freebsd nach openbsd installieren

soul_rebel

ist immer auf der flucht
habe letzte woche mein notebook plattgemacht und als erstes openbsd installiert um probleme zu vermeiden.

jetzt würde ich gerne freebsd hinterherinstallieren, aber freebsd fdisk sagt die platte sei komplett lehr. naja und die openbsd slice würde ich ungern überschreiben....

kennt ihr einen weg drumherum oder muss ich jetzt die blöcke abzählen und dahinter eine slice für freebsd erstellen?

danke

p.s.: debian cfdisk meldet mir übrigens, dass es garnichts machen kann weil die paltte aufhört bevor sie anfängt :ugly:
 
Immer mal wieder was neues.
Ist aber sehr verwunderlich, das das OpenBSD Slice nicht erkannt wird. Naja, ich würde einfach nochmal den OpenBSD installer anschmeissen und den manuellen Weg gehen, den du vorgeschlagen hast, also schauen wo du wieder gefahrlos ein neues Slice anlegen kannst.
Kann jetzt aber nicht mit Sicherheit sagen, ob es klappt. Kann ja auch sein, das FDisk auf die tolle Idee kommt, den ungenutzten Bereich auch so zu markieren und dann wäre doch alles weg.
Try and Error halt ...
 
Generell solltest du die verschiedenen BSDs nicht auf eine Platte installieren. Ist einfach so, dass sich die Dateisysteme beißen.

Bei FreeBSD solltest du in fdisk jedoch schon die DOS-Partition für OpenBSD mit korrektem Typ (A6) sehen. Wenn nicht hast du entweder bei der OpenBSD-Installation oder bei FreeBSD etwas falsch gemacht.

Auf Bald
oenone
 
Unter FreeBSD habe ich bisher immer meinen OpenBSD Slice gesehen. Nur ein einziges Mal bei der DesktopBSD Installation war sie angeblich leer.
 
Hallo,

ich will auch mal meinen Senf dazugeben!

@oenone
ich hab' auf einer Platte OpenBSD, FreeBSD, Gentoo und WinXP. Das ist mein Spielzeugrechner, auf dem ich nur wirres Zeug mache, aber ich hatte noch keinen Ärger, dass die OSes miteinander kollidieren.

@soul_rebel
Das klingt mehr als Merkwürdig! Hast Du mal geschaut, was das BIOS über deine Platte sagt und wie die Einstellungen dort sind?
Ich hab' so ein wenige das Gefühl, dass FreeBSD und OpenBSD unterschiedliche Blöcke als MBR lesen.

Ein ganz hässlicher ausweg wäre es, von einer OpenBSD-Diskette oder über das Netztwerk zu booten, das OpenBSD-Slice zu sichern (dd oder besser dump), alles Platt machen, FreeBSD zu installieren und zu hoffen, dass die Platte dann von OpenBSD richtig erkannt wird, also wieder OpenBSD von der Diskette Booten und die Dumps zurückspielen.

Vorher würde ich die Hdd noch mal testen (badblocks oder so)

Viel Erfolg
PhysChemist
 
@oenone
ich hab' auf einer Platte OpenBSD, FreeBSD, Gentoo und WinXP. Das ist mein Spielzeugrechner, auf dem ich nur wirres Zeug mache, aber ich hatte noch keinen Ärger, dass die OSes miteinander kollidieren.

dann hast du glück... für gewöhnlich ist das nicht der fall und man sollte das auf keinem produktivrechner tun. als spielzeug ok, aber dann nicht schreien wenns daneben geht. ist dann ja eh nicht so schlimm, weils ja nur ein spielzeug war. :P

auf bald
oenone
 
oenone schrieb:
Generell solltest du die verschiedenen BSDs nicht auf eine Platte installieren. Ist einfach so, dass sich die Dateisysteme beißen.
hm.. also ich habe schon oft dual- oder multiboot systeme gehabt, auch mit mehreren bsds. immer ohne probleme... die dateisysteme berühren sich ja auch nicht wenn man jedes betriebsystem in seiner slice lässt...

na auf jeden fall habe ich unter openbsd mal fdisk wd0 gemacht und da hat er mir gesagt slice 0 sei unbekanntes, slice 1 msdos fat12, slice 2 frei und slice 3 auch unbekanntes dateisystem.
also murks, nichtmal openbsd findet seine platte wieder.
schlau wie ich bin, habe ich auch gleich write gemacht und jetzt findet er beim neustarten keine aktive partition mehr :(
mit der openbsd cd und einer shell kann ich jdeoch noch problemlos die dateisysteme auf der platte mounten...

habe dann gleich mal mit fdisk die erste "slice" (von der er das fs nicht kennt) auf aktiv gesetzt und /boot nochmal an den anfang der platte geschrieben... hat aber nix geholfen....

komme ich ums plattmachen des system nochmal drumrum?
 
hm wenn ich den partitionstyp der ersten slice manuell auf openbsd setze oder per disklabel den bootstrap code neureinschreibe bekomme ich
Code:
wd0c: id not found reading fsbn ....
errors und danach ein input output error.
mies... sieht wohl nach festplatten problem aus. aber bis letzte woche lief die perfekt und ist auch noch sehr jung :grumble:

weiß jemand wie man am einfachsten eine festplatte auf einen defekt überprüfen kann (ich kann im bios leider kein SMART aktivieren)? gibt doch bestimmt irgendeine tolle knoppix-cd extra dafür...

danke!
 
mit "erster slice" meinst du da die erste DOS-partition? oder die am Anfang der Platte liegende?

OpenBSD benutzt defaultmäßig die vierte DOS-partition. Probiers mal mit der...

auf bald
oenone
 
mit "erster slice" meinst du da die erste DOS-partition? oder die am Anfang der Platte liegende?

OpenBSD benutzt defaultmäßig die vierte DOS-partition. Probiers mal mit der...

auf bald
oenone
ja das meinte ich... hattest auch recht mit der vierten, hat aber auch nix geholfen.. inzwischen bekomme ich beim booten der livecd auch immer weiter festplatten DMA-error, das disklabel der festplatte lässt sich nicht mehr auslesen und die partitionen lassen sich von der installcd-shell auch nicht mehr mounten...
:(

wie kann ich sicher sein, dass es sich um einen hardware defekt handelt, damit ich den support verständigen kann?
 
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