FreeBSD: Spenden für die Sicherheit

Wie wär's mit einer gemeinsamen BSDforen.de-Spende?

Ist hier jemand vertrauenswürdiger, der die Spenden per Überweisung einsammeln würde und dann gesammlt per paypal transferieren würde?

Ich hab' sselbst leider keinen paypal-account, aber für netBSD gab's doch iirc hier mal sowas. Wieso also nicht auch für freeBSD?

Ich wär' dabei!
 
Ich habe einen PayPal-Account, bin aber kein Fachmann von Transfers ins Ausland. Ich hab das noch nie gemacht. Trotzdem wäre ich mit dem einen oder anderen Euro dabei. Wenn sich kein anderer findet, würde ich eine solche Aktion koordinieren.
 
waere auch mit ein paar Euros dabei.
via PayPal sollte ins Ausland m. W. kein grosses Problem darstellen, lediglich bei unter 10 Dollars gehen wohl im Verhaeltnis zu viele Gebuehren drauf - ich gehe allerdings davon aus, dass hier im forum dann doch ein Betrag zusammenkaeme, bei dem mehr Geld ankommt, als an Gebuehren draufgeht - wenn ich die Gebuehren ordnung richtig verstanden habe, sind das zwischen 2,4 und 3,9% + 35 Cent + evtl. noch was wegen Umrechnungskursen (fuer den Empfaenger!)
 
Eine gemeinsame Spendenaktion für alle BSDs finde ich nicht verkehrt, wie aber soll die Wertigkeit aussehen? Welche BSD-Projekte sollen unterstützt werden? Sind dann bei gleicher Verteilung der Spendensumme nicht manche bevor- bzw. benachteiligt?

Aber Spenden ist MUSS!

Gruß Frank
 
Hier geht es AFAIK nur um eine spezielle FreeBSD-Spende für einen speziellen Entwickler. Den Grundgedanken der gemeinsamen Spendenaktion für alle BSDs hatte ich seinerzeit mit BSDTeams angesprochen; es hat sich allerdings gerade 'ne Handvoll Mitstreiter finden lassen, damit ließ sich das nicht vernünftig aufziehen. Die Wertigkeit hätte die Gesamtheit der Beteiligten festlegen müssen.
 
Steve` schrieb:
Hier geht es AFAIK nur um eine spezielle FreeBSD-Spende für einen speziellen Entwickler.

Schade! Dann wird es hier weiter unzählige Beiträge zum Thema Spenden geben!

Ich denke gebündelt springt für alle Projekte mehr raus, die PR ist dann auch besser! So kommen die Kleinen immer schlechter weg, das Ergebnis sehen wir ja mit OpenBSD z.B.

Gruß Frank
 
wie währe es einfach alles in den forenspendentopf und dann alle paar monate aufteilen? dann muss nicht jeder einzeln paar euronen umständlich irgendwohinschicken und es is gerecht verteilt
 
asg schrieb:
So, lange genug rumgeeiert. Ich werde auf jeden Fall etwas via PayPal spenden. Wer kein PayPal-Konto hat, aber trotzdem spenden möchte, für den würde ich das 'mitüberweisen'. Im Bedarfsfall bitte eine PN an mich, dann schicke ich die Kontodaten entsprechend raus.

Etwas zeitnah wäre mir lieb, damit wir die Sache bis spätestens Ende nächster Woche über die Bühne bringen können. Bedankt!
 
Aeh ... um Mißverständnissen vorzubeugen. Ich würde die Zahlung via PayPal übernehmen, möchte aber eigentlich keine Sammelspende für bsdforen.de organisieren. D.h., diejenigen, für die ich das Geld über mich spenden möchten, sollten auf der Website von Colin Percival auch namentlich genannt werden (hilfsweise 'anonymous' oder sowas). Falls anderes gewünscht sein sollte, müßte man das ggf. hier nochmal durchdiskutieren.

Ansonsten würde ich als 'Annahmeschluß' Freitag, den 07.04.2006 vorschlagen. Bis dahin sollte sich jeder gemeldet haben, der spenden möchte, das aber mangels PayPal-Konto nicht selber realisieren kann.
 
Wie wäre es eigentlich mit einem eigenem Konto der BSDForen.de - online- z.B. die Bank eines Münchner Autoherstellers - keine Gebühren, 2,65 % Zinsen soweit ich das gelesen habe, also keine zusätzliche Kosten (oder ein anderes Online-Konto)? Jeder kann 365 Tage im Jahr etwas darauf überweisen, am Ende des Jahres oder an einem speziell ausgemachten Tag gibts dann den Geldsegen für DIE BSD-Projekte!

Es muß nur einer im Namen des Forums (Admin ?) das Konto eröffnen und die Kontonummer, BLZ ect. bekannt geben!

Rechenschaftsbericht ect. am Jahresende, evt. online einsehbar für reg. User!

Nur 'n Vorschlag und die unzähligen Spendenaufrufe hören endlich auf.

Gruß Frank
 
Steve` schrieb:
Edit: Es steht Dir natürlich frei, einen erneuten Versuch zu unternehmen; sinnigerweise machst Du dafür einen neuen Thread auf.

Es war der Versuch wert! Wundert mich nur, dass es sowenig Befürworter für ein gemeinsames Konto gibt?

Und NEIN, nicht noch ein neuer Thread!
 
Ich denke mal, es hat a) viel damit zu tun, dass das Geld ohnehin nicht mehr so locker sitzt wie früher (entweder haben die Leute mit Ihren privaten Belastungen genug zu tun, oder sie haben gar kein frei verfügbares Geld, da z.B. Schüler) oder b) die Leute lieber zweckgebunden spenden, als das Geld im voraus auf ein wildfremdes Konto zu überweisen und dann in der Masse einer Sammelspende unterzugehen.

Für beides habe ich übrigens vollstes Verständnis.
 
Steve` schrieb:
Ich denke mal, es hat a) viel damit zu tun, dass das Geld ohnehin nicht mehr so locker sitzt wie früher (entweder haben die Leute mit Ihren privaten Belastungen genug zu tun, oder sie haben gar kein frei verfügbares Geld, da z.B. Schüler) oder b) die Leute lieber zweckgebunden spenden, als das Geld im voraus auf ein wildfremdes Konto zu überweisen und dann in der Masse einer Sammelspende unterzugehen.

Für beides habe ich übrigens vollstes Verständnis.

Ich nicht! Weder für a) noch b)!

Zu a)

Dann können wir uns die Spendenaufrufe ohnehin schenken!

Zu b)

Das können sie ja trotzdem, siehe Spendenaufrufe für Erdbebenopfer ect.! Die Konten der Hilfsorganisationen sind doch auch immer da, man muß eben zu der speziellen Zeit einen Betreff - Zweck angeben!

Ja, das macht Arbeit für den Kontoverwalter, aber unterm Strich kommt mehr (und ich meine nicht nur die Zinsen) heraus!!!

Die größte Community ist nicht in der Lage sich auf ein vernünftiges Finanzierungsprogramm seiner Interessensgrundlage - der *BSD - zu einigen und bettelt Woche um Woche um einpaar Groschen!

Wir wollen auf der Messe präsent sein, das / die OS pushen, aber können uns in diesem Thema nicht einigen - jammerschade!
 
Der Vergleich mit Erdbebenopferspenden hinkt ohnehin, da das Verhältnis von Spendenwilligen (nicht -fähigen) in einem völligen Mißverhältnis steht. Vom Zweck mal ganz abgesehen.

Und ich empfinde das auch nicht unbedingt als Betteln. In diesem Fall hat ein FreeBSD-Programmierer um finanzielle Unterstützung für sein Vorhaben gebeten. Das kann man gut finden oder auch nicht. Man muß aber nicht jedesmal in Grundsatzdiskussionen ausbrechen, sondern kann für sich selbst entscheiden, ob man dieses spezielle Vorhaben nun überstützen möchte, oder nicht.

Ich für meinen Teil bin FreeBSD-User und möchte dieses vor allen anderen pushen. Ich habe auch mal NetBSD benutzt, aber das ist lange her. Zur Not würde ich auch dafür noch den einen oder anderen Euro locker machen. Ich habe aber niemals OpenBSD benutzt und werde das wohl auch nicht tun. Warum sollte ich jetzt für OpenBSD spenden? Weil es was gutes für die Community getan hat und viel für die OpenSource-Welt geleistet hat? Das tun tausend andere Projekte aber auch. Wenn ich mich mit meiner Spendenidee daran orientiere, komme ich vom Hundersten ins Tausendste.

Wie gesagt, die Grundidee als solche finde ich eigentlich auch gut, aber ich habe Verständnis, wenn sich dem jemand nicht anschließt.
 
done. Der fundraiser dürfte morgen erfolgreich beendet sein so wie ich das sehe in dem Sinne, daß der erforderliche Betrag erreicht wurde.

P.S.: Helft, daß euer Lieblings-BSD oder alle BSD morgen 3 Mal so viele Nutzer hat und das Problem wird sich auch in Wohlgefallen auflösen...
 
Steve` schrieb:
Und ich empfinde das auch nicht unbedingt als Betteln.

Wir reden aneinander vorbei! Ich will ja gerade, dass die o.g. Aktion oder die letzten Aufrufe von OpenBSD nicht zum Betteln verkommen! Und warum kannst du bei einem Online-Konto nicht explizit angeben: NUR für Verwendungszweck XYZ - in diesem Fall FreeBSD?

Es ist doch egal, welches OS du unterstützt, das zentrale Sammeln der Spenden war gemeint!!!

Wie ich schon sagte, der Versuch war's wert!
Aus - Schluß!
 
Zuletzt bearbeitet:
Daniel Seuffert schrieb:
P.S.: Helft, daß euer Lieblings-BSD oder alle BSD morgen 3 Mal so viele Nutzer hat und das Problem wird sich auch in Wohlgefallen auflösen...
Ich glaube nicht, dass das so direkt funktionieren wird. Man schaue sich an, wieviele Linux-User es gibt, und wer spendet dort? Richtig, IBM, SuSE, Novell, etc. Also nicht wirklich die User, schliesslich ist Linux ja "umsonst", also was soll der Kaese?

D.h., mMn, geht das dann wieder nur ueber den Umweg der Firmen. Also mehr User fuehren zu mehr Sichtbarkeit der Projekte, und dann kommen evtl. noch die Firmen hinzu (schliesslich koennten die ja von *BSD mehr abschoepfen als von den GPL-Projekten unter Linux).

Hinzu kommt, das bei typischen "Linux" (also OSS) Projekte ueblicherweise Code "gespendet" wird. Man ist dort nicht so drin, dass man Entwickler "bezahlt" bzw. finanziert. Was bei den *BSDs aber eher ueblich ist, da hier schon immer Entwickler ueber Firmen Vollzeit an div. Projekten gearbeitet haben (so ist BSD ja auch mehr oder weniger entstanden). Man muss also ein bisschen vorsichtig sein, da man hier eine etwas andere Situation hat.
 
Ob direkt oder indirekt ist vollkommen egal. Das betrifft btw auch die indirekten Effekte wie z.B. bessere hardware-Unterstützung durch mehr Treiber usw. Und wenn wir gerade dabei sind: Exakt dieser Spendenaufruf zeigt mal wieder, daß Leute da sind, die Geld spenden für eine gute Sache. Wären dreimal so viele Leute da könnte es mehr solche Aktionen geben, mehr Leute könnten sich intnesiver um code kümmern, die Anwender hätten ein besseres OS, es gäbe noch mehr Nutzer usw. usf.
 
Im Nachgang dazu eine Idee, die mir verspätet kam und die ich auf diesem Wege einfach festhalten möchte: Wir haben z.B. bei FreeBSD in der Vergangenheit immer Spendenaufrufe gehabt, von Poul-Henning Kamp, Andre Offermann bis weiß der Himmel wem, diese sind afaik alle erfolgreich verlaufen.

Wir haben bei NetBSD und FreeBSD auch Unterstützung durch Dinge wie Google Summer of Code gehabt (OpenBSD war glaube ich nicht dabei, ich weiß nicht warum).
Die FreeBSD Foundation unterstützt bestimmte Leute bei der Umsetzung von Projekten, die NetBSD Foundation tut das bestimmt auch (weiß ich jetzt nicht).

Es wäre imho gut so etwas zu instrumentalisieren in dem Sinne, daß bestimmte Leute ihre Vorschläge auf irgendeiner Plattform vorstellen und diese nach irgendeinem Schlüssel Gelder bekommen können. Warum öffentlich? Weil die Leute dann wissen, was mit ihren Spenden passiert. Vielleicht sind sie direkt durch die Ergebnisse der Arbeit betroffen, was natürlich ihre Bereitschaft für Spenden erhöhen kann. Man könnte dies z.B. auch mit der FreeBSD idea list verbunden (ich meine http://www.freebsd.org/projects/ hier), wo Vorschläge gesammelt sind/werden, die verwirklicht werden sollen. So etwas gibt es sicher in allen BSD, public oder intern.

Das sind nur ein paar Gedankensplitter, Hintergedanke ist nur ganz simpel, daß man solche Prozesse organisatorisch und marketing-technisch richtig aufbereiten muß, wenn es nicht Einzelaktionen werden sollen, die verpuffen. Weil z.B. viele Developer nicht die Verve haben an die Öffentlichkeit zu gehen und die Öffentlichkeit um Spenden zu bitten, ich denke hier z.B. an gvinum.
 
Daniel Seuffert schrieb:
Es wäre imho gut so etwas zu instrumentalisieren in dem Sinne, daß bestimmte Leute ihre Vorschläge auf irgendeiner Plattform vorstellen und diese nach irgendeinem Schlüssel Gelder bekommen können. Warum öffentlich? Weil die Leute dann wissen, was mit ihren Spenden passiert. Vielleicht sind sie direkt durch die Ergebnisse der Arbeit betroffen, was natürlich ihre Bereitschaft für Spenden erhöhen kann. Man könnte dies z.B. auch mit der FreeBSD idea list verbunden (ich meine http://www.freebsd.org/projects/ hier), wo Vorschläge gesammelt sind/werden, die verwirklicht werden sollen. So etwas gibt es sicher in allen BSD, public oder intern.

Hat Kay Krause(?) (Der Typ von Kay's SuperGoo halt) nicht schonmal was ähnliches gemacht? Eine Art Denkfabrik in der man seine Projekte verwirklichen konnte. In nem Schloß in Bayern glaub ich.
 
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