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FFS oder FFS2?

SierraX

Well-Known Member
Themenstarter #1
Moin.
Mit 6.7 wurde für newfs FFS2 als default gesetzt… wobei es früher (4.8 bis 6.6) default für Partitionen/disklabel grösser 1 TB war.
Allerdings wird z.B. in der fstab etc. sowohl FFS als auch FFS2 nur als ffs angezeigt.
Gibt eine Möglichkeit zu prüfen, welches FFS verwendet wurde?
Und 2te Frage: Gibt es einen messbaren Vorteil wenn man <1TB Partitionen aus vorherigen Versionen, bei 6.7 auf FFS2 umbaut?
 

jmt

Well-Known Member
#2
Ein wesentlicher Punkt ist, dass ein Datum nun mit 64 statt 32 Bit gespeichert wird. Bei 32 Bit ist ca. 2031 Schluss.
 

SierraX

Well-Known Member
Themenstarter #3
Bei 32 Bit ist ca. 2031 Schluss.
2038

Das würde ich jetzt nicht so als messbaren Vorteil ansehen… newfs soll ausserdem etwas schneller laufen. Da wäre die Frage ob das FS allgemein etwas schneller ist… hab aber z.Z. leider nicht das equipment um das zu testen… es sei denn ein USB 3 Stick könnte schon Ergebnisse liefern
 

turrican

Well-Known Member
#4
Um zu prüfen, ob ffs oder ffs2, auf gemountetem fs:
Code:
dumpfs / | head -1
bzw wenn fs nicht in fstab (z.B. sd0a):
Code:
dumpfs /dev/rsd0a | head -1
Siehe hier
 
#5
Auf misc@ gibt es einige Infos zum Thema ffs2:

https://marc.info/?l=openbsd-misc&m=159061305709736&w=2

Code:
I got some questions on ffs2 in 6.7. This is to set the record
straight, feel free to share on forums like reddit that I do not read,
let alone post on.

1. Using 6.7, the *installer* defaults to ffs2 for new filesystems for
   almost all platforms.

2. Using 6.7, a newfs "by hand" still gets you ffs1, unless you use the
   -O2 flag or the partition > 1TB.

3. In -current, newfs defaults to ffs2 for all platforms.

4. ffs2 is faster than ffs1 when creating filesystems and almost always when
   fscking them.

5. ffs2 uses 64-bit timestamps and block numbers. So it handles dates
   after 2038 and much larger partitions. This does not mean that super
   large partitions are always a good idea, there are still drawbacks:
   e.g. they do need lots of memory to fsck, especially when many inodes
   are in use.

6. I have no plans for writing a conversion tool. You can convert an
   ffs1 filesystem to ffs2 using single user mode: umount; dump; newfs
   -O2; restore; mount. Or see it as an opportunity to reinstall and
  get a nice clean system without cruft collected over the years.

Hope this help in clearing up some of questions people have,

-Otto
 
Zuletzt bearbeitet:

SierraX

Well-Known Member
Themenstarter #6
Hatte ich glaub gestern gesehen und mir gedacht… aha also kein messbarer Vorteil und kein Grund mit älteren kleinen Partitionen dahin zu wechseln solange man noch nicht in die Nähe von 2038 kommt. Meine APU2's haben schon ein paar jährchen auf dem Buckel und werden wohl nicht kein 17 Jahre mehr halten.
 

mapet

Active OpenBSD User
#7
Naja, das flottere newfs und fsck wäre durch die geänderte inode Behandlung sogar mehr als messbar. Näheres dazu steht auch im undeadly Artikel bzw. in den Kommentaren zu diesem.