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Fragen zu xorg-minimal vs xorg

pit234a

Well-Known Member
#26
Wenn ich mich auf EE fokussiere:
Code:
[  3175.365] (EE) Failed to load module "vboxvideo" (module does not exist, 0)
[  3175.370] (EE) Failed to load module "scfb" (module does not exist, 0)
[  3175.380] (EE) open /dev/dri/card0: No such file or directory
[  3175.380] (EE) open /dev/dri/card0: No such file or directory
[  3175.380] (EE) Screen 0 deleted because of no matching config section.
[  3175.764] (EE) AIGLX: reverting to software rendering
Wieso existiert vboxvideo nicht? Das scheint hier doch wichtig zu sein. Vermutlich gehört das zu den vbox-guestadditions.
Da gibt es bei FreeBSD zwei Stück:
Code:
virtualbox-ose-additions-5.2.44_2 VirtualBox additions for FreeBSD guests
virtualbox-ose-additions-nox11-5.2.44_2 VirtualBox additions for FreeBSD guests
Ich denke mal, dass man hier den Fall mit ohne nox11 braucht und womöglich müssen dann auch noch Module manuell geladen werden.
War das alles korrekt?
 

cabriofahrer

Well-Known Member
Themenstarter #27
Nein, das hat damit nichts zu tun. Sowohl in Virtualbox als auch auf realer Hardware funktioniert es, wenn ich xorg komplett nachinstalliere. Es schint bei xorg-minimal irgendeine Abhängigkeit zu fehlen. Nur welche? Mit VESA müsste es ausreichen, also tippe ich auf etwas anderes. Wir reden hier übrigens von Packages, die mit branch/2020Q1 gebaut sind.
 

pit234a

Well-Known Member
#28
Es schint bei xorg-minimal irgendeine Abhängigkeit zu fehlen.
das denke ich auch, aber deshalb ist ja vermutlich auch minimal, weil es eben nicht alle Abhängigkeiten automatisch mitbringt.

Das ist ja nun schon Jahrzehnte her, aber ich glaube, das war früher die Regel. Damals gab es keinen Meta-Port für Xorg, oder ich hatte ihn einfach nicht erkannt und nicht benutzt.

Jedenfalls erscheint es mir durchaus normal, dass es nicht auf Anhieb funktioniert und Abhängigkeiten zusätzlich installiert werden müssen.
Und dazu betrachtete ich dann immer die Xorg.0.log und versuchte die EE-Probleme zu löseen und wen ich das geschafft hatte, dann funktionierte es auch, zumindest in meiner Erinnerung.
Es muss nicht sein, dass man alle Probleme lösen kann, oder nicht innerhalb des FreeBSD-Paket-Repositrie. Aber das ist dann natürlich ein weiteres Problem, das sich erst ergibt, wenn man es versucht.

In deinem Xorg.0.log laufen ja auch andere EE-Probleme auf und ich habe mir nur das erste herausgepickt, um ein Beispiel zu geben.
Alle diese EE-Probleme müssen natürlich nacheinander gelöst werden, wobei manches dann automatisch weg fällt, wenn ein vorhergehendes Problem gelöst wurde.
Also, die Xorg.0.log absuchen und nacheinander die Probleme lösen, also zusätzliche Abhängigkeiten installieren, die da gefordert werden, erscheint mir vollkommen normal aus meiner Erinnerung.
 

cabriofahrer

Well-Known Member
Themenstarter #29
Der Aufwand lohnt sich aber nicht, wenn man gleich großartig mit Problemlösungen und Abhängigkeitsspekulationen anfangen muss. Dann installiert man sich eben von vornherein xorg und hat keine Probleme. Ich hatte eben gedacht, es sei etwas schlankeres ohne twm und einigen Fonts und apps wie xcalc usw. Es scheint da aber doch etwas essentielles für die Funktionalität zu fehlen und das sollte nicht sein.
 

pit234a

Well-Known Member
#30
Da hast du schon Recht, schließlich sind beides Meta-Ports.
Du benutzt Ports?
Dann kannst du mal die Makefiles für beide Meta-Ports vergleichen und sehen, welche Abhängigkeiten jeweils automatisch gezogen werden sollten. Wobei, Abhängigkeiten ist hier nicht ganz das richtige Wort, es sind ja eher Zusammenstellungen von Ports, die mit hinein genommen werden.

Wer schlanke Systeme in deinem Sinne aufsetzen möchte, darf wohl gar keine Meta-Ports benutzen, sondern immer nur ganz gezielt installieren, was wirklich gebraucht wird. Mir fällt kein wirklich sinnvolles Beispiel ein, aber wer zB keine Maus benutzt, braucht auch keinen Maustreiber zu installieren. Schlechtes Beispiel, weil mit FreeBSD12 eben obsolet geworden. Aber du weißt schon, was ich meine.

Aber ganz klar bin ich bei dir: der Aufwand lohnt sich nicht wirklich, wenn man nicht ganz spezielle Vorstellungen umsetzen möchte.
Deshalb genau wurden die Meta-Ports oder Pakete ja geschaffen, um das alles zu vereinfachen und dabei auch zu vereinheitlichen. Dazu möchte ich genau das Beispiel mit der Maus herausgreifen und die Passage aus dem Makefile des xorg-minimal-Ports zitieren:
Code:
.if ${OPSYS} == FreeBSD && ${OSVERSION} < 1200000
RUN_DEPENDS+=    ${LOCALBASE}/lib/xorg/modules/input/mouse_drv.so:x11-drivers/xf86-input-mouse
RUN_DEPENDS+=    ${LOCALBASE}/lib/xorg/modules/input/kbd_drv.so:x11-drivers/xf86-input-keyboard
.else
RUN_DEPENDS+=    ${LOCALBASE}/lib/xorg/modules/input/libinput_drv.so:x11-drivers/xf86-input-libinput
.endif
Das Makefile hat hier eine Entscheidung drin, die ohne den Meta-Port der Sysadmin selbst treffen muss, wenn er sein System zusammenstellt.
Ist halt immer so ein wenig die Frage, wie sehr rundum glücklich man sein möchte und wie viele vorgefertigte Lösungen man akzeptiert.