FreeBSD 15.0 erschienen

Nun, echte Probleme mit FreeBSD hatte ich sehr selten. Ich habe letztens in Upgrade von 3 Servern von 13.1 auf 14.3 gemacht - über das "Zwischenrelease" 13.5. es lief super. Zwischenzeitlich hatte ich auf einem 2. Terminal per ssh keinen Zugang - aber der sshd wurde am Ende neu gestartet und dann ging alles wieder :-) Naja, da hatte ich schon Herzklopfen - aber es lief super glatt durch :-) Ich nutze auch schon mal Debian. Nun, eine Grundinstallation eines Servers per mdadm und 6 Exos Festplatten hatte mich mit einigen zusätzlichen Stolpersteinen 1-2 Tage gekostet. Da war so ein dummer Synchronisationsprozess der alles in den Schlafzustand versetzte. Auf FreeBSD und einem kleinen Shell Installationsskript brauche ich für eine Baissinstallation 2-5 Minuten... Also ich kann bei FreeBSD bisher viele gute Erfahrungen verzeichnen :-) LG aus Münster, Norbert
 
Man kann es - unabhängig von deinem konkreten Fall - als Gelegenheit nutzen, sich mit Configuration Management via Ansible und Konsorten wie Cloud Init auseinanderzusetzen. Dann verliert jedes Upgrade seinen Schrecken, weil man auch eine nackte Installation jederzeit in den gewünschten Zielzustand bringen kann.

:D Selbstverständlich ist bei uns alles Ansible :) Aber wenn du ein Kundenprojekt, extern im RZ, mit 15 phys. Servern hast, die alle in deinem Wartungsfenster Fr. Nachmittag auf das neue Release gehoben werden sollen (und danach noch getestet), hätte ich auch keine Freude, wenn ich alles von 0 neu deployen muss.
 
Wenn man auf den pkg Prozess umgestellt hat, ist ja freebsd-update nicht mehr nötig. Dann ist ja FreeBSD viel näher an "herkömmlichen" Linux Distributionen dran. Inkl. Kernel. Da bin ich ja mal gespannt auf das erste 15 Point-Release.
 
Bei meinem Thinkpad x260 hat das Upgrade von 14.3 via freebsd-update auf 15.0 problemlos geklappt. Und seit dem Upgrade läuft das System auch deutlich besser. WLAN könnte zwar etwas flotter sein, das kann aber auch an dem Gerät und dem AP liegen.

Jedenfalls hängt die Grafik nicht mehr beim Runterfahren. Das trat vorher häufiger auf, sowohl mit Wayland als auch Xorg. Suspend funktioniert zuverlässig und zügig, das war vorher auch etwas hakelig.

Insofern würde ich sagen, dass das Notebook jetzt die Stabilität von OpenBSD hat, sich nur merklich schneller anfühlt. Einzig Hibernate klappte mit OpenBSD 7.6 größtenteils zuverlässig. Das kann FreeBSD nicht, kommt aber vielleicht irgendwann.
 
Irgendwie bin ich bei dem Upgrade-Versuch in einer Reihe von Abhängigkeiten gelandet; ein analoger Fall ist HIER zu sehen.
Vermutlich habe ich bei vorherigen Upgrades irgendwann etwas nicht minutiös genau nachgearbeitet. Das ist mir wohl jetzt vor die Füße gefallen. Na ja, dann habe ich ausnahmsweise eine Neuinstallation gemacht. Die Version 15 läuft bei mir gefühlt etwas (aber merklich) geschmeidiger als die früheren Versionen.
Nur als kleiner Hinweis: Release-Notes wirklich zu lesen (und zu verstehen;)) ist durchaus hilfreich. :D

VLG
Stephan
 
Code:
# freebsd-update install
Creating snapshot of existing boot environment... done.
Installing updates...Segmentation fault (core dumped)

Kernel updates have been installed.  Please reboot and run
'freebsd-update [options] install' again to finish installing updates.

Sehr vertrauenerweckend :zitter:
 
Und dann direkt noch einer beim nächsten install:
Code:
ld-elf.so.1: Shared object "libsys.so.7" not found, required by "libc.so.7"
Danach kommt das System nicht mehr hoch. /bin/sh und /bin/csh unbrauchbar. Scheint der bug hier zu sein:

Angeblich ist der gefixt, aber offensichtlich isser's nicht.

Sowas hatte ich mit FreeBSD noch nie. Scheint noch nicht wirklich fertig zu sein. Ich rolle das ZFS lieber zurück und warte auf 15.1, auch mit den anderen Maschinen.
 
Läuft gut!
Code:
:~ $ fastfetch
```                        `        xxxadmin@vagabund2000
  ` `.....---.......--.```   -/     ----------------------
  +o   .--`         /y:`      +.    Host: VMware20,1 (1)
   yo`:.            :o      `+-     Kernel: FreeBSD 15.0-RELEASE
    y/               -/`   -o/      Uptime: 5 mins
   .-                  ::/sy+:.     Packages: 575 (pkg)
   /                     `--  /     Shell: sh
  `:                          :`    Display (default): 1920x1200
  `:                          :`    DE: Mate 1.28.2
   /                          /     WM: Marco (X11)
   .-                        -.     WM Theme: Menta
    --                      -.      Theme: Menta [GTK2/3/4]
     `:`                  `:`       Icons: menta [GTK2/3/4]
       .--             `--.         Font: Sans (10pt) [GTK2/3/4]
          .---.....----.            Terminal: mate-terminal 1.28.1
                                    Terminal Font: Monospace (10pt)
                                    CPU: Apple Unknown r0p0 (midr: 610f0000) (2)
                                    GPU: VMware SVGA II Adapter (Fusion)
                                    Memory: 946.82 MiB / 3.97 GiB (23%)
                                    Swap: 0 B / 3.00 GiB (0%)
                                    Disk (/): 10.69 GiB / 54.96 GiB (19%) - ufs
                                    Local IP (em0): 172.16.8.143/24
                                    Locale: de_DE.ISO8859-1

Code:
:~ $ freebsd-version -kru
15.0-RELEASE
15.0-RELEASE
15.0-RELEASE-p1
 
Sowas hatte ich mit FreeBSD noch nie. Scheint noch nicht wirklich fertig zu sein. Ich rolle das ZFS lieber zurück und warte auf 15.1, auch mit den anderen Maschinen.
Du kamst nicht vom letzten Patchlevel von 14.3. :) Da war ich auch reingefallen... Man kann sich rausfrickeln, indem man mit den Tools aus /rescue die libsys.so.7 manuell reinkopiert. Aber genau das sind die Gründe, weshalb ich soooo froh bin, dass es mit freebsd-update endlich vorbei ist.
 
Meine Erfahrung mit FreeBSD aarch64 am AppleSilicon (ARM) Mac
Mit UTM (QEMU) war es ab einer gewissen FreeBSD Version nicht mehr möglich einen graphischen Desktop (meist MATE) zu installieren.
Nach Log In kam immer eine Fehlermeldung. Ich frickelte lange herum, durchforstete diverse FreeBSD Foren und MailingListen.
Schlussendlich fand ich eine Meldung, “das ist bekannt, funktioniert nicht!“

Nun FreeBSD in VMware Fusion installiert, lief ziemlich problemlos ab.

Da die Zukunft von VMware Fusion (Broadcom) eher ungewiss ist, beobachtete ich die Entwicklung von VirtualBox (hatte ich auf Intel Macs immer laufen). VirtualBox auf AppleSilicon (ARM) hat sich nun schon brauchbar weiterentwickelt, sodass ich plane FreeBSD 15 auf VirtualBox ebenfalls zu testen, dann eventuell mit KDE Desktop - funktioniert KDE überhaupt unter FreeBSD?
 

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Schön, du hast aber einen Intel PC - das Problem tritt auf wenn FreeBSD aarch64 auf QEMU (konkret UTM) auf Apple Silicon - ARM CPUs läuft.

VMware Fusion oder VirtualBox ARM Versionen - was habt ihr damit ErfahrungP
 
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