FreeBSD 5.3: Debugging aus Kernel- und Userland entfernt

asg

push it, don´t hype
Mit dem heutigen Tag wurde das kernel und userland debugging aus FreeBSD 5.3 entfernt. Einen entsprechenden Hinweis gibt es in /usr/src/UPDATING wenn man einen cvsup der Sourcen mit RELENG_5 macht:
Code:
20040907:
        The kernel and userland debugging options have been turned off
        by default.

Der FreeBSD 5.3 schedule Prozess ist unter
http://www.freebsd.org/releases/5.3R/schedule.html
einzusehen.
 
Interessant. Passt allerdings gar nicht zum Schedule, denn eigentlich sollte das erst am 17.09 in BETA4 passieren, oder les ich das falsch? Hmmm........ ;)
 
Hi,

das hab' ich heute morgen beim täglichen cvsup auch festgestellt, als plötzlich eine neue conf/generic-Datei eingespielt wurde. Sofort habe ich einen Blick hinein geworfen und den ganzen Debug-Kram vermisst...

Also habe ich schnell alles übersetzt, installiert und abends mergemaster angeschmissen....

Mit richtigen Benchmarks kann ich leider nicht dienen, daher hier mein persönlicher Eindruck:

Das ganze System läuft jetzt sehr flüssig und schläft nicht mehr ein, wie man mit Debug-Optionen oftmals den Eindruck hatte.

"make buildworld" und "make buildkernel" benötigen nun zusammen ca. 75 Minuten (P4, 1.8GHz, 512MB). Mit aktivierten Debug-Optionen dauerten beide zusammen ca. 120 Minuten...

Das Abschalten der Debug-Optionen war ja erst für Mitte September geplant. Dieser frühzeite Schritt führt aber auch zu Diskussionen in FreeBSD-Mailinglisten. Zu viele Testing-Features sind nun einmal noch nicht abschließend getestet worden. Ausserdem existieren noch 1-2 "required issues", die noch nicht gelöst wurden. Treten diese auf, so soll man wieder die Debug-Optionen aktivieren. Ich frage mich da, ob das wirklich der richtige Weg ist. Bisher war ich vom RE-Prozess von FreeBSD immer sehr begeistert...

Ich hoffe und wünsche es dem RE-Team nicht, dass die 5.3 ein Schnellschuss wird...

Viele Grüße
Rüdiger
 
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