Fragen eines Neuen, wie geht es nächstes Mal einfacher

pit234a

Well-Known Member
Hi ihr lieben.
Da bin ich nun also, endlich bei Free-BSD gelandet?

Schon bei 5.4 hatte ich mal einen Test gestartet und einige Monate einen Rechner Online laufen lassen und damit gearbeitet. Dann brach er zusammen und ward nicht mehr zu beleben.
Das Geschenk eines recht speziellen PC's nutzte ich nun und habe seit einigen Wochen Free-BSD 6.1 Release am Laufen und eigentlich alles, was ich mir so vorstelle installiert und nutzbar.
Das ist so weit so schön, doch es hatte mich nun wirklich Wochen gekostet, so weit zu kommen.
Das eben schreckt mich davor ab, Free-BSD auf den anderen Rechnern hier zu installieren. Ich glaube, es täte den Rechnern und mir sehr gut, doch jedesmal diese lange Wartezeit? Jedesmal neu durch die Portssammlung und jedesmal den neuen Kampf mit den Optionen beim Kompilieren?
Eigentlich weiß ich doch was ich will, so grob jedenfalls, nämlich ganz genau das, was ich nun nutze auf die anderen Rechner zu bringen, die natürlich alle unterschiedliche Hardware und Prozessoren haben.
Gibt es da eine Möglichkeit, das einfacher zu bekommen?

Grundsätzlich leuchtet mir ein, dass ich das dists Verzeichnis kopieren kann, doch ist dies schon alles, oder kann ich mir noch weiter das Leben vereinfachen.

Sodann läuft nun gerade ein Update, mit dem ich auch unglücklich bin. Zwar hatte ich Gnome installiert, doch dies sollte nur Vorführzwecken dienen. Seit Jahren arbeite ich mit KDE und bleibe deshalb dabei, weil ich meine Settings von Rechner zu Rechner übernehmen kann. Die installierte kde3.5.1 habe ich durch irgendeinen Befehl angeknackst, kwrite wollte nicht mehr starten. Es zeigte sich, dass ich eine libs zu kde3.5.3 installiert hatte, also dachte ich mir, wenn schon denn schon, also portmanager x11/kde3 -u -y und laufen lassen. Das tut er nun schon seit Tagen und alles was ich sehe, sind Installationen zu Paketen, die ich gar nicht wollte. Da wird offenbar Gnome komplett upgedatet und Tetex ist installiert und was weiß ich was alles, nur von kde sehe ich bisher noch nicht ein einziges neues Paket.
Habe ich da was falsch verstanden?
Wie hätte ich es richtig machen sollen?
 
pit234a schrieb:
Hi ihr lieben.
Da bin ich nun also, endlich bei Free-BSD gelandet?

Schon bei 5.4 hatte ich mal einen Test gestartet und einige Monate einen Rechner Online laufen lassen und damit gearbeitet. Dann brach er zusammen und ward nicht mehr zu beleben.
Das Geschenk eines recht speziellen PC's nutzte ich nun und habe seit einigen Wochen Free-BSD 6.1 Release am Laufen und eigentlich alles, was ich mir so vorstelle installiert und nutzbar.
Das ist so weit so schön, doch es hatte mich nun wirklich Wochen gekostet, so weit zu kommen.
Das eben schreckt mich davor ab, Free-BSD auf den anderen Rechnern hier zu installieren. Ich glaube, es täte den Rechnern und mir sehr gut, doch jedesmal diese lange Wartezeit? Jedesmal neu durch die Portssammlung und jedesmal den neuen Kampf mit den Optionen beim Kompilieren?
Eigentlich weiß ich doch was ich will, so grob jedenfalls, nämlich ganz genau das, was ich nun nutze auf die anderen Rechner zu bringen, die natürlich alle unterschiedliche Hardware und Prozessoren haben.
Gibt es da eine Möglichkeit, das einfacher zu bekommen?

Grundsätzlich leuchtet mir ein, dass ich das dists Verzeichnis kopieren kann, doch ist dies schon alles, oder kann ich mir noch weiter das Leben vereinfachen.

Sodann läuft nun gerade ein Update, mit dem ich auch unglücklich bin. Zwar hatte ich Gnome installiert, doch dies sollte nur Vorführzwecken dienen. Seit Jahren arbeite ich mit KDE und bleibe deshalb dabei, weil ich meine Settings von Rechner zu Rechner übernehmen kann. Die installierte kde3.5.1 habe ich durch irgendeinen Befehl angeknackst, kwrite wollte nicht mehr starten. Es zeigte sich, dass ich eine libs zu kde3.5.3 installiert hatte, also dachte ich mir, wenn schon denn schon, also portmanager x11/kde3 -u -y und laufen lassen. Das tut er nun schon seit Tagen und alles was ich sehe, sind Installationen zu Paketen, die ich gar nicht wollte. Da wird offenbar Gnome komplett upgedatet und Tetex ist installiert und was weiß ich was alles, nur von kde sehe ich bisher noch nicht ein einziges neues Paket.
Habe ich da was falsch verstanden?
Wie hätte ich es richtig machen sollen?

Zwei persönliche Tipps von mir:
1. Nutze Binäpakete (pkg_add)
2. Nicht unnötig das System aktualisieren (nur bei Sicherheitsproblemen und bei SEHR wichtigen neuen Funktionen)
 
Wenn man mit Paketen arbeitet, ist es eine gute Idee nur "Stable Ports" zu verwenden und nicht die jeweils aktuelle Version aus dem CVS oder mit Portsnap zu ziehen. Gerade dann, wenn man Pakete mit selbstkompilierten Ports kombinieren möchte.
Dies sind diejenigen, die bei einem releas beiliegen. Ob man nun mit Portupgrade, pkg_add oder Portmanager installiert ist dabei gleich. Die gehen afaik eh alle aufs gleiche Backend.
 
Das eben schreckt mich davor ab, Free-BSD auf den anderen Rechnern hier zu installieren. Ich glaube, es täte den Rechnern und mir sehr gut, doch jedesmal diese lange Wartezeit? Jedesmal neu durch die Portssammlung und jedesmal den neuen Kampf mit den Optionen beim Kompilieren?
Eigentlich weiß ich doch was ich will, so grob jedenfalls, nämlich ganz genau das, was ich nun nutze auf die anderen Rechner zu bringen, die natürlich alle unterschiedliche Hardware und Prozessoren haben.
Gibt es da eine Möglichkeit, das einfacher zu bekommen?
Wenn Du auf einem Rechner FreeBSD installiert hast und den GENERIC-Kernel verwendest, kannst Du die FreeBSD-Installation problemlos mit dump/restore auf einen anderen Rechner zügeln:
http://www.bsdforen.de/showthread.php?t=15184
http://wiki.bsdforen.de/index.php/FreeBSD_-_Backup#Server_z.C3.BCgeln

Bei mehreren Rechnern sollte ein Package-Server installiert werden. Der Package-Server kompiliert die Ports mit den gewünschten Optionen und erstellt vom Endprodukt ein Package das per ftp/NFS an die anderen Rechner verteilt wird. Siehe dazu:
http://wiki.bsdforen.de/index.php/FreeBSD_-_Ports_und_Programme_aktualisieren#Packages-Server
http://www.bsdforen.de/showthread.php?t=11971

Sodann läuft nun gerade ein Update, mit dem ich auch unglücklich bin. Zwar hatte ich Gnome installiert, doch dies sollte nur Vorführzwecken dienen. Seit Jahren arbeite ich mit KDE und bleibe deshalb dabei, weil ich meine Settings von Rechner zu Rechner übernehmen kann. Die installierte kde3.5.1 habe ich durch irgendeinen Befehl angeknackst, kwrite wollte nicht mehr starten. Es zeigte sich, dass ich eine libs zu kde3.5.3 installiert hatte, also dachte ich mir, wenn schon denn schon, also portmanager x11/kde3 -u -y und laufen lassen. Das tut er nun schon seit Tagen und alles was ich sehe, sind Installationen zu Paketen, die ich gar nicht wollte. Da wird offenbar Gnome komplett upgedatet und Tetex ist installiert und was weiß ich was alles, nur von kde sehe ich bisher noch nicht ein einziges neues Paket.
Habe ich da was falsch verstanden?
Wie hätte ich es richtig machen sollen?
Üben, üben, üben. Die Installation und Aktualisierung von Programmen ist bekanntlich einer der schwierigsten Aufgaben eines FreeBSD-Anfänger. Aber auch dafür gibt es ausführliche Wiki-Anleitungen:
http://wiki.bsdforen.de/index.php/FreeBSD_-_Ports_und_Programme_aktualisieren
http://wiki.bsdforen.de/index.php/FreeBSD_-_Ports
 
vielen Dnak für die Antworten, muss mich zwar noch etwas tiefer einlesen, doch das scheint genau zu treffen was ich brauche.

unschlüssig bin ich mir allerdings, weil ich einen PC mit Dual-Prozessor laufen habe.
Nutzt der einen GENERIC-Kernel oder wird dabei automatisch eine SMP-Variante installiert? Selbst habe ich jedenfalls eigentlich nichts am Kernel gedreht, außer Sound einschalten und irgendwas anderes, was bei der JAVA-Installation zur Kompitabillität mit den einzuarbeitenden Linux Dateien gebraucht wurde.
Die Sorgen mache ich mir wegen all jener ports, die ich halt selbst bauen musste, weil ich keine pakete fand. So ist der Tip mit pkg_add lieb, doch ich stieß da ziemlich schnell ans Ende. Ansonsten wäre ich nicht von selbst so großmäulig, mit meinen quasi nicht vorhandenen Kenntnissen an den Bau der Ports zu gehen. Obwohl es einem Free-BSD dabei doch recht einfach macht, es kommen immer wieder Fragen, zu denen ich die Antworten mehr oder weniger raten muss.
Trotzdem hat es bisher vorzüglich funktioniert.
Der PC war von mir eigentlich nur zur Demonstration gedacht, ich wollte Kollegen zeigen, dass es zu Windoofs eine Menge Alternativen gibt und da musste ein BSD dazu gehören. Neben NFS-Freigaben für jeden, aktivierte ich auch den grafischen Login auf dem Rechner über KDM und demonstrierte, was ein X-Server kann und wie einfach die Dinge sein können. Nun läuft der Rechner bei mir seither Tag und Nacht und ich arbeite alles damit und fühle mich begeistert.

Na, nochmals Dank für die Hilfe. Das werde ich schon hinkriegen und die anderen Rechner hier nach und nach in Angriff nehmen.
Wenn nicht, hört ihr sicher wieder von mir.

Ah, es laufen nun auch die ersten Updates für KDE, auf die ich so lange gewartet habe. Bin nach wie vor zweifelnd, wieso derart viele Gnome Pakete zuerst upgedatet wurden. Ich las ja, dass portmanager auch die Abhängigkeiten auflöst und gleich mit updatet, doch ich hätte nicht erwartet, dass von KDE so viele Abhängigkeiten zu Gnome Paketen bestehen.
 
pit234a schrieb:
unschlüssig bin ich mir allerdings, weil ich einen PC mit Dual-Prozessor laufen habe.
Nutzt der einen GENERIC-Kernel oder wird dabei automatisch eine SMP-Variante installiert?
Hast du im Kernel SMP aktiviert? Im Handbuch sollte stehen wie's geht. :) Die Ausgabe von dmesg sollte auch weiterhelfen.

pit234a schrieb:
Die Sorgen mache ich mir wegen all jener ports, die ich halt selbst bauen musste, weil ich keine pakete fand. So ist der Tip mit pkg_add lieb, doch ich stieß da ziemlich schnell ans Ende. Ansonsten wäre ich nicht von selbst so großmäulig, mit meinen quasi nicht vorhandenen Kenntnissen an den Bau der Ports zu gehen.
Es gibt nicht von allen Programmen in den ports auch gleich Pakete - vor allem bei groesseren Programmen wie KDE/Gnome/X.org/... kann es etwas dauern. :)

Hast du dir den Abschnitt zu den ports im Handbuch durchgelesen? Hast du den entsprechenden Artikel im Wiki gelesen?
Die Installation von Programmen ueber die ports ist nicht soo schwer. :) Man sollte nur aufpassen ports und packages nicht zu sehr zu mischen - sonst bekommt man Probleme. ;)

pit234a schrieb:
Obwohl es einem Free-BSD dabei doch recht einfach macht, es kommen immer wieder Fragen, zu denen ich die Antworten mehr oder weniger raten muss.
So eine Situation ist mir jetzt noch nie untergekommen. Bisher hat das Handbuch, $Suchmaschine, Wiki und Mailinglisten-Archive immer weitergeholfen. Wenn wirklich was unklar sein sollte, dann frag hier im Forum - umbringen wird dich keiner :D

pit234a schrieb:
Trotzdem hat es bisher vorzüglich funktioniert.
Das ist schoen zu hoeren :)

pit234a schrieb:
Ah, es laufen nun auch die ersten Updates für KDE, auf die ich so lange gewartet habe. Bin nach wie vor zweifelnd, wieso derart viele Gnome Pakete zuerst upgedatet wurden. Ich las ja, dass portmanager auch die Abhängigkeiten auflöst und gleich mit updatet, doch ich hätte nicht erwartet, dass von KDE so viele Abhängigkeiten zu Gnome Paketen bestehen.
KDE wird kaum Abhaengigkeiten bei Gnome haben. :) Du wirst wohl irgendwelche GTK-Anwendungen/Gnome-basierten Anwendungen installiert haben. Daher auch die entsprechenden Abhaengigkeiten.

Noch was: Schau dir auch mal www.freshports.org an. :)
 
Wissentlich habe ich kein SMP im Kernel aktiviert, es werden aber zwei CPUs bei dmesg angezeigt und auch in .../proc/cpuinfo werden beide gezeigt und beim booten kommt eine Meldung SMP werde geladen und irgendwann schaltet er dann auch CPU1 auf und bootet weiter.

Also, das eigentliche Installieren über die Ports finde ich verglichen mit manch anderen Fingerübungen bei UNIX Systemen schon easy, so richtig gut für mich. Doch zum Beispiel hatte ich bei OpenOffice und einigen anderen vergessen, die rechte Sprache zu wählen. Nicht so schlimm, ok. Doch gelegentlich kommen Fragen danach, welche Optionen für das Kompilieren bestimmter Pakete gebraucht würden, etwa mit SDL support oder so was. Das verunsichert mich dann sehr, weil ich nicht weiß, ob ich irgendwo einen SDL Support brauche. Wähle ich den einfach mal so, kann es natürlich sein, dass hundert andere Abhängigkeiten plötzlich die tagelange Installation neuer Pakete bedingt. Wähle ich den Punkt nicht, kann es sein, dass er mir später fehlt. SDL ist nur ein Beispiel, vielleicht gar kein gutes, doch es soll zeigen, was ich so raten muss, um die Installation voran zu bringen. Und es ist mir klar, dass der Fehler nur meine Unwissenheit ist, nicht am System liegt.

Ja, ich habe schon einige Anwendungen, die GTK nutzen. Nur, ich hatte damit gerechnet, dass mit portmanager x11/kde3 -u -y nur die Abhängigkeiten der betroffenen Pakete, also der kde3 Installation aufgelöst würde. Es ist mir unerklärlich, wieso da nun Gnome überhaupt erfasst wird, hat doch damit gar nichts zu tun. Ich kann doch Gnome auf altem Stand lassen und nur KDE updaten, jedenfalls wollte ich das eigentlich.

Mal sehen, was dabei rauskommt.
 
Ich glaube, du hast bei portmanager einen falschen Schalter gesetzt.

Sobald du '-u' setzt, werden doch _alle_ Ports aktualisiert, egal welche du angegeben hast.

Was du wolltest, war wohl das KDE-Gegenstück dieses Befehls (aus der Portbeschreibung):
Code:
portmanager x11/gnome2	-f  #rebuilds gnome2 and dependencies
Also wohl:
Code:
portmanager x11/kde3 -f -y
Aber überprüf' das, bevor du das versuchst!!
 
Dinh schrieb:
Ich glaube, du hast bei portmanager einen falschen Schalter gesetzt.

Sobald du '-u' setzt, werden doch _alle_ Ports aktualisiert, egal welche du angegeben hast.

Was du wolltest, war wohl das KDE-Gegenstück dieses Befehls (aus der Portbeschreibung):
Code:
portmanager x11/gnome2	-f  #rebuilds gnome2 and dependencies
Also wohl:
Code:
portmanager x11/kde3 -f -y
Aber überprüf' das, bevor du das versuchst!!

Au Backe!
Das ist des Rätsels Lösung!
Habe die Man-Page im Übereifer falsch gedeutet!

Na son Mist!
Grundsätzlich wäre mir das relativ egal, der Rechner arbeitet stabil und hängt an einer USV, er könnte so vor sich hin arbeiten. Doch leider habe ich nur 20GB Platte und davon schon ziemlich viel belegt. Das wird wohl eng werden.

Hat einer eine Idee?
Ich habe im Netz noch Platten-platz und irgendwo bestimmt auch noch die eine oder andere Platte liegen, doch HW kann ich kaum im laufenden Betrieb einbinden und auch wenn ich über Netz was machen will, müsste ich doch die laufende Kompilierung anhalten, die aktuellen Dateien verschieben und dann neu mounten, oder? Wie könnte ich das machen? Ich meine das Pausen des laufenden Prozesses?
 
erst mal Dank.
Bereite gerade die Netzwerk Resourcen vor.
Vorerst hatte ich kurz entschlossen einiges aus home ausgelagert, brachte auch schon mal einige hundert MB und nun warte ich mal ab, wie sich alles entwickelt.
Ob der Rechner anschließend noch läuft?
 
pit234a schrieb:
Ob der Rechner anschließend noch läuft?
Selbst wenn du was kaputt machen solltest hast du immer noch eine Moeglichkeit es wieder zu reparieren. Es muss schon ziemlich viel passieren damit ueberhaupt nichts mehr geht. ;)

Zu deiner 20GB-Platte: Voll ist relativ :) Ich hatte lange Zeit nur eine 6GB Platte in meinem Rechner und kam mit einem GB freien Platz gut ueber die Runden :)

Kopf hoch, das wird schon! :D
 
Du kannst einen laufenden portmanager-Prozess unterbrechen und später fortsetzen (siehe Manpages). Ich hab das auch schon ausprobiert und es lieft tadellos.
Einzig solltest du darauf achten, dass du portmanager nicht mitten im Kompilieren unterbrichst; also z.B. am Ende eines Ports.

ot: ich wäre froh hätte ich 20gib für meine FBSD-Installation. ;)
 
Dinh schrieb:
Du kannst einen laufenden portmanager-Prozess unterbrechen und später fortsetzen (siehe Manpages). Ich hab das auch schon ausprobiert und es lieft tadellos.
Einzig solltest du darauf achten, dass du portmanager nicht mitten im Kompilieren unterbrichst; also z.B. am Ende eines Ports.

ot: ich wäre froh hätte ich 20gib für meine FBSD-Installation. ;)

bsd61# df -h
Filesystem Size Used Avail Capacity Mounted on
/dev/da0s1a 496M 58M 399M 13% /
devfs 1.0K 1.0K 0B 100% /dev
/dev/da0s1e 496M 3.4M 453M 1% /tmp
/dev/da0s1f 8.8G 7.2G 920M 89% /usr
/dev/da0s1d 2.9G 129M 2.5G 5% /var
linprocfs 4.0K 4.0K 0B 100% /usr/compat/linux/proc
192.168.0.2:/home/pit 26G 17G 8.2G 68% /usr/home/pit/nfs2

Also, so sieht das bei mir aus und auf meinem home liegen davon rund 350MB (nachdem ich einige große Brocken auf einen Netzwerkrechner verschob und zurück gelinkt habe).

1.2G /usr/ports/distfiles
Alleine das belegt ja schon einiges, will ich aber behalten, weil es auch auf den anderen Rechnern dienen soll.

Ja, da ist wohl noch etwas Platz, aber 6GB at all? Scheint mir bedenklich, wenn ich das bei mir sehe.
 
pit234a schrieb:
Doch gelegentlich kommen Fragen danach, welche Optionen für das Kompilieren bestimmter Pakete gebraucht würden, etwa mit SDL support oder so was. Das verunsichert mich dann sehr, weil ich nicht weiß, ob ich irgendwo einen SDL Support brauche. Wähle ich den einfach mal so, kann es natürlich sein, dass hundert andere Abhängigkeiten plötzlich die tagelange Installation neuer Pakete bedingt. Wähle ich den Punkt nicht, kann es sein, dass er mir später fehlt. SDL ist nur ein Beispiel, vielleicht gar kein gutes, doch es soll zeigen, was ich so raten muss, um die Installation voran zu bringen. Und es ist mir klar, dass der Fehler nur meine Unwissenheit ist, nicht am System liegt.

Gerade das ist unteranderem der Vorteil von Unix, das man Unmengen an Anpassungen machen kann aber nicht muss ;-)

Pauschal würde ich sagen: was man nicht kennt, braucht man auch nicht.
Mit anderen Worten: Die default Gesetzen Flags bei den Ports, sind meist ein guter, getasteter Kompromiss. Ändern würde ich dies nur dann, wenn man weiss wo zu. Ansonsten es einfach dabei lassen.
Sollte einem doch irgend was hinter her mal fehlen, kann man es ja immer noch problemlos nachholen.
 
das sollten 1,2GB Sourcen sein. Diese werden nach dem bauen natürlich nicht mehr benötigt.

Die beiden Flags: WRKDIRPREFIX, DISTDIR könnten hilfreich für Dich sein.
 
Der smp-Kernel kann auch nachträglich mit sysinstall installiert werden:

# su
# sysinstall
-> configure -> Distributions -> kernel -> smp -> Exit
Nach der Installation des smp-Kernels sysinstall verlassen.
# cp -R /boot/kernel /boot/kernel.original
# rm -R /boot/kernel
# cp -R /boot/SMP /boot/kernel
# shutdown -r now
 
Da bin ich mal wieder.
Was ein gutes Zeichen ist, weil es sagt, dass der PC noch funktioniert.
Die Installationsorgie hatte allerdings irgendwann im Laufe des Tages einen Abbruch und hatte aufgehört. Mitten drin.
Nun werde ich demnächst mal sehen müssen, was ich eigentlich im System haben möchte und was ich doch eher nicht will.
KDE ist nicht upgedatet, aber einiges ist zerschossen. Muss ich auchmal reparieren. Eins nach dem anderen.

Ich danke euch nochmals für die hilfreichen und wohlgemeinten Ratschläge.

Den Kernel habe ich übrigens tatsächlich mal ausgetauscht aber so richtig sehe ich keinen Unterschied, außer dass dort jetzt steht, dass SMP gebootet wird. Die Anwendungen starten nicht schneller oder so, vermutlich, weil es eben dauert, bis die Daten von der einen Platte durchgelaufen sind. Demnächst rechne mal einen Film um und sehe mir an, wie lange das nun braucht. Ging eigentlich bisher schon so schnell, wie ich das für den Rechner erwartet hatte.

Bye.
 
bsd61# dmesg
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Copyright (c) 1979, 1980, 1983, 1986, 1988, 1989, 1991, 1992, 1993, 1994
The Regents of the University of California. All rights reserved.
FreeBSD 6.1-RELEASE #0: Sun May 7 04:42:56 UTC 2006
root@opus.cse.buffalo.edu:/usr/obj/usr/src/sys/SMP
Timecounter "i8254" frequency 1193182 Hz quality 0
CPU: Intel Pentium III (731.02-MHz 686-class CPU)
Origin = "GenuineIntel" Id = 0x686 Stepping = 6
Features=0x383fbff<FPU,VME,DE,PSE,TSC,MSR,PAE,MCE,CX8,APIC,SEP,MTRR,PGE,MCA,CMOV,PAT,PSE36,MMX,FXSR,SSE>
real memory = 2147483648 (2048 MB)
avail memory = 2096463872 (1999 MB)
MPTable: <MOTOROLA PATX5000 >
FreeBSD/SMP: Multiprocessor System Detected: 2 CPUs
cpu0 (BSP): APIC ID: 3
cpu1 (AP): APIC ID: 0
ioapic0: Assuming intbase of 0
ioapic0 <Version 2.0> irqs 0-23 on motherboard
kbd1 at kbdmux0
cpu0 on motherboard
cpu1 on motherboard

weiter unten kommt dann noch der Eintrag:

SMP: AP CPU #1 Launched!

Also, das sind zwei echte CPU und kein Hyperthreading. Das kam, wenn ich nicht falsch liege, erst mit irgendeiner Sorte von PIV und so was modernes habe ich glaube ich nicht.
Der hier ist jedenfalls ein Super Rechner, mit 2GB Rambus 400MHz Ram und den beiden 733MHz Prozessoren, bin ich super zufrieden.

Es kommt mich auch nicht so vor, als wenn dort nur ein Prozessor seinen Dienst täte, auch schon mit dem Standard Kernel hatte ich nicht so das Gefühl.
Mein "großer" Rechner ist ein GNU/LINUX SMP betriebener mit 2x 866MHz und 1.5GB 100MHz Ram. Allerdings arbeiten hier mehrere SCSI Platten in einem Raid Verband. Auf Anhieb sehe ich da kaum einen Unterschied.

Was mich etwas stutzen lässt, ist die Anzeige von xosview. Die habe ich fast immer auf allen Rechnern laufen und bei dem "großen" laufen da zwei Balken, also für jeden Prozessor einer. Bei dem Free-BSD läuft nur ein einziger Balken, der die Auslastung anzeigt. Ich habe das halt so hingenommen und mich nicht weiter gewundert, wie gesagt, ich habe nicht das Gefühl vor einem wirklich langsamen Rechner zu sitzen.
 
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