Wie ich vermutet hatte, sehr kompliziert...
Dabei ist es mit bsdinstall so schnell und einfach, man kann sogar direkt Raid-Systeme einrichten.
Ohne ins OT gehen zu wollen. Für mich ist inzwischen ZFS ja unbedingt gesetzt und auch wünschenswert. Auf Linux-Seite scheint man das eher nicht so zu sehen, mein Überblick ist allerdings auch sehr begrenzt. Und zwar leite ich das aus der einfachen Tatsache ab, dass es dort ja BTRFS gibt. Es ist brauchbar, hat einige der guten Eigenschaften von ZFS und kann relativ problemlos aus einem extfs umgewandelt werden (in manchen Versionen gibt es inzwischen durchaus Probleme).
Zumindest bei der Installation bietet es sich an und auch den wenigen Installationen, wo ich es angetestet hatte, gelang das sehr gut und sehr performant (was zu der Zeit mit ZFS durchaus nicht so war).
Wenn also nun das eigene BTRFS schon ignoriert wird, obwohl es gegenüber EXTFS deutliche Vorteile bietet, wieso sollte dann ein umfassender Wunsch nach ZFS entstehen? Zumal wir in der Linux-Welt eine breite Masse von Anwendern vorfinden, die mit dem Wort Dateisystem gar nichts anfangen können, denen es also auch egal ist, was sie da benutzen, die auch die Vorteile von ZFS oder BTRFS ohne zusätzliche und intuitive GUI gar nicht zu nutzen wüssten.
Vielleicht gehört dieser Vergleich eher in den Thread mit Vorteilen von BSD gegenüber Linux.
Die Entwickler von BSD-Systemen haben eher Druck durch Erwartungen von Anwendern, die nicht sofort an eine GUI denken und eher einen Schwerpunkt auf Stabilität und Verfügbarkeit setzen.
Die Entwickler der Linux-Systeme (bzw der Distributionen), sehen sich auch dem Druck einer breiten Masse von Anwendern ausgesetzt, die es hauptsächlich bequem, bunt und kostenlos haben wollen. Von einem ZFS booten zu können, ist hier nicht so wichtig.