Muss ich ZFS updaten?

minimike

Berufsrevolutionär
Hi

Ich habe eine VM mit OpenIndiana. Auf meinem Laptop habe ich FreeBSD 8.1 mit ZFS 14 als Rootfs. Gebootet wird das mit Grub2.
Ich möchte jetzt das OpenIndiana entvirtualisieren und neben FreeBSD und Debian KfreeBSD als Tribootsystem von einem ZFS Pool auf dem Laptop etablieren. Da komme ich schon zum ersten Problem

Code:
darko@globalzone:~# zfs send rpool/ROOT/solaris@masterclone | ssh 192.168.1.1 zfs recv pool/solaris@masterclone
Password:
cannot receive: stream is unsupported version 17

So wie es scheint ist mein ZFS zu alt. Eigentlich möchte ich daran nicht wirklich rühren. Wäre dann Rsync eine bessere alternative? Ich scheue mich davor ZFS upzugraden weil ich nicht weis ob Grub2 das mitmacht. Auch wird dann wohl meine bestehende Debian kFreeBSD Installation unbootbar.

Allerdings gesetzt dem Fall, wie wäre vorzugehen um FreeBSD 8.2 mit ZFS 28 auszustatten?
 
Eigentlich hat oenone recht, denn das ist der Weg mit dem geringsten Ärger. Möchtest du dennoch dein FreeBSD auf v28 aktualisieren (bitte sei dir über die möglichen Folgen im Klaren!), ist das Vorgehen grob so:
1. Ziehe dir den aktuellen Patch für 8.2 oder 8-STABLE hier: http://people.freebsd.org/~mm/patches/zfs/v28/
2. Spiele ihn ein, baue die Welt und Kernel neu, installiere beides
3. Einmal "zpool upgrade -a" und dann "zfs upgrade -a"
 
Wenn du es auf v28 aktualisierst, kannst du es auch nur noch von Betriebssystemen benutzen, die mindestens v28 unterstützen.
 
Du solltest die kleinste Version benutzen, die alle Betriebssysteme unterstützen.

Anders wird es definitiv auch überhaupt nicht gehn.
An Downgrade Überlegungen, Szenarien oder ähnliches braucht man gar keine Gedanken verschwenden.

Openindiana würde ich im Moment definitiv nicht envirtualisieren.

Als Alternative solltest Du in Erwägung ziehen, ein älteres Opensolaris drauf zu hobeln.
Nach meinem Eindruck ist Openindiana von Production Ready noch ganz weit entfernt, so sehr ich die Bemühungen der Leute begrüsse und auch unterstützenswert finde, aber es hat einfach noch zu viele Kinderkrankheiten.

Ein verfolgen der Maillingliste ist auch definitiv empfehlenswert, bevor man da anfängt sich evtl. selbst ins Knie zu schiessen.

Ob sich Openindiana jemals erholt ist auch sehr fragwürdig. Immerhin sind seit dem Merger 18 Monate vergangen, aber die Verbesserungen und Konsolidierungen nach dem Drop von Opensolaris sind doch sehr überschaubar.

Was auch daran liegt, das Joyent, Nexenta und co. doch eher ihr eigenes Süppchen kochen und entgegen der Ankündigungen bisher noch sehr wenig passiert ist, obwohl viele Sunnies bei diesen Firmen gelandet sind.

Wenn Dein FreeBSD als Wirt gut läuft, bleib dabei.
 
Mich stört unter FreeBSD das in einem Jail die Ausgabe von dmesg vom ganzen Server erscheint und nicht ausschlieslich die Ausgabe vom Jail wie sie in einer Zone oder Linux-Vserver ausgegeben wird. Netzwerkvirtualisierung steckt in den Kinderschuhen. Und Limitirung von CPU und Memory tröpfelt gerade in CURRENT ein.
Ehrlich da werde ich als FreeBSDler richtig neidisch.

Stand der Dinge ist ich habs per Rsync rüber geschoben. RootFS geclont, gemounted und dann via Rsync.

Code:
menuentry "Solaris" {
	  insmod zfs
	  search --label pool --set root
	  if cpuid -l ; then
	     ISADIR=amd64;
	  else
 	     ISADIR=
	  fi
 
	  zfs-bootfs /solaris ZFS_BOOTFS
 
	  multiboot /solaris/@/platform/i86pc/kernel/$ISADIR/unix /platform/i86pc/kernel/$ISADIR/unix -B $ZFS_BOOTFS,console=graphics
	  module /solaris/@/platform/i86pc/$ISADIR/boot_archive /platform/i86pc/$ISADIR/boot_archive
}

Fazit Laptop hängt kurz und startet ohne Fehlermeldung neu. Die OI Mailingliste hat mir auch nicht viel geholfen.
 
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