Filesysteme und Texte sind formatiert.
Bei Filesystemen zB: UFS, UFS2, NTFS, FAT32 u.a.
Bei Texten zB: PS, PDF, Prosa, Stabreim, Haiku u.a.
Quelltexte von Programmiersprachen werden interpretiert oder kompiliert,
um maschinenausführbaren Code zu erzeugen.
Generell gilt die Kette:
Quelltext->Compiler/Interpreter->Binärdatei
Nur Binärdateien können von einer Maschine ausgeführt werden.
Ob Compiler oder Interpreter den Quelltext in Binärdateien übersetzen,
hängt von der jeweiligen Programmiersprache ab.
C-Quelltext z.B wird von einem Compiler in Binärdateien übersetzt.
Dann wird die fertige Binärdatei von der Maschine ausgeführt.
Python-Quelltext z.B. wird von einem Interpreter in Binärdateien übersetzt,
und zwar währenddem das Programm läuft.
Dies bezeichnet man als "zur Laufzeit".
Weil interpretierte Programme also nicht im Voraus in Binärdateien
übersetzt werden, sondern zur Laufzeit, sind sie langsamer als
kompilierte Programme, weil dort die Übersetzung im Voraus
vollzogen wurde.
Dafür kann man mit interpretierten Sprachen schneller Entwickeln,
weil das Testen direkter und schneller geht, weil man seinen Quelltext sofort ausführen kann.