FreeBSD unter Vista virtualisieren

Hallo zusammen.

Ich habe auf meinem Laptop zur zeit ein Dual-Boot-System eingerichtet. Für alles produktive ein FreeBSD-Stable. Zum Zocken habe ich ein Vista System.

Anfangs war ich mit dieser Variante sehr glücklich, aber je länger ich diese Konstellation laufen habe desto mehr wünsche ich mir doch einen Parallel-Betrieb. Z.B. würde ich gerne während ich im FreeBSD etwas kompiliere gerne parallel unter Vista zocken etc.

Nun habe ich mich nach dem ich mich lange gesträubt habe fast dazu entschlossen meine FreeBSD Partition aufzugeben und mein FreeBSD unter Windows zu virtualisieren.

Meine Anforderungen:
  • USB/Firewire muß im virtualisierten System funktionieren
  • Netzwerk muß im virtualisierten System funktionieren
  • Ich möchte gerne weiterhin CDs/DVDs aus FreeBSD heraus brennen und einlesen (atapicam)

Meine Frage ist nun: Verwendet jemand von euch ein virtualisiertes FreeBSD unter Vista? Welche Virtualisierungslösung empfiehlt ihr?

Oder sagt ihr: Ist Quatsch, bleib bei Dual-Boot!

Vielen Dank im Voraus.

Tobias
 
Ich befürchte, die Performance zum Spielen unter Vista würde deutlich unter der Kompilier-Aktion von FreeBSD leiden. Kann mir nicht vorstellen, daß Zocken dann noch Spaß macht.
 
Stell dir nen 2. Rechner hin. Hab ich am Ende auch so gemacht, weil sowohl Dualboot als auch Virtualisierung beides nicht das Wahre waren. Notfalls kann man auch nen alten Rechner rauskramen, ist nicht schlechter als Virtualisierung. :)
 
[*] USB/Firewire muß im virtualisierten System funktionieren
USB funktioniert zwar, aber zumindest unter VMWare (meiner Meinung nach die einzig sinnvolle Virtualisierungslösung für *BSD als Guest auf Linux/Windows Hosts) 6.5 mit einer grottenschlechten Geschwindigkeit welche noch weit unter USB 1.1 liegt.
 
Ich hab auch die 2-Rechner-Lösung genommen - mit KVM-Switch ist das recht angenehm, und ein kleiner Rechner nimmt u.U. auch nicht viel platz weg.

Evtl. ist es sogar Stromsparend: Du baust einen Stromsparenden, langsamen FreeBSD rechner fürs Kompilieren, Surfen e.t.c. dasn du meistens nutzt auf, und machst den schnellen, stromfressenden Windows-PC nur dann an, wenn du ihn auch wirklich brauchst ;)

Virtualisierung ist im Serverbereich, in Testumgebungen e.t.c. sehr brauchbar - für den täglichen Desktop-Einsatz aber IMHO einfach zu "träge".
 
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