Ich hatte gerade nen „megalangen“ Post fertig geschrieben, der aber nun durch einen unglücklichen Tastendruck in die ewigen Jagdgründe eingegangen ist

Also nochmal eine Zusammenfassung:
trebroN schrieb:
Das waren weder Kiddies noch Hacker (im technischen Sinne) sondern die Leute von
quintessenz. Diese haben sich selbst sogar "nur" als Kuenstler bezeichnet. Und diesen Leuten ist es - jetzt vielleicht - zu verdanken, dass ueber Videoueberwachung *diskutiert* wird.
Also zumindest ich habe den Eindruck, dass schon immer Diskutiert wurde bzw. das sich dadurch nicht wirklich etwas geändert hat.
Ich war natürlich auf der Seite von quintessenz und hab mir ihre Stellungnahme dazu angesehen.
Leider konnte ich nichts wirklich kunstvolles finden (oder meinst du vielleicht das[1]?). Ich war auch schon lange vor dem Videoüberwachungsthema auf ihrer Website. Leider machten sie (für mich selbst) eher dein Eindruck reine Kritik auszuüben und die keineswegs konstruktiv. Eher so, wie das geflame über Linux und Windows/MS.
Ich bin keineswegs ein Polizeiliebhaber (ich bin staatlichen Organisationen grundsätzlich etwas abgeneigt), aber ich finde die Stellungnahme der Polizei (auf der quintessenzsite) grundsätzlich gut und richtig.
Oder weiss deine Mama auch, dass sie durch allueberall vorhandene Videoueberwachung evtl. in ihrer Schlafstube beobachtet wird?
Müsste ich sie fragen

Spanner gibt es überall: Nicht nur aber auch bei der Polizei/beim Staat. Da wird sich wohl nie was ändern...
Ich glaube, dass die Bürger, um welche es den Datenschützern im Grunde geht, haben im Bereich Privatsphäre viel größere Probleme in anderen Bereichen als Videoüberwachung (zum Beispiel, die Erpressung, dass man wenn man seine Daten preis gibt vieles günstiger bekommt, wie es bei Kundenkarten der Fall ist. Mir fiel auch negativ auf, dass man bei Anmeldungen in Schulen, Lehrstellen, oder Krankenhäusern usw. sehr viele Daten über Eltern, eventuelle Krankheiten (ok bei Krankenhäusern verstehe ich das noch, aber für was brauchen die die Berufe der Eltern?) o.ä rausrücken muss. Sorgen mache ich mir auch bei der Sicherheit von Reisepässen und Ausweisen.).
Entschuldige, aber du hast dir das Kongressprogramm echt nicht durchgelesen, oder? Natuerlich sind da auch Vortraege untergebracht, die kein tiefgehendes technisches Know-How verlangen - sondern sich "nur" mit Buergerrechten und Datenschutz beschaeftigen.
Ja, ich habe es durchgelesen, aber ich wollte nicht wissen, welche Themen es gibt, sondern, ob sie einen Besuch wirklich wert waren.
Ich bin auch froh darüber, dass es Datenschützer gibt und unabhängige Vereine, wie den CCC.
Aus den oben genannten Gründen („was mir Sorgen bereitet“) finde ich es gut, dass man immer wieder öffentlich aufzeigt, wie leicht es ist zum Beispiel Fingerprints oder Gesichter zu fälschen.
Ich sag ja nicht, dass solche Vereine in irgendeiner Form schlecht sind. Wie gesagt ich bin sehr froh darüber und lese gerne Artikel des CCCs oder sehe mir Mitschnitte an (meine Festplatte ist regelmäßig voll mit solchen Videos).
Mir persönlich kommt es nur so vor, dass seit einiger Zeit (seit dem Tod von Wau Holland vielleicht?) der CCC immer mehr zu einer Gruppe wird, die nur möglichst viele Artikel im Spiegel haben will. Klar ist es wichtig, dass man an die Öffentlichkeit geht. Aber Artikel im Spiegel oder auf Heise sorgen eher für heftiger Flamwars über das Thema Hacker. Der CCC hat, meiner Meinung, in letzter Zeit etwas an Objektivität eingebüßt. Zumindest macht es nach außen hin/für mich den Eindruck. Das kann aber auch daran liegen, dass es so viele „sup3rk3wl3n 1337-H4x0rcr3ws gibt und andere „zwielichtige Gestalten“ gibt, die sich mit dem CCC identifizieren.
Ich glaube nicht, dass die Qualität des CCCs oder ihrer Veranstaltungen sinkt, wenn auch nicht hoch komplexe, technische Themen vorkommen. Ich finde das sogar gut, da sich somit viel mehr Menschen angesprochen fühlen und der CCC dadurch in einem besseren Licht dasteht.
Es ist nur so (bzw. kommt es mir persönlich so vor), als ob es mehr in die Richtung von Greenpeace geht, wo man so viel Aufsehen wie möglich erregen will und nur noch Kritik äußert und zwar keine konstruktive!
Ich sehe allerdings auch, dass der Kern des CCC bzw. die „alten Hasen“ unter den CCC-Mitgliedern im Grunde bei ihre objektiven, konstruktiven Kritik mit sehr vielen Vorschlägen geblieben sind. Vielleicht hat der Verein also einfach nur zu viele Mitglieder, chaosnahe Gruppen u.ä.
[1]
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