Homebanking - Was geht, was gibts?

Rakor

Administrator
Teammitglied
Hallo zusammen,

angestachelt vom Gnucash-Thread hab ich mich mal etwas umgesehen nach Bankingprogrammen. Da gibt es ja schon mal nicht so viele, was ja grundsätzlich positiv zu sehen ist.

Mal unabhängig von Betriebssystem und anderen Vorlieben: Nutzt ihr entsprechende Programme und wenn in welcher Umgebung?

Meine Bank bietet z.B. ein TAN-Generator der mittels Flimmerbalken auf dem Monitor und EC-Karte den TAN generiert. Gibt's Homebankingsoftware die sowas kann?

Wie ist eure Meinung allgemein zu solcher Software?
 

pit234a

Well-Known Member
Vor einiger Zeit (noch unter KDE3 oder sogar früher) hatte ich kmymoney aufgespielt. Damals gab es TAN-Listen und es sollte auch Modelle dieser Listen auf elektronisch zu lesenden Geräten geben. Ich glaube, der Name war damals HBCI. Das hatte ich dann aber nie probiert und schließlich, mit Einführung der komplizierten Tan-Generatoren, komplett auf den Teil des Homebanking verzichtet, wo Geld von meinem PC aus bewegt wird. Also, ich sehe heute nur noch nach und brauche dafür lediglich eine Zugangsberechtigung.

In der Zeit, wo ich kmymoney getestet hatte, sah ich darin keinen Nährwert. Eine recht komplexe Software, die viel zu viel kann um meinen armseligen Kontostand zu verwalten. Das mag natürlich bei anderen Menschen anders sein, aber ich arbeite grundsätzlich nicht gern mit Banken und überlasse denen auch nicht mein Geld, damit die damit ihre Spiele spielen können. Daraus erklärt sich, dass ich nur ein kleines Konto mit sehr überschaubaren Bewegungen habe und dafür sind diese Homebanking-SWs einfach nicht angemessen. Ich weiß eigentlich immer auswendig, was auf meinem Konto steht und brauche dafür keine SW.

Um zu erklären, wieso ich TAN-Generatoren kompliziert finde: Ich brauche dazu meine EC-Karte und den Generator an meinem PC. Wenn ich die EC-Karte am PC habe, ist sie garantiert am nächsten Tag auch noch da und nicht bei mir, wenn ich sie unter Wegs bräuchte. Im Gegenzug müsste ich den Tan-Generator immer mit mir führen, wenn ich tatsächlich mal eine Überweisung von einem anderen Platz ausführen möchte. Im Endeffekt ist mir das eben zu kompliziert und stattdessen wählte ich eine Bank, bei der ich bequem auf der Heimfahrt vorbeifahren und Überweisungen an einem Automaten rund um die Uhr vornehmen kann.

Entsprechend der nun geänderten Anforderung treffe ich keine besonderen Vorkehrungen mehr und sehe mit einem Browser mit speziellen Einstellungen direkt im laufenden System nach meinem Konto. Dabei führe ich die IP der Bank in meiner /etc/hosts und gehe nicht über einen DNS-Server.
Früher benutzte ich gerne eine Live-Linux-Version, um damit meine Transaktionen durchzuführen. Nachdem das mit Virtual-Box möglich wurde, auch aus der VM heraus.
 
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