Frage zu Wiederherstellung von Partition testdisk

Beim Suchen im Internet nach dem Schlagwort "Invalid B-node" stösst man auf diverse Links (https://duckduckgo.com/?t=ffab&q=invalid+b-node&ia=web), die davon zeugen, dass das Problem bekannt ist und mehr als einem Mac-User wiederfahren ist. Die genannten Lösungsansätze mit Mac-eigenen Tools haben jedoch keine Garantie auf Erfolg, siehe hier: https://discussions.apple.com/thread/7549859?sortBy=best

Mit photorec habe ich heute herumexperimentiert. Dabei ist nach einigen Minuten sofort aufgefallen, dass gigabyteweise (!) .txt, .plst und .h Dateien produziert werden, die natürlich nichts mit Dateien zu tun haben, die interessant sein könnten. Selbst bei zunächst kompletter Abwahl aller Dateien und anschließender Selektion von Dateien wie .jpg, .bmp, .mp3, usw. (also alles, was Bilder und Videos sein könnten), kommt eine Menge Müll, wie z.B. Symbole von wahrscheinlich irgendwelchen Html-Dateien oder dem Betriebssystem selbst, die dann dummerweise auch nicht die Originalnamen tragen, sondern nur irgendwelche Nummern- und Buchstabenkombinationen mit einer Dateiendung, wie .mp3, .jpg oder was auch immer.
In jedem Fall wird eine Zeit von ca. 4h veranschlagt, um diesen Datenmüll zu produzieren. Tut mir Leid, wenn ich der Meinung bin, dass mich das nicht interessiert und ich damit angeblich auch noch Zeit sparen soll. Photorec ist nach meiner Meinung interessant für den Fall, dass man es mit einer zerschossenen SD-Karte aus einer Kamera zu tun hat, da wird man sicherlich schnell und einfach alle gemachten Fotos retten können.
Aber in einer Konstellation wie dieser hier ist für mich photorec nicht das Richtige und den Aufwand auch nicht wert.
Ich würde von mir aus nur noch versuchen, auf einem Rechner mit ausreichendem Speicherplatz eine Imagedatei mit teskdisk zu erstellen und diese anschließend zu mounten. Aber eigentlich mittlerweile nur noch aus Neugier um zu sehen, ob das funktioniert und was man da eigentlich bekommt.
Interessant wäre natürlich auch der Versuch, es mit einem Mac zu versuchen.
 
Ich versteh das langsam nicht. Wenn du an einem schönen Ort lebst, wo der Sommer länger ist als in D und wohlhabend bist und Dir die Daten der Platte wichtig sind, steck sie in ein USB-Gehäuse, klemm sie an einen Windows oder Mac Rechner an und nimm ein professionelles Datenrettungsprogramm von Stellar oder R-Studio. Damit kam ich in meinen 2 oder 3 Fällen mehr als zufriedenstellnd ans Ziel. Viel Erfolg und schöne Wiehnachten
 
kommt eine Menge Müll, wie z.B. Symbole von wahrscheinlich irgendwelchen Html-Dateien oder dem Betriebssystem selbst, die dann dummerweise auch nicht die Originalnamen tragen, sondern nur irgendwelche Nummern- und Buchstabenkombinationen mit einer Dateiendung, wie .mp3, .jpg oder was auch immer.
Selbst wenn es so ist, lassen die sich doch perfekt automatisiert im nachhinein aussortieren (insbesondere, wenn die Dateiendungen haben und man nicht mal mit file hantieren muss).
Wo ist das Problem? Aber ja. Versteh schon. Du willst nicht. Denn wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Ausreden.

auch nicht die Originalnamen tragen, sondern nur irgendwelche Nummern- und Buchstabenkombinationen
Wie gesagt. Nach Metainformation in der Datei selbst suchen. Das hilft dann zumindest ein bisschen bei der Zuordnung.

In jedem Fall wird eine Zeit von ca. 4h veranschlagt, um diesen Datenmüll zu produzieren.
Pro-Tipp: Du musst nicht daneben sitzen. Du kannst es einfach nebenbei laufen lassen.
Keine Ahnung, ob man darüber alles wiederhergestellt kriegt. Das würde ich auch erst mal bezweifeln. Aber zum Teil kriegt man da bestimmt Sachen rausextrahiert.

mich photorec nicht das Richtige und den Aufwand auch nicht wert.
Es geht auch darum, das Du überhaupt schon mal was hast, bevor Du durch irgendwelche anderen wilden Aktionen noch mehr kaputt machst. Wenn Du schon kein Image hast, dann wenigstens das.
Wenn Du noch einen besseren Weg finden: Gut. Wenn nicht, dann hast Du zumindest das und kannst versuchen daraus so viel wie möglich rauszuziehen. Besser als mit völlig leeren Händen dar zu stehen.
 
Ich würde von mir aus nur noch versuchen, auf einem Rechner mit ausreichendem Speicherplatz eine Imagedatei mit teskdisk zu erstellen und diese anschließend zu mounten. Aber eigentlich mittlerweile nur noch aus Neugier um zu sehen, ob das funktioniert und was man da eigentlich bekommt.
Ähm, nichts.
Also, diesen Versuch kannst du getrost unterbleiben lassen, wenn du dir nur vorstellst, irgendwelche Daten mittels dieser Prozedur zu erhalten, die du zuvor nicht erhalten konntest.
Es gibt afaik nur einen Fall, in dem ein Image evtl besser ist, als das Original und zwar kann zumindest ddrescue (das moderne) mit größerem Aufwand versuchen, eine Stelle auf der Platte zu lesen. Statt also dort von vornherein zu kapitulieren, weil etwa durch Entmagnetisierung eine Stelle nicht gelesen werden kann, bemüht sich ddrescue durch mehrere Versuche von links und von rechts zu lesen und vielleicht dadurch doch noch was zu erkennen.
 
Das Stichwort wäre hier Memory-Disk (md) mit dem Tool mdconfig. Da kommt dann ein Blockdevice im Schema /dev/mdX raus, worauf Du dann alle normalen Blockdevice-Operationen (inkl. mounten, was Du bei Deinem Beispiel ja machst) machen kannst.
Soo, ich bin jetzt an einen Rechner mit ausreichendem Speicherplatz gekommen und konnte mit testdisk erfolgreich das image.dd erstellen. Ich komme mit mdconfig aber nicht klar:

Code:
root@HP520:/home/werner # mdconfig -a -t vnode -f testdisk-image/image.dd
md0
root@HP520:/home/werner # mount /dev/md
root@HP520:/home/werner # mount /dev/md0 /mnt
mount: /dev/md0: Invalid fstype: Invalid argument
root@HP520:/home/werner # mount -t vnode /dev/md0 /mnt
mount: /dev/md0: Invalid fstype: Invalid argument
root@HP520:/home/werner #

Aus der manpage werde ich auch nicht ganz schlau.
 
nochmal: das ist Unsinn!

Wenn dein md-Gerät erfolgreich angelegt wurde, siehst du darin zwei Partitionen. gpart show mdx (mit x=Nummer des erzeugten md-Gerätes), sollte das dann zeigen.
Die zweite Partition (wenn ich recht erinnere), wäre dann also deine HFS+ und liegt also auf /dev/mdxp2.
Die kannst du aber genausowenig mounten, wie jene auf der original-Platte, weil sie ja defekt ist. Du hast ja nichts gemacht, als die Platte in ein Abbild geschrieben (also dann, falls testdisk das überhaupt gemacht hat).

Das hat man schon mehrfach versucht zu erklären.
 
Sorry, aber das stimmt so nicht: testdisk legt keine Image-Datei der ganzen Platte mit dann entsprechend darin enthaltenen zwei Partitionen an, sondern man kann nur jeweils eine auswählen, von der dann die image.dd erstellt wird. Ich bin jetzt wieder zuhause und habe es nun mit der Partition 1 (EFI) versucht, die ja sehr klein ist. Und diese kann dann auch gemountet werden und enthält den kompletten Pfad mit Inhalt, wie der Screenshot zeigt:

1703527029238.png


Das hatte mit Partition 1 und dem Befehl
Code:
mount -o loop,ro image.dd /mnt
auf meinem Laptop mit Fedora auch geklappt.
Aus der Terminalausgabe geht auch hervor, dass bei FreeBSD im mount Befehl unbedingt "-t msdos" angegeben werden muss.
Ich kann also annehmen, dass es an dem anderen Rechner mit Partition 2 natürlich auch nur geht, wenn ich dort den fstype angebe. Ich weiß jetzt spontan nicht, ob "mount -t hfs /dev/md0 /mnt" funktioniert, aber wenn nicht, wird man wahrscheinlich fusefs-hfsfuse brauchen.
 
Wie schon erwähnt löst das erstellen eines Images nicht wie durch Zauberhand deine Probleme mit der Partition. Du kannst jetzt aber darauf arbeiten, ohne noch mehr kaputt zu machen. Vorschläge wurden ja schon genannt.
 
Sorry, aber das stimmt so nicht: testdisk legt keine Image-Datei der ganzen Platte...
...
das hängt ja von deinen Optionen ab und es ändert überhaupt rein gar nichts am Sachverhalt.

Du kannst nur Dateisysteme mounten. Diese müssen in Ordnung sein.
Du kannst Dateisysteme mounten, die dem Kernel direkt bekannt sind und für eine ganze Reihe von Dateisystemen gibt es auch über FUSE die Möglichkeit, diese unabhängig vom Kernel zu mounten, wenn die Voraussetzungen gegeben sind.

Aus der Terminalausgabe geht auch hervor, dass bei FreeBSD im mount Befehl unbedingt "-t msdos" angegeben werden muss.
du musst natürlich das Dateisystem angeben.

FreeBSD, wie einige andere Systeme, kennen eine Reihe von Dateisystemen und können die womöglich selbst erkennen und ohne Eingabe des Typs mounten. Aber besonders bei "fremden" Dateisystemen, geschieht dies dann vorsichtig und meist nur mit Lese-Rechten. Braucht man mehr, muss man das entsprechend bestimmen.

HFS ist an sich total unbekannt für die FreieWelt. Es wird bei Mac-PCs benutzt.

Du hast ein Dateisystem, das angeblich HFS(+) ist und wegen vorhandener Fehler nicht gemountet und nicht ausgelesen werden kann.
Nun hoffst du, dass es da irgendeine Lösung innerhalb von FreeBSD oder auch anderen Freien Systemen gibt?
Lösungen, die zudem auch noch automagisch funktionieren und nicht deinen Verstand belasten?

Versuch es.
Versuch, was immer du willst.
Dabei wünsche ich dir viel Glück und uns allen ein gesegnetes Weihnachten oder so...

In meinen Augen ist nach wie vor die größte Chance, die du da generell hast, photorec.

Vielleicht gibt es Profi-Tools, die besser sind und mehr können.
Probiere sie bitte und berichte darüber!
 
was ich aber noch anfügen möchte:
Wenn du nur eine Partition zu einem Image klonst, kannst du natürlich nicht an Partitionstabellen oder Allignement spielen.
Anders gesehen, fallen dann solche möglichen Ursachen als Fehlerquelle auch weg.

Die Fehler am defekten Dateisystem bleiben dir aber erhalten.
 
Leute, über Weihnachten solche eine Diskussion zu führen, habt ihr sonst Nix zu tun??? Meine Tipps bleiben unkommentiert, stattdessen diskutiert man hier lieber weiter anstatt sich n ordentlichenes Datenrettungsprogramm zu holen und die Datenrettung laufen zu lassen während man Weihnachten genießt. Ja und es gibt sie auch für FreeBSD (kommerziell)
 
Leute, über Weihnachten solche eine Diskussion zu führen, habt ihr sonst Nix zu tun??? Meine Tipps bleiben unkommentiert, stattdessen diskutiert man hier lieber weiter anstatt sich n ordentlichenes Datenrettungsprogramm zu holen und die Datenrettung laufen zu lassen während man Weihnachten genießt. Ja und es gibt sie auch für FreeBSD (kommerziell)

Ist ja schön wenn Weihnachten für dich so nen Stellenwert hat, aber das hat es sicher nicht für jeden :D Ich freu mich endlich Zeit für ein paar IT Spielerein zu haben ;)

Das mit den Mac Programmen haben ja schon viele geschrieben, und von kommerziellen Tools möchte ich eigentlich abraten, die machen (und können auch aus technischen Gründen) nicht mehr als photorec. Haben halt ne schöne GUI drum rum und vielleicht friemeln sie gerade bei HFS noch etwas mehr Metadaten raus. Datenretter lohnen sich meiner Erfahrung nach erst, wenn es in den Reinraum geht - und einem die Daten das auch wert sind.
 
Leute, über Weihnachten solche eine Diskussion zu führen, habt ihr sonst Nix zu tun???
und du selbst?
hast aber hoffentlich doch wenigstens ein Weihnachtslied gesummt, als du deinen Beitrag geschrieben hast?
Bei mir läuft zumindest sehr vorbildlich gerade eben
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Das mit den Mac Programmen haben ja schon viele geschrieben, und von kommerziellen Tools möchte ich eigentlich abraten, die machen (und können auch aus technischen Gründen) nicht mehr als photorec. Haben halt ne schöne GUI drum rum und vielleicht friemeln sie gerade bei HFS noch etwas mehr Metadaten raus. Datenretter lohnen sich meiner Erfahrung nach erst, wenn es in den Reinraum geht - und einem die Daten das auch wert sind.
so sehe ich das ganz genau ebenfalls.
Ich selbst habe Datenrettung bisher Gottlob nicht gebraucht und eher damit gespielt. Aber im Laufe der Jahre mehrmals photorec für Andere eingesetzt oder es empfohlen und nur positive Rückmeldungen erhalten.
Wie in der Medizin, ist es halt eine Frage des Leidensdrucks: wie schlimm ist der Verlust der Daten? Was bin ich bereit, dafür zu tun oder dann unter Umständen auch zu bezahlen?
 
Ich schreibe meine Beiträge idR während einer kurz andauernden (täglichen) Tätigkeit.

hast aber hoffentlich doch wenigstens ein Weihnachtslied gesummt, als du deinen Beitrag geschrieben hast?
Sogar laut gesungen! Aber mit Sicherheit nicht "Last Christmas". Das hängt mir schon zu den Ohren raus, wo es doch so viele (schönere) Lieder gibt.
 
aber wenn nicht, wird man wahrscheinlich fusefs-hfsfuse brauchen.
Also grundsätzlich hast Du unter FreeBSD mehrere Optionen auf HFS-Platten/Images zuzugreifen.
Es gibt auch den HFS-Explorer (Homepage), mit dem Du ohne Mount ein Blick drauf werfen kannst.
Aber ja. fusefs-hfsfuse (Homepage) ist natürlich auch ein gangbarer Weg. Auf dessen Homepage ist sogar ein Weg beschrieben, wie man (mdconfig-supported) eine Imagedatei mounten kann.

Aber wie bereits erwähnt: Das Dateisystem sollte intakt sein. Man braucht sowas wie ein fsck.hfsplus. Ob es da nativ was für FreeBSD gibt, weiß ich jetzt nicht. Apple bietet da was an, aber inwieweit sich das kompilieren lässt, müsste man testen. Linux-Distributionen haben manchmal diese Tools in ihrem Repository (wenn man mal nach sowas wie hfsprogs dürfte man fündig werden). Ansonsten versuchen das auf nem Original-MAC zu reparieren.
 
Das wäre auch noch mal abzuklären. Inwieweit die Platte ein physischen Defekt hat. Wenn man die klont, sollte das auffallen. Ansonsten schadet es sicher nicht, noch mal die S.M.A.R.T.-Werte anzugucken.
womit wir wieder am Anfang allen Elends wären, denn wieso hatte der TE denn initial, also schon vor einiger Zeit, die HFS-Tools überhaupt benutzt? Gab es damals vielleicht schon Probleme?
 
Ich werfe mal noch DiskWarrior von https://www.alsoft.com/ in den Raum. Das hat mir in der Vergangenheit mehrfach ordentlich zerstörte HFS+ Disks wieder repariert. Wenn notwendig läuft es die ganze Platte ab und versucht anhand der Daten die zugehörigen FS Strukturen wieder nachzubauen.

Auch damit würde ich aber auf einem Image oder 1:1 Kopie der Platze arbeiten.
 
DiskWarrior ist richtig gut. Hatte damit schon einige Macs "repariert". Man bedenke, dass es nur mit HFS(+) funktioniert und nicht mit APFS, was bei @cabriofahrer aber ja keine Rolle spielt.

Was ist eigentlich mit "Erste Hilfe" im Festplattendienstprogramm? Das kann man ja auch gut von einem macOS Installatiosmedium nutzen.
 
Frohes neues Jahr erstmal! Bin jetzt wieder am Rechner, an dem ich die Imagedatei erstellt hatte. Also zuerst einmal das Paket fusefs-hfsfuse installiert.

Dann:

Code:
# mdconfig -a -t vnode -f testdisk-image/image.dd
md0
root@HP520:/home/werner # hfsfuse
usage: hfsfuse [-hHv] [-o options] device mountpoint
root@HP520:/home/werner/testdisk-image # hfsfuse /dev/md0 /mnt
read of 48 bytes at offset 7310563364576319791 failed (block size 512): Input/output error
could not read journal header
Couldn't open volume: Input/output error
root@HP520:/home/werner/testdisk-image #

Also ist, wie hier schon vermutet wurde, die Image-Datei inklusive dem vorhandenen Fehler erstellt worden.

womit wir wieder am Anfang allen Elends wären, denn wieso hatte der TE denn initial, also schon vor einiger Zeit, die HFS-Tools überhaupt benutzt? Gab es damals vielleicht schon Probleme?
Soweit ich mich noch erinnern kann: Ursprünglich wurde die Platte mit einem externen Gehäuse mit USB-Adapter automatisch mit dsbmc gemountet. Da ich nicht genügend Speicherplatz auf meinem Rechner hatte, um die Daten herunterzukopieren, schloss ich eine zweite externe NTFS-Platte an, auf die ich die Daten kopieren wollte. Der Vorgang hängte sich jedoch irgendwann auf. Bei einem zweiten Versuch konnte die HFS-Platte nicht mehr gemountet werden. Ich versuchte es mit den HFS-Tools, die irgendeinen Fehler meldeten und eine Option zum korrigieren anboten, die aber offenbar nichts korrigiert, sondern die Sache anscheinend noch verschlechtert hat.
Die Daten sind eigentlich nicht so wichtig, aber es kann sein, dass ich irgendwann demnächst die Möglichkeit bekomme, an ein MacBook zu kommen und es dann nochmal mit den Mac eigenen Tools zu probieren.
 
an dem ich die Imagedatei erstellt hatte
Wie hast Du denn das Image erstellt? Wenn Du die gesamte Platte kopierst, dann wird das mit dem mounten ohnehin nix. Du musst wenn, dann auf die HFS+-Partition zugreifen.
Wäre praktischer, wenn Du die gesamte Befehlskette aufschreibst, damit man nachvollziehen kann, ob zwischendrin irgendwo ein Fehler war.

Wenn auf dem Image bzw. das Dateisystem ein Fehler hat, solltest Du den natürlich vorher fixen. Ansonsten wird es mit dem mounten schwierig. Das wurde aber ja schon mal gesagt.
 
Wie hast Du denn das Image erstellt? Wenn Du die gesamte Platte kopierst, dann wird das mit dem mounten ohnehin nix.
Habe ich ja auch nicht. Ich hatte das Image nur von der zweiten Partition erstellt. Das ergibt sich vielleicht nur indirekt aus #32, wo ich schildere, dass es mit der Partition 1 (EFI) geklappt hat.

Wenn auf dem Image bzw. das Dateisystem ein Fehler hat, solltest Du den natürlich vorher fixen.
Das geht ja eben nicht. Was ursprünglich mit der Platte passiert war, habe ich in #46 geschildert. Das mit dem Image von Partition 2 war also nur der Versuch, den im Dateisystem offenbar vorhandenen Fehler eben durch das Erstellen der Imagedatei zu überwinden. War wohl ein abwegiger Gedanke.
Es bleibt also wohl doch nur noch der Versuch, es mit dem hier vorgeschlagenen komerziellen Programm unter Mac zu versuchen. Oder ich verzichte einfach darauf und formatiere die Platte endlich mit NTFS, damit ich sie benutzen kann.
 
habe ich in #46 geschildert
Ja. Kann sein. Ich habe natürlich nicht alle Beiträge im Kopf und gehe auch nicht unbedingt noch mal alle durch. Daher ist es ganz hilfreich, wenn man mal so die wichtigsten Sachen nochmal nennt oder zumindest verlinkt.
#46 kann übrigens nicht stimmen. Der Beitrag ist von gestern und da steht nix davon.

War wohl ein abwegiger Gedanke.
Nicht prinzipiell abwegig. Ja. Dateisytemfehler werden dadurch nicht gefixt, weil dd einfach nur eine 1:1-Kopie macht und solche Fehler mit kopiert. Was aber hätte sein können, das die Platte selbst ein Lesefehler aufweist. Und dann gibts immer noch zwei Fälle. dd hat das Lesen erfolgreich geschafft, weil der Lesefehler nur sporadisch auftritt. In dem Fall hättest Du dann ein intaktes Image. Oder dd bricht ab wegen Lesefehler.

Es bleibt also wohl doch nur noch der Versuch, es mit dem hier vorgeschlagenen komerziellen Programm unter Mac zu versuchen.
Naja. Oder halt das bereits angesprochene fsck.hfsplus zu versuchen, um die Fehler zu korrigieren. Wenn Du ne Linux-Instllation zur Hand hast, ist das ja schnell gemacht. Vor allem weil Du das auch aufs Image loslassen kannst und nicht auf der Platte herumexperimentieren musst.

Das mit den kommerziellen Programmen kann man natürlich auch (zusätzlich) versuchen.
 
Ich frage mich inzwischen, warum hier so viele noch so hilfsbereit sind. Du hast ein Problem mit einem Dateisystem, bei dem du (zumindest hast du nichts in diese Richtung gesagt) nicht einmal weißt, ob es evtl. ein Hardwaredefekt ist und jetzt willst du die Platte mit ntfs formartieren, damit du sie endlich benutzen kannst? Dein Faible für Museumshardware in aller Ehren... Aber das ist doch totaler Unfug?!
 
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