, geehrte Damen ....
Ich gehöre zu dem Typ User, der softwaremäßig gerne vorne mit dabei ist, hardwaremäßig dafür die Zügel ziemlich schleifen läßt. So trägt es sich zu, dass ich mit meiner Workstation noch immer bei 1.4GHz[1] rumtendel. Das soll sich im Kalenderjahr 2005 nun ändern und ich denke über den Neuerwerb eines Systems nach.
Ich habe als workstation noch einen 900er Duron. Es reicht, irgendwie. Eigentlich reicht es vollkommen, wenn ich dann aber im Geschäft sehe das ein "make world" auf einem Dual XEON server in unter einer Stunde durchrennt, dann fange ich das sabbern an und will auch was schnelleres.
Keine lange Rede, ich stecke in der gleichen "Problematik" und möchte in den nächsten Tagen ein neues Board und eine neue CPU kaufen.
Tendiere gerade zu Athlon 64, überlege mir aber, ich alter Geizkragen, doch "nur" einen Celeron 2.8 (oder ähnlich) zu nehmen. Hat jemand benchmarks was einen 3000er Athlon 64bit gegenüber einem Intel 2.8 Celeron angeht?
Dual wäre schick, mir aber zu teuer.

Wenn ich jetzt allerdings die Fachzeitschriften aufschlage, dann weiß ich gar nicht so recht, in welcher Richtung ich mich jetzt umgucken soll. Da spricht die eine Anzeige von "3.2GHz Hyperthreading", die nächste von "AMD Athlon Dualboard" und wiederum die nächste von der 64bit-Architektur. Worauf ist da also zu achten, wenn man einen Spagat zwischen folgenden Voraussetzungen schaffen möchte:
So geht es mir auch. HTT ist schön, 64 bit aber auch. Was aber nun nehmen? geekige 64bit oder HTT und damit ein "billig dual" system fahren?

  1. Geschwindigkeit
  2. laufruhiges System
  3. OS-Verträglichkeit (FreeBSD sollte vollständig unterstützt werden)
Was mich angeht, ist der Preis auch ausschlaggebend.
Aber Deine Punkte sind durchaus auch mit meinen übereinstimmend.
Also, ich kann kaum helfen, bin kein HW-Fetischist, schliesse mich dem Aufruf aber an.
 

CAMISOLITE

Well-Known Member
#4
Ich denke der Prozessor selber wird nicht das Problem bei der Unterstützung sein. Vielmehr sollte man auf den Chipsatz des Mainboards achten.

Beim Prozessor würde ich - im Sinne von Geräusch- und Energiearmut - darauf achten, daß dieser möglichst viel Cache hat, statt MHz/GHz. Moderne Intel-Prozis fallen da wohl raus (außer die M-).

Die Taktrate bringt nicht unbedingt soviel. Deshalb kommen ja die mobilen Prozessoren auch mit relativ wenig Taktrate aus. In n ganz bestimmten Anwendungsfällen mag das vielleicht anders sein, die aber wiederum nur von einem Bruchteil der Nutzer auch ausgenutzt werden (gehörst Du dazu ?).

Also, wenn überhaupt was neues dann:

- möglichst wenig Taktrate
- möglichst viel Prozessor-Cache
- möglichst nicht "zuviele" Transistoren (je mehr, desto wärmer)
- Mainboard mit "vernünftigem" Chipsatz
- möglichst viel RAM

Das ist meine Meinung. Daran ist schon zu erkennen, daß ich kein Performance-um-jeden-Preis-Junkey bin. Das höchste der Gefühle sind bei mir momentan 1,2GHz im P-III M.
 
Themenstarter #5
Hmm ... ich weiß ja nicht, wie sich das M- jetzt genau auf die Leistung auswirkt, aber nach meinem Dafürhalten bräuchte ich nichts neues kaufen, wenn ich von 1.4GHz Thunderbird auf 1.2GHz M-PIII wechsle :) Oder irre ich mich da?
 

CAMISOLITE

Well-Known Member
#6
Steve` hat gesagt.:
Hmm ... ich weiß ja nicht, wie sich das M- jetzt genau auf die Leistung auswirkt, aber nach meinem Dafürhalten bräuchte ich nichts neues kaufen, wenn ich von 1.4GHz Thunderbird auf 1.2GHz M-PIII wechsle :) Oder irre ich mich da?
Das könnte durchaus so sein. Meiner Meinung nach brauchen sowieso die wenigsten Leute neue Hardware, weil es sie faktisch nicht weiterbringt.

Manchmal frage ich mich, wo denn die angebliche Leistung dieser hochgezüchteten Maschinen abbleibt. Rein subjektiv können die teilweise meinem früheren Atari STfm 1024 nichtmal das Wasser reichen.

Man sollte auch bedenken, daß mehr Performance auch möglicherweise weniger Stabilität bedeutet. Warum laufen denn soviele Server mit gerademal ca. 400 MHz oder noch auf Sockel 370 ?

Du solltest Dir sehr gut überlegen, ob sich die Investition wirklich lohnt. Im Zweifelsfall lohnt es sich, in mehr Speicher zu investieren (bei sind's 768 MB im Minimalfall, ansonsten fange ich bei 1GB an).
 

Baseballbatboy

Cpt. Baseballbatboy
#8
OK, es gibt 2 moderne, leistungsfähige x86-Plattformen:

AMD64 <-> Pentium 4

Vorteile AMD64:
- geringerer Energieverbrauch, dabei praktisch gleich schnell wie ein P4 Prescott
- günstiger in der Anschaffung
- die meiste Hardware Rückwärtskompatibel

Vorteile P4:
- Mainboards nach Intel-Referenzschema sind superstabil und gehen nicht kaputt

Nachteile P4:
- frisst Leistung, Lüfter sind laut
- Intel will unbedingt BTX, PCIe und DDR2 durchdrücken, beim Prescott mit LGA775 muss also auch noch teuren DDR2 und teure PCIe-Hardware kaufen

Ich hab immer von einem P3-S (Tualatin) geträumt, doch war der praktisch nie richtig verfügbar und nen halbes Jahr der P4 Northwood das damals beste.

Und, mal ehrlich: die 1GHz-Klasse reicht auch heute noch aus, wenn man nicht gerade Word 2003 benutzen will :D

Gruß
Cpt.
 
Themenstarter #9
Baseballbatboy hat gesagt.:
Und, mal ehrlich: die 1GHz-Klasse reicht auch heute noch aus, wenn man nicht gerade Word 2003 benutzen will :D
Schon richtig, aber wenn ich mir jetzt einen neuen Rechner kaufen möchte, dann nehme ich nicht etwas, das "heute noch ausreicht", sondern natürlich etwas, was auch in zwei Jahren noch ausreicht.

Bedeutet Deine Abhandlung hier in der Folgekonsequenz, dass Du zu AMD64 raten würdest?
 

Jeff

Well-Known Member
#10
nun, nächstes Jahr will auch ich mir was neueres anschaffen, wobei ich speziell nach nem Dual-System schiele, weil ich einfach pure Rechenleistung haben will. Intel Produkten vertraue ich dabei irgendwie mehr (Werbeopfer), denn die Geschwindigkeitsangaben sind relativ klar und müssen nicht wie bei AMD voodoo-mäßig erklärt werden. Und HTT ist ja nun auch nicht von schlechten Eltern, würde gerne mal den Vergleich zur derzeitigen Hauptmaschine machen...
Andererseits ist man mit einem AMD64 vielleicht schon besser für die Zukunft gerüstet, denn ich bin überzeugt davon, daß 64-Bit-Technik demnächst(2-3 Jahre) der Standart sein wird. Aber dann kann man vielleicht ja auch noch mal neu kaufen...
Softwaremäßig ist das meiste derzeit natürlich noch auf 32-Bit ausgelegt. Doch wenn irgend möglich können wir BSD-Nutzer das ja mit nem schnellen Compile selber anpassen.

Wirklich kniffelig... Sag doch vielleicht einfach mal, was Du genau mit Deinem Rechner vorhast!
 
Themenstarter #11
Jeff hat gesagt.:
Wirklich kniffelig... Sag doch vielleicht einfach mal, was Du genau mit Deinem Rechner vorhast!
Nunja, momentan mache ich nichts besonderes damit, hauptsächlich Internet (Firefox), eMails/News (Emacs/Gnus), IRC (irssi), ein bißchen LaTeX und OpenOffice, und - wenn mein NVidia-Treiber denn mal reibungslos funktionieren würde, auch gerne mal ein bißchen quake3 oder enemy-territory. Auf die Games verzichte ich aber seit >FreeBSD 5.2.1 gänzlich, weil das hier partout nicht mehr laufen möchte. Nichts desto trotz möchte ich mir die Option bei einem neuen System offenhalten.

Zudem überlege ich, ob ich zukünftig wieder ein SCSI-Only-System (vom DVD-RW-Brenner mal abgesehen) aufbauen soll, da die I/O dort doch erheblich besser zu sein scheint. Und neue SCSI-Platten sollen bei weiterem nicht mehr so laut sein wie früher, wenn man beim Kauf etwas auf Laufruhe achtet.
 

marcelcedric

Well-Known Member
#12
Naja ich bevorzuge eher den AMD64, da er wie schon vor mir ein paar mal erwaehnt, sehr wenig Strom frisst, nicht so schnell heiß wird und bei Bedarf dank Cool 'n Quiet auf 800MHz runtertaktet und dabei noch weniger Strom verbraucht. Und wenn man dann mal ein make world ausfuehrt, gibt er alles. Aber ich weiss nicht, ob das alles unter Free/Net/OpenBSD moeglich ist. (Stichword Powernow). P4 hingegen fressen viel Strom, haben einen kleinen Cache, werden schnell heiss und kosten sehr viel Geld.

mfg
 

nickers

Well-Known Member
#13
Ich stehe vor einem ähnlichen Problem und ich habe auch keine Lösung. Bei mir arbeitet auch noch ein Athlon 1400 auf dem Desktop und ich suche dafür einen Ersatz.
Meinen Überlegungen gehen von Komplettsystem über Selberbauen bis zu Apple oder sogar Sun (obwohl da der Preis eher ganz laut "Nein" schreit). Ich weiss nicht was ich machen soll. Der Gedanke an 'nen Mac erscheint mir dabei aber garnicht so verkehrt. Endlich weg aus der 386er-Welt (oder zumindest das Heil in der gelegentlichen Flucht suchen) und schön in Ruhe an nem PowerBook arbeiten.
Auf der anderen Seite sehe ich mich dann wieder an meinem Thinkpad mit 266MHz arbeiten und auch damit kann man noch produktiv sein, also überleg ich mir wieder, ob eine Neuanschaffung überhaupt nötig ist.
Und dann wäre da doch das Problem mit der Budgetgenehmigung: "Wenn Du Dir einen neuen Computer kaufst, möchte ich aber auch ein iBook haben!" Ach hätte ich doch nur die Prospekte nicht so offen herumliegen lassen. Kauf ich mir jetzt ein PowerBook oder irgendsowas, hat meine bessere Hälfte dann nen neuen Computer und ich sitz immer noch am Thinkpad ... grrrrmpf. Die Welt ist so ungerecht.
 
Themenstarter #14
marcelcedric hat gesagt.:
Naja ich bevorzuge eher den AMD64, da er wie schon vor mir ein paar mal erwaehnt, sehr wenig Strom frisst, nicht so schnell heiß wird und bei Bedarf dank Cool 'n Quiet auf 800MHz runtertaktet und dabei noch weniger Strom verbraucht.
Das nehme ich gerne mal als Tip an, danke.

Denn der Stromverbrauch ist nunmehr keine Kleinigkeit mehr, wie mich meine letzte Stromrechnung Glauben machte. Die dortige Entwicklung ist recht übel, sodass ich hier gerne etwas Rücksicht nehmen möchte. Zumal der Rechner hier wirklich häufig und lange läuft.
 
#15
Wen dan wuerde ich schon ein System nehmen, das pci express und hd audio hat - also ein System mit Intel Socket 775 - fuer amd komt das erst

So als cpu dan vielleicht einen Pentium 4 520 @ 2800 mhz, der hat dan doch mehr Cache als die Celerons und fsb800 statt fsb533, aber ist auch noch billig

Die Celeron 325J @ 2533, Celeron 330J @ 2666 und Celeron 335J @ 2800 gehen aber auch

Richtig schnell waer der Pentium extreme edition, aber den find ich zu teuer
 

Baseballbatboy

Cpt. Baseballbatboy
#16
Steve` hat gesagt.:
Bedeutet Deine Abhandlung hier in der Folgekonsequenz, dass Du zu AMD64 raten würdest?
Jepp.

Steve` hat gesagt.:
Zudem überlege ich, ob ich zukünftig wieder ein SCSI-Only-System (vom DVD-RW-Brenner mal abgesehen) aufbauen soll, da die I/O dort doch erheblich besser zu sein scheint. Und neue SCSI-Platten sollen bei weiterem nicht mehr so laut sein wie früher, wenn man beim Kauf etwas auf Laufruhe achtet.
Der einzige wirklich Vorteil von SCSI gegenüber S-ATA liegt wirklich nur noch in der geringeren Ausfallquote. Alles andere würde ich im Desktop-Betrieb als nicht relevant einstufen.

@Anja:
P4 Prescott ist teurer, heißer, lauter, nicht schneller. Zusätzlich kostet die erforderliche Hardware mehr Geld als herkömmliche Technologie. Und bringt dabei keine Vorteile.
Wenn man unbedingt vor seinen Kumpels angeben möchte, dann kauft man sich nen Prescott und packt nen 1,5kg schweren Vollkupferkühler mit 20cm-Lüfter drauf, weiß man mit seinem Geld umzugehen greift man lieber zu AMD64. Auch in 2 Jahren wird es noch normale PCI-Karten geben, genauso wie DDR.
Solange soll die Kiste ja mindestens laufen, und dann kann man sich immer noch was neues überlegen.
Achja, statt HD-Audio lieber ne Audigy. Die Mehrkosten sind durch die Ersparnisse vorher locker drin.

Gruß
Cpt.
 

destiny

Well-Known Member
#17
Ich sehe die Entwicklung eher nüchtern aus Sicht eines simplen Anwenders und damit auch eher düster für die nähere Zukunft. Habe lange einem meinem PIII-Tualatin@Asus BX Board festgehalten und bin dann Anfang des Jahres doch auf ein I875P Chipsatz@PIV 3.0HT umgestiegen. Der Strom, die Wärme usw. einfach nicht vergleichbar :(

Nun bin ich zu einem PIV-M (Notebook) wieder zurückgekommen und glücklich damit! Z.zt. verbrät AMD nicht soviel, allerdings gibt es meiner Meinung nach nicht DIE Chipsätze für AMD, die Intel bringen kann, also irgendwie alles Sackgasse...
 

Vincent

Well-Known Member
#18
Anja Terchova hat gesagt.:
Richtig schnell waer der Pentium extreme edition, aber den find ich zu teuer
Das ist ja quasi auch nur nen Xeon mit anderem Label. ;) :D

Ich hab meinen P4 mit 2,8GHz auch nur weil ich öfter mal was spielen. Und da braucht man bei neueren Sachen leider Rechenleistung.
Mein "kleiner" Zweit-PC ist nen Dual P3-S (soo selten war der Tualatin auch nicht) und da rennt FreeBSD seeeeehr gut drauf. Zum normalen arbeiten ist das mehr als genug Leistung. :D

Ich denke ob man AMD-64 oder P4 nimmt ist eine "Glaubensfrage". Rechenleistung haben beide mehr als genug. Ist dann denke ich mal wieder eine Frage der kosten.
vom Celeron würde ich aber eher abraten, da der wohl einiges an Geschwindigkeit hinter einem echten P4 liegt.
 

schibumi

Back to the root's
#19
hi,
wies der Beasty will bin ich gerade auch auf der Suche nach so einem System dabei habe ich die gleichen ansprüche wie
steve hat gesagt.:
1. Geschwindigkeit
2. laufruhiges System
3. OS-Verträglichkeit (FreeBSD sollte vollständig unterstützt werden)
und sehe die sachlage genau wie
camisolite hat gesagt.:
- möglichst wenig Taktrate
- möglichst viel Prozessor-Cache
- möglichst nicht "zuviele" Transistoren (je mehr, desto wärmer)
- Mainboard mit "vernünftigem" Chipsatz
- möglichst viel RAM
mehr als ein 1,5 GHZ Rechner soll es bei mir auch nicht werden, 1GHZ würde glaub ich auch schon reichen. RAM soll 500mb aufwärts sein.

...und das alles für einen moderaten Preis.

Leider hab ich NULL Ahnung von den Hardware-konstellationen. Das scheint jedoch so wie ich das mitbekommen habe wichtig zu sein. Also Motherboard xyz passt gut mit RAM-Riegel abc zusammen, und RAM-Riegel 123 klappt gar nicht.

Kann mir da jemand ein paar tipps geben, welche Komponenten bzw. Hersteller zusammenpassen? Insbesondere, welchen RAM-Art sollte man sich holen/nicht holen?

Super wäre es wenn jemand einfach ein konkreten Vorschlag hat, den ich dann als Ausgangslage benutzen könnte (Motherboard, Chipsatz, RAM-Riegel, Lüfter, L-2Cache (oder wie das heisst), Netzteil, ...)

Ich würde zusätzlich gern noch die option haben an zwei bildschirmen gleichzeitig zu arbeiten, gibts da noch was was man berücksichtigen muss?
 

CAMISOLITE

Well-Known Member
#20
schibumi hat gesagt.:
hi,
wies der Beasty will bin ich gerade auch auf der Suche nach so einem System dabei habe ich die gleichen ansprüche wie und sehe die sachlage genau wie
mehr als ein 1,5 GHZ Rechner soll es bei mir auch nicht werden, 1GHZ würde glaub ich auch schon reichen. RAM soll 500mb aufwärts sein.

...und das alles für einen moderaten Preis.

Leider hab ich NULL Ahnung von den Hardware-konstellationen. Das scheint jedoch so wie ich das mitbekommen habe wichtig zu sein. Also Motherboard xyz passt gut mit RAM-Riegel abc zusammen, und RAM-Riegel 123 klappt gar nicht.

Kann mir da jemand ein paar tipps geben, welche Komponenten bzw. Hersteller zusammenpassen? Insbesondere, welchen RAM-Art sollte man sich holen/nicht holen?

Super wäre es wenn jemand einfach ein konkreten Vorschlag hat, den ich dann als Ausgangslage benutzen könnte (Motherboard, Chipsatz, RAM-Riegel, Lüfter, L-2Cache (oder wie das heisst), Netzteil, ...)

Ich würde zusätzlich gern noch die option haben an zwei bildschirmen gleichzeitig zu arbeiten, gibts da noch was was man berücksichtigen muss?
Bei RAM habe ich mir sagen lassen, daß Infineon angeblich der einzige Hersteller sei, der sich an alle Industriestandards hielte und somit mutmaßlich überall problemlos laufen sollte. Ich habe mir nicht die Mühe gemacht, dies zu verifizieren oder zu falsifizieren. Probleme hatte ich bisher jedoch noch nie mit Speicherriegeln. Auf jeden Fall zahlt es sich aus "schnellen" Speicher zu nehmen.

Ich habe ein Gigabyte-Board mit (nicht lachen !) Sockel 370 und 768 MB SDR-RAM (3x 256 MB PC133 No-Name). Zum Vergleich ein Via C3M266 mit Sockel 370 (ja ich finde Sockel 370 immer noch völlig ausreichend) und 1G DDR-RAM (2x 512 MB PC2700 Infineon). Beide habe ich mit exakt dem selben Prozessor betrieben, einem Via C3 mit 1,0 GHz und 133 MHz FSB. Diese CPU gilt allgemein nicht gerade als die flotteste, aber sie läuft sehr stabil und Energie sparend. In beiden Fällen habe ich einfach mal 'ne Knoppix-CD reingeworfen und mit resourcemhungrigem KDE laufen lassen. Dann ebenso resourcenhungrige Anwendungen wie Mozilla, OpenOffice, etc. gestartet und mit "rumgespielt". Ich habe keine Benchmarks oder der gleichen, aber der subjektive Unterschied ist bereits so immens groß, daß er auch objektiv messbar sein müßte.

Mit CLE266 Chipsatz (->266MHz FSB) und 1G DDR-RAM rennt die Kiste wie Hölle, während mit dem 133MHz FSB und auch noch reichlichen 768MB die Performance deutlich einbricht.

Zugegeben, der Vergleich ist etwas unfair. Aber ich möchte damit einfach nur aufzeigen, daß der GHz- und Hardware-Performance-Wahn absolut keinen Sinn macht solange man nicht gezielt einige Vorteile nutzen möchte (z.B. Highend-Spielekiste o.ä.).

Ich war schon überrascht was aus dem C3 alles rauszuholen ist, wenn er denn nur in der richtigen Umgebung läuft und habe ein angenehm flottes (kein Witz) Desktop-System, daß keinen Krach macht.

Das obige Beispiel zeigt auch sehr deutlich, wie wichtig es ist, daß der Chipsatz die CPU unterstützt, um diese auch ausreizen zu können.
 

Baseballbatboy

Cpt. Baseballbatboy
#21
Eben. Die meisten Desktop-Anwendungen profitieren eher von viel Speicher als von purer Rechenleistung. Für stinknormalen Office- und Internetbetrieb ist so ein kleiner C3 oder die Eden-Plattform genau das richtige. Geld (geringer Stromverbrauch) und Nerven (leise) sparts obendrein.

Aber auch andere Anwendungen sind gar nicht so kritisch. Mein alter Herr macht Videoschnitt auf einem P3 "Coppermine" 800 mit 512MB SDR(!)-RAM und nix RAID oder solche Spielereien. Der bremsende Faktor ist immer noch er selber, obwohl er doch schon genug Erfahrung mit dem Programm hat.

Das mit dem Chipsatz ist auch immer so ein Problem: mit VIA-Chipsätzen habe ich schon oft unangenehme Erfahrungen gemacht, sei es Kompatibilität oder mangelnde PCI-Performance (deswegen schafft Vaddern mit Intelchipsatz, vorher VIA). Intels Chipsätze sind absolut unproblematisch, man kann alles reinstecken und sie sind schnell.

Also, wenn ich nicht spielen wollen würde, würde ich mir tatsächlich irgendwo noch einen P3 (vorzugsweise nen Tualatin) besorgen, auf Board mit Intel-Chipsatz (am besten Asus CUSL/TUSL-2C; oder wenn man es noch bekommt eins mit Rambus), ne Festplatte mit 5400 U/min, ordentliches DVD-Laufwerk und/oder Brenner, Matrox-Graka (G400 oder 550), Sound (weil ich nicht spielen will, tuts ne gute Terratec, sonst Audigy) und Netzwerkkarte (Intel o. 3Com). Meinetwegen auch alles gebraucht.
Fertig ist ein ausreichend schneller Arbeitsrechner, und wenn er auseinander fällt (was hoffentlich lange dauert) bin ich nicht traurig, sondern kauf mir das nächstgrößere, was es noch gebraucht gibt.

Gruß
Cpt.
 

schibumi

Back to the root's
#22
camisolite hat gesagt.:
Ich habe ein Gigabyte-Board mit (nicht lachen !) Sockel 370 und 768 MB SDR-RAM (3x 256 MB PC133 No-Name). Zum Vergleich ein Via C3M266 mit Sockel 370 (ja ich finde Sockel 370 immer noch völlig ausreichend) und 1G DDR-RAM (2x 512 MB PC2700 Infineon). Beide habe ich mit exakt dem selben Prozessor betrieben, einem Via C3 mit 1,0 GHz und 133 MHz FSB. Diese CPU gilt allgemein nicht gerade als die flotteste, aber sie läuft sehr stabil und Energie sparend. In beiden Fällen habe ich einfach mal 'ne Knoppix-CD reingeworfen und mit resourcemhungrigem KDE laufen lassen. Dann ebenso resourcenhungrige Anwendungen wie Mozilla, OpenOffice, etc. gestartet und mit "rumgespielt". Ich habe keine Benchmarks oder der gleichen, aber der subjektive Unterschied ist bereits so immens groß, daß er auch objektiv messbar sein müßte.
Welches war den jetzt das bessere System. Ich deute mal raus das mit 768 SDRAM.

So wie ich das weiterverstanden habe, war jedoch ein System mit CLE266 (FSB266) das nonplusultra.
Das ist was mit dem ich glaub ich leben kann. Ich muss aber grad nochmal ein paar grundlegende Sachen klären um mein halbwissen zu erweitern:

Das Motherboard stellt den Zentralen Nervenknotenpunkt des Rechners dar. Es benötigt zusätzlich noch einen Chipsatz. Das Motherboard an sich ist immer nur für bestimmte Chipsätze ausgelegt. Zusätlich brauch ich dann noch RAM Riegel und Lüfter, dann kann ich den Rest meines alten Rechners anschliessen (wobei ich aufpassen muss, das ich IDE anschlüsse habe und keine ATA, damit mein alten Festplatten noch funktionieren): GraKa, NetzKa.

Ich hab nen normalen Tower. Passt da auch mini-ITX rein, oder muss ich ATX oder BTX nehmen.
Im Internet bin ich auf EPIA M10000 gestossen. Ist das zu empfehlen? Der Preis klingt für mich recht hoch...

... und dann noch, eher AMD oder Intel?

Gruss schibumi
 

CAMISOLITE

Well-Known Member
#23
schibumi hat gesagt.:
Welches war den jetzt das bessere System. Ich deute mal raus das mit 768 SDRAM.

So wie ich das weiterverstanden habe, war jedoch ein System mit CLE266 (FSB266) das nonplusultra.
Das ist was mit dem ich glaub ich leben kann. Ich muss aber grad nochmal ein paar grundlegende Sachen klären um mein halbwissen zu erweitern:

Das Motherboard stellt den Zentralen Nervenknotenpunkt des Rechners dar. Es benötigt zusätzlich noch einen Chipsatz. Das Motherboard an sich ist immer nur für bestimmte Chipsätze ausgelegt. Zusätlich brauch ich dann noch RAM Riegel und Lüfter, dann kann ich den Rest meines alten Rechners anschliessen (wobei ich aufpassen muss, das ich IDE anschlüsse habe und keine ATA, damit mein alten Festplatten noch funktionieren): GraKa, NetzKa.

Ich hab nen normalen Tower. Passt da auch mini-ITX rein, oder muss ich ATX oder BTX nehmen.
Im Internet bin ich auf EPIA M10000 gestossen. Ist das zu empfehlen? Der Preis klingt für mich recht hoch...

... und dann noch, eher AMD oder Intel?

Gruss schibumi

Also:

- in einen "normalen Tower" passen wohl alle Mainboards, ATX mit den (derzeit) größten Ausmaßen, MicroATX, MiniITX, ... Nach unten paßt alles. Aber bei Gehäusen die nur für bestimmte Maße unterhalb von ATX ausgewiesen sind passen natürlich auch nur maximal diejenigen hinein.

- Das C3M266 ist schon klasse, außer an zwei Punkten:
-> Es ist ein MicroATX-Board und hat gerade mal 3 PCI-Steckplätze (ein AGP fehlt). Ggf. muß man eine der seltenen PCI-Grafikkarten nachrüsten. Wenn Dir das an Erweiterungsmöglichkeiten reicht okay. Ansonsten wird's eng.
-> Ich verfolge die Strategie, eine kleine CPU wie den C3 mit 'nem völlig überkandidelten Kühlkörper zu versehen, um möglichst viel passiv kühlen zu können. Leider sitzt mindestens 1 ElKo so ungünstig dicht am Sockel, daß nicht jeder beliebige Sockel-A-Kühler draufpaßt. Habe mir also einen von EKL zurechtgesägt und gefeilt.

- Die MiniITX-Dinger sind im Prinzip so aufgebaut wie mein MicroATX-Board, haben allerdings in der Regel nur einen RAM-Steckplatz, einen (!) PCI-Steckplatz (erweiterbar auf 2 über Riser-Card) und eine nicht-austauschbare weil festverlötete CPU. Ist also möglicherweise sehr eingeschränkt nutzbar. Schau mal unter www.epiacenter.de, www.mini-itx.com, www.mini-itx.de ob das was für Dich ist. Empfehlung ja, wenn man weiß, das man nicht mehr viel dran rumbasteln will. Den Lüfter solltest Du aber austauschen. Da gibt's die dollsten Konzepte zur passiven Kühlung mit 'nem GraKa-Kühler von Zalman, etc. Guckst Du Links.

Das Gigabyteboard konnte zwar performance-mäßig nicht gegen das Via-Board anstinken (allein schon wegen des Bustaktes), aber mit ordentlich Speicher und 'nem flotten Betriebssystem sicher sehr brauchbar. Vor allen Dingen ist es ein ausgewachsenes ATX-Board mit vielen Steckplätzen. Mehr Infos gibt's z.B. bei www.alternate.de unter Mainboards -> Sockel 370.

Mit 'nem Via C3 unter Windoof macht es jedoch absolut keinen Spaß, weil Windoof diese Kombination nicht wirklich gut unterstützt, bzw. ich keine Extra-Treiber dafür habe. Unter *BSD und *Linux macht es aber eine gute Figur. Momentan habe ich einen Celeron 1,2 GHz verbaut (der C3 ist ja in dem anderen Board) und nutze diese Kiste mal als Server, mal als Testrechner.

Asus und MSI für Sockel 370 gibt's wohl nur noch gebraucht. -> eBay, hood.de, ...

schibumi hat gesagt.:
... und dann noch, eher AMD oder Intel?
Glaubensfrage. Früher habe ich immer die Finger von AMD gelassen, weil die immer im Ruf standen sehr heiß zu werden und viel Strom zu ziehen. Bei den aktuellen Intel-CPUs P4-wasweißich und wie sie alle heißen, lasse ich aber mittlerweile die Finger von Intel: Grund viel zu wenig Cache + hohe Taktrate = laut + hungrig. Außnahme: mobile CPUs, die haben dann "zufälligerweise" wenig Taktrate und viel Cache (bis zu 512kb !!!). Da kann man schon richtig gut mit arbeiten.

Fazit:

Bau Dir was solides auf Sockel-370-Basis zusammen, das ist günstig und läuft stabil (s.o.). Alternativ gucke mal, ob mittlerweile mehr Mainboards die mobilen AMD-CPUs unterstützen. Dann kannst Du 'ne Mobil-CPU auf'm Desktop fahren. Ob Power-Now mit Nicht-Windows-Systemen geht ist aber fraglich. Also doch lieber S370 ? Willst Du 'n Notebook nimm 'ne Intel-CPU + Intel Chipsatz.
 

schibumi

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#24