Installation von FreeBSD 15 scheitert mit "mountroot"

chap

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hallo,
schließe mich hier im thread an und hoffe es ist ok?

habe heute freebsd 14.3 mit KDE desktop auf dem Laptop (bare metal) problemfrei installiert,
nachdem ich zweimal versucht hatte, freebsd 15 aufzusetzen.
Das scheiterte jeweils nach dem reboot (anschliessend an die Grundinstallation) daran,
daß ein "mountroot >" erschien und eigentlich nichts anders möglich war als zu beenden.
Komischerweise klappte vorher eine Probeinstallation in qemu voll geschmeidig.
Hat jemand einen Hinweis ob es ein Bedienfehler sein könnte, oder ob freebsd 15 noch nicht ganz gefixt ist?
Danke
 
Ich habe das mal verschoben, da es extrem Offtopic war. Deine Angaben ins viel zu mager um "verlässliche" Aussagen zu treffen, die nicht nur rumgestochere sind. Wie hast du installiert, was hast du für Hardware (vielleicht hilft eine Ausgabe von "dmesg" von der funktionierenden 14.3 Installation), hast du ein freebsd-update von 14.3 auf 15.0 versucht? Usw.

Evtl. hilft auch ein Foto des Bildschirmes, wenn das "mountroot" erscheint.
 
hallo,
Danke fürs richtig verschieben.

Installierversuch vom stick mit iso von freebsd.org - kein update
Grundinstallation unauffällig
nach dem reboot dann dieses 'mountroot >'

da kein Weiterkommen wurde wieder gelöscht und 14.3 aufgesetzt mit KDEplasma als DE
funktioniert bislang sowohl mit displayserver X11 als auch wayland zufiedenstellend
Fotos hatte ich keine gemacht - dafür müßte ich erneut einen Versuch mit FreeBSD 15.0-RELEASE starten
evtl in den nächsten Tagen
 
Deutet darauf hin, das das Root-Verzeichnis nicht automatisch gemountet werden konnte.
da kein Weiterkommen wurde wieder gelöscht und 14.3 aufgesetzt

und ich lehne mich mal ganz weit aus dem Fenster, denn nichts, was ich nun sage, hat einen echten Hintergrund aus dem zuvor gesagten.
Zudem weiß ich nicht, wie FreeBSD-15 das macht, aber vorher hatte FreeBSD die Angewohnheit, sich nicht priorisiert in eine EFI-Partition als Bootsystem einzutragen, was in der Konsequenz bedeutet, dass der Installateur hier manuell tätig werden musste.
Wenn also zB zuvor schon mal ein FreeBSD installiert war, musste man nicht nur FreeBSD neu installieren, sondern auch die Einträge in der EFI anpassen und vielleicht sogar das nvram neu beschreiben, um dieses entsprechend zu informieren.

Kurzum, das würde das Verhalten an deiner Stelle womöglich erklären, aber ohne mehr Information, kann man das schließlich auch nicht wissen.
 
Bootest du EFI oder legacy? Kann aus einer wackeligen BIOS-Implementierung herrühren. Falls möglich, verfügbar und nicht schon geschehen, mal BIOS vom Gerät auf die neueste Version flashen.

Ansonsten wie üblich: sind Platte/SSD/Stick okay? smartctl -x /dev/da$ immer sinnvoll hier zu posten.
 
Und villeicht auch ein paar Infos was du wie genau während der installation ausgewählt hast, auch über die UFS/ZFS entscheidung hinaus
 
Reden wir hier eigentlich von ZFS oder UFS ?

Und der Stick ist intakt (also auch keine silent corruption) und die ISO (im Sinne: Prüfsummenvergleich) fehlerfrei?
UFS, stick ist ok, iso-Prüfsumme unauffällig


die Einträge in der EFI anpassen
dafür gab es ein Fenster im Installer - esp-Eintrag wurde neu angelegt


Bootest du EFI oder legacy

der Laptop hat uefi-modus only


was du wie genau während der installation ausgewählt hast, auch über die UFS/ZFS entscheidung hinaus

manuelle Partitionierung neben Linux mit gemeinsamer esp (genau so wie bei der erfolgreichen 14.3 Installation)

die Grund-Installation lief flüssig und ohne Problem - nur nach dem rebooten dann der genannte Hänger
werde später einen weiteren Anlauf starten

OT: (ist es eigentlich möglich, 15.0 neben 14.3 zu setzen? hatte das mal mit 14.2 und 14.3 vergeblich ausprobiert)
 
die Grund-Installation lief flüssig und ohne Problem - nur nach dem rebooten dann der genannte Hänger
werde später einen weiteren Anlauf starten
Gehe nach dem reboot mal direkt ins BIOS und schaue nach, ob da nun eine weitere Bootmöglichkeit dazugekommen ist. Sieht meistens ähnlich aus und zeigt aufs gleiche Ziel/disk, ist aber dann doch unterschiedlich. Heißt dann manchmal auch "Linux-disk" oä.
Wenn es da einen neuen Eintrag durch die Installation gibt, diese wählen. Schlägt das dann immer noch fehl, gibts noch weitere workarounds während der Installation, aber ich weiß gerade nicht, ob das nur mit ZFS geht.

Edit:
Wenn das Gerät UEFI-only ist, hat es dann trotzdem einen legacy-Modus/CSM? Eventuell grätscht das dazwischen, wenn für die Platte aktiv. Dann mal deaktivieren, boot versuchen. Das gleiche auch noch mit secure boot, falls es die Option gibt. Aber immer nur eine Variante umstellen und boot versuchen.

Nochmal Zaunpfahlkeule zum BIOS-Update.
 
nach dem reboot dann dieses 'mountroot >'
Dieses mountroot > ist übrigens ein Prompt. Daher wundert es mich, wenn Du sagst, das Du gar nichts mehr machen konntest.
Normalerweise ist das dafür gedacht, das Root-Device anzugeben aber man kann m.W.n. auch ein ? eingeben, um sich alle Devices anzeigen zu lassen.

stick ist ok, iso-Prüfsumme unauffällig
Die sicherste Variante zum testen ist das ISO mit dd auf den Stick zu schreiben und anschließend mit sha256 gegenzuchecken. Dann hat man beides getestet. :-)
 
Daher wundert es mich, wenn Du sagst, das Du gar nichts mehr machen konntest.
Normalerweise ist das dafür gedacht, das Root-Device anzugeben aber man kann m.W.n. auch ein ? eingeben, um sich alle Devices anzeigen zu lassen.



habe mich da evtl etwas unglücklich ausgedrückt?
es blieb nur beenden (mit halt) um da wieder sauber rauszukommen.
hatte mir (mit "?") die Möglichkeiten angesehen, es klappten aber nicht alle angebotenen Kommandos.

Wenn das Gerät UEFI-only ist, hat es dann trotzdem einen legacy-Modus/CSM

habe im BIOS nichts dergleichen gefunden und das ist auf neuestem Stand lt dmidecode
secureboot ist bei mir immer off (nutze kein win)
 
Neuer Stand:

FreeBSD 15.0 läuft nach größerem workaround.
Nach der Grundinstallation fehlte der Eintrag im NVRAM.
In der ESP war alles wie es soll und so habe ich den NVRAM-Eintrag manuell nachgearbeitet.
Dann startete das System fehlerfrei in den Anmeldeprompt.
Warum gestern die root-directory nicht gemountet werden konnte erschließt sich mir ebensowenig
wie der heutige fehlende Eintrag im NVRAM.
Beide Versuche erfolgten am selben Rechner mit demselben unveränderten stick.

vielen Dank an alle Helfer!
 
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