Der richtige Beruf

daiv

AgainstAllAuthority
Ich bin zZ auf der Suche nach einem Beruf der zu mir passt und den ich gerne ausüben würde.
Zufällig bin ich auf diesen gestoßen:

http://berufenet.arbeitsamt.de/bnet2/C/kurz_B8381102.html

schon seltsam was heutzutage als Ausbildungsberuf gilt.

Habt ihr eventl. (ernste) Vorschläge welcher Beruf (nicht nur IT) zukunft hat?

Studieren überlege ich mir natürlich auch, aber das ist nicht gerade günstig und man braucht viel Hirn dazu.
 
Den *richtigen* Beruf gibt es nicht; schon gar nicht mit Zukunftsgarantie.

Meine persoenliche Meinung ist die, dass man *genau* das machen sollte, worauf man Lust hat - auch wenn alle Welt anderer Meinung ist.

Wenn du in Bezug auf das Studium jetzt noch nicht sicher bist, mache erst eine Ausbildung. Mir haben diese drei Jahre sehr geholfen. Man entwickelt eine bessere Vorstellung von vielem und ist sich danach *ziemlich sicher*, dass es dann auch das Richtige ist was man tut.

Haette ich heute nochmal die Wahl, wuerde ich Schiffszimmerer lernen wollen! Aber das kann ich ja immer noch mal machen:-)
 
Mir wurde vom Arbeitsamt vor langer Zeit mal eine dreijährige Ausbildung zum Tankwart angeboten. Das fand ich schon sehr ... naja ... sagen wir mal anachronistisch. ;)

Ich habe aber eh schon meine Ausbildung zum "Tankard" (die Metaller wissen bescheid) absolviert gehabt. :D

Nun mal ernst: Beruf mit Zukunft ? Schwer zu sagen. Was hat denn überhaupt noch Zukunft ? Bei IT ist immer soviel Modekram drin und Du bist mitunter auch sehr abhängig von der Investitionslaune der großen Wirtschaftskonzerne.

Handwerk hat goldenen Boden, sagt der Volksmund. Sooo verkehrt ist das nicht. Wenn Dich Handwerk interessiert und Du gerne schraubst, sägst, hämmerst, etc. auf jeden Fall keine Fehlinvestion. Im Zweifel kannst Du Dir später zumindest den Besuch teurer Handwerker Deines Fachgebiets (Bau, Kfz, ...) ersparen.

Egal was Du studierst/lernst, achte darauf, daß es nicht an irgendwelche Trends gebunden ist, sondern ziehe eine Ausbildung/ein Studium mit solidem, transferfähigem Grundwissen vor.

Was Du später mal tatsächlich als Beruf ausüben wirst steht eh auf einem anderen Blatt. Wichtig ist die Basis. Mein Beispiel: Ausbildung zum Kfz-Mechaniker -> BWL-Studium -> Java-Entwickler -> nun Tätigkeit als IT-Consultant für Finanzsoftware. Eine ehemalige Kollegin hatte gar solch einen Lebenslauf: Pastorin -> Schiffsschlosserin auf hoher See -> IT-Consultant für Change-Management. Habe im IT-Bereich unheimlich viele Leute mit Ausbildung aus dem Metallbereich kennengelernt.
 
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