Original geschrieben von ReinerWein
<Provokation>
Wenn man dieses Thema auf Mailinglisten und in Foren anspricht, kommt meist eine Antwort, die zig Befehle auflistet, die man in bestimmter Reihenfolge abarbeiten muß, wobei jeder Befehl nochmal mind. 5 Parameter enthält.
In den Antworten schwingt dann immer ein Unterton mit: Wer zu blöde ist, sich diese Befehle alle zu merken, solls besser sein lassen.
Nun ja, das System wird immer auf die gleiche weisse gebaut, ebenso der Kernel. Da braucht man sich nicht viele Befehle merken. Das Problem ist dann für viele noch "mergemaster".
Aber: Ich will mein System täglich BENUTZEN, und _nicht_ täglich ADMINISTRIEREN. Daher wünsche ich mir als User ein einfache Updatemöglichkeit (Optimum: 1 Befehl), der meine ganzen administrativen Updatewünsche erledigt.
<Provokation>
Schreib Dir nen Shellscript welches dies für Dich erledigt
</Provokation>
Und, wie ich meine, ist das wirklich kein Problem sich die paar Befehle zu merken.
Code:
Oft wird bei den Entwicklern aus den Augen verloren, dass die Zielgruppe nun mal User sind, die nicht jeder Innerei des Systems kennen und administrieren (wollen).
Stimmt, was die Ports angeht, so wäre eine Applikation wie bei Darwin "PortsApp" oder so heisst das Ding, nicht schlecht.
Im Prinzip nur eine GUI die die ganzen Ports auflistet, diese kann man anklicken und installieren. Gut ist. Aber, sollte es ein problem sein "portinstall xxx" einzugeben? Ok, das suchen auf der shell fällt weg, aber viele dieser User nutzen diese auch nicht, sondern einen Dateimanager....
Ich verstehe z. B. nicht, was an SUSEs yast2 prinzipiell schlecht ist. Das Konzept ist gut und es wird die Angst vor der Administration genommen. Klar, man kann damit nicht die hinterletzte Option in jeder noch so seltenen Konfig-Datei ändern, aber für die Standard-Administrationsaufgaben ist es OK. yast2 ist m. M. nach einer der Erfolgsfaktoren der SUSE-Distri.
Das ist der Erfolgsfaktor. Ja.
Nur, ein User der nicht mehr weiss was passiert wenn er Knopf A drückt, will man das wirklich? Ich will das nicht für mich. Auf keinen Fall. Dann kann man gleich zu MS zurück.
Ob einer nun SuSE nutzt und sein System nur grafisch kennt, oder MS, wo ist der Unterschied? Mit dem open source kann dieser User so oder so nichts anfangen. So gesehen, SuSE goes MS.
Und nur weil findige Marktingstrategen meinten die Maus und GUI wäre der Weisheit letzter Schluss, muss ich das nicht glauben.
In der Firma z.B. wird lieber mit der Tastatur gearbeitet, als mit der Maus, und das schneller und effektiver.
Was nun diese Update-Funktion angeht, so könnte man diese evtl. durch ein GUI tool erleichtern.
Dieses könnte den Patch selbst holen, die md5 checken und diesen installieren. Dann dem User sagen was zu tun ist (System neustart,...), ABER es sollte bei den Aktionen immer einen xterm öffnen in dem der User sieht was das Programm macht und nicht still und leise arbeiten.