gdm = gnome ?

opeth

Well-Known Member
warum in aller welt wir wenn man sich den Displaymanager gdm installiert gleich der komplette gnome3 desktop aufgespielt was soll das ?

es kann doch nicht normal sein das nach den ausführen von pkg install gdm der gesammte Gnome3 Desktop installiert

das hat mich echt geärgert.

welcher login manager wäre denn für LXDE geeignet ?
 
gdm hängt tief in gnome. Daher ist es ja auch der GnomeDisplayManager. So wie dir KDM eben auch einiges an KDE-Bestandteilen mit bringt. Je aufgeblasener der DM desto mehr Abhängigkeiten wird er brauchen. Slim wurde dir bereits empfohlen. Dein Kommentar bzgl. XDM (der natürlich auch geht) verstehe ich nicht ganz. Aber evtl meinst du damit, dass dir der zu spartanisch ist.

Was hast du denn für Anforderungen an deinen DM?
 
hauptsache ich kann mich da anmelden und die sitzung auswählen.
habe jetzt xdm genommen weil das empfohlen wurde slim kenn ich noch der war aber auch sehr spartanisch so weit ich das weis ok danke !

leider erscheint der xdm ncht nach dem boot ich lande wieder in sh
 
Du musst einfach nur die richtigen Sachen lesen. Ein bisschen Geduld schadet auch nicht - so mancher sitzt mehrere Tage an seiner ersten Installation :-)
 
Es könnte die Erkenntnis bergen dass du trotz des Kennen und Lesens es nicht verstanden hast. Schalte doch einen Gang zurück. Damit meine ich, dass du dir die schwierigen Themen für später aufbewahrst. Zumindest so lange bis du mit den nötigen Fähigkeiten in der Lage bist, korrekte Fragen zu stellen, Hilfestellungen umzusetzen, usw. ... Sonst besteht nur das Risiko als Troll erachtet zu werden der bei den meisten Benutzern hier mit der Ignorier-Funktion ausgeblendet wird.
 
seit mehreren Wochen verwende ich genau wegen der diversen Abhängigkeiten und weil ich doch wieder einen grafischen Login mit eigenem Hintergrundbild haben wollte den XDM in einer FreeBSD 10.3 Installation. Zuvor hatte ich gelegentlich in anderen System schon mal benutzt. Er ist einfach und klein und macht ziemlich genau, was ich haben möchte.
Zur Konfiguration möchte ich mal wieder den Tip nennen, das Ubuntu-Wiki anzusehen. Im Netz gibt es auch zahlreiche andere Stellen mit Informationen, doch das Ubuntu Wiki ist überaus verständlich und Deutsch erhältlich.
 
Wenn ich grad nicht ganz aufm falschen dampfer bin musst du xdm in der /etc/rc.conf auch starten......
ich würd aber lieber slim nehmen.....

Code:
pkg install slim
anschließend die /etc/rc.conf erweitern
Code:
hald_enable="YES"
dbus_enable="YES"
slim_enable="YES"

und schaue auch nochmal in deine /etc/fstab nach ob das procfs eingetragen ist
Code:
proc /proc procfs rw 0 0

solltest du dann immernoch loginprobleme haben (sprich lxde wird nicht geladen), dann schau mal wie deine .xinitrc des benutzers aussieht....
Ansonsten erweitern um:
Code:
#!/bin/bash
exec startlxdm

Sprache und Tastaturlayout dann über die xorg.conf, /etc/profile und ggf. ~/.xsession anpassen ;)

Hoffe es hilft....
 
xdm kommt in die /etc/ttys
Code:
==> grep xdm /etc/ttys
#  include none, when no getty is needed, and xdm, to start the
ttyv8   "/usr/local/bin/xdm -nodaemon"   xterm   off secure
 
wenn du ihn denn auch starten möchtest, natürlich mit "on", also in etwa so:
Code:
pit@senyo ~:- > grep xdm /etc/ttys
#       include none, when no getty is needed, and xdm, to start the
ttyv4	"/usr/local/bin/xdm -nodaemon"	xterm	on  secure

Allerdings braucht jeder DisplayManager natürlich funktionierendes X und da sind wir wohl in einem anderen Thread gerade am klären, ob das denn überhaupt passt.
Nochmal: startx verwendet zunächst die /usr/local/etc/X11/xinit/xinitrc und dann für jeden User die ~/.xinitrc, in der dann eigene Desktop-Environments (DE) gestartet werden können. startx ist deshalb ein Befehl, den ein User nach dem Login ausführt und der dann X erst startet.
Displaymanager werden unterschiedlich gestartet (jeweils die Dokumentation lesen und ins Handbuch sehen) und sie brauchen bereits ein laufendes X (starten es also bereits mit), bevor jemand sich eingeloggt hat. Nach dem Einloggen werten Displaymanager häufig die Datei ~/.xsession aus, um dann weitere DE oder andere Dinge zu starten oder Variablen zu setzen. Manche DisplayManager (DM) haben aber auch einen Automagismus und erkennen, welche DEs überhaupt installiert sind. Diese können dann evtl sogar vor dem Einloggen umgewählt werden und sie starten dann auch über eingebaute Mechanismen, die nicht auf die ~/.xsession schauen und diese auswerten. Auchhier gilt es, die Dokumentation zum gewünschten DM zu studieren, was dann wie und wo gesetzt werden muss.
XDM ist all diesen Punkten recht einfach gehalten und kommt ohne viele Abhängigkeiten daher. Er ist spartanisch und nicht grafisch zu konfigurieren, aber er ist voll funktionsfähig und läuft problemlos. Nach einem Tag rumprobieren kann vermutlich jeder einen Login-Screen nach seinen Wünschen hinbekommen.
 
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