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Erfahrungen mit GhostBSD 11.1

pit234a

Well-Known Member
zumal es scheinbar auf KDE basiert,
nein.
KDE gibt es als Paket und in den Ports für FreeBSD, aber FreeBSD selbst ist eben nur FreeBSD und nicht irgendein DesktopEnvironment. Du musst dir das wählen, was zu dir passt.

Mit deinem begrenzten Download-Volumen ist das für dich vielleicht kein guter Vorschlag, aber such doch mal hier nach nomad-bsd und lies dieses Thread. NomadBSD ist ein Live-System vom USB-Stick, das sich weitgehend selbst konfiguriert und das natives FreeBSD plus einem OpenBox Fenstermanager ist.
Es startet DSBMD/DSBMC von @marcel und dazu gibt es hier auch einen Thread.
Damit könntest du mal testen, ob deine EXT4 gelesen werden kann.
Du kannst auch in Ghost diesen Automounter nachinstallieren und benutzen, aber da würde ich natürlich zuvor den ausgelieferten von Ghost entfernen.
 

Yamagi

Possessed With Psi Powers
Mitarbeiter
Also, das extfs-Modul im Basissystem unterstützt derzeit ext2 vollständig und ext3 sowie ext4 read-only. Mit FreeBSD 12.0 wird ein initialer read-write Support für ext4 kommen. Das Interesse ein Dateisystem nachzubauen, was letztendlich nicht besser oder schlechter als UFS ist, ist halt gering. Auch weil man sich damit in das Minenfeld der GPL-Lizenz begibt... Es gibt aber zwei Fuse-Module, die ext4 schreiben können und auch unter GhostBSD funktionieren müssten. LKL ist derzeit kaputt - https://www.freshports.org/sysutils/fusefs-lkl/ - bleibt also ext2: https://www.freshports.org/sysutils/fusefs-ext2/
 
Alles klar Danke.

Da GhostBSD und TrueOS von zumindest einem Programmierer sind, der an beiden arbeitet, und ja auch gesagt hat, dass Teile von TrueOS einfliessen, laeuft eben Ext4 nicht. TrueOS l'-t sich nicht mal mehr auf UFS installieren, nachdem was ich gelesen habe.

Aber ueber die LMDE2 Live Disk, konnte ich UFS2 problemlos mounten. Die deutsche Tastatur schenke ich mir jetzt mal.

Die PF Firewall habe ich auch eingerichtet.

Ich kann daher meine Daten sichern, und wollte sowieso eine UFS Partiton einrichten, dies ging aber mit Linux nicht. Es heisst auch, man soll das besser mit BSD machen.
ZFS lauft unter Ubuntu und dem normalen Mint einwandfrei, mal sehen was ich machen werde. Vielleicht warte ich einfach auf GhostBSD12.
 

ralli

BSD Fanboy
Themenstarter #104
Da GhostBSD und TrueOS von zumindest einem Programmierer sind, der an beiden arbeitet, und ja auch gesagt hat, dass Teile von TrueOS einfliessen, laeuft eben Ext4 nicht. TrueOS l'-t sich nicht mal mehr auf UFS installieren, nachdem was ich gelesen habe.
Der Projektgründer von GhostBSD Eric Turgeon ist bei iXsystems als Ingenieur beschäftigt, der Firma, die TrueOS auf der Basis von FreeBSD entwickelt und vertreibt. Ich könnte mir vorstellen, das er das als Spielwiese benutzt, um zu sehen, was in TrueOS funktioniert oder nicht. Aus dieser Sicht könnte GhostBSD eine Art Qualitätssicherung für TrueOS sein.
 

pit234a

Well-Known Member
und ja auch gesagt hat, dass Teile von TrueOS einfliessen, laeuft eben Ext4 nicht
ja, aber so weit ist zumindest bei meinem letzten Blick darauf GhostBSD jetzt nicht von FreeBSD entfernt. Bei TrueOS scheint das schon durchaus anders zu sein.
Deshalb erwarte ich jetzt mal, dass man in GhostBSD auch Pakete aus dem FreeBSD ganz gewöhnlich nutzen kann. Damit kannst du alles nachinstallieren und ändern, was dir nicht passt (sofern es dafür SW-Lösungen gibt).

Nimm den Auomounter von @marcel.
Der bringt die passenden fuse-Ports dan mit, die er benutzen möchte und hat auch eine Vorabkonfiguration. Teste das einfach mal, am einfachsten mit dem Live-System NomadBSD.
 

Lance

Well-Known Member
Moinmoin,

bin heute zufällig auch über GhostBSD gestolpert (distrowatch). Der erste, schon länger zurückliegende Post dieses Threads klang ja klasse. Ich hatte FreeBSD neulich leider trotz meines früher funktionierenden Tutorials (FreeBSD 11 oder 11.1) nicht zufriedenstellend zum laufen gebracht (Probleme mit dem Intel-Treiber und mit der Mount-Funktion) . Oracle Solaris 11.4 erkennt weder LAN noch WLAN auf meinem DELL.

Meine Frage, nutzt das GhostBSD hier noch wer? Ralli? Wäre ja interessant wie evtl. Langzeiterfahrungen damit sind. Das neue GhostBSD 18.10 soll ja komplett auf TrueOS aufbauen, was ein Dämpfer wäre.

Gr Lance
 
Themenstarter #107
Meine Frage, nutzt das GhostBSD hier noch wer? Ralli?
Moin, moin @Lance,

Nein leider nicht. Es waren einige Dinge, die ich nicht akzeptieren konnte. Ein Beispiel:

Nach der Installation und wie ich einige andere Pakete nachinstallierte, war libreoffice, was ja standardmäßig mitinstalliert wird, einfach von der HD verschwunden. Es gibt ein eigenes Forum, aber dort bekam ich keine zufriedenstellende Antwort. Der Verantwortliche ist bei iXsystems angestellt und GhostBSD scheint mir eine Spielwiese für TrueOS zu sein. Also meine Erfahrungen sind leider keine guten und ich habe deshalb kein Vetrauen in GhostBSD und das dann Projekt auch nicht weiter verfolgt. Ein Mate Desktop unter FreeBSD 11.2 ist sehr schnell aufgesetzt und funktioniert in allen Belangen einwandfrei bei mir. Schade, der Ansatz war nicht schlecht, aber am Ende waren einige Dinge nicht so ausgereift, insbesondere, weil es wohl auch Probleme mit den eigenen Repos von GhostBSD gab, die dann vom Umfang doch erheblich von dem Original FreeBSD abwichen und eingeschränkt waren.
 

Andy_m4

Well-Known Member
Meine Frage, nutzt das GhostBSD hier noch wer?
Ich hab mir solche Systeme natürlich mal angesehen. Da sie aber letztlich auf FreeBSD basieren, hab ich für mich beschlossen, dass es wenig Sinn hat sie einzusetzen wenn man letztlich eh nur ein vorkonfiguriertes FreeBSD bekommt. Dann lieber das Original nehmen. Näher am Upstream, mehr Doku.

(Probleme mit dem Intel-Treiber und mit der Mount-Funktion)
Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Treiber-Support generell bei einem abgeleiteten BSD besser ist (auch wenn das im Einzelfall durchaus vorkommen kann).
Und mount-Geschichten sind eigentlich immer Einstellungssache. :-)
 
Themenstarter #109
Da sie aber letztlich auf FreeBSD basieren, hab ich für mich beschlossen, dass es wenig Sinn hat sie einzusetzen wenn man letztlich eh nur ein vorkonfiguriertes FreeBSD bekommt.
Ganz genau so ist es. Sehe ich auch so. Und der Lerneffekt ist gleich 0. Treiber für Intel ist sogar aktueller als bei FreeBSD, denn der kann bereits 4k. Die Community ist sehr, sehr klein und deshalb darf man kaum Hilfe erwarten. Zur Zeit steht GhostBSD ja noch bei 11.1, aber das wird sich wohl irgendwann ändern. Es gibt keinen Grund, auf FreeBSD zu verzichten und ein wirklicher Ersatz ist es wegen der Defizite eh nicht.
 

lme

FreeBSD Committer
Ganz genau so ist es. Sehe ich auch so. Und der Lerneffekt ist gleich 0. Treiber für Intel ist sogar aktueller als bei FreeBSD, denn der kann bereits 4k. Die Community ist sehr, sehr klein und deshalb darf man kaum Hilfe erwarten. Zur Zeit steht GhostBSD ja noch bei 11.1, aber das wird sich wohl irgendwann ändern. Es gibt keinen Grund, auf FreeBSD zu verzichten und ein wirklicher Ersatz ist es wegen der Defizite eh nicht.
Najaaa, was ich bei den vorkonfigurierten Systemen gut finde ist, dass man sich alles mal anschauen kann und sich durchaus ein paar Dinge abgucken kann. Wie wurde etwas konfiguriert, welche Programme gibt es noch, die ich bisher nicht kannte, etc.
Das kann man dann in seine eigene FreeBSD-Installation übernehmen.

NomadBSD ist zum Abgucken z.B. auch sehr gut geeignet. :)
 

Rakor

Administrator
Mitarbeiter
Najaaa, was ich bei den vorkonfigurierten Systemen gut finde ist, dass man sich alles mal anschauen kann und sich durchaus ein paar Dinge abgucken kann. Wie wurde etwas konfiguriert, welche Programme gibt es noch, die ich bisher nicht kannte, etc.
Das kann man dann in seine eigene FreeBSD-Installation übernehmen.

NomadBSD ist zum Abgucken z.B. auch sehr gut geeignet. :)
Jup, da kann ich zustimmen. Außerdem muss man auch sagen, dass es Leute gibt die zwar gerne System XYZ nutzen wollen, und einige Dinge auch gerne fein parametrieren wollen, aber evtl. eben nicht alles. Da kann sowas auch ne gute Basis sein.
 
Themenstarter #112
Najaaa, was ich bei den vorkonfigurierten Systemen gut finde ist, dass man sich alles mal anschauen kann und sich durchaus ein paar Dinge abgucken kann. Wie wurde etwas konfiguriert, welche Programme gibt es noch, die ich bisher nicht kannte, etc.
Das kann man dann in seine eigene FreeBSD-Installation übernehmen.
Das war ja auch meine Motivation. Hab auch bei NomadBSD so gemacht und einiges gelernt. Sakura als Terminal kannte ich noch garnicht. Allerdings war meine Erfahrung, das nicht alles 1:1 übernommen werden konnte, das gilt aber insbesondere für GhostBSD.
 

holgerw

Well-Known Member
Najaaa, was ich bei den vorkonfigurierten Systemen gut finde ist, dass man sich alles mal anschauen kann und sich durchaus ein paar Dinge abgucken kann. Wie wurde etwas konfiguriert, welche Programme gibt es noch, die ich bisher nicht kannte, etc.
Das kann man dann in seine eigene FreeBSD-Installation übernehmen.

NomadBSD ist zum Abgucken z.B. auch sehr gut geeignet. :)
Neben vorkonfigurierten FreeBSD-Derivaten möchte ich auch noch das Paket "desktop-installer" erwähnen, es lässt sich nach einer frischen FreeBSD 11.2 Installation nutzen, um verschiedene "Rundherum-Sorglos-Desktopenvironements" mit wenigen Handgriffen auf die Platte zu schaufeln.
Hatte es kürzlich mal testweise durchlaufen lassen mit der Auswahl plasma5, da kam zwar ein für mich überfrachtetes System bei heraus, aber in die /etc/rc.conf sind einige interessante zusätzliche Einträge gewandert, die ich so noch gar nicht kannte, etwa ging dann das Öffnen von Dateien von nfs-shares mit Libreoffice ohne Ein-Ausgabe-Fehlermeldung (dazu gibt es hier auch ein paar Threads).
 

Lance

Well-Known Member
Hi, danke @ralli für deine Infos.

Ich könnte also FreeBSD nehmen und die hier zuvor geposteten Configs übernehmen, mache ich wohl ja!

Holger, du sagtest was interessantes von einem "desktop-installer". Ist mir neu! Was ist der Unterschied zu einer z.B. manueller kompletter KDE5 Installation? Rundum-Sorglos=keine langwierigen Configs nötig?
 
Themenstarter #116
Neben vorkonfigurierten FreeBSD-Derivaten möchte ich auch noch das Paket "desktop-installer" erwähnen, es lässt sich nach einer frischen FreeBSD 11.2 Installation nutzen, um verschiedene "Rundherum-Sorglos-Desktopenvironements" mit wenigen Handgriffen auf die Platte zu schaufeln.
Hallo Holger,
habe es gerade ausprobiert, er überfrachtet alles, nicht nur KDE 5 Plasma. Obwohl die meisten Vorgaben ja übernommen werden können, ist das auf jeden Fall nur eine Hilfe für Fortgeschrittene. Ich habe bei der Desktop Auswahl extra KDE4 genommen und er fing dann munter an, KDE4 zu bauen. Aber genau das wollte ich nicht.... oder hat er das gemacht, weil es KDE4 als Binärpaket nicht mehr gibt? Baut er jeden Desktop? Jedenfalls bin ich manuell wenigstens doppelt so schnell und das ist nicht wirklich übertrieben. Ob es eine Hilfe für Einstieger ist, bezweifel ich, obwohl sich der oder die Entwickler wohl wirklich Gedanken gemacht haben um eine Desktop Installation zu vereinfachen. Aber man sollte schon erfahren sein und wissen was man tut. Trotzdem danke für den Tipp, das kannte ich noch nicht. :)

Grüße Ralph
 
Zuletzt bearbeitet:

holgerw

Well-Known Member
Hi, danke @ralli für deine Infos.

Ich könnte also FreeBSD nehmen und die hier zuvor geposteten Configs übernehmen, mache ich wohl ja!

Holger, du sagtest was interessantes von einem "desktop-installer". Ist mir neu! Was ist der Unterschied zu einer z.B. manueller kompletter KDE5 Installation? Rundum-Sorglos=keine langwierigen Configs nötig?
Habe das vor einigen Tagen nur angetestet.
Werde mir das noch genauer anschauen.

Hallo Holger,
habe es gerade ausprobiert, er überfrachtet alles, nicht nur KDE 5 Plasma. Obwohl die meisten Vorgaben ja übernommen werden können, ist das auf jeden Fall nur eine Hilfe für Fortgeschrittene. Ich habe bei der Desktop Auswahl extra KDE4 genommen und er fing dann munter an, KDE4 zu bauen. Aber genau das wollte ich nicht.... oder hat er das gemacht, weil es KDE4 als Binärpaket nicht mehr gibt? Baut er jeden Desktop? Jedenfalls bin ich manuell wenigstens doppelt so schnell und das ist nicht wirklich übertrieben. Ob es eine Hilfe für Einstieger ist, bezweifel ich, obwohl sich der oder die Entwickler wohl wirklich Gedanken gemacht haben um eine Desktop Installation zu vereinfachen. Aber man sollte schon erfahren sein und wissen was man tut. Trotzdem danke für den Tipp, das kannte ich noch nicht. :)

Grüße Ralph
Du kannst auswählen, ob das System gebaut werden soll oder Binaries aus dem latest Repo installiert werden sollen. Den Schritt hast Du vermutlich übersehen.
KDE4 würde ich nicht mehr nehmen, das ist Ende diesen Jahres eol :-)