FreeBSD Live-CD: RoFreeSBIE Live CD 1.1

womit die liste der freebsd distros (und jetzt bitte nicht wieder über den begriff beschweren, für mich ist alles was auf seiner eigenen cd kommt und einen eigenen namen, aber die selbe base eine distro!) jetzt auch schon auf ... erm...wieviel steigt?
na ja wir können ja mal zählen:
Live-CDs: BSDeviant, FreeSBIE, RoFreeSBIE, Frenzy, PicoBSD
Router-optimierte: m0n0wall, pfSense, FreeNas, ClosedBSD
"normale": pcBsd, DesktopBSD, Gentoo/FreeBSD
ach ja wenn wir die GNU/kFreeBSDs mitzählen:
Debian GNU/kFreeBSD, Gentoo GNU/kFreeBSD, Ging
macht immer schon: 15
oder hab ich was vergessen?
 
da muß ich soul_rebel irgendwie auch recht geben...
auch wenn vielfallt zur verbreitung von *BSD beiträgt und auch wenn hier und da bewiesen wird, dass man manche sachen besser machen kann, nicht desto trotz finde ich irgendwie net ganz sinnvoll, das ganze so krass zu "missbrauchen"...
so langsam aber sicher fängt das echt wie bei linux an...
jeder dahergelaufener macht seine eigene distri und versucht diese auf irgendwelchen wegen zu vermarkten oder schlicht und einfach aufmerksamkeit auf sich zu ziehen...

aus meiner sicht, sollen sie doch einfach ihre kräfte für "richtige" projekte nutzen und net tausende halbe sachen machen...

nur meine bescheidene 2 cent dazu...
 
Hellau,

wieviele Länder gibt es auf der Erde? Ich glaube, dass vor kurzem das 180-te der UNO beigetreten ist. Da steht uns in Sachen "BSD-Distributionen" ja noch einiges ins Haus:eek:

Da redet man sich auf der Messe ggü. den Interessenten den Mund fusselig, dass es bei weitem nicht so viele "Distris" gibt, und was passiert ein paar Monate später...

Es mag sein, dass alle auf *BSD beruhen und letztlich ein *BSD sind, aber wie erkläre ich es dem "Linuxiierten" IT-Entscheider?

Die Leute täten gut daran, bei FreeBSD 6.x mit zu helfen, dass endlich alles sauber funktioniert!

Mein Senf

Jürgen:grumble:
 
juedan schrieb:
dass es bei weitem nicht so viele "Distris" gibt, und was passiert ein paar Monate später...
also ich wollte nochmal klarstellen: ich bin im allgemeinen nicht distro-feindlich, bei einigen projekten, macht es wirklich sinn; aber manchmal ist es einfach nur schwachsinnig!
wie z.b. beim obigen projekt, wegen i18n eine neue distro zu machen ist einfach dämlich.
bei desktopbsd und pcbsd, machen zwei projekte dasselbe (einfach doppelt), statt bei kde-freebsd mitzuhelfen (inzwischen ist kde3.5.1 raus und das 3.5.0te release hat immernoch keine packages. auch hier möchte ich sagen, dass ich ausdrücklich begrüße wenn leute kde-frontends für bsd systemkrams schreiben, aber würde es nciht allen helfen, wenn man diese dinge standardkonform, in die ports pakt und wenn man unbedingt will, kann man ja immernoch ne install-cd für freebsd machen, die ein kde-frontend hat und dieses zeug dann automatisch mitinstalliert, aber im moment werden mal wieder nur resourcen vergeudet und frickel systeme produziert (ich weiß dass ich schlage mich seit tagen mit einer pcbsd kiste rum).

also wenns wirklich anders ist ists gut aber so halbe sachen... bei GNU/Linux distros ist es z.b. gut dass es debian und gentoo gibt, aber die 1000 und eine knoppix distro braucht doch NIEMAND, oder? und der debian fork ubuntu hätte auch bei debian bleiben können, ich meine im endeffekt kann ubuntu nicht mehr als debian, ist bloß aktueller und macht mehr werbung...
 
soul_rebel schrieb:
bei desktopbsd und pcbsd, machen zwei projekte dasselbe (einfach doppelt), statt bei kde-freebsd mitzuhelfen
wobei desktopbsd nicht sooo auf benutzerfreundlichkeit legt wie pcbsd. ich sage nicht dass dass ein fehler ist. aber sind es zwei philosophien von desktop systemen.
wo du aufjednefall recht hast ist, dass die beiden teams vllt enger oder komplett mit dem freebsd-kde team zusammenarbeiten sollten.

soul_rebel schrieb:
(inzwischen ist kde3.5.1 raus und das 3.5.0te release hat immernoch keine packages.
wieso? die kde 3.5.1 sachen sind doch schon in den ports (oder hab ich da was falsch verstanden? bin ein absoluter unix anfänger)

soul_rebel schrieb:
...aber im moment werden mal wieder nur resourcen vergeudet und frickel systeme produziert (ich weiß dass ich schlage mich seit tagen mit einer pcbsd kiste rum).
http://www.bsdforen.de/showthread.php?t=13570
 
Randbemerkung meinerseits: Nach Release von DesktopBSD 1.0 ist geplant einen port zu machen, der die Erweiterungen für alle FreeBSD-Nutzer zur Verfügung stellt, dies wurde btw hier und an anderer Stelle schon hinreichend kommuniziert. PCBSD möchte andere Dinge wie z.B. .pbi machen, welche NICHT in FreeBSD enthalten sind und nicht von DesktopBSD z.B. übernommen werden. Hier muß man sehen, was es bringt auf Dauer. Und ich finde das sehr gut, weil man damit Dinge zumindest versuchen kann umzusetzen, die man bei FreeBSD selber nie machen könnte wegen internen Widerständen. Also bitte die Sache etwas differenzierter betrachten und nicht gleich anfangen rumzumaulen...

Wegen Debian GNU/kFreeBSD, Gentoo GNU/kFreeBSD, Ging usw. merke ich an, daß diese mit BSD reichlich wenig zu tun haben, ausser daß hier Leute einen Kernel nehmen, etwas drumherumfrickeln und sonst nichts beitragen.

Ansonsten gebe ich natürlich meinen Vorrednener Recht, die 53. lokalisierte BSD-distri braucht wirklich keiner und man muß aufpassen, daß das Ganze nicht ausufert. Die Ressourcen sind begrenzt und es ergibt keinen Sinn die 1.000te, minimal veränderte Distri bei BSD auf den "Markt" zu werfen. Was im Linux-Bereich vor sich geht kann auf distrowatch betrachtet werden, ich habe keine Lust mich damit zu befassen, Problem von Linux.

Aber bitteschön: Es geht um Freedom of choice, jeder kann BSD-code nehmen und damit tun, was er will. Was diese GNU-Geschichten angeht ist diese Diskussion sicher besser in einem GNU-Forum aufgehoben imho.

Nur mal auf die Schnelle meine 2 cent...
 
Daniel Seuffert schrieb:
Randbemerkung meinerseits: Nach Release von DesktopBSD 1.0 ist geplant einen port zu machen, der die Erweiterungen für alle FreeBSD-Nutzer zur Verfügung stellt, dies wurde btw hier und an anderer Stelle schon hinreichend kommuniziert. PCBSD möchte andere Dinge wie z.B. .pbi machen, welche NICHT in FreeBSD enthalten sind und nicht von DesktopBSD z.B. übernommen werden. Hier muß man sehen, was es bringt auf Dauer. Und ich finde das sehr gut, weil man damit Dinge zumindest versuchen kann umzusetzen, die man bei FreeBSD selber nie machen könnte wegen internen Widerständen. Also bitte die Sache etwas differenzierter betrachten und nicht gleich anfangen rumzumaulen...
ja, aber wäre es nicht sinnvoll wenn desktopbsd und pc-bsd zusammenarbeiten würden? beide haben als basis freebsd und beide als gui den kde. warum nicht ein team aus den beiden gruppen und freebsd.kde.org bilden die dann das beste rausholen. halt als basis für desktop-unixe mit gui. und dann kann ja jeder sein pbi oder sonstwas dazu tun.
kann hier nur als programmier und unix laie sprechen.
 
DanielSeuffert schrieb:
Nach Release von DesktopBSD 1.0 ist geplant einen port zu machen, der die Erweiterungen für alle FreeBSD-Nutzer zur Verfügung stellt, dies wurde btw hier und an anderer Stelle schon hinreichend kommuniziert.
ok erst mal sollte ich klarstellen, dass ich von den kde-freebsds nur pcbsd ausprobiert habe, weil es mir so schien als wäre das im moment mehr mainstream und hätte bessere chancen auch länger zu leben (falls der gründer es irgendwann verlassen sollte). allgemein bin ich relativ zufrieden mit meinem freebsd aber ich wollte es einfach mal ausprobieren, aber ich wollte es einfach ausporbieren (man muss ja auf dem laufenden bleiben ;) ).
nach anfänglichen schwierigkeiten habe ich es auch installiert bekommen.
was mir dabei aufgefallen ist, ist dass so ziemlich alles bei pcbsd schlecht mit allem anderen integriert ist: d.h.
#1 man hat sich nicht überlegt ob man die pcbsd-komponenten in die base oder ins userland tut, deswegen wurden sie einfach in einen ordner unter root gesteckt, dieser ist nciht wirklich logisch aufgebaut, manchmal wird großschreibung benutzt, manchmal nicht, es sinde scripte im binary ordner obwohl es einen scripte ordner gibt... alles etwas seltsam
#2 im allgmeinen hat man die base-userland unterscheidung die elementar in freebsd ist (und etwas was freebsd ++ besser als linux macht) einfach überbord geschmissen, d.h. wenn man pcbsd benutzt sollte man komplett darauf verzcihten an den systemoptionen rumzumachen. das ist mir aufgefallen als ich einfach das neuste update isntalliert habe weil ich kde 3.5 wollte... da hat es mal schnell mir ne neue kernel installiert... ich will garnicht wissen was passiert wäre wenn ich inzwischen meine base auf current geupdatet hätte oder so was...
nebenbei informiert einen das system nicht, dass nach einem update was eine neue kernel mitbringt es vielleicht auch gut wäre den so einfach isntallierten nvidia treiber neuszuinstallieren (den es natürlich für das neue update nicht gibt), weil sonst der pc komplett abschmiert wenn man quake spielen will... (von wegen einfach und so...)
#3 die programme von pcbsd sind total einleinstehende anwendungen (nebenbei qmake anwendungen, keine kde-programme), sie wurden nicht in bestehende komponenten wie das kde kontrollzentrum integriert und so fristet das pcbsd zeugs ein neben dasein neben dem rest des system, dass dann aber auch nicht mehr geht....
:mad:
kann ich also nicht empfehlen (hab mich entschieden einfach keine pbis mehr zu installieren und auch die updates nicht warzunehmen)
vielleicht ist das aber bei desktop bsd anders, dazu kann ich nciht sagen.

Plage schrieb:
die kde 3.5.1 sachen sind doch schon in den ports
es ist tatsächlich schon drin, aber die pakete (sprich binärpakete) sind schon seit einem monat von den ftps verschwunden (d.h. man hat die 3.4er pakete entfernt aber nie neue hinzugefügt). sowas passiert schon relativ häufig...

aber nochmal zum thema:
warum können sich nicht ein paar programmierer zusammensetzen (ich wäre z.b. dabei) und sagen:
für freebsd als einfaches kde-kontrolliertes os fehlen uns folgende kompenenten ....
und dann programmiert man halt kontrollzenter module und extra programme und reicht patches ein für kdeprogramme die unter freebsd nicht gehen (z.b kuser - pcbsd hat einen "ersatz" dafür, aber der kennt nur eigens angelegte gruppen und nutzer, also kann man nciht mal einen existieren user der gruppe "wheel" hinzufügen :confused: ) )
und wenn man dann die sachen fertig hat und sie in den ports sind, kann man ja immernoch ein live-cd mit kde-installer machen, die dann einfach ein freebsd basissystem mit den jeweiligen paketen installiert...

wäre doch ideal oder?

Daniel Seuffert schrieb:
Wegen Debian GNU/kFreeBSD, Gentoo GNU/kFreeBSD, Ging usw. merke ich an, daß diese mit BSD reichlich wenig zu tun haben, ausser daß hier Leute einen Kernel nehmen, etwas drumherumfrickeln und sonst nichts beitragen.
im gegensatz zu projekten wie pcbsd, m0n0wall etc die nicht einfach die freebsd base nehmen und daran herumfrickeln, sondern wertvolle hilfen zu freebsd basissystem liefern ;)
 
Zurück
Oben